Ungesundes Abnehmen? Früher sterben durch Low-Carb-Diät


Wie wirkt sich die Low-Carb Ernährung auf die Lebenserwartung aus?

Eine sogenannte Low-Carb-Diät wurde in den letzten Jahren von vielen Menschen genutzt, um an Gewicht abzunehmen und ein gesundes Körpergewicht zu erreichen. Forscher fanden jetzt heraus, dass eine Low-Carb Ernährung die Lebenserwartung um bis zu vier Jahre verkürzen kann.
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Die Wissenschaftler des Brigham and Women’s Hospital in Boston stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass eine Low-Carb Ernährung die Lebenserwartung deutlich verkürzen kann. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „The Lancet Public Health“.

Eine Low-Carb Ernährung ersetzt Kohlenhydrate häufig durch mehr Fleisch. Menschen sollten aber besser versuchen die Kohlenhydrate durch pflanzliche Quellen zu ersetzen. (Bild: lieselfuchs/fotolia.com)

Studie hatte 15.400 Probanden

Low-Carb-Diäten sind für eine Gewichtsabnahme in der letzten Zeit immer populärer geworden. Eine moderate Senkung des Verbrauchs der Kohlenhydrate oder der Wechsel von Fleisch zu pflanzlichen Proteinen und Fetten scheint allerdings gesünder zu sein, als eine Low-Carb-Diät, stellte die aktuelle US-Studie fest. 15.400 Teilnehmende füllten Fragebögen über die von ihnen konsumierten Nahrungsmittel und Getränke sowie Portionsgrößen aus. Die Wissenschaftler schätzten dann den Anteil an Kalorien ein, welchen die Teilnehmer aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu sich genommen haben.

Was waren die Quellen für die Kohlenhydrate?

Die Forscher stellten fest, dass diejenigen, die 50 bis 55 Prozent ihrer Energie aus Kohlehydraten bezogen (moderate Einnahme), ein geringfügig geringeres Todesrisiko hatten als Teilnehmende aus Gruppen, welche nur sehr wenig Kohlenhydrate oder viele Kohlenhydrate zu sich nahmen. Die Probanden bezogen ihre Kohlenhydrate aus Gemüse, Obst und Zucker, aber die Hauptquelle waren stärkehaltige Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot, Reis, Nudeln und Getreide.

Wie wirkt sich ein moderater Konsum von Kohlenhydraten aus?

Die Forscher schätzten, dass ab dem Alter von 50 Jahren die Pobanden der Gruppe mit moderate Kohlenhydrataufnahme im Durchschnitt für weitere 33 Jahre leben würde. Dies waren vier Jahre mehr als bei als bei Menschen, die 30 Prozent oder weniger ihrer Energie aus Kohlenhydraten bezogen. Sie lebten auch zwei bis drei Jahre länger, als die Teilnehmenden, welche 30 bis 40 Prozent ihrer Nahrungszufuhr in Form von Kohlenhydraten zu sich nahmen und 1,1 Jahre länger als diejenigen mit 65 Prozent oder mehr Kohlenhydraten.

Kohlenhydrate durch pflanzliche Proteine und Fette ersetzen

Die Wissenschaftler verglichen dann eine kohlenhydratarme Ernährung, die reich an tierischen Proteinen und Fetten waren, mit eine Ernährung, welche viel pflanzliches Protein und Fett enthielt. Sie fanden heraus, dass der Verzehr von mehr Rindfleisch, Lamm, Schwein, Huhn und Käse anstelle von Kohlenhydraten mit einem leicht erhöhten Sterberisiko verbunden war. Der Ersatz von Kohlenhydraten durch mehr pflanzliche Proteine und Fette, wie beispielsweise Hülsenfrüchte und Nüsse, reduziert das Mortalitätsrisiko leicht.

Low-Carb-Diäten, welche Kohlenhydrate durch Protein oder Fett ersetzen, gewinnen immer weiter an Popularität, erläutert Dr. Studienautorin Dr. Sara Seidelmann vom Brigham and Women’s Hospital in Boston. Die Daten deuten jedoch darauf hin, dass eine tierbasierte kohlenhydratarme Ernährung, mit einer kürzeren Gesamtlebensdauer assoziiert ist. Daher sollte davon abgeraten werden, betont die Expertin. Der Austausch von Kohlenhydraten gegen mehr pflanzliche Fette und Proteine fördere hingegen das gesunde Altern auf lange Sicht.

