Mutterschaftsgeldbezug kann Elterngeldanspruch verkürzen



BSG zu fliegendem Wechsel vom Mutterschutz zur Betreuung durch Vater
Kassel (jur). Geht eine Frau direkt nach der Mutterschutzzeit wieder arbeiten, kann der die Kinderbetreuung übernehmende Vater in der Regel nicht bis zum 14. Lebensmonat des Kindes Elterngeld beanspruchen. Denn jeder Monat, in dem Mutterschutzgeld gezahlt wurde, ist für den Elterngeldanspruch „verbraucht“, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Freitag, 30. Juni 2017, bekanntgegebenen Urteil vom Vortag (Az.: B 10 EG 6/16 R).

Bild: Waldbach-fotolia

Nach dem Elterngeldgesetz kann ein Elternteil bis zu zwölf Monate Elterngeld erhalten. Geht der andere Elternteil ebenfalls in Elternzeit, kann sich die Anspruchsdauer bis zum 14. Lebensmonat des Kindes verlängern. Für Mütter gilt zudem der gesetzliche Mutterschutz. Dieser gilt sechs Wochen vor der errechneten Geburt des Kindes und bis zu acht Wochen danach. Die acht Wochen können zwar innerhalb von zwei Kalendermonaten liegen, meist sind es aber drei. Gesetzlich Krankenversicherte haben in dieser Zeit Anspruch auf Mutterschaftsgeld, das vom Arbeitgeber aufgestockt wird.

Im Streitfall ging die aus dem Raum Heilbronn stammende Mutter nach dem Ende ihrer Mutterschutzzeit im dritten Lebensmonat des Kindes wieder arbeiten. Der Vater kümmerte sich direkt anschließend im selben Monat um das Kind und ging hierfür in Elternzeit. Er beantragte Elterngeldzahlungen bis zum 14. Lebensmonat des Kindes. Die Mutterschutzzeit seiner Ehefrau müsse sich hier entsprechend verlängernd auf den Elterngeldanspruch auswirken.

Das BSG lehnte dies jedoch ab. Der Vater habe keinen Anspruch auf Elterngeldzahlungen bis einschließlich des 14. Lebensmonats des Kindes. Erhalte die Mutter bis in den dritten Lebensmonat des Kindes hinein Mutterschaftsgeld, wird dieser Monat voll auf die Bezugszeit des Elterngeldes angerechnet.

Hier habe die Mutter während drei Kalendermonaten Mutterschaftsgeld erhalten. Von den insgesamt 14 Monaten Elterngeld blieben dem Vater daher noch elf Monate übrig – hier vom dritten bis einschließlich 13. Kalendermonat nach der Geburt.

Die Kasseler Richter verwiesen auf eine entsprechende Gesetzesänderung und gaben daher ihre anderslautende Rechtsprechung aus dem Jahr 2011 auf. fle/mwo
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Aktuelle Studien: Kluge Menschen leben tatsächlich länger



Ich Führt ein erhöhter Intelligenzquotient zu einer erhöhten Lebenserwartung?
Einige Menschen auf der Welt haben einen deutlich überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ). Forscher fanden jetzt heraus, dass die Personen mit einem besonders hohen IQ seltener im Alter vor 80 Jahren sterben. Mit anderen Worten: Menschen mit hohen IQ haben eine erhöhte Lebenserwartung.

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Wirkt sich unserer Intelligenzquotient wirklich auf die Lebenserwartung aus? Die Wissenschaftler von der University of Edinburgh stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass Menschen mit einem hohen Intelligenzquotienten häufig erst nach dem 80. Lebensjahr versterben. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (BMT).

Menschen mit einem hohen IQ leben meist länger. Mediziner versuchten jetzt bei einer Studie herauszufinden, was genau hinter dieser erhöhten Lebenserwartung steckt. (Bild: ArtFamily-fotolia)

Forscher untersuchten die Daten von über 65.000 Probanden
Für ihre aktuelle Studie analysierten die britischen Experten die Daten von über 65.000 Menschen aus Schottland, welche im Jahr 1936 geboren wurden. Jeder der Probanden hatte im Alter von elf Jahren an einem Intelligenztest teilgenommen. Danach wurde die Gesundheit der Probanden für einen Zeitraum von 68 Jahren medizinisch überwacht, erläutern die Wissenschaftler. Dabei fanden die Forscher heraus, dass ein erhöhter Intelligenzquotient in der Kindheit mit einem um 28 Prozent geringeren Risiko für einen Tod durch Atemwegserkrankungen verbunden war. Außerdem führte der hohe Intelligenzquotient auch dazu, dass Betroffene ein um 25 Prozent reduziertes Risiko für töfdliche koronare Herzerkrankungen aufwiesen und das Risiko an einem Schlaganfall zu versterben, um 24 Prozent reduziert war, fügen die Autoren hinzu.

