Abnehmen: Dieser diätische Trunk lässt die Pfunde regelrecht schmelzen


Switchel: Leckeres Trend-Getränk mit Apfelessig macht das Abnehmen einfach

Wer sein Gewicht reduzieren will, quält sich oft mit langen Diäten und Nahrungsmitteln, die einem nicht schmecken. Allerdings gibt es auch Schmackhaftes, das beim Abnehmen helfen kann. Beispielsweise ein Drink, der aus Apfelessig, Ingwer, Zitrone und Ahornsirup gemischt wird. Das neue Trend-Getränk dient zudem der Gesundheit.
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Abnehmen fällt oft schwer

Klar: Wer sein Gewicht reduzieren will, muss sich regelmäßig bewegen. Allerdings hilft Sport allein nicht gegen Übergewicht. Er verbrennt zwar Kalorien und vertreibt den ständigen Hunger, doch entscheidender ist die Ernährung. Manche Menschen versuchen mit Hilfe von verschiedenen Diät-Programmen, überflüssige Pfunde loszuwerden. Doch oft will und will das Bauchfett einfach nicht verschwinden. Vielleicht sollte man es dann mal mit Switchel versuchen. Das neue Trend-Getränk soll beim Abnehmen helfen und der Gesundheit dienen.

Switchel ist ein erfrischendes Getränk aus Apfelessig, Zitrone, Ahornsirup und Ingwer. Je nach Geschmack lässt sich der Drink auch noch mit Apfelsaft verfeinern. Das Trend-Getränk hilft beim Abnehmen und dient der Gesundheit. (Bild: Alexander/fotolia.com)

Getränke helfen bei der Gewichtsreduktion

In wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass gesunder Ingwer beim Abnehmen helfen kann.

Auch das tägliche Glas lauwarmes Wasser mit Zitrone kann die Gewichtsreduktion unterstützen.

Mischt man die beiden Zutaten und gibt noch Apfelessig und Ahornsirup hinzu, erhält man ein Getränk, das von manchen als „Switchel“ bezeichnet wird. Vor allem in den USA sorgt das Trend-Getränk für große Begeisterung.

Den leicht scharfen und sehr erfrischenden Drink gibt es zwar auch fertig gemischt zu kaufen, er lässt sich aber auch ganz einfach selber machen.

Leckere Mischung

Für das Getränk braucht man einen Liter Wasser, ein großes Stück Ingwer, vier Teelöffel Apfelessig, vier Teelöffel Ahornsirup (Alternative: Honig) und etwas Zitronensaft.

Der Ingwer wir geschält, in kleine Stücke geschnitten und dann kurz im Wasser gekocht. Während der Trank abkühlt, werden der Essig, das Ahornsirup und der Zitronensaft miteinander verrührt.

Dann wird das Ingwerwasser durch ein Sieb dazu gegeben, alles gut verrührt und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt.

Das Getränk lässt sich auch noch individuell verfeinern, zum Beispiel mit Apfelsaft.

Gesunde Zutaten

Dass das Getränk beim Abnehmen helfen kann, hängt an den gesunden Zutaten. So regt beispielsweise Apfelessig die Bildung von Verdauungssäften an und fördert somit die Verdauung.

Zudem wirkt er sich positiv auf den Säure-Basen-Gehalt aus und reguliert den Blutzuckerspiegel und verhindert auf diese Weise Heißhungerattacken.

Auch Zitronensaft regt die Verdauung an und trägt aufgrund des reichlich enthaltenen Vitamin C dazu bei, das Immunsystem zu stärken.

Ahornsirup hilft zwar nicht, überflüssige Pfunde loszuwerden, nimmt dem Getränk aber dank der Süße etwas an Schärfe. Zudem gilt es als gesünder als Zucker.

