Gesundheit: Fenchel muss nicht gewaschen werden



Gebraten, als Tee oder Rohkost: Gesunder Fenchel ist vielseitig verwendbar
Fenchel lässt sich überaus vielseitig verwenden. Als Rohkost oder Salatzutat bringt er den typischen intensiven Fenchelgeschmack auf den Teller, gebraten schmeckt er etwas milder. Die Knolle ist aber nicht nur lecker, sondern auch gesund. Vor allem Fencheltee ist als ein altbewährtes Hausmittel gegen Bauchschmerzen bekannt.

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Vielseitig verwendbar
Fenchel hat ähnlich wie Brokkoli, Zucchini oder Rucola den Weg über die gesunde mediterrane Küche nach Deutschland gefunden. Das leckere Gemüse lässt sich überaus vielseitig verwenden. „Als Rohkost oder Salatzutat bringt er den typischen intensiven Fenchelgeschmack auf den Teller“, schreibt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn auf seiner Webseite.

Bei Fenchel scheiden sich die Geister. Manche Menschen mögen das Gemüse wegen des intensiven Geschmacks nicht so gern. Gebraten schmeckt es etwas milder. Gesund sind die Knollen auf jeden Fall. (Bild: karepa/fotolia.com)
Bei Fenchel scheiden sich die Geister. Manche Menschen mögen das Gemüse wegen des intensiven Geschmacks nicht so gern. Gebraten schmeckt es etwas milder. Gesund sind die Knollen auf jeden Fall. (Bild: karepa/fotolia.com)

Lecker und gesund
Durch das Erhitzen wird Fenchel milder. Wem das rohe Gemüse also zu intensiv schmeckt, sollte es einmal gedünstet, gebraten, als Suppe oder im Auflauf versuchen. Leckere Rezepte sind unter anderem im Internet zu finden.

Fenchel schmeckt nicht nur sehr gut, sondern dient auch der Gesundheit. Die Heilpflanze mit der großen Wirkung wird unter anderem als Hausmittel bei Blähungen eingesetzt.

Gut verträglich und leicht verdaulich
„Nicht nur Fencheltee sondern auch die Fenchelknollen sind gut verträglich und leicht verdaulich“, so der Provinzialverband. Das Gemüse enthält unter anderem Calcium, Magnesium, Kalium und Vitamin C.

Außerdem ist Fenchel ein Gemüse, das kaum Putzaufwand erfordert. Die gesamte Knolle mit Ausnahme des Strunks in der Mitte kann gegessen werden. In einem Folienbeutel kann Fenchel über mehrere Tage im Kühlschrank gelagert werden. (ad)
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Adipositas: Yoga hilft stark übergewichtigen Frauen beim Gewichtsverlust



Yoga als therapeutische Maßnahme gegen Fettleibigkeit bei Frauen
Yoga wird meist mit schlanken, athletischen Personen in Verbindung gebracht. Doch die Entspannungsübungen dieser alten indischen philosophischen Lehre können grundsätzlich von jedem Menschen praktiziert werden. Natürlich auch von stark übergewichtigen Frauen – ihnen hilft Yoga beim Abnehmen, berichten Wissenschaftler.

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Starkes Übergewicht gefährdet die Gesundheit
Immer mehr Deutsche sind fettleibig. Allein im vorletzten Jahr mussten sich etwa sieben Millionen Bundesbürger wegen Adipositas behandeln lassen. Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten, beispielsweise für Gefäßerkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Zudem steigt dadurch das Risiko für Gelenkverschleiß (Arthrose), Diabetes, und Krebserkrankungen.

