Gesundheit: Das verursacht eine Dose Cola in nur 60 Minuten an



Der übermäßige Konsum von Softdrinks wie Coca-Cola wird mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken in Zusammenhang gebracht. Der Apotheker Niraj Naik hat in seinem Blog auf „The Renegade Pharmacist“ nun einen Beitrag veröffentlicht, in dem er darstellt, was nach dem Verzehr einer Dose Cola in unserem Körper passiert.

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Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen Erkrankungen infolge von Übergewicht, wie beispielsweise Herzkrankheiten oder Diabetes entwickeln, stellte sich Niraj Naik die Frage, was die Menschen tatsächlich übergewichtig werden lässt. Bei seien Auswertungen kam er nach eigenen Angaben zu dem Schluss, dass viele „Volkskrankheiten des Westens wie Übergewicht, Herzkrankheiten und Diabetes eng mit dem Verzehr von einem bestimmten Stoff verbunden sind, der in vielen verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken steckt – in Form von hochkonzentriertem Fructose-Sirup (auch als Maissirup bekannt). Dieser sei in so ziemlich allen verarbeiteten Lebensmitteln wie Fertiggerichten, Fast Food, Süßigkeiten und in besonders hohen Konzentrationen in kohlensäurehaltigen Softdrinks enthalten. Der Verzehr von Softdrinks ist daher unter gesundheitlichen Aspekten äußerst kritisch zu bewerten.

Eine Dose Cola hat massive Folgewirkungen im Organismus. (Bild: B. Wylezich/fotolia.com)
Der Konsum einer Dose Cola hat massive Folgewirkungen im Organismus. (Bild: B. Wylezich/fotolia.com)

Welche Prozesse laufen im Organismus nach einer Dose Cola?
Was genau in unserem Körper nach dem Konsum einer Dose Cola geschieht, erläutert Niraj Naik in seinem aktuellen Beitrag, wobei er ausdrücklich darauf hinweist, dass die dargestellten Folgen auch bei den meisten anderen kohlensäurehaltigen Softdrinks zu erwarten sind. Wenn jemand eine Dose Cola trinkt, zeigen sich laut Aussage des Apothekers in seinem Körper folgende Prozesse:

Die ersten 10 Minuten
In den ersten zehn Minuten treffen 10 Teelöffel-Zucker im Organismus ein, was 100 Prozent der empfohlenen Tagesdosis sind. Normalerweise müssten sich die meisten Menschen bei einer derart übertriebenen Süße erbrechen, was jedoch durch die enthaltene Phosphorsäure vermieden werde, weil diese den süßen Geschmack unterdrücke, berichtet Naik.

20 Minuten später
Nach 20 Minuten werde die Blutzuckerspitze erreicht, wodurch eine massive Freisetzung von Insulin folge. Die Leber reagiere hierauf, indem Sie jeglichen verfügbaren Zucker in Fett umwandelt.

Nach 40 Minuten
40 Minuten nach dem Cola-Verzehr ist die Koffein-Aufnahme abgeschlossen, die Pupillen erweitern sich, der Blutdruck steigt und die Leber antwortet nun mit der vermehrten Abgabe von Zucker in die Blutbahn. Die Blockierung der Adenosin-Rezeptoren im Gehirn verhinderte Müdigkeit.

Nach 45 Minuten
Nach 45 Minuten fährt der Dopamin-Produktion deutlich hoch, wodurch das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert wird. Hier wird ein Zusammenhang mit verschiedenen Suchterkrankungen gesehen, da diese ebenfalls über die Stimulierung des Belohnungszentrums durch die Suchtstoffe entstehen.

