Studie: Fischöl in der Schwangerschaft senkte Asthma-Risiken der Neugeborenen



Mediziner untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen von Fisch-Öl-Kapseln
Die meisten Eltern versuchen einfach alles, um die Gesundheit ihres Neugeborenen zu stärken. Das kann mitunter leicht skurrile Auswirkungen haben. Nun fanden Forscher heraus, dass der mütterliche Konsum von Fischöl innerhalb der drei letzten Monate der Schwangerschaft bewirkt, dass das Risiko von Asthma oder einem anhaltenden Keuchen bei den Nachkommen reduziert wird.

.adslot_1 width:335px; height: 200px;
@media (min-width:500px) .adslot_1 width: 336px; height: 250px;
@media (min-width:800px) .adslot_1 width: 600px; height: 100px;

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();
Die Wissenschaftler der University of Copenhagen stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass eine Einnahme von Nahrungsergänzungskapseln mit Fischöl in den drei letzten Monaten der Schwangerschaft zu einem verbesserten Schutz vor Asthma für das Neugeborene führt. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „The New England Journal of Medicine“.

Viele Kinder auf der Welt leiden an Asthma. Mediziner stellten bei ihrer Forschung fest, dass die Aufnahme von Fischöl bei werdenden Müttern zu einem verringerten Risiko für Asthma bei deren Kindern führt. (Bild: bubutu/fotolia.com)

Mediziner untersuchen für die Studie 695 schwangere Frauen
Die aktuelle Studie untersuchte 695 schwangere Frauen. Die Experten versuchten dabei herauszufinden, ob eine Ergänzung der Nahrung durch Fischöl das Asthma-Risiko von Neugeborenen verringern kann.

Auswirkungen der Einnahme von Fisch-Öl-Kapseln
Insgesamt hatten die werdenden Mütter in der Placebo-Gruppe ein Risiko von etwa 23,7 Prozent, dass ihre Kinder unter Asthma leiden. Wenn die Schwangeren aber täglich Fisch-Öl-Kapseln zu sich nahmen, sank das Risiko auf 16,9 Prozent. Das ist eine Reduktion von 30,7 Prozent in den ersten drei Lebensjahren, erläutern die Experten.

Kinder von Frauen mit niedrigen EPA- und DHA-Werten scheinen den größten Nutzen zu haben
Der eigentliche Nutzen schien ausschließlich bei den Kindern zu liegen, deren Mütter eine niedrige Konzentrationen der beiden Hauptbestandteile von Fischöl zu sich nahmen, sagen die Experten. Diese waren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Unter den dänischen Frauen mit einem niedrigem EPA- und DHA-Wert erreichte die Rate von Asthma und Keuchen bei den Kindern 17,5 Prozent.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Asthmarate mehr als verdoppelt
Eines von fünf kleinen Kindern ist heute von Asthma und Keuchen betroffen, wobei sich in den letzten Jahrzehnten die Rate in den westlichen Ländern mehr als verdoppelt hat, erklären die Mediziner. Frühere Untersuchungen hätten bereits gezeigt, dass diese Zustände bei Babys häufiger vorkommen, wenn deren Mütter eine niedrige Konzentrationen der oben genannten Werte aufweisen, fügen die Wissenschaftler hinzu. Die neue groß angelegte Untersuchung ist die erste, welche analysiert, ob eine erhöhte Einnahme von Fischöl das Risiko tatsächlich senken kann.

Auch der Konsum von Fisch kann zu den gleichen Vorteilen führen
Frauen können alternativ auch einfach Fisch essen, um den gleichen Nutzen wie von Fischöl-Nahrungsergänzungen zu erhalten, berichten die Wissenschaftler. Sie müssen allerdings sehr gerne Fisch essen, um durch die Ernährung den gleichen Nutzen zu erhalten, so Hauptautor Dr. Hans Bisgaard von der Universität Kopenhagen. Die Ergebnisse müssen jetzt in anderen Teilen der Welt getestet werden, wo der allgemeine Fischverbrauch geringer ist, fügt der Experte hinzu.

Nebenwirkungen müssen dringend getestet werden
Die verabreichte Dosis von 2,4 Gramm war etwa 15 bis 20 mal so hoch wie die durchschnittliche US-Aufnahme aus Lebensmitteln, sagen die Mediziner. Bevor diese Erkenntnisse auf die klinische Praxis angewendet werden können, sei es daher unerlässlich sicherzustellen, dass diese hohe Dosis keine nachteiligen Auswirkungen auf Verhalten, Kognition oder andere langfristige Ergebnisse hat, betont Dr. Bisgaard.

