Ein heißes Bad schützt Entzündungen und wirkt positiv bei Diäten


Wärmende Bäder haben ähnliche positive Auswirkungen wie sportliche Übungen
Ein warmes Bad ist in Regel sehr angenehm und entspannend. Forscher fanden jetzt heraus, dass ein heißes Bad einige der gesundheitlichen Vorteile erzeugt, die auch durch die Ausführung von sportlichen Übungen entstehen. Sogar die Verbrennung von Kalorien wird durch heiße Bäder gesteigert.

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Die Wissenschaftler der Loughborough University stellten bei einer Untersuchung die gesundheitlichen Vorteile einer passiven Aufwärmung durch heiße Bäder fest. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Temperature“.

Heiße Bäder wirken entspannend und haben zusätzlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Beispielsweise steigern sie die Verbrennung von Kalorien und schützen vor entzündlichen Reaktionen. (Bild: nuzza11/fotolia.com)

Wie wirken sich heiße Bäder auf metabolische Fitness und den Verbrauch von Kalorien aus?
Viele verschiedene Kulturen auf der Welt schwören auf die Vorteile eines heißen Bades. Ein Team von Experten verglich die Auswirkungen einer passiven Aufwärmung durch heiße Bäder, mit den Vorteilen der Erwärmung des Körpers durch schweißtreibenden Sport. Sie versuchten dabei genauer herauszufinden, wie sich ein heißes Bad auf die sogenannte Blutzuckersteuerung (ein wichtiges Maß der metabolischen Fitness) und die verbrauchte Energie (Anzahl der verbrannten Kalorien) auswirkt.

Probanden mussten entweder heiße Bäder nehmen oder Radfahren
Für ihre Studie rekrutierten die Forscher 14 Männer. Diese wurden entweder einem einstündigen heißen Bad (40 Grad) zugeteilt oder sie mussten eine Stunde auf dem Rad fahren. Beide Aktivitäten wren darauf ausgelegt, einen Anstieg der Kernkörpertemperatur um 1 Grad zu erreichen, erläutern die Wissenschaftler.

Kalorienverbrauch der Teilnehmer wurde ermittelt
Wir untersuchten, wie viele Kalorien die Männer in jeder Sitzung verbrannten, berichten die Autoren. Außerdem wurde auch der Blutzucker der Probanden für einen Zeitraum von 24 Stunden nach jedem Versuch gemessen.

Höchstwerte des Blutzuckers nach dem Essen waren durch heiße Bäder niedriger
Radfahren verbrannte mehr Kalorien, im Vergleich zu einem heißen Bad, erläutern die Mediziner. Aber immerhin führte Baden zu einer Verbrennung von Kalorien, welche vergleichbar mit einer halben Stunde zu Fuß zu gehen war (etwa 140 Kalorien). Die gesamte festgestellte Blutzucker-Reaktion auf beide Bedingungen war ähnlich. Die Höchstwerte des Blutzuckers nach dem Essen waren allerdings zehn Prozent niedriger, wenn die Teilnehmer ein heißes Bad genommen hatten, fügen die Experten hinzu.

Heiße Bäder schützen vor entzündlichen Reaktionen
Es zeigten sich durch ein heißes Bad außerdem auch Veränderungen der entzündlichen Reaktionen, vergleichbar mit der Ausübung von Sport, erklären die Forscher in ihrer Studie. Die entzündungshemmende Reaktion auf sportliche Übungen ist wichtig. Sie schützt Menschen vor Krankheiten und Infektionen.

Patienten mit Typ-2-Diabetes könnten von heißen Bädern profitieren
Chronische Entzündungen werden mit einer reduzierten Fähigkeit zur Bekämpfung von Krankheiten assoziiert. Die Ergebnisse deuten drauf hin, dass eine wiederholte passive Erwärmung, durch heiße Bäder, zur Verringerung von chronischen Entzündungen beitragen kann, welche häufig bei Langzeiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes vorliegen, fügen die Wissenschaftler hinzu. (as)

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Forschung: Sehr hohe Dosierung von Vitamin C können Krebszellen zerstören


Intravenös aufgenommenes Vitamin C scheint bei der Behandlung von Krebs zu helfen
Vitamin C hat eigentlich eine zweifelhafte Wirkung bei der Therapie von Krebs. Forscher fanden jetzt heraus, dass oft die Art und Weise in der Vitamin C verwendet wurde, dass Versagen garantiert zu haben scheint. Die Experten verabreichten jetzt extrem hohe Dosen von Vitamin C intravenös. Diese Form der Behandlung scheint die Therapieerfolge bei Krebs zu verbessern.