Hoher IQ vermindert Wahrscheinlichkeit für auftretende Verletzungen
Menschen mit einem hohen Intelligenzquotienten hatten auch eine geringere Wahrscheinlichkeit, an Verletzungen, Verdauungskrankheiten und den Auswirkungen von auftretender Demenz zu versterben, erklären die Mediziner. Diese Ergebnisse blieben zudem bestehen, wenn Faktoren wie der sozioökonomische Status berücksichtigt wurden.

Warum leben intelligente Menschen länger?
Es gibt mehrere Theorien, warum sehr intelligente Menschen eine erhöhte Lebenserwartung aufweisen. Personen mit einem höheren IQ kümmern sich besser um ihre Gesundheit und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen mit dem Rauchen anfangen, ist generell geringer. Personen mit einem höheren Intelligenzquotient neigen außerdem dazu, dass sie körperlich aktiver sind und einen Arzt aufsuchen, wenn sie das Gefühl haben, krank zu sein, sagen die Forscher.

Lebensstil von intelligenten Menschen sollte nachgeahmt werden
Durch die Ergebnisse der aktuellen Studie können wir hoffentlich herausfinden, wie Menschen mit einem hohen IQ sich im Laufe ihres Lebens verhalten, erklärt Autor Professor Ian Deary von der University of Edinburgh. So könnte der Lebensstil auch von anderen Menschen nachgeahmt werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit für eine etwas erhöhte Lebenserwartung und ein gesünderes Leben steigen.

Auch die Genetik hat einen Einfluss auf die Lebenserwartung
Es gibt allerdings ebenfalls Beweise dafür, dass an der festgestellten Lebenserwartung die Genetik beteiligt ist. Sehr seltene genetische Varianten können eine wichtige Rolle bei einer verminderten Intelligenz spielen und zusätzlich auch die Gesundheit von Personen negativ beeinflussen, erklären die Wissenschaftler. (as)

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Gesundheitsrisiken durch Übergewicht bislang unterschätzt?



Übergewicht und Adipositas gefährlicher als bisher angenommen
Den meisten Menschen ist heute bewusst, dass Übergewicht und Fettleibigkeit ein Gesundheitsrisiko darstellen, doch wurde das Risiko offenbar dennoch unterschätzt. Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) ist noch gefährlicher als bisher angenommen, warnen Experten der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK).

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Mit zunehmendem Körpergewicht steigt auch das Risiko, an Herzkreislauf-Leiden zu erkranken, wobei übergewichtige Menschen im Vergleich zu Menschen mit einem normalen BMI ein rund doppelt so hohes Risiko aufweisen, berichtet die DANK unter Berufung auf eine aktuelle Studie, welche in dem Fachmagazin „Lancet Public Health“ veröffentlicht wurde. Die Gesundheitsrisiken durch Übergewicht sind demnach noch weitreichender, als bislang angenommen.

Das Gesundheitsrisiko durch Übergewicht ist offenbar noch größer, als bereits angenommen. (Bild: tortoon/fotolia.com)

Drastisch erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko
In der aktuellen Studie haben Wissenschaftler des Departments of Epidemiology and Public Health am University College London über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren die Daten von 120.813 Männern und Frauen ausgewertet, berichtet die DANK. Dabei stellten sie fest, dass schon Adipositas Grad eins das Risiko für das Auftreten eines Typ-2-Diabetes, einer koronaren Herzerkrankung sowie eines Schlaganfalls massiv erhöht. „Bei übergewichtigen Personen war es doppelt so hoch, bei Patienten mit einer Adipositas Grad eins bereits fünfmal höher und bei Auftreten einer schweren Adipositas des zweiten und dritten Grades sogar um das 15-fache gestiegen“, so die Mitteilung der DANK.

