Kann die natürliche Konjak-Knolle das Abnehmen unterstützen?


Die Konjak-Knolle soll die Pfunde purzeln lassen

Regelmäßger Konjak-Konsum kann beim Abnehmen helfen. Gemeint ist natürlich nicht der alkoholische Namensvetter Cognac, sondern die seit 3000 Jahren in Asien verwendete Konjak-Knolle der Teufelszunge (Amorphophallus konjac). Verantwortlich für den schlankmachenden Effekt ist der in der Knolle enthaltene Wirkstoff Glucomannan, der aufgrund seiner enormen Quellfähigkeit ein Sättigungseffekt erzielt.
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In Deutschland ist die Konjak-Knolle eher unbekannt – in Asien wie zum Beispiel in Japan kommt sie schon seit 3000 Jahren auf den Tisch. Die Wurzel kann bis zu 25 Zentimeter Durchmesser erreichen und wird häufig zu Konjakmehl verarbeitet, aus dem beispielsweise Nudeln hergestellt werden können.

Die hierzulande weniger bekannte Konjak-Knolle ist reich an Ballaststoffen und kann mit ihrem natürlichen Sättigungseffekt bei einer Ernährungsumstellung helfen. (Bild: amawasri/fotolia.com)

Die kohlenhydratelose Alternative zur Kartoffel?

In Aussehen und Konsistenz lässt sich die Konjak-Knolle am ehesten mit der Kartoffel vergleichen. Sie enthält aber weder für den Menschen verwertbares Protein noch Kohlenydrate. Dafür ist sie sehr reich an wasserlöslichen Ballaststoffen, die vom Verdauungstrakt deutlich besser verwertet werden können.

Wie wirkt Glucomannan auf dem Körper?

Die Konjak-Knolle enthält den Wirkstoff Glucomannan. Dieser erzeugt einen stark sättigenden Effekt im Körper, weil er bei Kontakt mit Wasser auf die 50-fache Größe aufquellen kann. Der Magen und der Darmtrakt reagieren auf den aufgequellten Ballaststoff und vermitteln ein gesättigtes Gefühl.

Kein Wundermittel, aber eine gute Hilfestellung

Stiftung Warentest testete Abnehmmittel mit Glucomannan auf ihre Wirksamkeit. Tatsächlich kann der sättigende Effekt beim Abnehmen helfen. Besonders zu Beginn einer Diät kann so ein Heißhunger vermieden werden und die Umstellung erleichtern. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten, da sich der Körper an den Effekt gewöhnt. Glucomannan ist also eher als Hilfsmittel zur Umstellung auf eine kalorienärmere Kost anzusehen.

Natürlich oder als Kapsel

Glucomannan wird in Apotheken und Drogeriemärkten meist in Form von Pulvern und Kapseln verkauft. Wer die natürlichere Einnahme bevorzugt, der kann Glucomannane in Form von Glasnudeln (zum Beispiel Shirataki) aufnehmen. Wichtig ist, dass bei der Einnahme von Kapseln und Pulvern nicht die vorgegebenen Mengen überschritten werden und genügend Wasser mitgetrunken wird, da es sonst zu Magenproblemen, einem Blähbauch oder Atemnot aufgrund des heftigen Quelleffekts kommen kann.

Sind Glucomannane gesundheitsschädlich?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit untersuchte im Jahr 2017 in einer Studie, ob Glucomannane gesundheitsschädlich sind. Das Gremium kam zu dem Schluss, dass die Verwendung von Konjac nicht gesundheitsschädlich ist, sofern die Gesamtaufnahme aus allen Quellen unter drei Gramm Glucomannan pro Tag bleibt. Bei der Ernährungsuntersuchung kam es bei einigen Erwachsenen, die über 12 Wochen eine Dosis von drei Gramm Glucomannan am Tag einnahmen, zu leichten Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung. Ansonsten konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. (vb)

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DKFZ-Experte: Mit diesen fünf Regeln kann man Darmkrebs tatsächlich verhindern