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Die Wissenschaftler der University of Iowa stellten bei einer Untersuchung fest, dass die intravenöse Verabreichung von hohen Dosen von Vitamin C bei der Behandlung von Krebs helfen kann. Die Mediziner veröffentlichten eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Bestimmte Früchte enthalten viel Vitamin C. Vitamin C ist bekanntlich gesund für den menschlichen Körper. Forscher fanden heraus, dass extrem hohe intravenös aufgenommene Dosen von Vitamin C bei der Behandlung von bestimmten Krebsarten helfen können. (Bild: arinahabich – fotolia)

Intravenöse Aufnahme von Vitamin C führt zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau
Bei den meisten Therapien mit Vitamin C wird die Substanz oral verabreicht. Forscher stellten fest, dass die intravenöse Aufnahme von Vitamin C zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau von Vitamin C im Blutspiegel führt, verglichen mit der oralen Einnahme. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass das Vitamin C den normalen Darmstoffwechsel und die Ausscheidungswege umgeht, erklären die Experten. Die sehr hohe Konzentration von Vitamin C im Blut ist entscheidend für die Fähigkeit des Vitamins, die Krebszellen anzugreifen.

Vitamin C kann in extrem hoher Konzentration Krebszellen abtöten
In extrem hohen Konzentrationen (im millimolaren Bereich) kann Vitamin C selektiv Krebszellen in Versuchen an Mäusen abtöten, sagen die Wissenschaftler. Normale Zellen sind von diesem Effekt aber nicht betroffen. Kliniken und Krankenhäuser testen nun diesen Ansatz in klinischen Studien für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lungenkrebs. Bei der Behandlung wird hochdosiertes, intravenöses Vitamin C mit einer Standard-Chemotherapie oder Bestrahlung kombiniert, fügen die Forscher hinzu.

Führt Behandlung mit Vitamin C zu einer verbesserten Überlebensrate?
Frühere Phase 1 Studien zeigten bereits, dass diese Behandlung sicher und gut verträglich ist. Die aktuellen, größeren Studien zielen nun darauf ab, festzustellen, ob diese Art der Behandlung zu einer erhöhten Überlebensrate führt, erklären die Mediziner.

Krebszellen sind anfällig für Wasserstoffperoxid
Vitamin C zerfällt sehr leicht. Dadurch wird Wasserstoffperoxid produziert, welches Gewebe und DNA schädigen kann, sagen die Forscher. Tumorzellen sind viel weniger in der Lage das schädliche Wasserstoffperoxid zu entfernen, als dies normale Zellen tun. Also sind Krebszellen viel anfälliger für Schäden und Tod durch eine hohe Menge von Wasserstoffperoxid, erklärt Professor Garry Buettner von der University of Iowa.

Normale Zellen haben verschiedene Wege Wasserstoffperoxid abzubauen
Dies erklärt, warum die sehr hohen Werte von Vitamin C in unseren klinischen Studien das normale Gewebe nicht beeinträchtigen, sondern ausschließlich dem Tumorgewebe schaden, erläutert der Experte. Normale Zellen haben mehrere Möglichkeiten, um Wasserstoffperoxid zu entfernen. Sie halten es auf sehr niedrigen Ebenen, so dass keine Schäden entstehen, sagen die Wissenschaftler.

Katalase ist der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid
Die neue Studie zeigt, dass ein Enzym namens Katalase der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid durch Zersetzung von Vitamin C ist. Zellen mit niedrigeren Mengen an Katalase-Aktivität waren anfälliger für Schäden und Tod, wenn sie hohen Mengen an Vitamin C ausgesetzt waren, erklären die Forscher.