Weitere Forschung sollte die Wirkung von geringeren Dosen überprüfen/strong>
Zukünftige Forschung sollte klären, ob niedrigere Dosen ähnlich wirksam sind und ob diese Ergebnisse auch in anderen Populationen repliziert werden können. Es sei möglich, dass eine niedrigere Dosis auch ausgereicht hätte, um den Effekt zu erzielen, erläutern die Autoren.

Fischölergänzung senkt auch das Risiko von Infektionen der unteren Atemwege
Die Fischölergänzung senkte auch das Risiko von Infektionen der unteren Atemwege, wobei die Rate von 39,1 Prozent bei Probanden mit Olivenöl-Placebo auf 31,7 Prozent bei Probanden mit einer Aufnahme von Fischöl reduziert wurde. Die Ergänzungen scheinen aber nicht das Risiko zu beeinflussen, mit dem Babys oder Kleinkinder Ekzeme auf der Haut oder eine allergische Reaktion auf Milch oder Produkte mit Eiern entwickeln, welche einen schweren Asthma-Anfall beeinflussen können, erklären die Experten.

Wie lange nahmen die werdenden Mütter Fisch-Öl-Kapseln ein?
Während der Studie begannen die Frauen mit der Einnahme von Fischöl- oder Olivenöl-Placebo-Kapseln in der 24. Woche der Schwangerschaft. Sie setzten die Aufnahme fort, bis eine Woche nach der Geburt.

Weitere Forschung ist nötig
Die Wissenschaftler berechneten, dass 14,6 Frauen behandelt werden müssten, um einen Fall von Asthma oder persistentem Keuchen zu verhindern. Unter Frauen mit den niedrigsten EPA- und DHA-Werten zu Beginn, müssten sogar nur 5,6 Frauen behandelt werden, sagen die Autoren. Sollten die Ergebnisse in anderen Populationen bestätigt werden, könnten die Ärzte testen, welche Neugeborenen am meisten von der Ergänzung durch Fischöl profitieren. Leider sei das Gesundheitssystem derzeit allerdings noch nicht auf diese Forschung ausgerichtet, sagt Autor Dr. Bisgaard. (as)
Advertising
.hg-content-responsive-1-1 width: 345px; height: 255px; @media(min-width: 500px) .hg-content-responsive-1-1 width: 336px; height: 300px; @media(min-width: 620px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px; (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Neues Atemanalysegerät zur verbesserten Diagnose von 17 schweren Erkrankungen



Einmal Ausatmen könnte in Zukunft zur Diagnose von gefährlichen Erkrankungen ausreichen
Teilweise gestaltet sich die Diagnose von Krankheiten als äußerst schwierig. Doch Forscher fanden jetzt heraus, das ein sogenanntes Atemanalysegerät nur einen einzelnen Atemzug benötigt, um 17 verschiedene Krankheiten zuverlässig zu diagnostizieren. Zu diesen gehören beispielsweise Lungenkrebs, Reizdarmsyndrom und Multiple Sklerose.

.adslot_1 width:335px; height: 200px;
@media (min-width:500px) .adslot_1 width: 336px; height: 250px;
@media (min-width:800px) .adslot_1 width: 600px; height: 100px;

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();
Wissenschaftler stellten bei einer Untersuchung fest, dass ein Atemzug in ein Atemanalysegerät bereits ausreicht, um 17 verschiedene Krankheiten zu diagnostizieren. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „ACS Nano“.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um einige Erkrankungen festzustellen. Mediziner stellten bei einer Untersuchung fest, dass die Analyse unseres Atems die Diagnose bestimmter Erkrankungen ermöglicht. (Bild: goodluz/fotolia.com)

Mediziner untersuchen den Atem von 1.400 Probanden
Für ihre Studie untersuchten die Forscher etwa 1.400 Probanden auf fünf verschiedenen Ländern. Der Atmungsapparat konnte die Erkrankungen der Probanden mit einer Genauigkeit von 86 Prozent identifizieren. Jede Krankheit hat sozusagen ihren eigenen Atemzug, erläutern die Mediziner.