Darmkrebs vorbeugen: Diese fünf einfachen Tipps reduzieren das Erkrankungsrisiko

Gesundheitsexperten zufolge gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Viele Erkrankungen wären jedoch vermeidbar. Forscher haben nun gezeigt, dass jeder Mensch sein persönliches Darmkrebsrisiko reduzieren kann, indem er fünf einfache Regeln befolgt.
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Früherkennung kann Leben retten

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr sterben hierzulande rund 26.000 Menschen daran. Viele Erkrankungen könnten jedoch verhindert werden, wenn mehr Menschen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen würden. Die Darmspiegelung ist besonders wichtig, wenn es in der Familie schon zu Darmkrebsfällen gekommen ist. Zudem lässt sich das Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil verringern. Experten heben hier fünf einfache Regeln besonders hervor.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. In einer Studie hat sich nun gezeigt, dass man sein Darmkrebsrisiko durch das Befolgen fünf einfacher Regeln deutlich mindern kann. (Bild: Alex/fotolia.com)

Fünf bedeutende Lebensstilfaktoren

Gesundheitsexperten zufolge ist Darmkrebs derzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

„Unter anderem sind dafür die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich“, erklärt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer Mitteilung.

„Aber jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er auf einen gesunden Lebensstil achtet“, so der Forscher.

Gezeigt wird dies auch in einer im Fachjournal „Gastroenterology“ veröffentlichten Studie, für die Hoffmeister und seine Kollegen vom DKFZ die Daten von mehr als 4.000 Darmkrebs-Patienten und 3.000 gesunden Kontrollpersonen analysierten.

Aus der Untersuchung haben sich fünf Lebensstilfaktoren herauskristallisiert, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs verbunden sind:

  1. auf das Rauchen verzichten
  2. wenig oder gar keinen Alkohol trinken
  3. gesunde Ernährung
  4. ein möglichst normales Körpergewicht halten
  5. ausreichende körperliche Aktivität

Gesunden Lebensstil pflegen

„Je mehr der gesunden Lebensstilfaktoren die Studienteilnehmer auf sich vereinten, desto niedriger war ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt Hoffmeister.

So hatten beispielsweise Teilnehmer, die nicht rauchten, sich gesund ernährten und körperlich aktiv waren, bereits ein niedrigeres Darmkrebsrisiko als Teilnehmer, die sich bei keinem der fünf Lebensstilfaktoren an die gesunde Variante hielten.

Wer jedoch einen durchweg gesunden Lebensstil pflegte, sprich alle fünf Lebensstilfaktoren beherzigte, hatte das niedrigste Darmkrebsrisiko.

Den Angaben zufolge erwiesen sich die fünf Lebensstilfaktoren als etwa gleich bedeutend in der Darmkrebsprävention.

„Es spielte eine untergeordnete Rolle, ob es das Nichtrauchen, die gesunde Ernährung oder die körperliche Aktivität war, die beherzigt wurden. Mit allen Varianten reduzierten die Studienteilnehmer ihr Darmkrebsrisiko“, ergänzt Prudence Carr, die Erstautorin dieser Studie.

Unabhängig von der familiären Vorgeschichte

Allerdings hat auch die genetische Ausstattung Konsequenzen für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Laut dem DKFZ wurden in den vergangenen Jahren mehr als 50 Genvarianten entdeckt, die das Darmkrebsrisiko leicht erhöhen.

„Es gibt Menschen, die aufgrund ihres genetischen Profils ein etwas höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken als andere“, erklärt Carr.

„Doch unsere Studie zeigt, dass sie ihr Darmkrebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil ebenso senken können wie diejenigen, die ein geringeres genetisches Risiko haben“, so die Wissenschaftlerin.

Der Zusammenhang zwischen Lebensweise und Darmkrebsrisiko bestand auch unabhängig von der familiären Vorgeschichte der Studienteilnehmer. Es spielte auch keine Rolle, ob sie in der Vergangenheit schon einmal eine Darmspiegelung gehabt hatten oder nicht.

Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gemindert

„Die Empfehlung, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, gilt somit für jeden Menschen, unabhängig von seinem genetischen Darmkrebsrisiko“, sagt Hoffmeister.