Den größten Beitrag zur Gewichtsreduktion leistet Ingwer. Verantwortlich für den „Fettkiller“-Effekt sind bestimmte „Scharfmacher“. Denn die Wurzel enthält die Wirkstoffe Capsaicin und Gingerol, die beim Verzehr durch ihre Schärfe einen Hitzereiz auslösen.

Der menschliche Körper reagiert darauf mit verstärkter Durchblutung und Schwitzen, um die vermeintliche Überhitzung einzudämmen und den Körper abzukühlen.

Dafür wird der Stoffwechsel aktiviert, wodurch zusätzliche Kalorien verbraucht werden. Somit wird mehr Fettgewebe verbrannt.

Wunderknolle gegen gesundheitliche Beschwerden

Die Wunderknolle ist aber nicht nur gut fürs Abnehmen, Ingwer hilft auch gegen Krankheiten. So wirkt die Knolle laut einer Studie bei Regelschmerzen lindernd. Selbst in der Krebstherapie kommt Ingwer manchmal zum Einsatz.

Der Deutschen Krebshilfe zufolge hat die Wurzel eine überzeugende Wirkung gegen die mit einer Chemotherapie verbundenen Magenbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen.

Auch als Hausmittel bei Völlegefühl ist Ingwer beliebt. Die Knolle wirkt bei Verdauungsproblemen, Durchfall und zahlreichen anderen Beschwerden.

In der Naturheilkunde wird die Wurzel schon seit längerem gegen hohe Blutfettwerte eingesetzt. Außerdem wirkt Ingwer entzündungshemmend und kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. (ad)

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Lunge und Herz: So regeneriert der Körper nach dem Rauchstopp


Finger weg von Zigaretten: Rauchstopp kann das Leben verlängern

Rauchen geht bekanntermaßen mit erheblichen Gesundheitsrisiken einher. Dennoch greifen noch immer Millionen Bundesbürger regelmäßig zur Zigarette. Gesundheitsexperten weisen daher immer wieder darauf hin, wie sehr der Körper von einem Rauchstopp profitieren kann.
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Tabakkonsum gefährdet die Gesundheit massiv

„Rauchen ist ein bedeutendes Gesundheitsrisiko und die führende Ursache vorzeitiger Sterblichkeit“, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI). Tabakkonsum begünstigt unter anderem allein zwölf Arten von Krebs wie Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Darmkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, Arteriosklerose (Arterienverkalkung), chronische Bronchitis oder die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD (Raucherlunge).

Tabakkonsum erhöht das Risiko für Krebs, Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Experten erklären, wie schnell der Körper von einem Rauchstopp profitiert. (Bild: Knut Wiarda/fotolia.com)

Gute Gründe für den Rauchstopp

Für das Rauchen aufgeben gibt es also in der Tat viele gute Gründe. Zwar können manche Raucher leichter aufhören, doch den meisten fällt der Rauchstopp sehr schwer.

Raucher brauchen einen festen Willen, um den Ausstieg aus ihrer Sucht zu schaffen. Fachleute meinen, kalter Entzug ist die beste Methode zum Rauchstopp.

Dass es sich lohnt, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden und die Finger von Zigaretten zu lassen, zeigen auch wissenschaftliche Untersuchungen.

So berichteten südkoreanische Forscher vor kurzem, dass vor allem Herz und Gefäße von einem Rauchstopp profitieren.

Erfolge schon kurz nach der Rauchentwöhnung

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) weist auf seiner Webseite auf weitere gute Gründe hin, warum es dem Körper gut tut, mit dem Rauchen aufzuhören:

„Schon drei Tage nach der letzten Zigarette bessert sich die Funktion der Atemwege“, schreiben die Experten. Zudem werden auch die Symptome der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verringert.

„Bereits eine Woche nach einem Rauchstopp sinkt der Blutdruck. Zwei Jahre nach einem Rauchstopp hat ein Ex-Raucher fast das gleiche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie ein lebenslanger Nichtraucher“, erklärt das DKFZ.