Welche Arten von Krebs sind besonders anfällig für eine Therapie mit Vitamin C?
Professor Buettner sagt, dass diese grundlegende Information dazu beitragen könnte, Therapien durch die Einbeziehung von hochdosiertem Vitamin C in das Behandlungsschema zu verbessern. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Krebs mit niedrigen Konzentrationen von Katalase wahrscheinlich am meisten auf eine Behandlung mit hochdosiertem Vitamin C ansprechen, erläutert der Experte. Krebs mit relativ hohen Mengen an Katalase wird dagegen am wenigsten auf diese Art der Behandlung reagieren. Ein zukünftiges Ziel der Forschung ist es, Methoden zur Messung der Katalase in Tumoren zu entwickeln. (as)

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Forscher: Sehr hohe Dosierung von Vitamin C können Krebszellen zerstören


Intravenös aufgenommenes Vitamin C scheint bei der Behandlung von Krebs zu helfen
Vitamin C hat eigentlich eine zweifelhafte Wirkung bei der Therapie von Krebs. Forscher fanden jetzt heraus, dass oft die Art und Weise in der Vitamin C verwendet wurde, dass Versagen garantiert zu haben scheint. Die Experten verabreichten jetzt extrem hohe Dosen von Vitamin C intravenös. Diese Form der Behandlung scheint die Therapieerfolge bei Krebs zu verbessern.

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Die Wissenschaftler der University of Iowa stellten bei einer Untersuchung fest, dass die intravenöse Verabreichung von hohen Dosen von Vitamin C bei der Behandlung von Krebs helfen kann. Die Mediziner veröffentlichten eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Bestimmte Früchte enthalten viel Vitamin C. Vitamin C ist bekanntlich gesund für den menschlichen Körper. Forscher fanden heraus, dass extrem hohe intravenös aufgenommene Dosen von Vitamin C bei der Behandlung von bestimmten Krebsarten helfen können. (Bild: arinahabich – fotolia)

Intravenöse Aufnahme von Vitamin C führt zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau
Bei den meisten Therapien mit Vitamin C wird die Substanz oral verabreicht. Forscher stellten fest, dass die intravenöse Aufnahme von Vitamin C zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau von Vitamin C im Blutspiegel führt, verglichen mit der oralen Einnahme. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass das Vitamin C den normalen Darmstoffwechsel und die Ausscheidungswege umgeht, erklären die Experten. Die sehr hohe Konzentration von Vitamin C im Blut ist entscheidend für die Fähigkeit des Vitamins, die Krebszellen anzugreifen.

Vitamin C kann in extrem hoher Konzentration Krebszellen abtöten
In extrem hohen Konzentrationen (im millimolaren Bereich) kann Vitamin C selektiv Krebszellen in Versuchen an Mäusen abtöten, sagen die Wissenschaftler. Normale Zellen sind von diesem Effekt aber nicht betroffen. Kliniken und Krankenhäuser testen nun diesen Ansatz in klinischen Studien für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lungenkrebs. Bei der Behandlung wird hochdosiertes, intravenöses Vitamin C mit einer Standard-Chemotherapie oder Bestrahlung kombiniert, fügen die Forscher hinzu.

Führt Behandlung mit Vitamin C zu einer verbesserten Überlebensrate?
Frühere Phase 1 Studien zeigten bereits, dass diese Behandlung sicher und gut verträglich ist. Die aktuellen, größeren Studien zielen nun darauf ab, festzustellen, ob diese Art der Behandlung zu einer erhöhten Überlebensrate führt, erklären die Mediziner.

Krebszellen sind anfällig für Wasserstoffperoxid
Vitamin C zerfällt sehr leicht. Dadurch wird Wasserstoffperoxid produziert, welches Gewebe und DNA schädigen kann, sagen die Forscher. Tumorzellen sind viel weniger in der Lage das schädliche Wasserstoffperoxid zu entfernen, als dies normale Zellen tun. Also sind Krebszellen viel anfälliger für Schäden und Tod durch eine hohe Menge von Wasserstoffperoxid, erklärt Professor Garry Buettner von der University of Iowa.