„Und natürlich würde nicht nur das Darmkrebsrisiko durch eine gesündere Lebensweise gesenkt werden. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für viele andere Krankheiten“, betont der Experte.

Die DKFZ-Wissenschaftler möchten nun in weiteren Studien untersuchen, wie stark sich trotz eines leicht erhöhten genetischen Risikos durch mehrere vorbeugende Maßnahmen das Darmkrebsrisiko absenken lässt – beispielsweise durch einen gesünderen Lebensstil und das Durchführen von Vorsorgeuntersuchungen. (ad)

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Mann verstirbt nach dem Verzehren von Eichhörnchen an schwerer Infektion


Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Mann nach dem Verzehr von Eichhörnchen-Hirn gestorben

In den USA ist ein Mann an einer äußerst seltenen Krankheit gestorben, nachdem er Eichhörnchen gegessen hatte. Durch den Verzehr der Tiere hatte sich der 61-Jährige offenbar mit der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) infiziert, eine tödlich verlaufende und unbehandelbare Erkrankung des Gehirns.
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Patient verlor den Kontakt zur Realität

Wie die Nachrichtenseite „Live Science“ berichtet, ist in den USA ein Mann an einer äußerst seltenen Krankheit gestorben, nachdem er Eichhörnchen-Gehirne gegessen hatte. Den Angaben zufolge war der 61-Jährige im Jahr 2015 in ein Krankenhaus in Rochester (US-Bundesstaat New York) gebracht worden, nachdem seine Denkfähigkeit nachgelassen hatte, er den Kontakt zur Realität verlor und nicht mehr selbstständig gehen konnte. Die Ärzte der Klinik stellten fest, dass der Patient an einer Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) litt.

In den USA ist ein Mann an der extrem seltenen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) gestorben. Infiziert hatte sich der 61-Jährige wohl durch den Verzehr von Eichhörnchen. (Bild: Vojtech Herout/fotolia.com)

Menschliche Variante des Rinderwahnsinns

Laut „Live Science“ wurde bei einer MRT-Untersuchung des Kopfes des Mannes festgestellt, dass das Gehirn des Patienten ähnlich aussah wie bei Menschen mit der relativ neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK), einer tödlichen Gehirnkrankheit.

Den Angaben zufolge wurden bislang weltweit nur ein paar hundert Fälle von vCJK gemeldet, die meisten davon in den 1980er und 1990er Jahren nach dem Verzehr von kontaminiertem Rindfleisch in Großbritannien.

„Die Creutzfeldt-Jakob Krankheit gilt als menschliche Variante des sogenannten „Rinderwahnsinns“ (BSE) und kommt beim Menschen sowohl als „sporadische“ Form (ohne eindeutige Verursachung), als erbliche aber auch als durch Infektion erworbene Form vor“, erklärt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. auf ihrer Webseite.

„Entsprechend gelten Gewebe und Körperflüssigkeiten von erkrankten Lebewesen als potenziell infektiös“, heißt es dort weiter.

Patient war Hobbyjäger

Bei dem US-Amerikaner war es wohl der Verzehr von Eichhörnchen, der zu der Infektion führte. Denn wie die Familie des Verstorbenen berichtete, jagte der 61-Jährige gerne und aß auch Eichhörnchen-Gehirne.

Wie Dr. Tara Chen erklärte, blieb es jedoch unklar, ob der Mann das gesamte Hirn oder nur Fleisch konsumierte, das mit Teilen des Eichhörnchen-Gehirns kontaminiert war.

Die Ärztin hatte den Patienten nicht selbst behandelt, entlarvte aber den Fall, während sie einen Bericht über vermutete Fälle von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit schrieb, die sie in den letzten fünf Jahren in ihrem Krankenhaus gesehen hatte.

Äußerst seltene Krankheit

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) ist eine Erkrankung, von der jedes Jahr weltweit nur etwa einer von einer Million Menschen betroffen sind, heißt es in dem Bericht der Seite „Live Science“.