Verschiedene Ausmaße des Übergewichts
Als übergewichtig gelten Menschen mit einem BMI zwischen 25 und unter 30 kg/m2 und ab einem Wert über 30 sprechen Mediziner von Adipositas (Fettleibigkeit). Letztere wird ihrerseits in verschiedene Schweregrade eingeteilt: Ein BMI zwischen 30 und 35 bildet eine Adipositas Grad eins, ein BMI zwischen 35 und 40 eine schwere Adipositas zweiten Grades und ein BMI über 40 eine besonders schwere Adipositas dritten Grades, erläutern die Experten. Die aktuelle Studie zeige erneut, „wie wichtig weltweit die Bekämpfung von Übergewicht ist und unterstreicht umso mehr die Forderungen nach einer wirkungsvollen bevölkerungsweiten Prävention“, so Dr. Dietrich Garlichs, Sprecher der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten.

Mehr als 700 Millionen Menschen adipös
Auch lasse sich aus den neuen Studienergebnisse die medizinische Notwendigkeit ableiten, Patienten mit Übergewicht und Gefäßerkrankungen frühzeitig auf Diabetes zu untersuchen und die Aufmerksamkeit ebenso auf die Prävention von Gefäßerkrankungen bei übergewichtigen Personen mit Diabetes zu lenken, betont Professor Dr. med. Manfred James Müller, Vorstandssprecher des Kompetenznetzes Adipositas und Vertreter der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Weltweit hat sich laut Aussage der Experten seit 1980 die Rate der Adipositas in mehr als 70 Ländern verdoppelt. Im Jahr 2015 seien insgesamt 107,7 Millionen Kinder und 603,7 Millionen Erwachsene weltweit adipös gewesen, berichtet die DANK mit Bezug auf eine weitere Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

Vier Millionen Todesfälle jährlich durch Übergewicht
Global sind den Angaben der Experten zufolge „etwa vier Millionen Todesfälle auf die Ursache Übergewicht zurückzuführen“, wobei rund 70 Prozent der Todesfälle, die mit einem hohen BMI zusammenhängen, auf das Konto von Herzkreislauf-Erkrankungen gehen. „Diese dramatische Entwicklung zeigt die Dringlichkeit, mit Hilfe einer bevölkerungsweiten, präventiven Gesundheitsförderung und Regulierung, Lebensstile positiv zu beeinflussen und die Zunahme dieser Erkrankungen zu stoppen“, betont Prof. Müller. Das Gesundheitswesen allein sei der Herausforderung Adipositas nicht gewachsen.

Umfassende Maßnahmen gefordert
Als Maßnahmen zur Eindämmung von Adipositas empfiehlt die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten in Anlehnung an die Empfehlungen der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation (WHHO) vier wesentliche Maßnahmen:

  • Steuersenkung für gesunde Lebensmittel mit geringer Energiedichte und geringem Gehalt an Zucker, Fetten oder Salz;
  • Steuererhöhung für energiedichte Lebensmittel mit hohem, über den Empfehlungen liegendem Gehalt an Zucker, Fetten oder Salz;
  • Verbot für die Werbung ungesunder Lebensmittel und Getränke an Kinder (zumindest insoweit als diese die Nährwertprofile der WHO nicht erfüllen);
  • Verpflichtende Kennzeichnung aller Lebensmittel durch ein für alle Bevölkerungsgruppen leicht verständliches, den Gehalt an Zucker, Fett, Salz und Energie klar kennzeichnendes (Ampel-)System.

Insbesondere der letzte Punkt auf der Liste wurde erst jüngst wieder im Zusammenhang mit einer Forsa-Studie im Auftrag der AOK Baden-Württemberg diskutiert, da sich herausstellte, dass viele Eltern offenbar den Zuckergehalt von Lebensmittel für Kinder deutlich unterschätzen. Eine klar Kennzeichnung wäre hier sicher eine große Hilfe. (fp)

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Häufige Schlafstörungen können Suizide auslösen



Mediziner untersuchen die Auswirkungen von Schlafstörungen auf Selbstmordgedanken
Schlafstörungen unter jungen Erwachsenen können zu erhöhten Raten von Selbstmorden führen. Dabei sind auftretende Schlafstörungen häufig ein frühes Warnzeichen dafür, dass eine Verstärkung der Selbstmordgedanken auftritt. Forscher fanden jetzt heraus, dass ein besseres Verständnis der Schlafstörungen viele Selbstmorde verhindern könnte.

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Die Wissenschaftler der Stanford University stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass ein besseres Verständnis von Schlafstörungen zu verminderten Suizidraten bei jungen Erwachsenen führen könnte. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „The Journal of Clinical Psychiatry“.

