Ein Gläschen Wein kann Zigarettenschäden reduzieren



Moderate Mengen Rotwein können die negativen Auswirkungen von Zigaretten reduzieren
Im Wein liegt die Wahrheit, lautet ein altes Sprichwort. Doch Wein kann noch mehr, wie Wissenschaftler der Universität des Saarlandes in Homburg feststellten. Nach ihren Angaben kann ein Glas Wein vor dem Rauchen einer Zigaretten Schäden durch den Zigarettenrauch reduzieren. Allerdings sei der Effekt nur bei moderatem Konsum zu beobachten, so das Forscherteam. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „American Journal Of Medicine“.

.adslot_1 width:310px; height: 330px;
@media(min-width: 360px) .adslot_1 width: 350px; height: 330px;
@media(min-width: 375px) .adslot_1 width: 365px; height: 330px;
@media(min-width: 414px) .adslot_1 width: 404px; height: 330px;
@media(min-width: 568px) .adslot_1 width: 558px; height: 330px;
@media(min-width: 640px) .adslot_1 width: 630px; height: 330px;
@media(min-width: 667px) .adslot_1 width: 657px; height: 330px;
@media(min-width: 736px) .adslot_1 width: 726px; height: 330px;
@media(min-width: 800px) .adslot_1 width: 620px; height: 100px;


/web/20160506202948js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js (adsbygoogle = window.adsbygoogle ||
[]).push();
Rotwein enthält schützende Chemikalien
Können wir wirklich die negativen Auswirkungen eines Lasters mit einem anderen gesundheitlich negativen Laster teilweise ausgleichen? Deutsche Experten behaupten, dass ein Glas Rotwein vor dem Rauchen von Zigaretten einige der auftretenden Schäden verhindern kann. Dieser Effekt werde durch im Wein enthaltene Chemikalien ausgelöst, welche unsere Blutgefäße vor den kurzfristigen Schäden durch das Rauchen schützen.

Rotwein verbessert die Blutfettwerte bei Diabetes Typ II und kann sogar die Rauchschäden einer Zigarette reduzieren. (Bild: Igor Normann/fotolia.com)

Zusammenhang zwischen Blutalkoholspiegel und Tabakschäden untersucht
Die Wissenschaftler untersuchten bei ihrer Studie die Auswirkungen des Rauchens auf das Blut und die Arterien von zwanzig gesunden Nichtrauchern. Die Probanden waren bereit freiwillig den Rauch von drei Zigaretten zu inhalieren, erläutern die Mediziner. Die Hälfte der Teilnehmer trank eine Stunde vor dem Rauchen ein Glas Rotwein. Dadurch wurde bei diesen Probanden ein Blutalkoholspiegel von 0,75 Prozent produziert.

Positive Auswirkungen des Konsums von Rotwein
Das Trinken des Weins verhinderte die Freisetzung von Mikropartikeln aus Arterienwänden, Blutplättchen und weißen Blutkörperchen, erläutern die deutschen Wissenschaftler. Diese werden normalerweise durch das Rauchen geschädigt. Außerdem reduzierte der Konsum von Rotwein auch Entzündungen und verlangsamte einen genetischen Alterungsprozess in den menschlichen Zellen. Dieser Prozess ist mit dem Enzym Telomerase verbunden.

Was ist die Telomerase?
Als Telomerase bezeichnet man ein Enzym der Zellkerns. Dieses besteht aus einem Protein- (TERT) und einem RNA-Anteil (TR). Das Enzym stellt die Telomere wieder her, welche Endstücke der Chromosomen sind.

Trinken von Rotwein vor dem Rauchen vermindert die Abnahme der Telomerase-Aktivität
In der Untersuchung war zu beobachten, dass die sogenannte Telomerase-Aktivität in Freiwilligen nach dem Rauchen um 56 Prozent reduziert wurde, sagen die Forscher. Bei den Wein trinkenden Probanden fiel die Telomerase-Aktivität dagegen nur um 20 Prozent.