Es ist eine „schwächende Krankheit“, die schnell voranschreitet und normalerweise innerhalb eines Jahres nach der Diagnose zum Tod führt, erklärte Chen.

Es gibt keine Behandlung oder Heilung.

Dennoch ist eine schnelle Diagnose von CJK wichtig, da es sonst womöglich zu Infektionen von weiteren Personen kommen könnte.

In dem Bericht wird daher auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass Ärzte die CJK-Diagnose im Auge behalten sollten.

Auch hierzulande warnten Mediziner vor der gefährlichen Krankheit. (ad)

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Krebsforschungszentrum: Mit diesen fünf Regeln kann man Darmkrebs tatsächlich verhindern


Darmkrebs vorbeugen: Diese fünf einfachen Tipps reduzieren das Erkrankungsrisiko

Gesundheitsexperten zufolge gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Viele Erkrankungen wären jedoch vermeidbar. Forscher haben nun gezeigt, dass jeder Mensch sein persönliches Darmkrebsrisiko reduzieren kann, indem er fünf einfache Regeln befolgt.
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Früherkennung kann Leben retten

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr sterben hierzulande rund 26.000 Menschen daran. Viele Erkrankungen könnten jedoch verhindert werden, wenn mehr Menschen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen würden. Die Darmspiegelung ist besonders wichtig, wenn es in der Familie schon zu Darmkrebsfällen gekommen ist. Zudem lässt sich das Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil verringern. Experten heben hier fünf einfache Regeln besonders hervor.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. In einer Studie hat sich nun gezeigt, dass man sein Darmkrebsrisiko durch das Befolgen fünf einfacher Regeln deutlich mindern kann. (Bild: Alex/fotolia.com)

Fünf bedeutende Lebensstilfaktoren

Gesundheitsexperten zufolge ist Darmkrebs derzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

„Unter anderem sind dafür die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich“, erklärt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer Mitteilung.

„Aber jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er auf einen gesunden Lebensstil achtet“, so der Forscher.

Gezeigt wird dies auch in einer im Fachjournal „Gastroenterology“ veröffentlichten Studie, für die Hoffmeister und seine Kollegen vom DKFZ die Daten von mehr als 4.000 Darmkrebs-Patienten und 3.000 gesunden Kontrollpersonen analysierten.

Aus der Untersuchung haben sich fünf Lebensstilfaktoren herauskristallisiert, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs verbunden sind:

  1. auf das Rauchen verzichten
  2. wenig oder gar keinen Alkohol trinken
  3. gesunde Ernährung
  4. ein möglichst normales Körpergewicht halten
  5. ausreichende körperliche Aktivität

Gesunden Lebensstil pflegen

„Je mehr der gesunden Lebensstilfaktoren die Studienteilnehmer auf sich vereinten, desto niedriger war ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt Hoffmeister.

So hatten beispielsweise Teilnehmer, die nicht rauchten, sich gesund ernährten und körperlich aktiv waren, bereits ein niedrigeres Darmkrebsrisiko als Teilnehmer, die sich bei keinem der fünf Lebensstilfaktoren an die gesunde Variante hielten.

Wer jedoch einen durchweg gesunden Lebensstil pflegte, sprich alle fünf Lebensstilfaktoren beherzigte, hatte das niedrigste Darmkrebsrisiko.

Den Angaben zufolge erwiesen sich die fünf Lebensstilfaktoren als etwa gleich bedeutend in der Darmkrebsprävention.

„Es spielte eine untergeordnete Rolle, ob es das Nichtrauchen, die gesunde Ernährung oder die körperliche Aktivität war, die beherzigt wurden. Mit allen Varianten reduzierten die Studienteilnehmer ihr Darmkrebsrisiko“, ergänzt Prudence Carr, die Erstautorin dieser Studie.

Unabhängig von der familiären Vorgeschichte

Allerdings hat auch die genetische Ausstattung Konsequenzen für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Laut dem DKFZ wurden in den vergangenen Jahren mehr als 50 Genvarianten entdeckt, die das Darmkrebsrisiko leicht erhöhen.

„Es gibt Menschen, die aufgrund ihres genetischen Profils ein etwas höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken als andere“, erklärt Carr.