Nach maximal 60 Minuten
Bis zu 60 Minuten dauert es, bevor die Phosphorsäure ihre volle Wirkung entfaltet und Kalzium, Magnesium und Zink in den unteren Darmabschnitten bindet. Zudem wird hierdurch ein weiterer Stoffwechselschub ausgelöst, wobei die hohen Dosen von Zucker und künstlichen Süßstoffen zu einer verstärkten Ausscheidung von Kalzium über den Urin führen. Auch die harntreibende Wirkung des Koffeins setzt laut Aussage von Naik spätestens 60 Minuten nach dem Cola-Verzehr ein. Sie müssen dringend pinkeln und das gebundene Kalzium, Magnesium und Zink, welches eigentlich zum Knochenaufbau benötigt wird, sowie Natrium, Elektrolyte und Wasser werden ausgeschieden.

Nachlassende Wirkung
Rund eine Stunde nach dem Konsum der Dose Cola beginnt die Wirkung des Zuckers und Koffeins zu schwinden. Es folgt ein Absturz des Zuckerspiegels. Die Betroffenen können reizbar und/oder träge werden. Sämtliches Wasser das mit der Cola aufgenommen wurde, haben sie bereits wieder ausgeschieden, wobei dem Organismus gleichzeitig viele wertvolle Nährstoffe verloren gingen, die beispielsweise zum Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz erforderlich gewesen wären.

Gesundheitsrisiken beim Konsum von Softdrinks beachten
In Cola sind laut Aussage von Naik neben dem Zucker zudem weitere Inhaltsstoffe wie raffinierte Salze und Koffein enthalten, deren regelmäßiger Verzehr in hohen Mengen unter anderem zu Bluthochdruck und Herzerkrankungen führen könne. Die Konsumenten müssten sich bei Aufnahme einer Kombination aus Zucker, kohlensäurehaltigem Wasser und Zusätzen wie Salz und Phosphor – wie sie in Cola und anderen Softdrinks vorliegt – der Gesundheitsrisiken bewusst sein, so das Fazit von Niraj Naik. Dies ist auch der Appell in dem aktuellen Video einer US-Verbraucherorganisation, dass auf die Gefährlichkeit von Cola & Softdrinks aufmerksam machen soll. (fp)

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Wespenstiche meist harmlos, doch manchmal tödlich



Für Allergiker können Wespenstiche schnell lebensbedrohlich werden
Aufgrund des relativ milden Winters sind dieses Jahr besonders viele Wespen unterwegs. Ein Stich ist für die meisten Betroffenen zwar schmerzhaft, aber keineswegs geährlich. Anders stellt sich die Situation laut Mitteilung des Frankfurter Universitätsklinikums bei Allergikern dar. Sie zeigen schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche systemische Reaktion, berichtet das Universitätsklinikum.

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Ob ein Wespenstich gefährlich ist, hängt einerseits von der Lokalisation und anderseits von der Reaktion des Organismus auf das Insektengift ab. Erfolgt beispielsweise ein Stich in den Hals oder in den Rachenraum, können die Atemwege zuschwellen und es droht ein Tod durch Erstickung. Weit häufig wird ein Wespenstich allerdings aufgrund einer systemischen Reaktion auf das Gift problematisch und nicht wegen seiner Lokalisation. Das statistischen Bundesamt verzeichne jährlich rund 20 Todesfälle nach Stichereignissen, so die Mitteilung des Frankfurter Universitätsklinikums. „Allerdings ist die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher, weil nicht in allen Fällen der Stich als Todesursache erkannt wird“, so die Oberärztin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Frankfurter Universitätsklinikum, Dr. Eva Valesky.

Wasp. (Paravespula germanica)
Wespenstiche sind meist harmlos, können jedoch bei Allergikern lebensbedrohlich werden

Stiche der Honigbienen und Faltenwespen besonders gefährlich
„Zahlreiche Insekten können durch ihren Stich örtliche oder systemische Reaktionen verursachen“, berichten die Experten des Frankfurter Universitätsklinikums. Am häufigsten würden klinisch relevante Reaktionen allerdings durch die Stiche der Honigbiene und der Faltenwespe ausgelöst. Sehr viel seltener seien bei anderen Insekten wie Hummeln, Hornissen, Mücken, Ameisen oder auch Bremsen klinisch relevante Stichreaktionen zu beobachten. Aufgrund des milden Winters und anfangs trockenen Sommers seien in diesem Jahr sehr viele Wespen unterwegs, so dass vermehrt Stiche auftreten, berichtet das Universitätsklinikum weiter. Ein Stich könne für Allergiker tödlich enden.