Mediziner untersuchen Gefäßwirkungen des Rotweinkonsums vor dem gelegentlichen Rauchen
Das Ziel unserer Studie war es, die akuten Gefäßwirkungen des Rotweinkonsums vor dem gelegentlichen Rauchen bei gesunden Individuen zu untersuchen, erklärt die Studienleiterin Dr. Viktoria Schwarz von der Universität des Saarlandes in Homburg.

Es besteht Unklarheit über die Schutzwirkung von Rotwein bei habituellen Rauchern
Wir fanden Beweise dafür, dass der Konsum von Rotwein vor dem Rauchen die meisten der Gefäßverletzungen durch das Rauchen verhindert. Die Studie konzentrierte sich allerdings auf junge und gesunde Nichtraucher. Es ist nicht klar, ob die Ergebnisse auch für ältere Menschen, Kranke und habituelle Raucher gelten, fügt Dr. Schwarz hinzu.

Studie will Menschen weder zum Rauchen noch zum Trinken animieren
Die Ergebnisse sollen keineswegs dazu motivieren, dass gelegentliche Raucher jetzt anfangen Alkohol zu trinken. Auch gelegentliche Trinker von Alkohol sollten jetzt nicht mit dem Rauchen anfangen, erläutert Dr. Schwarz.

Beispiele für negative Auswirkungen des Rauchens:
Rauchen wird allgemein als eine Quelle von vielen verschiedenen gesundheitlichen Problemen gesehen. Der schlechte Ruf des Konsums von Zigaretten besteht nicht ohne Grund. So gibt es beispielsweise Studien darüber, dass Rauchen langanhaltende DNA-Schäden bedingt. Einige der negative Auswirkungen des Rauchens betreffen Frauen besonders stark. Rauchen erhöht das Risiko für Darmkrebs-Vorstufen bei Frauen viel stärker als bei Männnern, stellten Mediziner in einer anderen aktuellen Untersuchung fest.

Weitere künftige Studien über das Thema sollten durchgeführt werden
Die Studie identifizierte geeignete Mechanismen, um die Schäden und den Schutz am Gefäßsystem bei Menschen zu untersuchen, erklärt die Expertin Dr. Schwarz. Die Ergebnisse ebnen hoffentlich den Weg für künftige klinische Studien, so die Studieleiterin weiter. (as)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Wein kann Zigarettenschäden mindern



Moderate Mengen Rotwein können die negativen Auswirkungen von Zigaretten reduzieren
Im Wein liegt die Wahrheit, lautet ein altes Sprichwort. Doch Wein kann noch mehr, wie Wissenschaftler der Universität des Saarlandes in Homburg feststellten. Nach ihren Angaben kann ein Glas Wein vor dem Rauchen einer Zigaretten Schäden durch den Zigarettenrauch reduzieren. Allerdings sei der Effekt nur bei moderatem Konsum zu beobachten, so das Forscherteam. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „American Journal Of Medicine“.

.adslot_1 width:310px; height: 330px;
@media(min-width: 360px) .adslot_1 width: 350px; height: 330px;
@media(min-width: 375px) .adslot_1 width: 365px; height: 330px;
@media(min-width: 414px) .adslot_1 width: 404px; height: 330px;
@media(min-width: 568px) .adslot_1 width: 558px; height: 330px;
@media(min-width: 640px) .adslot_1 width: 630px; height: 330px;
@media(min-width: 667px) .adslot_1 width: 657px; height: 330px;
@media(min-width: 736px) .adslot_1 width: 726px; height: 330px;
@media(min-width: 800px) .adslot_1 width: 620px; height: 100px;


/web/20160506202948js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js (adsbygoogle = window.adsbygoogle ||
[]).push();
Rotwein enthält schützende Chemikalien
Können wir wirklich die negativen Auswirkungen eines Lasters mit einem anderen gesundheitlich negativen Laster teilweise ausgleichen? Deutsche Experten behaupten, dass ein Glas Rotwein vor dem Rauchen von Zigaretten einige der auftretenden Schäden verhindern kann. Dieser Effekt werde durch im Wein enthaltene Chemikalien ausgelöst, welche unsere Blutgefäße vor den kurzfristigen Schäden durch das Rauchen schützen.