Analyse des Atems ist eine sehr alte Methode
Das Atemanalysegerät untersucht flüchtige organische Verbindungen (VOCs), um eventuelle Erkrankungen zu erkennen. Die Prüfung von sogenannten VOCs ist kein neuer Ansatz, bereits im Jahr 400 vor Christi wussten Ärzte, dass der Geruch von körperlichen Emissionen von Patienten bei der Diagnose helfen kann. So wurde beispielsweise der Geruch von Stuhl und Urin von den Säuglingen von Adligen untersucht.

Aufbau des Gerätes zur Atemanalyse
VOCs sind in Kot, Blut und anderen körperlichen Stoffen enthalten. Die Untersuchung des ausgeatmetem Atem ist allerdings die billigste, einfachste und am wenigsten invasive Möglichkeit, sagen die Experten. Zur Untersuchung von Atem für die Diagnose entwickelten die Forscher ein Analysegerät, welches zwei sogenannte Nanolayer aufweist. Einer enthält Kohlenstoff, der andere nicht.

Die kohlenstofffreie Schicht enthielt modifizierte Gold-Nanopartikel und ein Netzwerk von Nanoröhren. Beide liefern eine elektrische Leitfähigkeit, erklären die Experten. Unterdessen arbeitete die Schicht aus Kohlenstoff als eine Sensorschicht, um die ausgeatmeten VOCs zu halten, sagen die Wissenschaftler. Wenn eine Person in den Atmungsapparat atmet, reagierten die VOCs dieser Person mit der organischen Sensorschicht. Das wiederum verändert den elektrischen Widerstand der anorganischen Sensoren. Durch die Messung dieses Widerstandes konnten die Forscher dann feststellen welche VOCs vorhanden waren.

Verschiedene VOCs weisen auf verschiedene Krankheiten hin
Es gibt Hunderte von bekannten VOCs in ausgeatmetem Atem. Es werden aber nur 13 davon benötigt, um zwischen 17 verschiedenen Krankheiten zu unterscheiden, erläutern die Experten. Das VOC mit der Bezeichnung nonanal ist beispielsweise mit Eierstockkrebs, entzündlicher Darmerkrankung und Brustkrebs verbunden. Das VOC-Isopren assoziiert chronische Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes, fügen die Experten hinzu.

Einzeln können VOCs nicht zwischen Krankheiten unterscheiden
Jedes VOC ist an mehrere Bedingungen gebunden. Dieses Ergebnisse unterstützt unsere Feststellung, dass kein einzelnes VOC zwischen verschiedenen Krankheiten unterscheiden kann, erklären die Wissenschaftler.

Probanden stammten alle aus China, Israel, Frankreich, Lettland und den Vereinigten Staaten
Als das Atemanalysegerät fertig gestellt worden war, testeten die Forscher es an 813 Personen, welche eine von 17 Krankheiten aufwiesen. Außerdem gab es noch 591 Personen in der Kontrollgruppe. Alle Teilnehmer stammten aus China, Israel, Frankreich, Lettland oder den Vereinigten Staaten, sagen die Autoren.

Künstliche Intelligenz gleicht VOCs mit Datenbank ab
Als nächstes nutzten die Wissenschaftler dann künstliche Intelligenz, um die VOCs in jedem Atemzug mit einer Datenbank abzugleichen. In dieser waren Krankheiten enthalten, welche die gleichen sogenannten VOC-Konzentrationsmuster aufwiesen. So konnte dann eine Diagnose geliefert werden.

Weitere Forschung ist nötig
Während der Analyse wussten die Forscher nicht welche Erkrankungen die Teilnehmer hatten. Außerdem überprüfte das Team die Ergebnisse noch mit einer anderen Methode. Das neue Atemanalysegerät ist noch nicht auf dem Markt erhältlich. Zuerst sind weitere Tests und eine bessere Genauigkeit erforderlich, erläutern die Autoren. Trotzdem seien die Ergebnisse der Studie eine ermutigende Entwicklung. (as)
Advertising
.hg-content-responsive-1-1 width: 345px; height: 255px; @media(min-width: 500px) .hg-content-responsive-1-1 width: 336px; height: 300px; @media(min-width: 620px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px; (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Wissenschaft zur Darmgesundheit: Wann riechen Blähungen besonders stark?



Mediziner entdecken Möglichkeit zu Reduzierung übler Gerüche bei Blähungen
Jeder Mensch auf der Welt kennt wahrscheinlich diese Situation: Sie befinden sich an einem öffentlichen Platz und bemerken plötzlich, dass Sie unter Blähungen leiden. Wenn Sie in diesem Moment wirklich Wind ablassen müssen, bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht zu stark stinken wird. Forscher versuchten jetzt herauszufinden, warum einige Fürze so übel stinken und wie sich dies verhindern lässt.