Yoga ist nicht nur für schlanke Menschen hervorragend zum Stressabbau geeignet. Übergewichtige Frauen können sogar noch mehr profitieren. Bei ihnen kann Yoga auch beim Abnehmen helfen. (Bild: Alena Ozerova/fotolia.com)
Yoga ist nicht nur für schlanke Menschen hervorragend zum Stressabbau geeignet. Übergewichtige Frauen können sogar noch mehr profitieren. Bei ihnen kann Yoga auch beim Abnehmen helfen. (Bild: Alena Ozerova/fotolia.com)

Durch mehr Bewegung Gewicht reduzieren
Laut Gesundheitsexperten hätte bereits eine minimale Gewichtsreduktion deutliche positive Auswirkungen. Neben einer gesunden, kalorien- und fettarmen Ernährung wäre hier Sport sehr hilfreich. Dieser verbrennt nicht nur Kalorien, sondern vertreibt den ständigen Hunger, wie britische Forscher vor kurzem berichteten. Offenbar können Übergewichtige aber auch mithilfe von Yoga ihr Gewicht reduzieren.

Yoga hilft Fettleibigen beim Abnehmen
Dass Yoga auch positive Auswirkungen auf den Körper haben kann, wissen nicht nur Menschen, die die Entspannungstechniken selbst praktizieren. Die gesundheitsfördernde Wirkung konnte auch schon in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt werden.

Forscher der Universität Duisburg-Essen berichten nun im „Deutschen Ärzteblatt“, dass Yoga Frauen mit zentraler Adipositas beim Abnehmen helfen kann.

Empfehlungen werden nicht von allen Betroffenen eingehalten
„Insbesondere die zentrale Adipositas, eine ungünstige bauchbetonte und nicht nur auf übergewichtige Personen beschränkte Fettverteilung, hat sich als bedeutsamer Risikofaktor für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen erwiesen“, so die Wissenschaftler.

Zwar wird laut den Experten regelmäßige körperliche Aktivität in den medizinischen Leitlinien als die wichtigste Behandlungsoption bei Adipositas empfohlen. „Weil jedoch ein beträchtlicher Anteil adipöser Personen diese Empfehlungen nicht einhält, erscheint die Untersuchung alternativer Bewegungsformen zur Gewichtsreduktion gerechtfertigt.“

„Eine solche alternative Bewegungsform, die in zunehmendem Maße zur Gesundheitsförderung angewandt wird, ist Yoga.“

Ernährung nach traditionellen Yoga-Lehren
Im Rahmen der Studie wurden 60 Probandinnen mit zentraler Adipositas in zwei Gruppen eingeteilt. 40 von ihnen sollten an einer 12-wöchigen Yoga-Intervention teilnehmen, die anderen sollten als Wartegruppe ihre Bewegungsgewohnheiten nicht ändern. Das Alter der Teilnehmerinnen lag im Durchschnitt bei 48 Jahren.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, umfassten die Yoga-Einheiten, die an die körperlichen Möglichkeiten und Einschränkungen der adipösen Frauen angepasst worden waren, ganztägige Workshops, gefolgt von zwei wöchentlichen 90-minütigen Einheiten in traditionellem Hatha Yoga.

Den Probandinnen wurde auch nahegelegt, sich nach traditionellen Yoga-Lehren zu ernähren.Allerdings begann laut den Forschern keine Teilnehmerin während des Studienzeitraums mit einer kalorienreduzierten Diät.

Bauchumfang wurde reduziert
Den Angaben zufolge schafften es die 40 Teilnehmerinnen, ihren Bauchumfang um rund vier Zentimeter zu reduzieren. Darüber hinaus haben sich – im Vergleich zur Kontrollgruppe – auch ihr Taille-Hüfte-Verhältnis, Körpergewicht, BMI und Körperfettanteil verringert, gleichzeitig hat sich ihr Körpermuskelmasseanteil gesteigert.

Die Teilnehmerinnen gaben auch an, dass sich ihre geistige und körperliche Lebensqualität und ihr Selbstwertgefühl verbessert habe. Laut dem Team um Holger Cramer wurde Yoga von den Probandinnen als Stressabbau wahrgenommen.

Bewegung bei Adipositas grundsätzlich vorteilhaft
Stefanie Gerlach von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft kommentierte die Ergebnisse in der FAZ: „Bewegung ist bei Adipositas grundsätzlich vorteilhaft“ und Bestandteil der klassischen Therapien gegen Fettsucht.