Rotwein verbessert die Blutfettwerte bei Diabetes Typ II und kann sogar die Rauchschäden einer Zigarette reduzieren. (Bild: Igor Normann/fotolia.com)

Zusammenhang zwischen Blutalkoholspiegel und Tabakschäden untersucht
Die Wissenschaftler untersuchten bei ihrer Studie die Auswirkungen des Rauchens auf das Blut und die Arterien von zwanzig gesunden Nichtrauchern. Die Probanden waren bereit freiwillig den Rauch von drei Zigaretten zu inhalieren, erläutern die Mediziner. Die Hälfte der Teilnehmer trank eine Stunde vor dem Rauchen ein Glas Rotwein. Dadurch wurde bei diesen Probanden ein Blutalkoholspiegel von 0,75 Prozent produziert.

Positive Auswirkungen des Konsums von Rotwein
Das Trinken des Weins verhinderte die Freisetzung von Mikropartikeln aus Arterienwänden, Blutplättchen und weißen Blutkörperchen, erläutern die deutschen Wissenschaftler. Diese werden normalerweise durch das Rauchen geschädigt. Außerdem reduzierte der Konsum von Rotwein auch Entzündungen und verlangsamte einen genetischen Alterungsprozess in den menschlichen Zellen. Dieser Prozess ist mit dem Enzym Telomerase verbunden.

Was ist die Telomerase?
Als Telomerase bezeichnet man ein Enzym der Zellkerns. Dieses besteht aus einem Protein- (TERT) und einem RNA-Anteil (TR). Das Enzym stellt die Telomere wieder her, welche Endstücke der Chromosomen sind.

Trinken von Rotwein vor dem Rauchen vermindert die Abnahme der Telomerase-Aktivität
In der Untersuchung war zu beobachten, dass die sogenannte Telomerase-Aktivität in Freiwilligen nach dem Rauchen um 56 Prozent reduziert wurde, sagen die Forscher. Bei den Wein trinkenden Probanden fiel die Telomerase-Aktivität dagegen nur um 20 Prozent.

Mediziner untersuchen Gefäßwirkungen des Rotweinkonsums vor dem gelegentlichen Rauchen
Das Ziel unserer Studie war es, die akuten Gefäßwirkungen des Rotweinkonsums vor dem gelegentlichen Rauchen bei gesunden Individuen zu untersuchen, erklärt die Studienleiterin Dr. Viktoria Schwarz von der Universität des Saarlandes in Homburg.

Es besteht Unklarheit über die Schutzwirkung von Rotwein bei habituellen Rauchern
Wir fanden Beweise dafür, dass der Konsum von Rotwein vor dem Rauchen die meisten der Gefäßverletzungen durch das Rauchen verhindert. Die Studie konzentrierte sich allerdings auf junge und gesunde Nichtraucher. Es ist nicht klar, ob die Ergebnisse auch für ältere Menschen, Kranke und habituelle Raucher gelten, fügt Dr. Schwarz hinzu.

Studie will Menschen weder zum Rauchen noch zum Trinken animieren
Die Ergebnisse sollen keineswegs dazu motivieren, dass gelegentliche Raucher jetzt anfangen Alkohol zu trinken. Auch gelegentliche Trinker von Alkohol sollten jetzt nicht mit dem Rauchen anfangen, erläutert Dr. Schwarz.