Ein gestörter Schlaf kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Mediziner konnten jetzt sogar einen Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und Selbstmordgedanken feststellen. (Bild: Sven Vietense/fotolia.com)

Besseres Verständnis von Selbstmordgedanken kann zukünftige Selbstmorde verhindern
Suizid ist die zweit häufigste Todesursache bei jungen Menschen in den USA. In Großbritannien ist Selbstmord sogar die am weitesten verbreitetste Todesursache bei jungen Menschen. Forscher versuchten jetzt herauszufinden, was für einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Selbstmorden besteht. Ein besseres Verständnis der Anzeichen von Selbstmordgedanken ist wichtig, um zukünftige Selbstmorde zu verhindern, erklären die Experten.

Wie war die Studie aufgebaut?
Bisherige Forschung hatte bereits eine Verbindung zwischen Selbstmordgedanken und einem schlechten Schlaf gezeigt. Die aktuelle Untersuchung versuchte jetzt herauszufinden, welche Aspekte des gestörten Schlafes zu Selbstmordgedanken führen. Bei ihrer Forschung verwendeten die Wissenschaftler Geräte zur Schlafüberwachung und die Aufzeichnungen der Teilnehmer über Selbstmordgedanken. Zu diesem Zweck untersuchten die Experten 50 Studenten mit auftretenden Gedanken über Selbstmord. Die Mediziner überwachten den Schlaf der Schüler für einen Zeitraum von sieben Tagen. Außerdem wurden die Probanden gebeten, einen Fragebogen am Ende und am Anfang der Studie auszufüllen, erläutern die Wissenschaftler. Dieser stellte Fragen zur Schwere der Selbstmordgedanken, Depressionen, Schlaflosigkeit, Albträumen und Alkoholkonsum.

Veränderungen der Schlafgewohnheiten können Selbstmordgedanken vorhersagen
Die Forscher fanden heraus, dass Veränderungen der Schlafgewohnheiten zu einer Vorhersage von Selbstmordgedanken genutzt werden können. Weitere Hinweise auf Selbstmordgedanken waren erhöhte Symptome von Schlaflosigkeit und Alpträumen, erläutern die Autoren weiter. Es ist seit langer Zeit bekannt, dass Schlafprobleme und besonders Schlaflosigkeit mit einer Vielzahl von psychischen Problemen verbunden sind, fügen die Mediziner hinzu. Durch die Ergebnisse der aktuellen Studie wurde klar, dass die Schlaflosigkeit zu einem erheblichen Risiko für die Entwicklung von vielen psychischen Störungen beitrug.

Führt schlechter Schlaf zu vermehrten Selbstmordversuchen?
Im Laufe der vergangenen 15 Jahre haben Wissenschaftler den Umfang ihrer Forschung über eine Beziehung zwischen Schlafproblemen und einem erhöhten Selbstmordrisiko ausgeweitet. Innerhalb dieses Rahmens begannen verschiedene Forschungsgruppen auf der ganzen Welt zu untersuchen, ob ein schlechter Schlaf mit erhöhten Selbstmordgedanken zusammenhängt und ob schlechter Schlaf auch eher zu Selbstmord oder Selbstmordversuchen führt.

Ergebnisse der Studie waren unabhängig von Depressionen
Bei der aktuellen Untersuchung wurde klar, dass tatsächlich eine starke Assoziation zwischen Schlafproblemen und Selbstmord bestand. Die Schwere und die Dauer der Symptome von Schlaflosigkeit und auftretende Alpträume waren mit verstärkten Selbstmordgedanken verbunden, sagen die Autoren. Besonders interessant war, dass die Ergebnisse in fast allen Studien unabhängig von der Diagnose von Depressionen oder der Anzahl von depressiven Symptomen festgestellt wurden.

Drei mögliche Gründe für einen Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und Selbstmorden
Die genauen Gründe für den festgestellten Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und Suiziden sind noch nicht geklärt, erläutern die Mediziner. Die Forscher haben drei mögliche Erklärungsansätze für diese Auswirkungen. Eine davon ist eine signifikante Überschneidungen zwischen Gehirnkreisen, die sowohl in der Emotionsregulation als auch im Schlaf involviert sind, sagen die Wissenschaftler. Mit anderen Worten: Wenn der Schlaf gestört wird, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer gestörten Stimmung. Die zweite Theorie besagt, dass Veränderungen der Struktur des Schlafes infolge von schlechtem Schlaf und Schlaflosigkeit, uns anfälliger für Stimmungsstörungen und Selbstmordgedanken machen, sagen die Autoren. Die dritte Erklärung beruht auf der Ermüdung tagsüber, welche durch den schlechten Schlaf verursacht wird. Diese Ermüdung beeinflusst die Fähigkeit zu denken und rational zu handeln, fügen die Experten hinzu. (as)

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Forschung: Liegt die maximale menschliche Lebenserwartung eher weit über 115 Jahren?