„Das Ausprobieren neuer Bewegungsformen, die nicht primär leistungsorientiert sind, kann besonders bei Übergewichtigen neue, positive Körpererfahrungen ermöglichen. Insofern würde ich jeden einladen, Yoga für sich auszuprobieren, zumal die Studie offensichtlich keine schädlichen Wirkungen hatte.“

Langfristige Erfolge noch nicht belegt
Die Untersuchung weist laut FAZ aber auch Lücken auf. Die Teilnehmerinnen beider Gruppen konnten demnach nicht durchgängig überwacht werden. Außerdem wurde die bei Adipositas zwingend erforderliche Ernährungsumstellung nicht umgesetzt. Laut Gerlach könne man bei einer so kurzen Studie auch noch nicht endgültig sagen, ob die beobachteten Effekte auf den Bauchumfang langfristig Bestand haben. (ad)
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Regelmäßig Brokkoli kann die Lebenserwartung deutlich steigern



Manche Gemüse scheinen den Alterungsprozess verlangsamen zu können
Viele Erwachsene und noch mehr Kinder essen nicht gerne Gemüse. Wenn Sie zu solchen Menschen gehören, sollten Sie dringend Ihre Einstellung überdenken. Forscher fanden jetzt heraus, dass der Konsum von Brokkoli eine wichtige Rolle beim menschlichen Energiestoffwechsel spielt. Zusätzlich scheint der Verzehr von Brokkoli dazu zu führen, dass Menschen gesünder leben und die Anzeichen des Alterns verringert werden können.

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Die Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass Brokkoli eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel spielt und Anzeichen des Alters reduzieren kann. Aus diesem Grund sollten wir alle mehr Brokkoli essen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“.

Sicherlich hat jeder Mensch schon gehört, dass Gemüse gesund ist. Forscher fanden aber jetzt heraus, dass einige Arten von Gemüse sogar den Alterungsprozess reduzieren. Brokkoli ist einer dieser sogenannten Jungbrunnen. (Bild: Anatoly Repin/fotolia.com)
Sicherlich hat Mensch schon gehört, dass Gemüse gesund ist. Forscher fanden aber jetzt heraus, dass einige Arten von Gemüse sogar den Alterungsprozess reduzieren. Brokkoli ist einer dieser sogenannten Jungbrunnen. (Bild: Anatoly Repin/fotolia.com)

Leistungsverlust in der Energieversorgungskette des Körpers treibt den Alterungsprozess an
Ein Großteil der menschlichen Gesundheit hängt davon ab, wie gut der Körper Energie produziert und nutzt. Aus bisher ungeklärten Gründen sinkt im Alter die Fähigkeit der Zellen, Energie zu produzieren, erläutern die Experten. Aus diesem Grund vermuten Mediziner und Forscher, dass der stetige Leistungsverlust in der Energieversorgungskette des Körpers ein wichtiger Antreiber für den Alterungsprozess ist.

Nicotinamidmononukleotid (NMN) ist wichtig für den Energiestoffwechsel
Die Mediziner stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass die Ergänzung der Nahrung von gesunden Mäusen mit einer natürlichen Verbindung namens NMN diesen Verlust der Energieproduktion kompensieren kann. Dadurch werden typische Anzeichen des Alterns wie beispielsweise die Gewichtszunahme, der Verlust der Insulinsensitivität und der Rückgang der körperlichen Aktivität verringert, sagen die Wissenschaftler. Nicotinamidmononukleotid (NMN) ist ein Enzym in Brokkoli, welches eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel spielt.

Forscher verlangsamen den physiologischen Rückgang
Wir haben in dem Versuch an Mäusen einen Weg entdeckt, um den natürlichen physiologischen Rückgang zu verlangsamen, erläutern die Experten. Das bedeutet, dass ältere Mäuse Metabolismus-Werte und Energieniveaus haben, welche dem der jüngeren Mäuse ähneln, sagt Autor Professor Shin-ichiro Imai. Da menschliche Zellen auf diesen gleichen Energieerzeugungsprozess angewiesen sind, könnte die Methode auch bei Menschen die Anzeichen des Alterns reduzieren.