Kohlenhydratreiche Ernährung nach westlichem Vorbild ist ungesund

Die Autoren gehen davon aus, dass die kohlenhydratreiche Ernährung nach westlichem Vorbild häufig zu einer geringeren Aufnahme von Gemüse, Obst und Getreide führt und auch einen höheren Verbrauch an tierischen Proteinen und Fetten umfasst, welcher mit Entzündungen und Alterungsprozessen im Körper in Verbindung gebracht wird.

Es ist wichtig zu beachten, woher unsere Nährstoffe stammen

Eine wirklich wichtige Botschaft dieser Studie ist, dass es nicht ausreicht, sich auf die Nährstoffe zu konzentrieren, sondern es muss auch berücksichtigt werden, ob sie aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammen. Wenn die Kohlenhydratzufuhr in der Nahrung reduziert und durch pflanzliche Fett- und Proteinnahrungsquellen ersetzt wird, führt dies zu gesundheitlichen Vorteilen. Diese Vorteile sind allerdings nicht zu beobachten, wenn sie durch Quellen tierischen Ursprungs wie Fleisch ersetzt werden. (as)

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Schlafmangel fördert Isolation und Einsamkeit


Führt Schlechter Schlaf zur Einsamkeit?

In der heutigen Zeit fühlen sich immer mehr Menschen einsam und alleine. Forscher warnten jetzt davor, dass die Welt auf eine mögliche Einsamkeitsepidemie zusteuere. Die Experten stellten außerdem fest, dass es einen Zusammenhang zwischen einem schlechten Schlaf und Einsamkeit zu geben scheint.
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Die Wissenschaftler der University of California fanden bei ihrer aktuellen Untersuchung heraus, dass schlechter Schlaf mit Isolation und Einsamkeit in Verbindung steht. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Nature Communications“.

Wenn Menschen zu wenig schlafen, steigt die Wahrscheinlichkeit für soziale Isolation und Einsamkeit. (Bild: Sven Vietense/fotolia.com)

Isolation und Einsamkeit begünstigen einen frühzeitigen Tod

Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Einsamkeit und sozialer Isolation werden mit steigenden Raten eines frühzeitigen Todes in Verbindung gebracht. Wenn Menschen nachts schlecht schlafen, neigen sie dazu, sich zurückzuziehen und soziale Interaktion zu vermeiden. Dies ist selbst nach einer schlecht geschlafenen Nacht zu beobachten, sagen die Forscher.

Reaktionen von 18 Teilnehmenden wurden genau untersucht

Bei der Studie wurden die Reaktionen von 18 gesunden Erwachsenen untersucht, sowohl nach einem normalen Schlaf als auch nach einer schlaflosen Nacht. Die Teilnehmenden betrachteten ein Video, welches eine Person zeigte, die immer weiter auf sie zuging. Die Probanden wurden gebeten, einen Knopf zu drücken, wenn sie das Gefühl hatten, dass ihnen die Person zu nahe kommt. Unter dem Einfluss von Schlafmangel tendierten die Probanden dazu, das Video deutlich früher zu pausieren (wenn die nähernde Person 18 bis 60 Prozent weiter entfernt) als ausgeschlafenen Teilnehmende.

Wie wirkte sich zu wenig Schlaf auf das Gehirn aus?

Das Experiment wurde durchgeführt, während die Gehirne des Probanden überwacht wurden. Dabei fiel besonders auf, dass ein unter wenig Schlaf leidendes Gehirn eine erhöhte Aktivität in einem Bereich zeigte, von dem bekannt ist, dass er menschliche Bedrohungen wahrnimmt. Eine reduzierte Aktivität wurde auch in einem anderen Teil des Gehirns festgestellt, von dem man annimmt, dass er die soziale Interaktion fördert.

Weiterer Test umfasste mehr als 1.000 neutrale Beobachter

Die Studienteilnehmer wurden dann aufgezeichnet und gebeten über alltägliche Aktivitäten zu sprechen. Dieses Video wurde über 1.000 neutralen Beobachtern gezeigt. Die Beobachter wurden gebeten zu bewerten, wie wahrscheinlich sie mit der Person interagieren würden und wie einsam Teilnehmende ihnen erscheinen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Personen, welche unter Schlafmangel litten, übereinstimmend als etwas einsamer eingeschätzt wurden und die Beobachter weniger geneigt waren, mit ihnen sozial zu interagieren, sagen die Wissenschaftler.