Beispiele für negative Auswirkungen des Rauchens:
Rauchen wird allgemein als eine Quelle von vielen verschiedenen gesundheitlichen Problemen gesehen. Der schlechte Ruf des Konsums von Zigaretten besteht nicht ohne Grund. So gibt es beispielsweise Studien darüber, dass Rauchen langanhaltende DNA-Schäden bedingt. Einige der negative Auswirkungen des Rauchens betreffen Frauen besonders stark. Rauchen erhöht das Risiko für Darmkrebs-Vorstufen bei Frauen viel stärker als bei Männnern, stellten Mediziner in einer anderen aktuellen Untersuchung fest.

Weitere künftige Studien über das Thema sollten durchgeführt werden
Die Studie identifizierte geeignete Mechanismen, um die Schäden und den Schutz am Gefäßsystem bei Menschen zu untersuchen, erklärt die Expertin Dr. Schwarz. Die Ergebnisse ebnen hoffentlich den Weg für künftige klinische Studien, so die Studieleiterin weiter. (as)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Bluthochdruck senken: Zartbitter-Schokolade kann den Blutdruck nachweisbar senken



Dunkle Schokolade senkt leicht den Blutdruck
Zartbitter-Schokolade kann den Blutdruck bei Bluthochdruck senken, wie eine Studie australischer Wissenschaftler der Universität von Adelaide im Rahmen einer Studie feststellten. Dabei erzeugt der Verzehr den gleichen Effekt, wie eine halbe Stunde Bewegung. Allerdings kann der Verzehr weder Bewegung noch Blutdruckmedikamente ersetzen, wie die Wissenschaftler betonen. Zur Vorsorge dient die dunkle Schokolade allerdings nicht.

.adslot_1 width:310px; height: 330px;
@media(min-width: 360px) .adslot_1 width: 350px; height: 330px;
@media(min-width: 375px) .adslot_1 width: 365px; height: 330px;
@media(min-width: 414px) .adslot_1 width: 404px; height: 330px;
@media(min-width: 568px) .adslot_1 width: 558px; height: 330px;
@media(min-width: 640px) .adslot_1 width: 630px; height: 330px;
@media(min-width: 667px) .adslot_1 width: 657px; height: 330px;
@media(min-width: 736px) .adslot_1 width: 726px; height: 330px;
@media(min-width: 800px) .adslot_1 width: 620px; height: 100px;


/web/20160506202948js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js (adsbygoogle = window.adsbygoogle ||
[]).push();
Zartbitter-Schokolade eignet sich nicht zur Vorsorge
Wissenschaftler der australischen Universität von Adelaide veröffentlichten ihre Studienergebnisse in dem Wissenschaftsmagazin „BMC Medicine“. Bei der Analyse wurden die Ergebnisse von Studienteilnehmer verglichen, die an Bluthochdruck litten. An der Studie nahm auch eine Vergleichsgruppe teil, die nicht erkrankt war. Im Verlauf der Studie konnte zwar festgestellt werden, dass dunkle Schokolade den Blutdruck senkt, dies jedoch nur bei Patienten, die auch an Bluthochdruck litten. Bei der Vergleichsgruppe ohne Erkrankung konnte dieser positive Effekt nicht nachgewiesen werden. Deshalb, so die Forscher, „eignet sich Zartbitter-Schokolade nicht zur Vorbeugung“.

(Bild: picsfive/fotolia.com)

Flavonoide lösen Effekt aus
Es ist nicht die Schokolade als solche, die den Blutdruck senkt, sondern Pflanzenstoffe wie Flavonoide, die in der Kakao-Pflanze enthalten sind. Diese weiten die Blutgefäße, was wiederum den Blutdruck senkt. Die Wissenschaftler hatten zudem 13 Schokoladen-Studien verglichen und analysiert. Bei Bluthochdruck Patienten konnte bei einem regelmäßigen Verzehr der systolische Blutdruck um 5 mmHG gesenkt werden.