Systemische Reaktionen machen Wespenstiche gefährlich
Derzeit müssen laut Angaben des Universitätsklinikums viele Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil sie allergisch auf einen Wespenstiche reagieren. In einigen Fällen bestehe Lebensgefahr. „Damit der Gestochene und andere Personen im Umfeld korrekt reagieren, muss die Wirkung des Stiches richtig eingeordnet werden“, so das Klinikum weiter. „Ob ein Stich für Menschen wirklich gefährlich ist, hängt ganz zentral von der Art der körperlichen Reaktion ab“, betont Dr. Valesky. Hier sei es „sehr wichtig, örtliche Reaktionen – auch wenn sie stärker sind als normal – von einer sogenannten systemischen Reaktion zu unterscheiden.“ Bei örtlichen Reaktionen ist das Risiko laut Dr. Gösta Lotz, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in Frankfurt, gering und diese müssen nicht ärztlich versorgt werden. „Kommt es zu einer Anaphylaxie, also einer Reaktion des Immunsystems auf das Insektengift, die den gesamten Organismus betrifft“, muss jedoch laut Aussage des Experten umgehend ein Notarzt eingeschaltet werden.

Sofortmaßnahmen nach einem Wespenstich
Betroffen von einer Allergie, die zu systemischer Reaktion auf Insektenstiche führt, sind in der Allgemeinbevölkerung rund 1,2 bis 3,5 Prozent“, berichtet das Universitätsklinikum. Demnach kann ein Wespenstich für bis zu drei Millionen Deutsche äußerst gefährlich werden. Zudem seien bei mehr als einem Viertel der Bevölkerung „gesteigerte örtliche Reaktionen“ nach einem Wespenstich festzustellen. Bei einer örtlichen Reaktion treten laut Aussage der Experten Schwellungen und Rötungen auf. Hier reiche in der Regel ein feuchter Umschlag als Hausmittel aus. Gegebenenfalls könne auch eine Cortison-Creme eingesetzt werden. Zudem seien Thermostifte eine mögliche Behandlungsalternative. Ihre Wärmeeinwirkung neutralisiere das Insektengift und vermindere dadurch das Anschwellen sowie den damit verbundenen Juckreiz.

Bei allergischen Reaktionen umgehend den Notarzt kontaktieren
Zeigen die Gestochenen Anzeichen einer Anaphylaxie, muss laut Aussage der Experten umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden. „Besitzt der Patient ein Notfallset für Allergien, muss dies eingesetzt werden“, erläutert Dr. Lotz. Zudem seien „bis zum Eintreffen des Notarztes Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen, im Extremfall bis hin zur Wiederbelebung.“ Sobald der Notarzt eintrifft, wird dieser das Stufenschema der Anaphylaxie-Therapie anwenden, berichtet der Mediziner weiter. Hierzu gehöre zunächst das Schaffen venöser oder intraossärer Zugänge, also in die Knochenmarkshöhle. Durch diese Eintrittswege können anschließend Adrenalin, Sauerstoff, Antihistaminika und andere Mittel verabreicht werden. „Nach der Akutbehandlung muss der Patient in ein geeignetes Krankenhaus gebracht werden, in dem alle notwendigen Methoden der Intensivmedizin und des erweiterten Atemwegsmanagements zur Verfügung stehen“, erläutert Dr. Lotz. „Im Anschluss an einen solchen Vorfall darf es aber nicht bei der Akutversorgung bleiben, sondern später soll eine weitergehende Diagnostik erfolgen“, so das Fazit des Experten.