Kann Einsamkeit ansteckend wirken?

Schließlich wurden die Beobachter aufgefordert, ihre eigene Einsamkeit anzugeben, nachdem sie sich die Videos angeschaut hatten. Die Beobachter berichteten übereinstimmend über höhere Raten der persönlichen Einsamkeit, nachdem sie ein Video eines Probanden mit Schlafmangel gesehen hatten. Dieses faszinierende Ergebnis legt nahe, dass die Einsamkeit bis zu einem gewissen Grad fast wie eine Art soziale Ansteckung übertragen werden kann, welche in einer bestimmten Person ausgelöst wird, nachdem sie einer Person gegenüberstand, welche selber einsam ist.

Je weniger Schlaf Menschen bekommen, desto weniger möchten sie sozial interagieren. Im Gegenzug werden andere Menschen Betroffene als sozial abstoßender empfinden, was die gravierende soziale Isolationswirkung des Schlafverlusts noch weiter erhöht, erklärt Studienautor Matthew Walker von der University of California. Dieser Teufelskreis könne ein wesentlicher Faktor für eine Krise der öffentlichen Gesundheit sein, nämlich die Einsamkeit, fügt der Experte hinzu.

Einsamkeit und Geselligkeit können durch ausreichenden Schlaf verbessert werden

Die Studie fand außerdem heraus, dass Gefühle der Einsamkeit und Geselligkeit durch ein wenig Schlaf beeinflusst werden können. Positiv zu vermerken ist, dass nur eine Nacht mit ausreichendem Schlaf dazu führt, dass Sie sich aufgeschlossener und geselliger fühlen, zusätzlich möchten auch andere Menschen mehr mit Ihnen interagieren, fügt Walker hinzu. (as)

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Sind Light-Getränke zum Abnehmen geeignet?


Ernährungsexperten geben neue Empfehlungen zu Diätgetränken

Zahlreiche Studien haben in letzter Zeit gezeigt, dass zuckerhaltige Softdrinks massiv die Entstehung von Übergewicht und verschiedenen Erkrankungen wie Diabetes fördern. Doch ist der Umstieg auf die Light-Variante die bessere Alternative? US-Experten veröffentlichten kürzlich eine Stellungsnahme darüber, ob die Light-Versionen der Kalorienbomben tatsächlich bessere für die Gesundheit sind.
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Ernährungsexperten der American Heart Association (AHA) nahmen kürzlich Stellung zu den Gesundheitsrisiken, die von Light-Getränken ausgehen, in denen Zucker durch Süßstoffe ersetzt wurde. Die Ernährungswissenschaftler empfehlen unter anderem, die „Diätgetränke“ durch stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser zu ersetzen. Der Bericht wurde kürzlich in dem Fachblatt „Circulation“ publiziert.

Auch wenn die amerikanischen Experten der American Heart Association keine klaren Richtlinien über Diätgetränke herausgeben, empfehehlen sie, den Konsum weiter zu reduzieren und am besten durch Mineralwasser zu ersetzen. (Bild: Jeka84/fotolia.com)

Weniger Diätgetränke sind eine gute Idee

Wie der Wissenschaftsrat der AHA berichtet, trinken Menschen heutzutage weniger Light-Getränke als noch vor ein paar Jahren. Dies sei grundsätzlich eine positive Entwicklung. Zwei Jahre lang analysierten die Expertengruppe Dutzende von Studien, die Assoziationen zwischen kalorienreduzierten Getränken und der Gewichtszunahme, Adipositas, Demenzerkrankungen wie Alzheimer, Schlaganfällen, Herzkrankheiten und anderen Gesundheitsproblemen aufzeigten.

Keine allgemeingültige Empfehlung

„Es gibt keine große Menge an Literatur – weder Beobachtungen, noch klinische Versuche“, berichtet die Hauptautorin der Studie, Rachel K. Johnson, Professorin für Ernährung an der Universität von Vermont, in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Allgemeingültige Empfehlungen sprechen die Gesundheitsexperten daher nicht aus. Außer eine: Es sei immer sinnvoll, statt Diätgetränken Mineralwasser zu trinken. Auf der Grundlage der zu dieser Zeit verfügbaren Beweise sei dies der beste Ratschlag, den die AHA geben könne, so Johnson.