Mediziner entfachen neue Diskussion über die maximale menschliche Lebensdauer
Die maximale Lebenserwartung von Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erhöht. Forscher fanden jetzt heraus, dass die menschliche Lebensdauer bisherige Vorhersagen weit übertreffen könnte. Eine vorherige Studie hatten die Obergrenze der Lebenserwartung auf 114,9 Jahre geschätzt. Aktuelle Untersuchungen ergaben jetzt aber, dass es keine Beweise für eine Obergrenze der Lebensdauer gibt. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass eine solche Grenze zumindest nicht bei 115 Jahren anzusiedeln sei.

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Die Wissenschaftler der McGill University stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass die Obergrenze der menschlichen Lebenserwartung nicht bei 115 Jahren liegt, wie kürzlich von Forschern behauptet wurde. Die Obergrenze des menschlichen Lebens scheine tatsächlich noch höher zu liegen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Nature“.

In den letzten Jahrzehnten sind die Menschen immer älter geworden. Da stellt sich die Frage, ob es eigentlich eine maximale Lebensspanne für Menschen gibt. Bisher wurde diese bei 114,9 Jahren angesiedelt. Neuste Forschung kam aber zu dem Schluss, dass die wirkliche Lebenserwartung weitaus höher liegen könnte. (Bild: athomass/fotolia.com)

Vorherige Studie stieß auf außergewöhnliche Kritik
Die aktuellen Untersuchungen sind eine Reaktion auf die Studie, welche die Obergrenze der Langlebigkeit bei 114,9 Jahren eingestuft hatte. Diese Behauptung stieß auf außergewöhnlich viel Kritik in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, sagen die Autoren. Daraufhin begannen unterschiedliche Forscherteams mit ihrer Arbeit, um die Ergebnisse zu widerlegen.

Es gibt keinen Beweis für das Erreichen einer Obergrenze der Lebenserwartung
Gemeinsam kamen die Experten zu dem Schluss, dass es keinen zwingenden Beweis für das Erreichen einer Obergrenze der Lebenserwartung bei Menschen gibt. In jedem Fall würde eine solche Grenze weit über 115 Jahren liegen, betonen die Forscher.

Gibt es überhaupt eine Obergrenze bei der Lebenserwartung?
Die Ergebnisse weisen auf keine mögliche Grenze der Lebensdauer hin, erklären die Autoren. Wenn es ein solches Limit geben sollte, liege dies über 120 Jahren. Vielleicht gibt es aber auch überhaupt keine Obergrenze, fügen die Experten hinzu. Die Autoren der vorherigen Untersuchung reagierten auf diese Aussagen mit Zweifel und Argwohn.

Ergebnisse der vorherigen Studie waren schlichtweg falsch
Die ursprüngliche Studie verwendete Daten der sogenannten International Database on Longevity. Dabei konnten die Forscher feststellen, dass das maximale Todesalter zwischen dem Jahr 1970 und den frühen 1990er Jahren rapide angestiegen war. Mitte der 1990er Jahre schien die maximale Lebenserwartung sich bei 114,9 Jahren eingepegelt zu haben. Die aktuellen Untersuchungen kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass die vorherigen Schlussfolgerungen falsch sind. Laut den Wissenschaftlern gibt es keine Obergrenze der Lebensdauer bei 115 Jahren.

Eine vorprogrammierte Länge des Lebens scheint unplausibel zu sein
Einer der Hauptgründe für das Anzweifeln der ursprünglichen Ergebnisse war, dass zwar im Zeitraum um 1995 nur eine leichte Steigerung der Lebensdauer eintrat, aber bereits im Jahr 1997 die Französin Jeanne Calment im Alter von erst 122 Jahren verstarb. Die Vorstellung, dass unsere innere biologische Uhr auf eine bestimmte Länge des Lebens vorprogrammiert ist, scheint doch recht unplausibel zu sein, erklären die Autoren der aktuellen Untersuchung. (as)

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