Prävention und langfristige Behandlung
Die Insektengiftsensibilisierung beziehungsweise Allergie wird laut Mitteilung des Universitätsklinikums über Haut- und Bluttests nachgewiesen, um das individuelle Anaphylaxie-Risiko zu ermitteln. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse könnten Betroffene gemeinsam mit den Ärzten über Prävention und längerfristige Therapien entscheiden. Für den Fall, dass es wieder zu einem Stich kommt, gebe es zum Beispiel Notfallsets als Selbsthilfemaßnahmen. Langfristig könne eine spezifische Immuntherapie durch den Allergologen über einen Zeitraum von fünf Jahren helfen. Den Erfolg dieser Therapie überprüfen die Mediziner am Universitätsklinikum im abgesichertem Rahmen – „durch eine gezielte Lebendstichprovokation in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie unter notfallmedizinischen Bedingungen in Kooperation mit der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie“, berichtet Dr. Valesky. (fp)

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Gesundheit: Diese Schäden richtet eine Dose Cola in nur 60 Minuten an



Cola und anderen Softdrinks zeigen zahlreiche kritische Effekte im Körper
Der übermäßige Konsum von Softdrinks wie Coca-Cola wird mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken in Zusammenhang gebracht. Der Apotheker Niraj Naik hat in seinem Blog auf „The Renegade Pharmacist“ nun einen Beitrag veröffentlicht, in dem er darstellt, was nach dem Verzehr einer Dose Cola in unserem Körper passiert.

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Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen Erkrankungen infolge von Übergewicht, wie beispielsweise Herzkrankheiten oder Diabetes entwickeln, stellte sich Niraj Naik die Frage, was die Menschen tatsächlich übergewichtig werden lässt. Bei seien Auswertungen kam er nach eigenen Angaben zu dem Schluss, dass viele „Volkskrankheiten des Westens wie Übergewicht, Herzkrankheiten und Diabetes eng mit dem Verzehr von einem bestimmten Stoff verbunden sind, der in vielen verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken steckt – in Form von hochkonzentriertem Fructose-Sirup (auch als Maissirup bekannt). Dieser sei in so ziemlich allen verarbeiteten Lebensmitteln wie Fertiggerichten, Fast Food, Süßigkeiten und in besonders hohen Konzentrationen in kohlensäurehaltigen Softdrinks enthalten. Der Verzehr von Softdrinks ist daher unter gesundheitlichen Aspekten äußerst kritisch zu bewerten.

Eine Dose Cola hat massive Folgewirkungen im Organismus. (Bild: B. Wylezich/fotolia.com)
Der Konsum einer Dose Cola hat massive Folgewirkungen im Organismus. (Bild: B. Wylezich/fotolia.com)

Welche Prozesse laufen im Organismus nach einer Dose Cola?
Was genau in unserem Körper nach dem Konsum einer Dose Cola geschieht, erläutert Niraj Naik in seinem aktuellen Beitrag, wobei er ausdrücklich darauf hinweist, dass die dargestellten Folgen auch bei den meisten anderen kohlensäurehaltigen Softdrinks zu erwarten sind. Wenn jemand eine Dose Cola trinkt, zeigen sich laut Aussage des Apothekers in seinem Körper folgende Prozesse:

Die ersten 10 Minuten
In den ersten zehn Minuten treffen 10 Teelöffel-Zucker im Organismus ein, was 100 Prozent der empfohlenen Tagesdosis sind. Normalerweise müssten sich die meisten Menschen bei einer derart übertriebenen Süße erbrechen, was jedoch durch die enthaltene Phosphorsäure vermieden werde, weil diese den süßen Geschmack unterdrücke, berichtet Naik.

20 Minuten später
Nach 20 Minuten werde die Blutzuckerspitze erreicht, wodurch eine massive Freisetzung von Insulin folge. Die Leber reagiere hierauf, indem Sie jeglichen verfügbaren Zucker in Fett umwandelt.

Nach 40 Minuten
40 Minuten nach dem Cola-Verzehr ist die Koffein-Aufnahme abgeschlossen, die Pupillen erweitern sich, der Blutdruck steigt und die Leber antwortet nun mit der vermehrten Abgabe von Zucker in die Blutbahn. Die Blockierung der Adenosin-Rezeptoren im Gehirn verhinderte Müdigkeit.

