Diäten-Vergleich: Low-Carb schneidet besser ab als Low-Fat



Neue Studie: Low-Fat-Abnehmprogramme schlechter als Low-Carb-Diäten
Überflüssige Pfunde abzubauen fällt vielen Menschen sehr schwer. Sport ist zwar wichtig, um Übergewicht loszuwerden, doch wesentlich wichtiger ist eine entsprechende Ernährung. Experten und Laien streiten sich seit langem, welche Diäten besser geeignet und gesünder sind. Einer neuen Untersuchung zufolge bringt eine fettarme Ernährung weniger als eine mit reduzierten Kohlenhydraten.
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Weniger Fett oder weniger Kohlenhydrate
Sport allein hilft nicht gegen Übergewicht: Dies berichteten mehrere Ärzte vor wenigen Monaten in einem wissenschaftlichen Fachmagazin. Der Ernährung kommt eine weitaus größere Bedeutung zu, wenn überflüssige Pfunde purzeln sollen. Seit Jahren streiten Laien und Experten, ob es besser ist, beim Abnehmen auf weniger Fett oder weniger Kohlenhydrate zu setzen. In früheren Untersuchungen zeigte sich, dass Low-Carb wirkungsvoller als Low-Fat ist. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine neue Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern.

Unterschiedliche Studien und unterschiedliche Meinungen: Low Carp oder Low Fat? Bild: Gina Sanders - fotolia
Unterschiedliche Studien und unterschiedliche Meinungen: Low Carp oder Low Fat? Bild: Gina Sanders – fotolia

Low Carb schneidet besser ab
Für die aktuelle Untersuchung der Harvard T.H. Chan School of Public Health (Boston) analysierten die Forscher 53 Studien mit insgesamt mehr als 68.000 Teilnehmern, die mindestens ein Jahr lang entweder eine Diät mit reduzierten Kohlenhydraten oder eine Diät mit niedrigem Fettanteil machten. Dabei zeigte sich, dass Low-Fat-Diäten schlechter abschnitten als Low-Carb-Programme. Wie die Autoren der Meta-Analyse im Fachjournal „The Lancet“ berichten, habe die Annahme, „dass man das Fett aus seiner Ernährung streichen muss, um Gewicht zu verlieren“, keinen Bestand.

Diät zeigt erst langfristig anhaltende Erfolge
Doch auch die Erfolge der Low-Carb-Ernährung waren nicht weltbewegend. Den Angaben zufolge nahmen die Studienteilnehmer damit im Schnitt nur 1,1 Kilogramm mehr ab als die Low-Fat-Anhänger. Insgesamt hatten die Probanden nach mindestens einem Jahr nicht einmal vier Kilogramm abgenommen. Laut dem Studienautor Deirdre Tobias gehe es „nicht darum, ob Fette oder Kohlenhydrate für das Abnehmen entscheidend sind. Vielmehr müssen wir Ernährungsmuster überdenken, statt einzelne Nahrungsmittel zu verteufeln.“ Ein anderer Autor, Frank Hu, meinte, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Diät liege darin, ihr langfristig treu bleiben zu können. Um festzustellen, welche Strategie die beste sei, um abzunehmen, empfehlen die Forscher weitere Studien. Zwar sind Low-Fat-Diäten offenbar wesentlich weniger wirkungsvoll als in der Vergangenheit angenommen, doch immer noch empfehlenswerter als eine Ernährungsweise ohne jegliche Einschränkungen. (ad)
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Kryotherapie: 24-Jährige Patientin stirbt bei Behandlung in Kältekammer



24-jährige Frau stirbt bei Kältetherapie
Kälte-Therapien kommen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen zur Anwendung, beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen. In den USA ist nun eine junge Frau bei der sogenannten Kryotherapie gestorben. Ihr Körper war „felsenhart gefroren“, berichteten Angehörige.
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Kälte-Therapie zur Behandlung verschiedener Erkrankungen
Kälte-Therapien werden zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Die auch Kryotherapie genannte Methode kann beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Bechterew Schmerzen lindern oder bei Hauterkrankungen wie Hautflechte und gegen hartnäckige Warzen helfen. Die relativ neue Methode wird zudem gegen Muskelkater oder Schlafstörungen eingesetzt. In den USA hat nun der Tod einer 24-jährigen Frau in einer Kältekammer für Schlagzeilen gesorgt. Der Körper der Patientin war bei dieser Ganzkörperkältetherapie (GKKT) für kurze Zeit extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Ihr Körper war laut Angehörigen „felsenhart gefroren“.