Mediziner untersuchen drei Gruppen von Versuchstieren
Für die Studie untersuchten die Forscher drei Gruppen von gesunden männlichen Mäusen. Ab einem Alter von fünf Monaten erhielt eine Gruppe eine hohe Dosis NMN in ihrem Trinkwasser. Eine andere Gruppe erhielt eine niedrige Dosis des NMN-Trinkwassers und die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe, erläutern die Mediziner. Die Forscher verglichen mehrere Aspekte der Physiologie zwischen den verschiedenen Gruppen. Dies begann im Alter von fünf Monaten, danach untersuchten die Experten die Mäuse alle drei Monate. Die Untersuchungen wurden fortgesetzt, bis die Mäuse ein Alter von 17 Monaten erreichten. Typische Labormäuse leben etwa zwei Jahre, fügen die Wissenschaftler hinzu.

Auswirkungen von NMN bei Mäusen:
Weniger als drei Minuten nach der Aufnahme über das Trinkwasser erschien die Verbindung bereits im Blutkreislauf. Der Stoffwechsel der Nager wurde durch die Aufnahme gesteigert, der altersbedingte Gewichtszuwachs gesenkt, das Sehvermögen- und der Blutzuckerspiegel verbessert, erläutern die Mediziner. Obwohl die Studie nicht verfolgte, wie lange die pelzigen Versuchstiere überlebten, deuten die durch NMN erzeugten Verbesserungen darauf hin, dass eine Steigerungen der Langlebigkeit erzielt werden kann, fügen die Autoren hinzu.

NMN wird schnell vom Körper aufgenommen und umgewandelt
Die Forscher stellten auch fest, dass NMN im Blut schnell in NAD in mehreren Geweben umgewandelt wird. Die Daten der Untersuchung zeigen, dass die NMN-Absorption sehr schnell passiert. Wir wollten sicherstellen, dass NMN im Trinkwasser tatsächlich in den Blutkreislauf und in das Gewebe gelangt, erklären die Wissenschaftler.

Welches Gemüse außer Brokkoli enthält auch NMN?
Das Ergebnis ist ein Zeichen dafür, dass alle Menschen in Zukunft öfter Brokkoli verzehren sollten. Aber der festgestellte Prozess bezieht sich nicht nur ausschließlich auf Brokkoli. Auch Edamame (Bohnen), Gurken ,Avocado und Kohl enthalten die Jungbrunnenverbindung NMN. Die positiven Auswirkungen von NMN waren allerdings nur bei älteren Mäusen festzustellen. Wenn wir NMN den jungen Mäusen gaben, wurden diese nicht zu gesünderen jungen Mäusen, erklärt Co-Autor Professor Jun Yoshino. Weitere Studien seien jetzt erforderlich, um die Vorteile von NMN besser zu verstehen. In der Zwischenzeit können Sie ja schon einmal damit beginnen, dass regelmäßig Brokkoli zu essen. (as)
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Gesundheit: Fenchel muss nicht geputzt werden



Gebraten, als Tee oder Rohkost: Gesunder Fenchel ist vielseitig verwendbar
Fenchel lässt sich überaus vielseitig verwenden. Als Rohkost oder Salatzutat bringt er den typischen intensiven Fenchelgeschmack auf den Teller, gebraten schmeckt er etwas milder. Die Knolle ist aber nicht nur lecker, sondern auch gesund. Vor allem Fencheltee ist als ein altbewährtes Hausmittel gegen Bauchschmerzen bekannt.