Nach 45 Minuten
Nach 45 Minuten fährt der Dopamin-Produktion deutlich hoch, wodurch das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert wird. Hier wird ein Zusammenhang mit verschiedenen Suchterkrankungen gesehen, da diese ebenfalls über die Stimulierung des Belohnungszentrums durch die Suchtstoffe entstehen.

Nach maximal 60 Minuten
Bis zu 60 Minuten dauert es, bevor die Phosphorsäure ihre volle Wirkung entfaltet und Kalzium, Magnesium und Zink in den unteren Darmabschnitten bindet. Zudem wird hierdurch ein weiterer Stoffwechselschub ausgelöst, wobei die hohen Dosen von Zucker und künstlichen Süßstoffen zu einer verstärkten Ausscheidung von Kalzium über den Urin führen. Auch die harntreibende Wirkung des Koffeins setzt laut Aussage von Naik spätestens 60 Minuten nach dem Cola-Verzehr ein. Sie müssen dringend pinkeln und das gebundene Kalzium, Magnesium und Zink, welches eigentlich zum Knochenaufbau benötigt wird, sowie Natrium, Elektrolyte und Wasser werden ausgeschieden.

Nachlassende Wirkung
Rund eine Stunde nach dem Konsum der Dose Cola beginnt die Wirkung des Zuckers und Koffeins zu schwinden. Es folgt ein Absturz des Zuckerspiegels. Die Betroffenen können reizbar und/oder träge werden. Sämtliches Wasser das mit der Cola aufgenommen wurde, haben sie bereits wieder ausgeschieden, wobei dem Organismus gleichzeitig viele wertvolle Nährstoffe verloren gingen, die beispielsweise zum Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz erforderlich gewesen wären.

Gesundheitsrisiken beim Konsum von Softdrinks beachten
In Cola sind laut Aussage von Naik neben dem Zucker zudem weitere Inhaltsstoffe wie raffinierte Salze und Koffein enthalten, deren regelmäßiger Verzehr in hohen Mengen unter anderem zu Bluthochdruck und Herzerkrankungen führen könne. Die Konsumenten müssten sich bei Aufnahme einer Kombination aus Zucker, kohlensäurehaltigem Wasser und Zusätzen wie Salz und Phosphor – wie sie in Cola und anderen Softdrinks vorliegt – der Gesundheitsrisiken bewusst sein, so das Fazit von Niraj Naik. Dies ist auch der Appell in dem aktuellen Video einer US-Verbraucherorganisation, dass auf die Gefährlichkeit von Cola & Softdrinks aufmerksam machen soll. (fp)

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Wespenstiche meist harmlos, doch manchmal tödlich



Für Allergiker können Wespenstiche schnell lebensbedrohlich werden
Aufgrund des relativ milden Winters sind dieses Jahr besonders viele Wespen unterwegs. Ein Stich ist für die meisten Betroffenen zwar schmerzhaft, aber keineswegs geährlich. Anders stellt sich die Situation laut Mitteilung des Frankfurter Universitätsklinikums bei Allergikern dar. Sie zeigen schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche systemische Reaktion, berichtet das Universitätsklinikum.

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Ob ein Wespenstich gefährlich ist, hängt einerseits von der Lokalisation und anderseits von der Reaktion des Organismus auf das Insektengift ab. Erfolgt beispielsweise ein Stich in den Hals oder in den Rachenraum, können die Atemwege zuschwellen und es droht ein Tod durch Erstickung. Weit häufig wird ein Wespenstich allerdings aufgrund einer systemischen Reaktion auf das Gift problematisch und nicht wegen seiner Lokalisation. Das statistischen Bundesamt verzeichne jährlich rund 20 Todesfälle nach Stichereignissen, so die Mitteilung des Frankfurter Universitätsklinikums. „Allerdings ist die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher, weil nicht in allen Fällen der Stich als Todesursache erkannt wird“, so die Oberärztin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Frankfurter Universitätsklinikum, Dr. Eva Valesky.