Auch der Erfolg einer medikamentösen Behandlung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werde verbessert.

Doch damit nicht genug: „Bereits innerhalb einiger Jahre nach dem Rauchstopp ist das Erkrankungsrisiko für die meisten tabakrauchbedingten Krebsarten deutlich gesunken – je früher der Betreffende mit dem Rauchen aufhört, umso wirkungsvoller kann das Erkrankungsrisiko reduziert werden.“

Laut den Fachleuten hat ein Ex-Raucher zehn Jahre nach dem Rauchstopp ein nur noch halb so hohes Lungenkrebsrisiko, als wenn er dauerhaft weitergeraucht hätte.

Zudem sehen Menschen, die die Finger von Zigaretten lassen, gesünder aus: „Nach einem Rauchstopp verschwinden die Verfärbungen der Zähne, die Haut wird glatter und bekommt ein frischeres Aussehen, der unangenehme Geruch aus Haaren und Kleidung verschwindet“, so das DKFZ.

Und: „Ex-Raucher werden körperlich fitter, gesünder und sind belastbarer.“

Verlängerte Lebenserwartung

Für einen Ausstieg aus dem Rauchen ist es nie zu spät: „Aufhören lohnt sich in jedem Alter – egal, wie viel und wie lange man geraucht hat“, schreibt das DKFZ an anderer Stelle.

„Die gesundheitlichen Vorteile eines Rauchstopps sind in jedem Alter immens. Wenn Sie aufhören zu rauchen, verlängern Sie dadurch Ihre Lebenserwartung um durchschnittlich 10 Jahre“, so die Experten.

Darüber hinaus werde die Lebensqualität deutlich verbessert, weil die quälenden Symptome von Folgeerkrankungen des Rauchens (Herz-Kreislauferkrankungen, COPD, Krebs, etc.) vermieden werden. (ad)

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Medizinischer Durchbruch – Hornhaut im 3D-Drucker hergestellt


Das Auge aus dem Drucker

Als äußerste Schicht des menschlichen Auges spielt die Hornhaut eine wichtige Rolle als Schutzfunktion und bei der Fokussierung. Nach Angaben der Newcastle University benötigen weltweit zehn Millionen Menschen ein Implantat, um eine Hornhautblindheit als Folge von Krankheiten wie einem Trachom, einer infektiösen Augenkrankheit, zu verhindern. Es herrscht jedoch ein signifikanter Mangel an Spenderhornhäuten. Dies könnte sich bald ändern, denn Forschern ist es gelungen, ein Augenhornhaut-Implantat in einem 3D-Drucker herzustellen. Diese Technik könnte in Zukunft verwendet werden, um eine unbegrenzte Versorgung von Hornhäuten zu gewährleisten.
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Die Wissenschaftler der Newcastle University verwendeten Stammzellen einer gesunden Spenderhornhaut und kombinierten diese mit Kollagen und Alginat, einem Stoff der aus Algen gewonnen wird. Daraus ergab sich ein Gel, das steif genug ist, um seine Form zu bewahren, aber weich genug, um aus der Düse eines 3D-Druckers herausgedrückt zu werden. Der Druckvorgang dauert weniger als zehn Minuten. Ein Forschungsbericht ist kürzlich in dem Fachjournal „Experimental Eye“ erschienen.

Forschern in Großbritanien ist es gelungen, eine funktionsfähige Augen-Hornhaut mit einem 3D-Drucker herzustellen. (Bild: sdecoret/fotolia.com)

Anwendungsgebiete

Neben der bereits erwähnten Hornhautblindheit als Folge von Infektionskrankheiten wie einem Trachom sind auch fast fünf Millionen Menschen durch Hornhautnarben teilweise oder ganz erblindet. Diese Narben werden durch Verbrennungen, Schnittwunden, Abtragungen (Abrasion) oder Krankheiten verursacht. Für die Betroffenen besteht nun neue Hoffnung auf wiederkehrende Sehkraft durch eine gedruckte Hornhaut.