Tod durch zu viel Kälte. Bild: magdal3na - fotolia
Tod durch zu viel Kälte. Bild: magdal3na – fotolia

Temperaturen von bis zu minus 110 Grad
Wie die nationale Nachrichtenagentur der Schweiz (SDA) berichtet, kommt die Kryotherapie in den USA nach dem Kältetod der jungen Frau nun auf den Prüfstand. In den Vereinigten Staaten ist diese Methode derzeit eine Wachstumsbranche. Auch manche Spitzensportler in den USA nutzen Kältekammern. So setzen Star-Athleten wie der Basketballer LeBron James auf die Ganzkörper-Kryotherapie als Alternative zu Eisbeutel und Kaltwasserbädern. Die Patienten halten sich nur für kurze Zeit, etwa für eine bis drei Minuten, in der Kältekammer auf und sind dabei Temperaturen von bis zu minus 110 Grad ausgesetzt. Währenddessen tragen sie lediglich Badehose oder Badeanzug, dazu Handschuhe und dicke Strümpfe. Bei der Methode wird entweder kalte Luft oder Stickstoffdampf in die Kammer geleitet.

Medizinisch fundierte Belege fehlen
Von Kritikern wird seit längerem gewarnt, dass es bislang keine medizinisch fundierten Belege für die Wirksamkeit der Kryotherapie gibt. Sie fordern weitere Forschungen, um die kurz- und langfristigen Auswirkungen zu untersuchen. Robert Glatter, Notfallarzt am Lenox Hill Hospital in New York, sagte der SDA zufolge, die Therapie in der Kältekammer könne einem zwar „einen Adrenalinstoss und einen Ruck“ geben, doch es gebe keine Beweise dafür, dass die Therapie von Vorteil sei für eine bessere Gesundheit. Außerdem ist es seiner Meinung nach nicht erwiesen, dass die Kältetherapie Muskelschäden nach dem Training reduziert. Darüber hinaus würden Menschen ganz unterschiedlich auf solche Minustemperaturen reagieren und müssten entsprechend überwacht werden.

Körper war „felsenhart gefroren“
Die junge Frau war am 20. Oktober in Las Vegas offenbar nach Geschäftsende in die Kältekammer gestiegen, um einige Schmerzen zu lindern. Erst am folgenden Tag wurde die 24-Jährige dort von einem Kollegen entdeckt. Wie ihr Onkel Albert Ake gegenüber lokalen Medien mitteilte, war ihr Körper „felsenhart gefroren“. Mittlerweile kündigten die Behörden im US-Bundesstaat Nevada an, die Sicherheit und andere Fragen im Zusammenhang mit der Kryotherapie unter die Lupe zu nehmen. Es hieß, dass die Untersuchungen auch dazu beitragen sollten, die entsprechenden Sicherheitsstandards zu überarbeiten. (ad)
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Kassenbeiträge steigen erneut auf durchschnittlich 15,7 Prozent



Schon seit längerem wird von Experten eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge in Deutschland vorhergesagt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat diese nun bestätigt. Im Durchschnitt soll der Zusatzbeitrag im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte steigen.
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Krankenkassenbeiträge werden nächstes Jahr steigen
Seit Monaten wird gemutmaßt, dass die Krankenkassenbeiträge ansteigen sollen. Einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zufolge hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) dies nun auch bestätigt: 2016 kommen auf die Kassen-Mitglieder höhere Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu. Der Minister teilte mit, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den Arbeitnehmer alleine schultern müssen, voraussichtlich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent steigen werde. Der durchschnittliche Gesamtbeitrag erhöht sich damit auf 15,7 Prozent. Das Ministerium folgte mit der Entscheidung der Empfehlung der Experten des sogenannten Schätzerkreises aus Bundesversicherungsamt, Bundesgesundheitsministerium und GKV-Spitzenverband.