Wasp. (Paravespula germanica)
Wespenstiche sind meist harmlos, können jedoch bei Allergikern lebensbedrohlich werden

Stiche der Honigbienen und Faltenwespen besonders gefährlich
„Zahlreiche Insekten können durch ihren Stich örtliche oder systemische Reaktionen verursachen“, berichten die Experten des Frankfurter Universitätsklinikums. Am häufigsten würden klinisch relevante Reaktionen allerdings durch die Stiche der Honigbiene und der Faltenwespe ausgelöst. Sehr viel seltener seien bei anderen Insekten wie Hummeln, Hornissen, Mücken, Ameisen oder auch Bremsen klinisch relevante Stichreaktionen zu beobachten. Aufgrund des milden Winters und anfangs trockenen Sommers seien in diesem Jahr sehr viele Wespen unterwegs, so dass vermehrt Stiche auftreten, berichtet das Universitätsklinikum weiter. Ein Stich könne für Allergiker tödlich enden.

Systemische Reaktionen machen Wespenstiche gefährlich
Derzeit müssen laut Angaben des Universitätsklinikums viele Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil sie allergisch auf einen Wespenstiche reagieren. In einigen Fällen bestehe Lebensgefahr. „Damit der Gestochene und andere Personen im Umfeld korrekt reagieren, muss die Wirkung des Stiches richtig eingeordnet werden“, so das Klinikum weiter. „Ob ein Stich für Menschen wirklich gefährlich ist, hängt ganz zentral von der Art der körperlichen Reaktion ab“, betont Dr. Valesky. Hier sei es „sehr wichtig, örtliche Reaktionen – auch wenn sie stärker sind als normal – von einer sogenannten systemischen Reaktion zu unterscheiden.“ Bei örtlichen Reaktionen ist das Risiko laut Dr. Gösta Lotz, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in Frankfurt, gering und diese müssen nicht ärztlich versorgt werden. „Kommt es zu einer Anaphylaxie, also einer Reaktion des Immunsystems auf das Insektengift, die den gesamten Organismus betrifft“, muss jedoch laut Aussage des Experten umgehend ein Notarzt eingeschaltet werden.

Sofortmaßnahmen nach einem Wespenstich
Betroffen von einer Allergie, die zu systemischer Reaktion auf Insektenstiche führt, sind in der Allgemeinbevölkerung rund 1,2 bis 3,5 Prozent“, berichtet das Universitätsklinikum. Demnach kann ein Wespenstich für bis zu drei Millionen Deutsche äußerst gefährlich werden. Zudem seien bei mehr als einem Viertel der Bevölkerung „gesteigerte örtliche Reaktionen“ nach einem Wespenstich festzustellen. Bei einer örtlichen Reaktion treten laut Aussage der Experten Schwellungen und Rötungen auf. Hier reiche in der Regel ein feuchter Umschlag als Hausmittel aus. Gegebenenfalls könne auch eine Cortison-Creme eingesetzt werden. Zudem seien Thermostifte eine mögliche Behandlungsalternative. Ihre Wärmeeinwirkung neutralisiere das Insektengift und vermindere dadurch das Anschwellen sowie den damit verbundenen Juckreiz.