.adslot_1 width:335px; height: 200px;
@media (min-width:500px) .adslot_1 width: 336px; height: 250px;
@media (min-width:800px) .adslot_1 width: 600px; height: 100px;

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();
Die Wissenschaftler der australischen Monash University in Melbourne stellten bei einer Untersuchung fest, dass unsere Ernährung den Geruch von Fürzen stark beeinflusst. Aus diesem Grund stinken Fürze teilweise so stark. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie bei der Gastroenterological Society of Australia conference in Adelaide.

Manchmal stinken unser Fürze unglaublich stark. Mediziner versuchten jetzt die Gründe herauszufinden, warum einige abgehende Winde so widerlich riechen. (Bild: pathdoc/fotolia.com)

Warum stinken einige Flatulenzen so überaus unangenehm?
Es kann schon extrem peinlich sein, wenn wir in der Öffentlichkeit pupsen müssen. Gerade wenn andere Personen anwesend sind, lässt sich ein stark stinkender Furz schwer verheimlichen. In solchen Situationen schämen wir uns natürlich. Doch gibt es Möglichkeiten zur Reduzierung des starken Geruchs. Forscher anden jetzt heraus, warum einige Winde so stark stinken.

Ernährung beeinflusst stark den Geruch
Die Wissenschaftler fanden bei ihrer Untersuchung heraus, dass unsere Ernährung für die verschiedenen Arten von Gerüchen bei Fürzen verantwortlich ist. Einige Nahrungsmittel führen zu stark stinkenden Flatulenzen, andere Lebensmittel reduzieren schlechte Gerüche.

Besondere chemische Zusammensetzung von Pupsen
Fürze sind eine Mischung aus 59 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Wasserstoff, 9 Prozent Kohlendioxid, 7 Prozent Methan und 4 Prozent Sauerstoff, erläutern die Experten. Der Sauerstoff entstehe dabei entweder durch verschluckte Luft oder durch chemische Reaktionen im Darm.

Cysteine Hauptgrund für den Gestank
Die Forscher der Monash University in Melbourne konnten feststellen, dass ein Produkt mit der Bezeichnung Cysteine der Hauptgrund für übel riechende Fürze ist. Cysteine ist vor allem in Milchprodukten, Fleisch und Eiern enthalten.

Experten mischen Fäkalien mit verschiedenen Nährstoffkomponenten
Für ihre Studie mischten die Mediziner Fäkalien aus Lebensmitteln mit verschiedenen Nährstoffkomponenten. Dann überprüften sie die Intensität der entstehenden Gerüche und versuchten herauszufinden, welche Komponenten tatsächlich zu einem starken üblen Geruch beitragen.

Cystein erhöht die Konzentration von Schwefelwasserstoffgas im Magen
Es konnte dabei festgestellt werden, dass Cystein die Konzentration von Schwefelwasserstoffgas im Magen sehr stark erhöht, erklären die Experten. So entstehen nach der Verarbeitung bestimmter Lebensmittel besonders stark stinkende Fürze. Durch diesen Umstand kann auch erklärt werden, warum Bodybuilder oft stark stinkende Fürze haben. Bodybuilder nehmen meist viel Proteinpulver zu sich, welches dann die stinkenden Abwinde bewirkt, erläutert Autor Chu Yao.

Richtige Ernährung kann Schwefelwasserstoff um 75 Prozent reduzieren
Die Wissenschaftler erklärten weiter, dass sie offenbar einen Weg gefunden haben, um die Menge an Schwefelwasserstoff um mindestens 75 Prozent zu reduzieren. Menschen sollten etwa 5 Prozent stärkehaltige Lebensmittel konsumieren, raten die Forscher. Wenn Sie wirklich vermeiden wollen, dass Ihre Fürze stinken, essen Sie diese Lebensmittel: Kartoffeln, Bananen, Hülsenfrüchte, Getreide, Artischocken und Spargel. So kann die Intensität des strengen Geruchs reduziert werden, fügen die Autoren hinzu.

Was bewirkt stärkehaltige Nahrung im Magen?
Der Konsum von stärkehaltiger Nahrung zwingt den menschlichen Magen dazu, dass zuerst die Stärke verarbeitet wird. So wird der Fokus weg von dem Protein verschoben, was die Produktion des Schwefelwasserstoffs schließlich verringert, erläutern die Experten.