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Vielseitig verwendbar
Fenchel hat ähnlich wie Brokkoli, Zucchini oder Rucola den Weg über die gesunde mediterrane Küche nach Deutschland gefunden. Das leckere Gemüse lässt sich überaus vielseitig verwenden. „Als Rohkost oder Salatzutat bringt er den typischen intensiven Fenchelgeschmack auf den Teller“, schreibt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn auf seiner Webseite.

Bei Fenchel scheiden sich die Geister. Manche Menschen mögen das Gemüse wegen des intensiven Geschmacks nicht so gern. Gebraten schmeckt es etwas milder. Gesund sind die Knollen auf jeden Fall. (Bild: karepa/fotolia.com)
Bei Fenchel scheiden sich die Geister. Manche Menschen mögen das Gemüse wegen des intensiven Geschmacks nicht so gern. Gebraten schmeckt es etwas milder. Gesund sind die Knollen auf jeden Fall. (Bild: karepa/fotolia.com)

Lecker und gesund
Durch das Erhitzen wird Fenchel milder. Wem das rohe Gemüse also zu intensiv schmeckt, sollte es einmal gedünstet, gebraten, als Suppe oder im Auflauf versuchen. Leckere Rezepte sind unter anderem im Internet zu finden.

Fenchel schmeckt nicht nur sehr gut, sondern dient auch der Gesundheit. Die Heilpflanze mit der großen Wirkung wird unter anderem als Hausmittel bei Blähungen eingesetzt.

Gut verträglich und leicht verdaulich
„Nicht nur Fencheltee sondern auch die Fenchelknollen sind gut verträglich und leicht verdaulich“, so der Provinzialverband. Das Gemüse enthält unter anderem Calcium, Magnesium, Kalium und Vitamin C.

Außerdem ist Fenchel ein Gemüse, das kaum Putzaufwand erfordert. Die gesamte Knolle mit Ausnahme des Strunks in der Mitte kann gegessen werden. In einem Folienbeutel kann Fenchel über mehrere Tage im Kühlschrank gelagert werden. (ad)
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Neue Detox-Kur? Sie soll entgiften und nebenbei beim Abnehmen helfen



Entgiftung: Wie sinnvoll ist eine Detox-Kur?
Tees, Smoothies, Müslis: Alle möglichen Produkte werden mittlerweile auch für Detox-Kuren angeboten. Detox ist „in“. Solche Kuren sollen den Körper entgiften. Zudem können sie dabei helfen, abzunehmen. Doch was ist dran an dem neuen Trend?

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Gesundes Fasten und Entgiften
Wenn Menschen ihr Körpergewicht reduzieren wollen, versuchen sie es häufig mit verschiedenen Diät-Programmen, bei denen beispielsweise eher auf Kohlenhydrate oder auf Fett verzichtet wird. Allerdings sind vor allem extreme Diäten aus gesundheitlichen Gründen oft problematisch. Experten empfehlen eher gesundes Fasten und Entgiften, beispielsweise in Form einer Detox-Kur.

Detox-Kuren liegen im Trend. Man kann dabei nicht nur den Körper entgiften, sondern auch sein Gewicht reduzieren. Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers spielt dabei eine ganz besondere Rolle. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)
Detox-Kuren liegen im Trend. Man kann dabei nicht nur den Körper entgiften, sondern auch sein Gewicht reduzieren. Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers spielt dabei eine ganz besondere Rolle. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)

Körper von schädlichen Stoffen befreien
„Detox“ steht für „Detoxifikation“ (englisch: „Detoxification“) und bedeutet Entgiften. Bei einer solchen Kur soll der Körper von schädlichen Giftstoffen befreit werden.

Je nach Form und Dauer, stellt Detox eine Art Darmsanierung und Entschlackungskur dar. Auch zum Leber entgiften ist eine solche Kur geeignet.

Konzepte, um seinen Körper von innen zu reinigen, gibt es viele. Mittlerweile kann man sich entsprechende Menüs sogar nach Hause liefern lassen. Doch die meisten werden sich ihren Speiseplan lieber selbst zusammenstellen. Dabei ist einiges zu beachten.