„Doch unsere Studie zeigt, dass sie ihr Darmkrebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil ebenso senken können wie diejenigen, die ein geringeres genetisches Risiko haben“, so die Wissenschaftlerin.

Der Zusammenhang zwischen Lebensweise und Darmkrebsrisiko bestand auch unabhängig von der familiären Vorgeschichte der Studienteilnehmer. Es spielte auch keine Rolle, ob sie in der Vergangenheit schon einmal eine Darmspiegelung gehabt hatten oder nicht.

Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gemindert

„Die Empfehlung, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, gilt somit für jeden Menschen, unabhängig von seinem genetischen Darmkrebsrisiko“, sagt Hoffmeister.

„Und natürlich würde nicht nur das Darmkrebsrisiko durch eine gesündere Lebensweise gesenkt werden. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für viele andere Krankheiten“, betont der Experte.

Die DKFZ-Wissenschaftler möchten nun in weiteren Studien untersuchen, wie stark sich trotz eines leicht erhöhten genetischen Risikos durch mehrere vorbeugende Maßnahmen das Darmkrebsrisiko absenken lässt – beispielsweise durch einen gesünderen Lebensstil und das Durchführen von Vorsorgeuntersuchungen. (ad)

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Die hierzulande weniger bekannte Konjak-Knolle ist reich an Ballaststoffen und kann mit ihrem natürlichen Sättigungseffekt bei einer Ernährungsumstellung helfen. (Bild: amawasri/fotolia.com)

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In Aussehen und Konsistenz lässt sich die Konjak-Knolle am ehesten mit der Kartoffel vergleichen. Sie enthält aber weder für den Menschen verwertbares Protein noch Kohlenydrate. Dafür ist sie sehr reich an wasserlöslichen Ballaststoffen, die vom Verdauungstrakt deutlich besser verwertet werden können.

Wie wirkt Glucomannan auf dem Körper?

Die Konjak-Knolle enthält den Wirkstoff Glucomannan. Dieser erzeugt einen stark sättigenden Effekt im Körper, weil er bei Kontakt mit Wasser auf die 50-fache Größe aufquellen kann. Der Magen und der Darmtrakt reagieren auf den aufgequellten Ballaststoff und vermitteln ein gesättigtes Gefühl.

Kein Wundermittel, aber eine gute Hilfestellung

Stiftung Warentest testete Abnehmmittel mit Glucomannan auf ihre Wirksamkeit. Tatsächlich kann der sättigende Effekt beim Abnehmen helfen. Besonders zu Beginn einer Diät kann so ein Heißhunger vermieden werden und die Umstellung erleichtern. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten, da sich der Körper an den Effekt gewöhnt. Glucomannan ist also eher als Hilfsmittel zur Umstellung auf eine kalorienärmere Kost anzusehen.

Natürlich oder als Kapsel

Glucomannan wird in Apotheken und Drogeriemärkten meist in Form von Pulvern und Kapseln verkauft. Wer die natürlichere Einnahme bevorzugt, der kann Glucomannane in Form von Glasnudeln (zum Beispiel Shirataki) aufnehmen. Wichtig ist, dass bei der Einnahme von Kapseln und Pulvern nicht die vorgegebenen Mengen überschritten werden und genügend Wasser mitgetrunken wird, da es sonst zu Magenproblemen, einem Blähbauch oder Atemnot aufgrund des heftigen Quelleffekts kommen kann.

Sind Glucomannane gesundheitsschädlich?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit untersuchte im Jahr 2017 in einer Studie, ob Glucomannane gesundheitsschädlich sind. Das Gremium kam zu dem Schluss, dass die Verwendung von Konjac nicht gesundheitsschädlich ist, sofern die Gesamtaufnahme aus allen Quellen unter drei Gramm Glucomannan pro Tag bleibt. Bei der Ernährungsuntersuchung kam es bei einigen Erwachsenen, die über 12 Wochen eine Dosis von drei Gramm Glucomannan am Tag einnahmen, zu leichten Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung. Ansonsten konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. (vb)

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