Bei allergischen Reaktionen umgehend den Notarzt kontaktieren
Zeigen die Gestochenen Anzeichen einer Anaphylaxie, muss laut Aussage der Experten umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden. „Besitzt der Patient ein Notfallset für Allergien, muss dies eingesetzt werden“, erläutert Dr. Lotz. Zudem seien „bis zum Eintreffen des Notarztes Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen, im Extremfall bis hin zur Wiederbelebung.“ Sobald der Notarzt eintrifft, wird dieser das Stufenschema der Anaphylaxie-Therapie anwenden, berichtet der Mediziner weiter. Hierzu gehöre zunächst das Schaffen venöser oder intraossärer Zugänge, also in die Knochenmarkshöhle. Durch diese Eintrittswege können anschließend Adrenalin, Sauerstoff, Antihistaminika und andere Mittel verabreicht werden. „Nach der Akutbehandlung muss der Patient in ein geeignetes Krankenhaus gebracht werden, in dem alle notwendigen Methoden der Intensivmedizin und des erweiterten Atemwegsmanagements zur Verfügung stehen“, erläutert Dr. Lotz. „Im Anschluss an einen solchen Vorfall darf es aber nicht bei der Akutversorgung bleiben, sondern später soll eine weitergehende Diagnostik erfolgen“, so das Fazit des Experten.

Prävention und langfristige Behandlung
Die Insektengiftsensibilisierung beziehungsweise Allergie wird laut Mitteilung des Universitätsklinikums über Haut- und Bluttests nachgewiesen, um das individuelle Anaphylaxie-Risiko zu ermitteln. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse könnten Betroffene gemeinsam mit den Ärzten über Prävention und längerfristige Therapien entscheiden. Für den Fall, dass es wieder zu einem Stich kommt, gebe es zum Beispiel Notfallsets als Selbsthilfemaßnahmen. Langfristig könne eine spezifische Immuntherapie durch den Allergologen über einen Zeitraum von fünf Jahren helfen. Den Erfolg dieser Therapie überprüfen die Mediziner am Universitätsklinikum im abgesichertem Rahmen – „durch eine gezielte Lebendstichprovokation in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie unter notfallmedizinischen Bedingungen in Kooperation mit der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie“, berichtet Dr. Valesky. (fp)

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Rückruf: Bayern-Ei ruft Ware wegen Salmonellen zurück



Bayrisches Skandal-Unternehmen startet erneut Rückruf wegen Salmonellen-Verdacht
Das niederbayerische Unternehmen „Bayern-Ei“ hat wegen des Verdachts auf Salmonellen Ware zurückgerufen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur „APA“. Demnach habe die Firma bekannt gegeben, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ durchgeführt werde.

Rückruf aus dem Handel wegen Salmonellen-Verdacht. Bild: photo pixel - fotolia
Rückruf aus dem Handel wegen Samonellen-Verdacht. Bild: photo pixel – fotolia

Bei Probe Salmonellen auf der Eischale entdeckt
Rückruf bei der umstrittenen Firma Bayern-Ei: Wie die „APA“ berichtet, hat das niederbayrische Unternehmen einen Teil seiner Ware aus dem Verkehr gezogen. Hintergrund sei eine am 21. Juli entnommenen amtliche Probe im Betrieb Aiterhofen, bei der Salmonellen auf der Eischale nachgewiesen worden waren. Die Eier seien ausschließlich an gewerbliche Abnehmer in Bayern geliefert worden, dementsprechend wären weitere Vertriebswege nicht bekannt, so die Information.

Bei der betroffenen Ware handelt es sich um Eier mit der Kennzeichnung 3-DE-0920431 und dem Mindesthaltbarkeitsdaten 18.08. bis 23.08.2015, verpackt in der Packstelle DE-092134.

Firma schon länger wegen Tierquälerei und mangelnder Hygiene in der Kritik
Der aktuelle Rückruf ist jedoch nicht das einzige Problem des Unternehmens, welches zu den größten deutschen Eierbetrieben Deutschlands zählt. Stattdessen hatte es in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe wegen Tierquälerei und mangelnder Hygiene gegen den Geschäftsführer Stefan Pohlmann und seinen Vater Anton Pohlmann gegeben, der von Tierschützern schon lange als „Tierquäler der Nation“ bezeichnet wird. Darüber hinaus ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bayern-Ei, da der Betrieb für einen europaweiten Salmonellen-Ausbruch im Sommer letzten Jahres verantwortlich sein soll. Damals waren hunderte Menschen an Salmonellose erkrankt und mindestens zwei Betroffene verstorben. (nr)
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