Einfache Herstellung

Für die Produktion wird lediglich eine einfacher und kostengünstiger 3D-Bioprinter benötigt, der das Gel mit konzentrischen Kreisbewegungen in die gewünschte Form bringt, bis eine nachempfundene menschliche Hornhaut in weniger als zehn Minuten entsteht.

Biotinte mit Stammzellen

Die Wissenschaftler um Professor Che Connon bauten mit diesem Projekt frühere Forschungen in dem Bereich aus, bei denen Zellen innerhalb eines ähnlichen Gels wochenlang bei Raumtemperatur am Leben gehalten wurden. „Jetzt haben wir eine gebrauchsfertige Biotinte, die Stammzellen enthält, die es den Benutzern ermöglicht, Gewebe zu drucken, ohne sich um das separate Züchten der Zellen kümmern zu müssen“, erläutert Connon in einer Pressemitteilung zu der Forschung.

Individuell auf den Patienten abgestimmt

Die Wissenschaftler zeigten ebenfalls, dass sie eine Hornhaut aufbauen können, die auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Durch das Scannen eines Patientenauges können die Forscher Daten gewinnen, die dann verwendet werden, um schnell eine Hornhaut zu drucken, die der Größe und Form der Zielperson entspricht.

Einsatzreife in wenigen Jahren

„Unsere 3D-gedruckten Hornhäute werden nun weiteren Tests unterzogen werden müssen und es wird noch einige Jahre dauern, bis wir in der Position sein könnten, wo wir sie für Transplantationen verwenden“, so Professor Connon. Seine Team habe jetzt schon jedoch bewiesen, dass es möglich ist, individualisierte Augen-Hornhäute zu drucken, die das Potenzial haben, den Mangel an Implantaten zu bekämpfen.

Hornhaut-Spenden sind weiterhin erwünscht

„Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass wir noch Jahre davon entfernt sind, den Patienten solche Implantate zur Verfügung zu stellen und es ist immer noch lebenswichtig, dass Menschen weiterhin Hornhautgewebe zur Transplantation spenden“, betont Dr. Neil Ebenezer, Direktor für Forschung, Politik und Innovation bei der Oranisation „Fight for Sight“, die sich für Sehbehinderte in Großbritannien einsetzt. (vb)

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Vitaminpräparate und Co schützen nicht die Gesundheit – mit einer Ausnahme


Welche Nahrungsergänzungsmittel schützen die Gesundheit?

Viele Menschen nehmen sogenannte Nahrungsergänzungsmittel ein, um so eventuelle Mangelerscheinungen zu vermeiden und ihre Gesundheit zu verbessern. Forscher fanden jetzt allerdings heraus, dass viele der Vitamin- und Mineralstoffergänzungen nicht wirklich die Gesundheit fördern. Es gibt aber zumindest eine Ausnahme bei den Nahrungsergänzungsmitteln, die nachweislich das Risiko von Herzerkrankungen oder Schlaganfällen verringert.
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Wenn Sie zu den Menschen gehören, die häufig Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und auf deren positive Wirkung schwören, könnten die neuen Erkenntnisse Sie überraschen. Die Wissenschaftler der University of Toronto stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Nahrungsergänzungsmittel meist keine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Journal of the American College of Cardiology“.

Viele Nahrungsergänzungsmittel scheinen sich nicht positiv auf die Gesundheit auszuwirken. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Experten aus Großbritannien. (Bild: pat_hastings/fotolia.com)

Nahrungsergänzungsmittel sind weitverbreitet

Allgemein werden Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um auftretende Mangelerscheinungen zu vermeiden. Im Laufe der letzten Jahre wurden allerdings immer häufiger Nahrungsergänzungsmittel genutzt, um die Langlebigkeit oder einfach nur um die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Eine ebenfalls bei der aktuellen Studie analysierte Umfrage ergab, dass ungefähr jeder zweite Mensch in der heutigen Zeit irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einnimmt.