Die Beiträge der Krankenkassen sollen kommendes Jahr ansteigen. Bild: SZ-Designs - fotolia
Die Beiträge der Krankenkassen sollen kommendes Jahr ansteigen. Bild: SZ-Designs – fotolia

Konkrete Zahlen
Dass 2016 die Krankenkassenbeiträge steigen („http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/2016-werden-krankenkassenbeitraege-steigen-901853447265.php“) werden, hatten Gesundheitsexperten bereits Anfang des Jahres prognostiziert. Die nun angekündigte Anhebung bedeutet für einen Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 2915 Euro im Monat: Der Beitragsanteil der Arbeitnehmer steigt um sechs auf 245 Euro. Und bei einem monatlichen Einkommen auf Höhe der Beitragsbemessungsgrenze von 4237,50 Euro würde der Beitragsanteil der Arbeitnehmer um rund acht auf 356 Euro steigen.

Zusatzbeitrag nur für Arbeitnehmer
Der feste Beitragssatz von 15,5 Prozent war zum 1. Januar 2015 um 0,9 Punkte auf 14,6 Prozent gesenkt worden. Kassenmitglieder und ihre Arbeitgeber teilen sich diesen je zur Hälfte. Wenn die Kassen mehr Geld benötigen, können sie je nach eigener Finanzlage einen zusätzlichen Beitrag selbst bestimmen. Dieser Zusatzbeitrag wird von den einzelnen Krankenkassen selbst festgelegt und wird ausschließlich von den Arbeitnehmern getragen. Sie können je nach ihrer wirtschaftlichen Situation von diesem Durchschnittswert abweichen. Die jeweilige Kasse muss überlegen, was sie ihren Mitgliedern zumuten will.

Krankenkassen fusionieren
Gröhe hatte darauf hingewiesen, dass die 123 Krankenkassen insgesamt über Finanzreserven von 15 Milliarden Euro verfügten. Allerdings verteilen sich diese sehr unterschiedlich auf die einzelnen Versicherungsträger. Eigentlich sollte mit der Neuregelung der Krankenkassenfinanzen mehr Wettbewerb unter ihnen durchgesetzt werden. Das führte jedoch auch dazu, dass einige klamme Kassen fusionierten. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass es im kommenden Jahr – rechtzeitig zum Anstieg des Zusatzbeitrages – zu einer Fusion von Barmer GEK und Deutsche BKK kommen soll.

Arbeitgeber sollen sich beteiligen
Im ersten Halbjahr 2015 verzeichneten die Kassen in Deutschland rund 500 Millionen Euro Minus. Dies habe unter anderem damit zu tun, dass die Arzneimittelausgaben 2015 drastisch gestiegen sind. Zudem wurde vom GKV-Spitzenverband wiederholt darauf hingewiesen, dass die Reformen Gröhes wie die der Krankenhausstruktur die Kassen künftig massiv belasteten. Wie schon in der Vergangenheit entfachte der Anstieg des Zusatzbeitrages erneut die Diskussion über eine paritätische Finanzierung des gesamten Krankenkassenbeitrags. Der dpa zufolge bekräftigte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher: „Eine weitere einseitige Belastung der Bürgerinnen und Bürger darf es nicht geben. (…) Die Arbeitgeber müssen sich wieder paritätisch an der Finanzierung beteiligen. Ihr Anteil ist auf 7,3 Prozent eingefroren.“ (ad)
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Wissenschaftlich Unerklärbar: Mann ist gleichzeitig Vater und Onkel



Ein Paar aus den USA hat eine unglaubliche Geschichte erlebt: Nach der Geburt ihres Kindes stellt sich durch einen Bluttest heraus, dass der Mann nicht der Vater des Kindes sein kann. Zumindest nicht nur – denn durch weitere Untersuchungen zeigt sich, dass er zugleich der Onkel des Jungen ist. Ein medizinisches Phänomen, für welches es bislang noch keine wissenschaftliche Erklärung gibt.
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Blutgruppentest schließt mögliche Vaterschaft des Mannes aus
Der Albtraum für alle frisch gebackenen Eltern: Ein Paar bekommt durch künstliche Befruchtung ein Kind, doch nach der Geburt stellt sich heraus, dass dieses eine Blutgruppe hat, die eigentlich nicht sein kann. Denn der Test hatte bei dem Baby „AB“ ergeben, obwohl beide Eltern die Blutgruppe A haben. Demzufolge konnte der Mann nicht der biologische Vater des Jungen sein, denn sind beide Eltern „reinerbig“ A oder B, können sie keine Kinder mit einer mischerbigen Blutgruppe haben.