Light-Getränke statt gezuckerte Softdrinks nur als Übergangslösung

Der AHA-Wissenschaftsrat erläutert, dass viele Menschen Diätgetränke verwenden, um stark gezuckerte Softdrinks wie beispielsweise Cola zu ersetzen. „Dieser Ansatz kann besonders hilfreich für Personen sein, die an ein süß schmeckendes Getränk gewöhnt sind und für die Mineralwasser, zumindest anfänglich, keine wünschenswerte Option ist“, urteilen die Wissenschaftler in dem Bericht.

Insgesamt ist der Konsum von Diätgetränken zurückgegangen

Die Forschenden führten für den Bericht ebenfalls eine Umfrage durch, um den durchschnittlichen Verbrauch von Diätgetränken pro Kopf zu bestimmen. Dabei stellte das Team fest, dass der Konsum rückläufig ist. Im Jahr 2006 tranken erwachsene Amerikaner noch rund 0,2 Liter Light-Getränke am Tag. Im Jahr 2014 lag der Pro-Kopf-Konsum nach Angaben der AHA nur noch bei rund 0,1 Liter. Bei Kindern sei der Verbrauch sogar noch geringer. „Es ist wichtig, diesen Abwärtstrend aufrechtzuerhalten“, erläutert Alice H. Lichtenstein, die stellvertretende Vorsitzende der Forschergruppe.

Viele Spekulation über Diätgetränke?

„Wir hören viel über mögliche negative Auswirkungen von kalorienarmen Süßstoffen, aber vieles davon ist Spekulation“, so Lichtenstein. Bei wissenschaftlich fundierten Empfehlungen müsse man nach verfügbaren Beweisen gehen. Der beste Rat, den die AHA zur Zeit geben könne, sei, den Konsum weiter zu reduzieren und übermäßiges Trinken von Light-Getränken zu vermeiden.

Sind Diätdrinks für übergewichtige Kinder geeignet?

„Zur kurzfristigen Gewichtskontrolle sind Diätgetränke für übergewichtige Kinder mittelmäßig geeignet“, lautet der Konsens des Wissenschaftsrates. Die Ernährungsexperten weisen aber darauf hin, dass es eindeutig bessere Alternativen gebe – wie Mineralwasser oder fettarme und fettfreie Milch.

Eine Ausnahme bilden Kinder mit Diabetes

Der Bericht enthielt eine Ausnahme für Kinder mit Diabetes. Wie die Autoren berichten, könnten hier Diätdrinks und eine ausgewogene Ernährung dazu beitragen, die Blutzuckerwerte im Zaum zu halten.

Helfen Light-Produkte beim Abnehmen?

Hierzu bezog kürzlich der deutsche Ernährungsexperte Professor Dr. Matthias Blüher Stellung. Er war zwar nicht an den amerikanischen Untersuchungen beteiligt, ist aber Leiter des Forschungs- und Behandlungszentrums für Adipositas-Erkrankungen der Leipziger Universitätsmedizin. Er klärt über die größten Mythen der Ernährung auf und berichtet, dass in Light-Produkten oft Zucker durch Zuckerersatzstoffe ausgetauscht werden. Daraus entwickele sich oft ein erhöhter Appetit, da die Zuckerersatzstoffe auf die Darmbakterien einwirken. Dieser vermehrte Appetit mache in vielen Fällen ein erfolgreiches Abnehmen zunichte oder erschwere es zumindest. (vb)

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Tropische Zecken auch hierzulande entdeckt – mit gefährlichem Erreger an Bord


Fachleute sind beunruhigt: Mehrere Funde tropischer Zecken in Deutschland

Experten sind besorgt: Forscher haben an verschiedenen Orten in Deutschland tropische Zeckenarten entdeckt. Ein Exemplar trug einen Erreger des gefährlichen Fleckfiebers in sich. Die Wissenschaftler befürchten, dass sich die Insekten in Zukunft auch hier ausbreiten könnten.
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Wachsende Gefahr durch Zecken

Erst vor wenigen Wochen war vor einer wachsenden Gefahr durch Zecken gewarnt worden. Die kleinen Blutsauger können Infektionskrankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Nun haben Forscher in Deutschland jedoch Zeckenarten entdeckt, die hierzulande nicht heimisch sind. Eines dieser Tierchen trug einen Erreger des gefährlichen Fleckfiebers in sich. Diese Krankheit kann unbehandelt zum Tode führen.