Tipps zur Vermeidung von stinkenden Fürzen
Vielleicht sollten Sie in Zukunft lieber noch einmal Ihre Ernährung überprüfen, bevor Sie wichtige Treffen einberufen. Vergessen Sie hierbei keinesfalls, stärkehaltige Lebensmittel zu Ihrer Ernährung hinzuzufügen. (as)
Advertising
.hg-content-responsive-1-1 width: 345px; height: 255px; @media(min-width: 500px) .hg-content-responsive-1-1 width: 336px; height: 300px; @media(min-width: 620px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px; (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Bei Netto und Edeka im Verkauf: Rückruf für Pilze wegen gefährlichen Listerien



Verkauft bei Edeka und Netto: Bundesweite Rückrufaktion für Pilze wegen Listerien
Die Frihol Champignon Vertriebsgesellschaft mbH hat einen Rückruf für Pilze gestartet, die in Netto- und Edeka-Filialen verkauft wurde. Laut Unternehmensangaben wurden bei einer Kontrolle Listerien gefunden. Die Bakterien können unter anderem Übelkeit und Erbrechen verursachen.

.adslot_1 width:335px; height: 200px;
@media (min-width:500px) .adslot_1 width: 336px; height: 250px;
@media (min-width:800px) .adslot_1 width: 600px; height: 100px;

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();
Gesundheitsgefährdende Bakterien nachgewiesen
Die Frihol Champignon Vertriebsgesellschaft mbH aus Bühl (Baden-Württemberg) ruft bundesweit Pilzmischungen zurück. Wie das badische Unternehmen mitteilte, sind von dem Rückruf die Produkte „Pilze zum Wok“, „Pilze zum Salat“, „Pilze zur Suppe“ und „Enoki 100g“ mit den Los-Nummern L-5006, L-5007, L-5101, L-5102, L-5103, L-5104,L-5106, L5202 betroffen. Den Angaben zufolge wurde bei einer durch ein unabhängiges Labor durchgeführten Routinekontrolle der Erreger „Listeria Monocytogenes“ in den Enokipilzen nachgewiesen.

Die Frihol Champignon Vertriebsgesellschaft mbH ruft bundesweit Pilze zurück. Bei einer Kontrolle waren gesundheitsgefährdende Listerien gefunden worden. (Bild: Brent Hofacker/fotolia.com)

Ware wurde bei Edeka und Netto verkauft
Die betroffene Ware wurde bundesweit in Edeka- und Netto-Filialen verkauft. Die Firma teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, dass sie umgehend reagiert habe und die Produkte aus dem Handel genommen habe.

„Kunden, die diese Produkte gekauft haben, können Sie gegen Erstattung des Kaufpreises oder im Tausch gegen neue Ware auch ohne Vorlage des Kassenbons im jeweiligen Markt zurückgeben“, schreibt das badische Unternehmen. Die zuständigen Behörden seien umgehend informiert worden.

Tödlicher Verlauf möglich
Listerien sind Bakterien, die in der Umwelt nahezu überall vorkommen und für gesunde Erwachsene in der Regel ungefährlich sind. Allerdings können sie auch eine sogenannte „Listeriose“ auslösen.

Die Erreger können grippeähnliche Symptome wie Übelkeit, Muskelschmerzen, Durchfall und Fieber verursachen.

„Bei bestimmen Risikogruppen (Schwangere, Säuglinge, Personen mit geschwächter Immunabwehr) können sie allerdings zu schweren, manchmal sogar tödlichen Verlaufsformen führen“, heißt es auf der Facebook-Seite.

In der Tat war im Sommer über erste Todesfälle durch Listerien berichtet worden.

Bestimmte Nahrungsmittel meiden
Personen aus Risikogruppen sollten laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unter anderem keine tierischen Lebensmittel im Rohzustand (wie etwa Mett) essen, um sich zu schützen. Auf geräucherte oder marinierte Fischerzeugnisse und Rohmilchkäse sollten sie ebenfalls besser verzichten.