Normale Zellen haben verschiedene Wege Wasserstoffperoxid abzubauen
Dies erklärt, warum die sehr hohen Werte von Vitamin C in unseren klinischen Studien das normale Gewebe nicht beeinträchtigen, sondern ausschließlich dem Tumorgewebe schaden, erläutert der Experte. Normale Zellen haben mehrere Möglichkeiten, um Wasserstoffperoxid zu entfernen. Sie halten es auf sehr niedrigen Ebenen, so dass keine Schäden entstehen, sagen die Wissenschaftler.

Katalase ist der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid
Die neue Studie zeigt, dass ein Enzym namens Katalase der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid durch Zersetzung von Vitamin C ist. Zellen mit niedrigeren Mengen an Katalase-Aktivität waren anfälliger für Schäden und Tod, wenn sie hohen Mengen an Vitamin C ausgesetzt waren, erklären die Forscher.

Welche Arten von Krebs sind besonders anfällig für eine Therapie mit Vitamin C?
Professor Buettner sagt, dass diese grundlegende Information dazu beitragen könnte, Therapien durch die Einbeziehung von hochdosiertem Vitamin C in das Behandlungsschema zu verbessern. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Krebs mit niedrigen Konzentrationen von Katalase wahrscheinlich am meisten auf eine Behandlung mit hochdosiertem Vitamin C ansprechen, erläutert der Experte. Krebs mit relativ hohen Mengen an Katalase wird dagegen am wenigsten auf diese Art der Behandlung reagieren. Ein zukünftiges Ziel der Forschung ist es, Methoden zur Messung der Katalase in Tumoren zu entwickeln. (as)

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Intravenös aufgenommenes Vitamin C scheint bei der Behandlung von Krebs zu helfen
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Intravenöse Aufnahme von Vitamin C führt zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau
Bei den meisten Therapien mit Vitamin C wird die Substanz oral verabreicht. Forscher stellten fest, dass die intravenöse Aufnahme von Vitamin C zu einem 100 bis 500 Mal höheren Niveau von Vitamin C im Blutspiegel führt, verglichen mit der oralen Einnahme. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass das Vitamin C den normalen Darmstoffwechsel und die Ausscheidungswege umgeht, erklären die Experten. Die sehr hohe Konzentration von Vitamin C im Blut ist entscheidend für die Fähigkeit des Vitamins, die Krebszellen anzugreifen.

Vitamin C kann in extrem hoher Konzentration Krebszellen abtöten
In extrem hohen Konzentrationen (im millimolaren Bereich) kann Vitamin C selektiv Krebszellen in Versuchen an Mäusen abtöten, sagen die Wissenschaftler. Normale Zellen sind von diesem Effekt aber nicht betroffen. Kliniken und Krankenhäuser testen nun diesen Ansatz in klinischen Studien für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lungenkrebs. Bei der Behandlung wird hochdosiertes, intravenöses Vitamin C mit einer Standard-Chemotherapie oder Bestrahlung kombiniert, fügen die Forscher hinzu.

Führt Behandlung mit Vitamin C zu einer verbesserten Überlebensrate?
Frühere Phase 1 Studien zeigten bereits, dass diese Behandlung sicher und gut verträglich ist. Die aktuellen, größeren Studien zielen nun darauf ab, festzustellen, ob diese Art der Behandlung zu einer erhöhten Überlebensrate führt, erklären die Mediziner.

Krebszellen sind anfällig für Wasserstoffperoxid
Vitamin C zerfällt sehr leicht. Dadurch wird Wasserstoffperoxid produziert, welches Gewebe und DNA schädigen kann, sagen die Forscher. Tumorzellen sind viel weniger in der Lage das schädliche Wasserstoffperoxid zu entfernen, als dies normale Zellen tun. Also sind Krebszellen viel anfälliger für Schäden und Tod durch eine hohe Menge von Wasserstoffperoxid, erklärt Professor Garry Buettner von der University of Iowa.

Normale Zellen haben verschiedene Wege Wasserstoffperoxid abzubauen
Dies erklärt, warum die sehr hohen Werte von Vitamin C in unseren klinischen Studien das normale Gewebe nicht beeinträchtigen, sondern ausschließlich dem Tumorgewebe schaden, erläutert der Experte. Normale Zellen haben mehrere Möglichkeiten, um Wasserstoffperoxid zu entfernen. Sie halten es auf sehr niedrigen Ebenen, so dass keine Schäden entstehen, sagen die Wissenschaftler.