An mehreren Orten in Deutschland wurden in diesem Jahr tropische Zeckenarten der Gattung Hyalomma entdeckt. Ein Exemplar trug ein gefährliches Bakterium in sich. (Bild: IMB / Lidia Chitimia-Dobler)

Ein gefundenes Exemplar trug gefährliches Bakterium in sich

Zeckenforscher an der Universität Hohenheim in Stuttgart und ihre Kollegen am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB) in München haben in diesem Jahr sieben Exemplare der tropischen Zeckenarten der Gattung Hyalomma nachgewiesen.

Zwar klingt die Zahl überschaubar, doch bei den Forschern lässt sie die Alarmglocken schrillen. Wie es in einer Mitteilung heißt, befürchten die Fachleute, dass sich die Blutsauger hier etablieren könnten.

Und ein weiterer beunruhigender Punkt: Ein Exemplar trug ein gefährliches Bakterium in sich, Rickettsia aeschlimannii, einen bekannten Erreger des Zecken-Fleckfiebers.

Krankheit kann unbehandelt tödlich enden

Fleckfieber kommt unter anderem in höher gelegenen, kälteren Regionen Zentral- und Westafrikas, Südamerikas und Asiens vor.

Nach einer Inkubationszeit von zehn bis 14 Tagen kann es zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost, hohem Fieber und Gliederschmerzen kommen.

Nach etwa fünf bis sechs Tagen kommt es zu einem rotfleckigen Hautausschlag, von dem auch der Name der Krankheit abgeleitet wurde.

Gesundheitsexperten zufolge beträgt die Sterberate unbehandelt bis zu 40 Prozent.

Tropische Zecken an Pferden und einem Schaf entdeckt

Die Forscher aus Stuttgart und München entdeckten drei der tropischen Zecken an einem einzigen Pferd, eine an einem Schaf und drei weitere auch an drei einzelnen Pferden.

„Fünf der sieben Zecken haben wir zweifelsfrei bestimmen können, vier sind der Art Hyalomma marginatum und eine der Art Hyalomma rufipes zuzurechnen“, erklärt Dr. Lidia Chitimia-Dobler, Zeckenexpertin am IMB.

„Die beiden restlichen hatte der Pferdebesitzer beim Einsammeln verloren“, so die Wissenschaftlerin.

„Hyalomma-Zecken haben wir hier in Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet. Bisher gab es lediglich zwei Einzelfunde in den Jahren 2015 bis 2017.“

Gefundene Arten kamen bisher in Mittel- und Nordeuropa nicht vor

Hyalomma marginatum und Hyalomma rufipes sind ursprünglich in den Trocken- und Halbtrockengebieten Afrikas, Asiens und Südeuropas beheimatet. In Mittel- und Nordeuropa kamen sie bisher nicht vor.

Im eurasischen Raum gelten beide Arten als wichtige Überträger des Virus, das das Hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber verursacht und des Alkhumra-Virus, den Erreger des Arabisch Hämorrhagischen Fiebers.

Auch das Bakterium Rickettsia aeschlimannii, das eine Form des Zecken-Fleckfiebers auslöst, kann durch diese Zecken übertragen werden.

Die erwachsenen Zecken saugen Blut vor allem an großen Tieren. Die Tiere können sich aktiv auf ihren Wirt zubewegen und legen dabei eine Strecke von bis zu 100 Metern zurück. Auch der Mensch ist ein potenzieller Wirt der Tiere.

Larven und Nymphen dagegen sind vor allem an Vögeln und Kleinsäugetieren zu finden. Sie benutzen das gleiche Tier zum Blutsaugen und bleiben bis zu 28 Tage auf ihrem Wirt und können so mit Zugvögeln nach Deutschland eingeschleppt werden.

Vergleichsweise große Tiere

Die vergleichsweise großen Tiere mit den auffällig gestreiften Beinen waren in diesem Jahr im Raum Hannover, in Osnabrück und in der Wetterau aufgetaucht, vermutlich über Vögel eingeschleppt.

„Diese Zeckenarten könnten in Deutschland Einzug halten“, befürchtet Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim.

„Wir werden sie in diesem Jahr verstärkt im Auge behalten und bereiten uns darauf vor, ihr in den nächsten Monaten womöglich noch öfters zu begegnen.“

Mehr wärmeliebende Zecken durch Klimaerwärmung

Überraschend ist diese Entwicklung für die Expertin allerdings nicht.