Wissenschaftlich unerklärlich: Vater ist laut DNA gleichzeitig Onkel. Bild: goodluz - fotolia
Wissenschaftlich unerklärlich: Vater ist laut DNA gleichzeitig Onkel. Bild: goodluz – fotolia

Vater und Sohn teilen sich nur 25 Prozent der DNA
Da das Ergebnis auch durch einen zweiter Test bestätigt wurde, wuchs bei den Eltern die Sorge, dass es im Rahmen der künstlichen Befruchtung vielleicht in der Klinik zu einer Verwechslung der Samenspenden gekommen war. Sie suchten Hilfe bei einem Anwalt und kontaktierten zudem Barry Starr, einen Genetiker der Stanford University, der auch den Blog „Ask a Geneticist“ betreibt. Dieser empfahl, eine erneute Untersuchung mit einem Gentest vom Anbieter 23andMe durchzuführen, welchen er sodann auswertete und zu einem erstaunlichen Ergebnis kam: „Der Mann ist zweierlei – Vater und Onkel“, so Barry Starr. Denn Vater und Sohn würden sich dem Gentest zufolge nur 25 Prozent der DNA teilen, ebenso wie es sich bei anderen engen Verwandten wie Onkel, Nichte oder Neffe verhält. Bei einer „echten“ Vaterschaft erbt das Kind jedoch 50% seiner DNA von seinem Vater.

Fremde DNA kann über Jahre hinweg im Körper verbleiben
Im nächsten Schritt wurde das Sperma des Vaters untersucht. Es zeigte sich, dass in diesem zwar 90 Prozent seine eigene DNA zu finden war – in den anderen zehn Prozent handelte es sich jedoch um die seines Zwillingsbruders, der allerdings nie geboren wurde. Was unglaublich klingt, ist jedoch dem aktuellen Forschungsstand nach nicht abwegig. Denn seit einigen Jahren ist bekannt, dass zwischen dem Embryo und der Mutter während einer Schwangerschaft über die Plazenta Zellen ausgetauscht werden, welche auch nach der Geburt im Körper verbleiben.

Unklar ist allerdings noch, wie dieses Phänomen wissenschaftlich zu erklären ist. Denn bislang galt der so genannte „Mutterkuchen“ als „Schranke“, die dafür sorgt, dass sich das mütterliche Blut nicht mit dem Blut des Kindes vermischt. Doch auch nach Fehlgeburten oder Bluttransfusionen nimmt der Körper fremde Zellen auf, welche über Jahre hinweg bestehen bleiben können. „Es gibt viel mehr Zwillinge, als gemeinhin angenommen wird“, erläuterte Peter Pharoah von der Universität Liverpool laut der „Welt“ bereits vor einigen Jahren. „Während der Zeugung ist die Chance eins zu 20, aber nur bei einer von 40 Geburten kommt tatsächlich ein gesundes Duo zur Welt, der Rest überlebt die neun Monate im Uterus nicht“, zitiert die Zeitung den Forscher.

Erster Fall dieser Art
„Nach unserer Kenntnis ist dies der erste bekannt gewordene Fall, in dem die Vaterschaft ursprünglich durch Standard-DNA-Tests ausgeschlossen und später als das Ergebnis der Analyse von verschiedenen Geweben wieder eingeschlossen wurde“, berichtet Barry Starr in einer kleinen Studie, die zu dem Fall veröffentlicht wurde.