/wp-content/uploads/jwplayer/m60BoMbk.js

Allerdings ist für die Forscher fraglich, ob Schokolade zur Langzeittherapie eingesetzt werden könne, da der hohe Zuckeranteil zu Übergewicht führt. Übergewicht ist nämlich ein weiterer Risikofaktor für Bluthochdruck. (sb)
.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Spätere Schwangerschaft erhöht das Risiko schwerer Komplikationen



Späte Schwangerschaft: Ältere Mütter haben höheres Risiko für Komplikationen
Das Durchschnittsalter bei Müttern steigt immer weiter an. In einer neuen Studie zeigte sich jetzt, dass eine späte Schwangerschaft nicht nur mit einem Risiko für den Nachwuchs, sondern auch für die Mutter einhergeht. Hierzulande wird eine Frau ab einem Alter von 35 Jahren als Risikoschwangere eingestuft.

.adslot_1 width:310px; height: 330px;
@media(min-width: 360px) .adslot_1 width: 350px; height: 330px;
@media(min-width: 375px) .adslot_1 width: 365px; height: 330px;
@media(min-width: 414px) .adslot_1 width: 404px; height: 330px;
@media(min-width: 568px) .adslot_1 width: 558px; height: 330px;
@media(min-width: 640px) .adslot_1 width: 630px; height: 330px;
@media(min-width: 667px) .adslot_1 width: 657px; height: 330px;
@media(min-width: 736px) .adslot_1 width: 726px; height: 330px;
@media(min-width: 800px) .adslot_1 width: 620px; height: 100px;


/web/20160506202948js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js (adsbygoogle = window.adsbygoogle ||
[]).push();
Späte Schwangerschaft stellt nicht nur für das Baby ein Risiko dar
Vor allem in reicheren Ländern ist eine Schwangerschaft mit 40 Jahren heutzutage keine Ausnahme mehr. Dass dies mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist, hat sich auch schon in wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt. So berichteten Forscher vom „Zeenat Qureshi Stroke Institute“ im vergangenen Jahr über ihre Studie, in der festgestellt wurde, dass werdende Mütter im Alter über 40 Jahren ein stark erhöhtes Schlaganfall-Risiko haben. Eine neue Analyse der Daten von hunderttausenden Schwangeren bestätigte nun ebenfalls, dass eine späte Schwangerschaft nicht nur eine Gefahr für das Baby, sondern auch für die Mutter darstellt.

Es ist längst keine Seltenheit mehr, dass auch Frauen über 40 Jahren Kinder gebären. Eine späte Schwangerschaft geht jedoch mit gesundheitlichen Risiken einher – nicht nur für das Baby, sondern auch für die werdende Mutter. (Bild: alice_photo/fotolia.com)

Mehr lebensbedrohliche Komplikationen
Wie das Team um Sarka Lisonkova von der University of British Columbia in Vancouver (Kanada) im Fachmagazin „PLOS Medicine“ berichtet, gibt es mit steigendem Alter mehr lebensbedrohliche Komplikationen.

Laut der Studienautorin hatte sich schon in früheren Untersuchungen gezeigt, dass ältere Schwangere ein höheres Risiko für Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes haben. Die aktuelle Auswertung weist nun auch auf ein höheres Todesrisiko hin.

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, hatten die Wissenschaftler die Gesundheitsdaten von 800 .000 Schwangeren aus dem US-Bundesstaat Washington aus den Jahren 2003 bis 2013 analysiert.

Faktoren wie Übergewicht oder künstliche Befruchtung wurden als Einflüsse herausgerechnet. Als Normalwert wurde die Komplikationsrate bei 25 bis 29 Jahre alten Frauen gesetzt.

Nierenversagen und Fruchtwasserembolie
Laut der Analyse der Forscher stieg das Risiko für einen Schock mit schwerer Kreislaufstörung bei der Geburt ab einem Alter von etwa 40 Jahren deutlich.