„Wegen der Klimaerwärmung ist bei uns grundsätzlich mit immer mehr wärmeliebenden Zecken zu rechnen. Ixodes inopinatus aus dem Mittelmeerraum beispielsweise hat sich inzwischen bis Dänemark ausgebreitet.“

Die große Frage sei nun bei den beiden Hyalomma-Arten, ob es sich noch um einzelne eingeschleppte Exemplare handelt oder ob sich die Arten hier etabliert haben.

„Bei einer anderen Art, der ursprünglich in Afrika beheimateten Braunen Hundezecke Rhipicephalus sanguineus, sind Exemplare an Hunden gefunden worden, die ihren Hof nie verlassen hatten“, berichtet Prof. Dr. Mackenstedt.

„Damit konnten sie kein unbeabsichtigtes Urlaubsmitbringsel sein – ein Hinweis darauf, dass sich die Art hier möglicherweise bereits entwickeln kann.“

Exotische Arten könnten sich in Deutschland etablieren

Für die Hyalomma-Arten müsse dies künftig beobachtet werden. „Wir wissen, wie lang der Zeitraum ist, den die Tiere für ihre Entwicklung benötigen“, so Dr. Chitimia-Dobler.

„Damit können wir abschätzen, ob sie sich bei einer weiteren Klimaerwärmung mit zunehmend trockenen und heißen Perioden in Deutschland etablieren können.“

Die Expertin führt das Auftreten von Hyalomma-Zecken in Deutschland 2018 auf den heißen, trockenen Sommer zurück.

„Diese Zecken bevorzugen eine geringere Luftfeuchtigkeit als die bei uns vorkommenden Zeckenarten. In diesem Jahr kommt die hiesige Witterung den Lebensbedingungen dieser Zecken daher sehr entgegen.“

Die Krankheitserreger für Borreliose und FSME sind bislang nicht in Hyalomma marginatum und Hyalomma rufipes nachgewiesen worden.

Doch auch diese Blutsauger bergen Risiken. Beide Arten gelten insbesondere als wichtige Überträger des Krim-Kongo Hämorrhagischen Fiebers, des Arabisch Hämorrhagischen Fiebers und einer Form des Zecken-Fleckfiebers.

„In einem der gefundenen Exemplare konnten wir den Erreger einer tropischen Form des Zecken-Fleckfiebers nachweisen. Doch zumindest gefährliche Viren als Erreger von hämorrhagischen Fieber-Formen wurden bisher nicht entdeckt“, so PD Dr. Gerhard Dobler, Mediziner und Mikrobiologe am IMB. (ad)

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Abnehmen: Sind Light-Getränke positiv oder negativ für unsere Gesundheit?


Ernährungsexperten geben neue Empfehlungen zu Diätgetränken

Zahlreiche Studien haben in letzter Zeit gezeigt, dass zuckerhaltige Softdrinks massiv die Entstehung von Übergewicht und verschiedenen Erkrankungen wie Diabetes fördern. Doch ist der Umstieg auf die Light-Variante die bessere Alternative? US-Experten veröffentlichten kürzlich eine Stellungsnahme darüber, ob die Light-Versionen der Kalorienbomben tatsächlich bessere für die Gesundheit sind.
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Ernährungsexperten der American Heart Association (AHA) nahmen kürzlich Stellung zu den Gesundheitsrisiken, die von Light-Getränken ausgehen, in denen Zucker durch Süßstoffe ersetzt wurde. Die Ernährungswissenschaftler empfehlen unter anderem, die „Diätgetränke“ durch stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser zu ersetzen. Der Bericht wurde kürzlich in dem Fachblatt „Circulation“ publiziert.

Auch wenn die amerikanischen Experten der American Heart Association keine klaren Richtlinien über Diätgetränke herausgeben, empfehehlen sie, den Konsum weiter zu reduzieren und am besten durch Mineralwasser zu ersetzen. (Bild: Jeka84/fotolia.com)

Weniger Diätgetränke sind eine gute Idee

Wie der Wissenschaftsrat der AHA berichtet, trinken Menschen heutzutage weniger Light-Getränke als noch vor ein paar Jahren. Dies sei grundsätzlich eine positive Entwicklung. Zwei Jahre lang analysierten die Expertengruppe Dutzende von Studien, die Assoziationen zwischen kalorienreduzierten Getränken und der Gewichtszunahme, Adipositas, Demenzerkrankungen wie Alzheimer, Schlaganfällen, Herzkrankheiten und anderen Gesundheitsproblemen aufzeigten.