„Dieser Fall von Chimärismus, der sich aus dem falschen Ausschluss der Vaterschaft ergeben hat, wird zwar als ungewöhnlich betrachtet; mit der Aufnahme der assistierten Reproduktion könnte dieses Ergebnis aber mit zunehmender Häufigkeit auftreten“, so der Experte weiter. (nr)
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Kryotherapie: 24-Jährige stirbt bei Behandlung in Kältekammer



24-jährige Frau stirbt bei Kältetherapie
Kälte-Therapien kommen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen zur Anwendung, beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen. In den USA ist nun eine junge Frau bei der sogenannten Kryotherapie gestorben. Ihr Körper war „felsenhart gefroren“, berichteten Angehörige.
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Kälte-Therapie zur Behandlung verschiedener Erkrankungen
Kälte-Therapien werden zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Die auch Kryotherapie genannte Methode kann beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Bechterew Schmerzen lindern oder bei Hauterkrankungen wie Hautflechte und gegen hartnäckige Warzen helfen. Die relativ neue Methode wird zudem gegen Muskelkater oder Schlafstörungen eingesetzt. In den USA hat nun der Tod einer 24-jährigen Frau in einer Kältekammer für Schlagzeilen gesorgt. Der Körper der Patientin war bei dieser Ganzkörperkältetherapie (GKKT) für kurze Zeit extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Ihr Körper war laut Angehörigen „felsenhart gefroren“.

Tod durch zu viel Kälte. Bild: magdal3na - fotolia
Tod durch zu viel Kälte. Bild: magdal3na – fotolia

Temperaturen von bis zu minus 110 Grad
Wie die nationale Nachrichtenagentur der Schweiz (SDA) berichtet, kommt die Kryotherapie in den USA nach dem Kältetod der jungen Frau nun auf den Prüfstand. In den Vereinigten Staaten ist diese Methode derzeit eine Wachstumsbranche. Auch manche Spitzensportler in den USA nutzen Kältekammern. So setzen Star-Athleten wie der Basketballer LeBron James auf die Ganzkörper-Kryotherapie als Alternative zu Eisbeutel und Kaltwasserbädern. Die Patienten halten sich nur für kurze Zeit, etwa für eine bis drei Minuten, in der Kältekammer auf und sind dabei Temperaturen von bis zu minus 110 Grad ausgesetzt. Währenddessen tragen sie lediglich Badehose oder Badeanzug, dazu Handschuhe und dicke Strümpfe. Bei der Methode wird entweder kalte Luft oder Stickstoffdampf in die Kammer geleitet.

Medizinisch fundierte Belege fehlen
Von Kritikern wird seit längerem gewarnt, dass es bislang keine medizinisch fundierten Belege für die Wirksamkeit der Kryotherapie gibt. Sie fordern weitere Forschungen, um die kurz- und langfristigen Auswirkungen zu untersuchen. Robert Glatter, Notfallarzt am Lenox Hill Hospital in New York, sagte der SDA zufolge, die Therapie in der Kältekammer könne einem zwar „einen Adrenalinstoss und einen Ruck“ geben, doch es gebe keine Beweise dafür, dass die Therapie von Vorteil sei für eine bessere Gesundheit. Außerdem ist es seiner Meinung nach nicht erwiesen, dass die Kältetherapie Muskelschäden nach dem Training reduziert. Darüber hinaus würden Menschen ganz unterschiedlich auf solche Minustemperaturen reagieren und müssten entsprechend überwacht werden.

Körper war „felsenhart gefroren“
Die junge Frau war am 20. Oktober in Las Vegas offenbar nach Geschäftsende in die Kältekammer gestiegen, um einige Schmerzen zu lindern. Erst am folgenden Tag wurde die 24-Jährige dort von einem Kollegen entdeckt. Wie ihr Onkel Albert Ake gegenüber lokalen Medien mitteilte, war ihr Körper „felsenhart gefroren“. Mittlerweile kündigten die Behörden im US-Bundesstaat Nevada an, die Sicherheit und andere Fragen im Zusammenhang mit der Kryotherapie unter die Lupe zu nehmen. Es hieß, dass die Untersuchungen auch dazu beitragen sollten, die entsprechenden Sicherheitsstandards zu überarbeiten. (ad)
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