Basische Lebensmittel sind erlaubt
Der Säure-Basen-Haushalt spielt bei solchen Kuren eine große Rolle. Bestimmte Lebensmittel führen zu einer Übersäuerung des Körpers. Dadurch wird laut Gesundheitsexperten der Organismus belastet und Krankheiten wie Arthrose, Neurodermitis und Osteoporose gefördert.

Saure, beziehungsweise säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milchprodukte, Süßigkeiten, Fertiggerichte, Produkte aus Weißmehl, Alkohol, Limonade, Kaffee, schwarzer und grüner Tee sind während einer Detox-Kur tabu. Basische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Eiweißprodukte wie Soja oder Tofu, Öle, Kräutertee, Gemüsesäfte, Wasser, Mandel- oder ungesüßte Sojamilch sowie Produkte aus Buchweizenmehl, Dinkelmehl, Hirse- oder Sojamehl sind erlaubt.

Unterschiedliche Angaben zur Säurebelastung
Auch zur besseren Fettverbrennung sind basische Lebensmittel geeignet, weshalb sie von Ernährungsexperten explizit empfohlen werden, wenn trotz intensiver Diäten und Sport kein wirklicher Gewichtsverlust erfolgt.

Von Fachleuten wird allerdings auch kritisiert, dass Ratgeber unterschiedliche Angaben zur Säurebelastung verschiedener Lebensmittel machen. Die Tabelle von Thomas Remer und Friedrich Manz sei laut dem Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V. (UGB) eine zuverlässige Quelle.

Viel Wasser trinken
Bei einer Detox-Kur – die Tage oder Wochen dauern kann – wird oft mit einer Darmreinigung begonnen. Der Darm wird dabei mit Bittersalz oder einer Spülung entleert. Danach folgt eine Diät mit flüssiger Kost. In der Regel werden zwei Tage lang nur Nahrungsmittel wie Gemüsesuppen, Smoothies, Kräutertees und Wasser konsumiert. An den Tagen danach kommen dann die basischen Lebensmittel auf den Tisch.

Zusätzlich zu diesem Ernährungsprogramm sollte stets viel Wasser getrunken werden. Auch Sport gehört dazu. Der Körper kann dabei Säuren besser abtransportieren und ausscheiden.

Keine wissenschaftliche Belege für Wirksamkeit
Studien, die die Wirksamkeit von Detox-Kuren belegen, stehen jedoch aus. Es gibt „keine wissenschaftlichen Beweise, dass solche Maßnahmen die Ausscheidung von Giftstoffen fördern“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Mitteilung.

Zudem berichten die Experten: „Verschiedene Puffersysteme unseres Körpers regulieren die Säure-Basen-Konzentration im Blut und halten sie konstant.“ Es sei daher auch unnötig, „zusätzliche „basenfördernde“ Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen“.

Gesunder Körper kommt mit Schadstoffbelastung zurecht
Auch der Leiter der Toxikologie an der TU München, Thomas Zilker findet die Detox-Diät unnötig, berichtet der „Focus“. „Das beste Entgiftungsprogramm bietet der Körper nämlich selbst“, sagte Zilker laut dem Nachrichtenmagazin.

Der menschliche Körper kommt demnach mit einer normalen Schadstoffbelastung gut zurecht. Die Leber bereitet die Stoffe normalerweise auf und macht sie unschädlich, die Nieren scheiden sie dann aus. Zudem können beide Organe bei starker Belastung sogar kurzzeitig ihre Leistung erhöhen – beispielsweise wenn wir viel Alkohol getrunken haben oder starke Medikamente einnehmen.

Auch die Ernährungsexpertin Monika Bischoff vom Krankenhaus Barmherzige Brüder in München, hatte sich in der Vergangenheit gegenüber „Focus“ kritisch bezüglich Detox-Kuren geäußert: „Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Schlacken, Müll und Giftstoffe, die sich im Körper ansammeln und deshalb ist Detox Unsinn“, sagte die Expertin dem Nachrichtenmagazin. (ad)
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