Keine allgemeingültige Empfehlung

„Es gibt keine große Menge an Literatur – weder Beobachtungen, noch klinische Versuche“, berichtet die Hauptautorin der Studie, Rachel K. Johnson, Professorin für Ernährung an der Universität von Vermont, in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Allgemeingültige Empfehlungen sprechen die Gesundheitsexperten daher nicht aus. Außer eine: Es sei immer sinnvoll, statt Diätgetränken Mineralwasser zu trinken. Auf der Grundlage der zu dieser Zeit verfügbaren Beweise sei dies der beste Ratschlag, den die AHA geben könne, so Johnson.

Light-Getränke statt gezuckerte Softdrinks nur als Übergangslösung

Der AHA-Wissenschaftsrat erläutert, dass viele Menschen Diätgetränke verwenden, um stark gezuckerte Softdrinks wie beispielsweise Cola zu ersetzen. „Dieser Ansatz kann besonders hilfreich für Personen sein, die an ein süß schmeckendes Getränk gewöhnt sind und für die Mineralwasser, zumindest anfänglich, keine wünschenswerte Option ist“, urteilen die Wissenschaftler in dem Bericht.

Insgesamt ist der Konsum von Diätgetränken zurückgegangen

Die Forschenden führten für den Bericht ebenfalls eine Umfrage durch, um den durchschnittlichen Verbrauch von Diätgetränken pro Kopf zu bestimmen. Dabei stellte das Team fest, dass der Konsum rückläufig ist. Im Jahr 2006 tranken erwachsene Amerikaner noch rund 0,2 Liter Light-Getränke am Tag. Im Jahr 2014 lag der Pro-Kopf-Konsum nach Angaben der AHA nur noch bei rund 0,1 Liter. Bei Kindern sei der Verbrauch sogar noch geringer. „Es ist wichtig, diesen Abwärtstrend aufrechtzuerhalten“, erläutert Alice H. Lichtenstein, die stellvertretende Vorsitzende der Forschergruppe.

Viele Spekulation über Diätgetränke?

„Wir hören viel über mögliche negative Auswirkungen von kalorienarmen Süßstoffen, aber vieles davon ist Spekulation“, so Lichtenstein. Bei wissenschaftlich fundierten Empfehlungen müsse man nach verfügbaren Beweisen gehen. Der beste Rat, den die AHA zur Zeit geben könne, sei, den Konsum weiter zu reduzieren und übermäßiges Trinken von Light-Getränken zu vermeiden.

Sind Diätdrinks für übergewichtige Kinder geeignet?

„Zur kurzfristigen Gewichtskontrolle sind Diätgetränke für übergewichtige Kinder mittelmäßig geeignet“, lautet der Konsens des Wissenschaftsrates. Die Ernährungsexperten weisen aber darauf hin, dass es eindeutig bessere Alternativen gebe – wie Mineralwasser oder fettarme und fettfreie Milch.

Eine Ausnahme bilden Kinder mit Diabetes

Der Bericht enthielt eine Ausnahme für Kinder mit Diabetes. Wie die Autoren berichten, könnten hier Diätdrinks und eine ausgewogene Ernährung dazu beitragen, die Blutzuckerwerte im Zaum zu halten.

Helfen Light-Produkte beim Abnehmen?

Hierzu bezog kürzlich der deutsche Ernährungsexperte Professor Dr. Matthias Blüher Stellung. Er war zwar nicht an den amerikanischen Untersuchungen beteiligt, ist aber Leiter des Forschungs- und Behandlungszentrums für Adipositas-Erkrankungen der Leipziger Universitätsmedizin. Er klärt über die größten Mythen der Ernährung auf und berichtet, dass in Light-Produkten oft Zucker durch Zuckerersatzstoffe ausgetauscht werden. Daraus entwickele sich oft ein erhöhter Appetit, da die Zuckerersatzstoffe auf die Darmbakterien einwirken. Dieser vermehrte Appetit mache in vielen Fällen ein erfolgreiches Abnehmen zunichte oder erschwere es zumindest. (vb)

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