„Darüber hinaus können Verbraucher durch einfache Küchenhygiene-Regeln die Verunreinigung von verzehrfertigen Speisen mit Listerien sowie die Vermehrung des Erregers in den Speisen vermeiden“, so das BfR. (ad)
Advertising
.hg-content-responsive-1-1 width: 345px; height: 255px; @media(min-width: 500px) .hg-content-responsive-1-1 width: 336px; height: 300px; @media(min-width: 620px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px; (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Silvester-Knallerei: Ohren mit neuer App und Ohrstöpseln vor Tinnitus schützen



Mit App und Ohrstöpseln: So kann man die Ohren vor Tinnitus schützen
Viele Menschen sind bei ihrer Arbeit regelmäßig Lärm ausgesetzt. Und auch bei Großveranstaltungen wie Konzerten werden die Ohren oft enorm belastet. Das kann zu Hörschäden führen. Mit Hilfe einer neuen App und Ohrstöpseln kann man sich schützen.

.adslot_1 width:335px; height: 200px;
@media (min-width:500px) .adslot_1 width: 336px; height: 250px;
@media (min-width:800px) .adslot_1 width: 600px; height: 100px;

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();
Hohe Lärmbelastung verursacht Hörschäden
Zum Jahreswechsel wird wieder vor Gesundheitsgefahren durch das Silvester-Feuerwerk gewarnt. Böller und Raketen können zu Verletzungen und Verbrennungen führen. Und der mit dem Feuerwerk verbundene Krach ist eine enorme Belastung für die Ohren. Zu hohe Lärmbelastungen sind häufig Ursache für Ohrensausen und Hörschäden. Wer sich schützen will, dem können Ohrstöpsel und eine neue App helfen.

Egal ob bei der Arbeit, bei einem Konzert oder wegen dem Feuerwerk: Wir sind oft übermäßigem Lärm ausgesetzt. Eine neue App und Ohrstöpsel können helfen, die Ohren vor Hörschäden zu schützen. (Bild: olly/fotolia.com)

Laute Umgebungen meiden
Um die Ohren vor Tinnitus zu schützen, sollte man sehr laute Umgebungen meiden. Allerdings ist der Geräuschpegel einer Umgebung oft nur schwer einzuschätzen. Zudem unterschätzen Menschen, die oft starkem Lärm ausgesetzt sind, – etwa bei der Arbeit – häufig, wie laut das Umfeld wirklich ist.

Hier kann es helfen, den Geräuschpegel in der Umgebung hin und wieder mit dem Smartphone zu messen, berichtet die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“. Möglich ist dies mit der kostenlosen LärmApp des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

„Einer ständigen Geräuschkulisse ausgesetzt“
„Wir sind heutzutage durch Lärm am Arbeitsplatz, Umweltlärm, Musik und andere Medien freiwillig oder unfreiwillig einer ständigen Geräuschkulisse ausgesetzt. Selten findet sich ein Ort der völligen Ruhe“, erklärte Dr. Dirk Heinrich, Präsident des HNO-Berufsverbandes in einer Mitteilung.

Die Experten haben daher die Entwicklung einer LärmApp initiiert, um den Menschen diese Situation bewusst zu machen.

Ohrstöpsel bei lauten Konzerten
„Mit der LärmApp möchten wir vor allem junge Menschen für die Problematik „Lärm“ sensibilisieren“, so Dr. Heinrich. „Es wäre schon ein großer Schritt, wenn sie einige Nutzer dazu animiert, sich jeden Tag bewusst Ruhephasen zu suchen.“

Die App zeigt mit Hilfe einer Ampel an, ob die Umgebung bereits gefährlich laut ist, beziehungsweise wann den Ohren eine Auszeit genehmigt werden sollte.

Menschen, die häufig auf Konzerten und Festivals sind, wird von Gesundheitsexperten geraten, dort unbedingt Ohrenstöpsel zu tragen und den Ohren nach starker Lärmbelastung eine Ruhepause gönnen.

Arztbesuch nicht lange hinauszögern
Bei Ohrensausen und ähnlichen Problemen sollte man den Arztbesuch nicht hinauszögern.

„Treten Ohrgeräusche plötzlich mit einer starken Intensität auf oder werden die Abstände immer kürzer, so sollte innerhalb von 24 Stunden der HNO-Facharzt aufgesucht werden“, erläuterte Dr. Michael Bohndorf, HNO-Facharzt in Düsseldorf, in einem Gespräch, in dem er wichtige Antworten zum Thema Tinnitus gab. (ad)
Advertising
.hg-content-responsive-1-1 width: 345px; height: 255px; @media(min-width: 500px) .hg-content-responsive-1-1 width: 336px; height: 300px; @media(min-width: 620px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px; (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();