Auch das Risiko für Nierenversagen oder eine Fruchtwasserembolie nahm zu. Bei letzterer dringt während der Entbindung Fruchtwasser über die Gebärmutter in den mütterlichen Kreislauf ein. Sie endet oft tödlich.

Den Angaben zufolge kam es im Mittel bei 16 von 1.000 Geburten zu schweren, lebensbedrohlichen Komplikationen, die zum Teil mit dem Tode endeten. Ab einem Alter von etwa 39 Jahren steigt die Rate deutlich an.

Laut den Forschern lag sie bei 40 bis 44 Jahre alten Müttern um fast ein Prozent höher als bei den 25- bis 29-Jährigen. Ihr Risiko für einen Schock war um das Dreifache erhöht, das für eine Fruchtwasserembolie um das Achtfache.

Bei über 50-jährigen Frauen lag das Gesamtrisiko für gefährliche Komplikationen um mehr als sechs Prozent höher.

Strategien zur Senkung der Müttersterblichkeit
„Die Ergebnisse sind wichtig für die Beratung von Frauen, die darüber nachdenken, ihren Kinderwunsch auf jenseits der 40 zu verschieben“, sagte Lisonkova laut einem Bericht des „Business Insider“.

Außerdem liefern sie „nützliche Informationen für das Gesundheitssystem“, so die Studienautoren. „Diese Informationen sind auch nützlich für präventive Strategien zur Senkung der Müttersterblichkeit“, – nicht nur in Entwicklungsländern.

Die Experten wiesen darauf hin, dass eines „der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen von 2000 war, die Müttersterblichkeit in 15 Jahren um 15 Prozent zu reduzieren“. Doch dies „wurde nicht von vielen Industrieländern erreicht“.

Das ideale Alter um schwanger zu werden
In Deutschland wird eine Frau laut der Nachrichtenagentur dpa ab einem Alter von 35 Jahren als Risikoschwangere eingestuft. Statistisch gesehen hat sie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und für leichtere Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, erhöhten Blutdruck oder Thrombosen.

Der Agentur zufolge wurden 2015 in Deutschland fast 13 .700 Babys von 40-Jährigen geboren. Das Durchschnittsalter bei der ersten Geburt stieg in dem Zeitraum demnach von 28,8 auf 29,6 Jahre.

Dr. Nanette Santoro, eine Forscherin an der Universität von Colorado, die nicht an der aktuellen Studie beteiligt war, erklärte: „Basierend auf dieser und anderen Studien, liegt das ideale Alter, um schwanger zu werden zwischen 25 und 29 Jahren.“ (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Nachhaltige Sprach- und Konzentrationsstörungen: Smartphones können Kindern langfristig schaden



Übermäßige Smartphone-Nutzung gefährdet Gesundheit von Kindern
Die intensive Nutzung digitaler Medien kann dramatische Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche haben. Laut einer neuen Studie steigt das Risiko für Sprach- und Konzentrationsstörungen durch die übermäßige Smartphone-Nutzung deutlich an. Die „gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung“ müssen ernst genommen werden, fordert die Bundesdrogenbeauftragte.

.adslot_1 width:310px; height: 330px;
@media(min-width: 360px) .adslot_1 width: 350px; height: 330px;
@media(min-width: 375px) .adslot_1 width: 365px; height: 330px;
@media(min-width: 414px) .adslot_1 width: 404px; height: 330px;
@media(min-width: 568px) .adslot_1 width: 558px; height: 330px;
@media(min-width: 640px) .adslot_1 width: 630px; height: 330px;
@media(min-width: 667px) .adslot_1 width: 657px; height: 330px;
@media(min-width: 736px) .adslot_1 width: 726px; height: 330px;
@media(min-width: 800px) .adslot_1 width: 620px; height: 100px;