Katalase ist der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid
Die neue Studie zeigt, dass ein Enzym namens Katalase der zentrale Weg zur Entfernung von Wasserstoffperoxid durch Zersetzung von Vitamin C ist. Zellen mit niedrigeren Mengen an Katalase-Aktivität waren anfälliger für Schäden und Tod, wenn sie hohen Mengen an Vitamin C ausgesetzt waren, erklären die Forscher.

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Fische mit Heroin-ähnlichen Toxinen: Hoffnung auf neue Schmerzmittel


Neues Schmerzmittel? Fischgift mit einer Wirkung wie Heroin
Natürliche Toxine bieten oftmals gute Möglichkeiten für eine medizinische Anwendung. So weckt aktuell die Entdeckung eines Heroin-ähnlichen Giftes bei kleinen Korallenfischen durch australische Forscher der University of Queensland Hoffnung auf die Entwicklung neuer Schmerzmittel. Doch gleichzeitig warnen die Forscher vor der Vernichtung solcher natürlichen Quellen zur Arzneimittelgewinnung im Zuge der globalen Umweltzerstörung.

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Die kleinen Säbelzahnschleimfische (Nemophini) aus der Gattung der Meiacanthus injizieren anderen Fischen Opioid-Peptide, die wie Heroin oder Morphin wirken, berichtet das Forscherteam um Professor Bryan Fry von der University of Queensland. „Ihre geheimen Waffen sind zwei große gerillte Zähne auf dem Unterkiefer, die mit Giftdrüsen verbunden sind“, erläutert Professor Fry. Die Giftdrüsen enthalten laut Aussage der Forscher ein einzigartiges Toxin. Ihre Untersuchungsergebnisse haben Prof. Fry und Kollegen in dem Fachmagazin „Current Biology“ veröffentlicht.

Säbelzahnschleimfische (Nemophini) leben in Korallenrifen und verfügen über ein einzigartiges Gift, das ähnlich wie Heroin wirkt. (Bild: wernerrieger/fotolia.com)a

Gift setzt Konkurrenten und Angreifer außer Gefecht
Die Säbelzahnschleimfische leben in pazifischen Gewässern und sind auch auf dem Great Barrier Reef vor der australischen Küste heimisch. Außerdem werden die Fische oft als Aquarienfische gehalten. „Diese Fische faszinieren in ihrem Verhalten. Sie treten furchtlos potenziellen Raubtiere entgegen, während sie auch intensiv mit ähnlich großen Fischen um ihr Revier kämpfen“, berichtet Prof. Fry. Ihren Erfolg verdanken sie dabei einem einzigartigen Gift. Dieses wirkt laut Aussage der Forscher auf gebissene Fische ähnlich wie Heroin. Angreifer und Konkurrenten werden durch das Gift in ihrer Bewegung verlangsamt und in ihrer Orientierung stark beeinträchtigt. „Um das in menschlichen Kontext zu setzen: Opioid-Peptide wären das letzte, was ein Elite-Olympia-Schwimmer als leistungssteigernde Substanzen verwenden würde. Sie würden eher ertrinken, als Gold zu gewinnen“, verdeutlicht Prof. Fry den Effekt.

Mit der Umweltzerstörung gehen viele Quellen für Arzneimittel verloren
Den Angaben der australischen Forscher zufolge haben Säbelzahnschleimfische eines der faszinierendsten Gifte in der Tierwelt und die Wirkung wecke Hoffnungen auf umfassende Anwendungsmöglichkeiten als Schmerzmittel. Doch sei dies auch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, warum wir die Natur schützen müssen. „Wenn wir das Great Barrier Reef verlieren, verlieren wir Tiere wie die Nemophini und ihr einzigartiges Gift, das die Quelle vielversprechender Schmerzmittel sein kann“, mahnt Professor Fry. Eine Warnung, die schon vielfach vorgetragen wurde, beispielsweise auch in Bezug auf das Artensterben im Amazonas oder die Vernichtung des Urwaldes allgemein. Umfassender Schutz der ökologischen Ressourcen ist demnach auch unter diesem Gesichtspunkt dringend erforderlich. (fp)

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