/web/20160506202948js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js (adsbygoogle = window.adsbygoogle ||
[]).push();
Auswirkungen auf die Gesundheit unseres Nachwuchses
Der digitale Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das hat hat auch Folgen für die Gesundheit. So haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass Samrtphones Kinder und Jugendliche unter Dauerstress setzen und unter anderem die Schlafqualität vermindern können. Kanadische Forscher berichteten zudem, dass es durch zu frühe Smartphone-Nutzung bei vielen Kleinkindern zu Sprachverzögerungen kommt. Welche Auswirkungen die Telefone auf die Gesundheit unseres Nachwuchses haben können, zeigt auch eine neue Studie, die nun von der Bundesdrogenbeauftragten vorgestellt wurde.

Schon im Kita-Alter nutzen viele Kinder das Smartphone ihrer Eltern. Der intensive digitale Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Eltern sollten ihrem Nachwuchs Orientierung geben. (Bild: HERRNDORFF/fotolia.com)

Immer mehr Jugendliche sind internetabhängig
Smartphones und Tablets sind für viele Menschen nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Bei manchen ist der Gebrauch solcher Geräte allerdings exzessiv. Vor allem immer mehr Jugendlichen droht die Internetsucht.

„Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant – mittlerweile gehen Experten von etwa 600.000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Nutzern in Deutschland aus“, heißt es in einer Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler.

Die Politikerin stellte die BLIKK-Medienstudie (Bewältigung-Lernverhalten-Intelligenz-Krankheiten-Kinder) vor, in der die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher werden.

Sprachentwicklungsstörungen und motorische Hyperaktivität
In der Studie, für die fast 5.600 Eltern und deren Kinder in Deutschland befragt wurden, zeigte sich unter anderem, dass bereits 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich benutzen.

Die Folgen des übermäßigen Medienkonsums reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter.

Zudem finden sich bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr vermehrt motorische Hyperaktivität bei denjenigen, die intensiv Medien nutzen.

Bereits für Säuglinge kann ein Smartphone zum Problem werden, denn wenn die Mutter beim Stillen oder während der Betreuung des Babys digitale Medien nutzt, gibt es messbare Hinweise auf Bindungsstörungen.

Vorteile einer inzwischen globalen digitalen Welt nutzen
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, erklärte zu den Studienergebnissen: „Wir müssen die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung ernst nehmen! Es ist dringend notwendig, Eltern beim Thema Mediennutzung Orientierung zu geben.“

Sie sagte: „Kleinkinder brauchen kein Smartphone. Sie müssen erst einmal lernen, mit beiden Beinen sicher im realen Leben zu stehen. Unter dem Strich ist es höchste Zeit für mehr digitale Fürsorge – durch die Eltern, durch Schulen und Bildungseinrichtungen, aber natürlich auch durch die Politik.“

Einer der Studienleiter, Prof. Dr. Rainer Riedel von der Rheinischen Fachhochschule Köln, meinte: „Kinder und junge Menschen sollen lernen, die Vorteile einer inzwischen globalen digitalen Welt zu nutzen, ohne dabei auf die Erlebnisse mit Freunden im Alltag zu verzichten.“

Und Dr. med. Uwe Büsching, Kinder- und Jugendarzt und Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Kinder –und Jugendärzte (BVKJ), erklärte: „Mit vorschneller Verordnung von Ergo- oder Sprachtherapie allein lassen sich Gefahren nicht abwenden. Gerade, wenn das Verhalten oder die Entwicklung auffällig ist, sollte immer auch ein unangebrachter Umgang der Eltern wie der Kinder mit Medien in Betracht gezogen werden.“

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, was Wissenschaftler aus den USA vor kurzem berichteten. Die Forscher der Illinois State University stellten in einer Studie fest, dass auch die intensive Smartphone-Nutzung von Eltern Auswirkungen auf den Nachwuchs haben kann.

Laut den Experten kann sie zu sozialen Auffälligkeiten bei den Kindern führen. (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();