Folsäure schützt vor Herzkrankheiten und Schlaganfällen

Nahrungsergänzungsmittel erzielen häufig nicht die erwünschte Wirkung, es gibt sogar einige dieser Mittel, welche das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöhen können, sagen die Experten. Allerdings bestehe eine Ausnahme: Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure verringern tatsächlich das Risiko für Herzkrankheiten oder Schlaganfälle.

Welche Nahrungsergänzungsmittel wurden untersucht?

Für die aktuelle Studie analysierten die Wissenschaftler die Ergebnisse von verschiedenen Untersuchungen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Diese hatten sich mit den am häufigsten verwendeten Nahrungsergänzungsmitteln befasst, einschließlich der Vitamine A, B1, B2, B3 (Niacin), B6, B9 (Folsäure), C, D und E, erläutern die Mediziner.

Viele Nahrungsergänzungen schützen nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wenn es um die Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder frühzeitigen Tod geht, zeigen Multivitamine, Vitamin C und D und Kalzium keine vorteilhafte Wirkung. Es konnte allerdings auch kein erhöhtes Risiko durch die Einnahme festgestellt werden berichten die Experten.

Keine Vorteile durch die Einnahme von vielen Nahrungsergänzungen

Es war überraschend, dass nur so wenige positive Effekte durch die Einnahme der am häufigsten verwendeten Nahrungsergänzungsmittel festgestellt werden konnten, erklärt der Studienautor Dr. David Jenkins von der University of Toronto. Die Überprüfung der verschiedenen Studienergebnisse ergab, dass die Einnahme von Multivitaminen, Vitamin D, Kalzium oder Vitamin C zwar den Betroffenen nicht schadet, allerdings ergeben sich auch keine offensichtlichen Vorteile durch die Einnahme, fügt der Experte hinzu.

Beachten Sie eine gesunde Ernährung

In Ermangelung signifikanter positiver Daten ist es am vorteilhaftesten, sich auf eine gesunde Ernährung zu verlassen, um Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen, sagen die Mediziner. Eine Ausnahme stelle dabei allerdings die Einnahme von Folsäure dar, welche das Risiko für Schlaganfälle oder Herzerkrankungen reduziert.

Einnahme von Nahrungsergänzungen kann sogar schädlich sein

Menschen mit spezifischen Mängeln bei ihrer Ernährung sollten Ergänzungen nur nach einer professionellen Beratung einnehmen, raten die Experten. Die meisten Menschen erhalten die Vitamine und Mineralstoffe, die sie benötigen, wenn sie einfach auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Nahrungsergänzungsmittel in zu hohen Dosen zu sich zu nehmen, kann sogar schädlich für die menschliche Gesundheit sein, warnen die Forscher. (as)

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Studie: Brillenträger sind von Natur aus intelligenter


Sind Brillenträger wirklich schlauer?

Vor gut einem Jahrhundert entwickelte sich bereits das Klischee, dass gebildete Menschen an ihren Brillen zu erkennen sind. Das Tragen einer Brille wurde auf das Lesen von Bücher in nur schlecht beleuchteten Bibliotheken zurückgeführt. Forscher fanden jetzt heraus, dass Brillenträger häufig tatsächlich intelligenter sind.
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Brillenträger wirken auf die viele Menschen besonders intelligent. Bei dieser Einschätzung scheint es sich nicht nur um ein reines Klischee zu handeln. Die Wissenschaftler der University of Edinburgh stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Brillenträger wirklich intelligenter sind, verglichen mit Menschen ohne eine Sehhilfe. Die Mediziner publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Nature Communications“.

Sind Brillenträger wirklich klüger als Menschen ohne Brille? Eine neue Studie befasste sich jetzt mit diesem Thema. (Bild: Robert Kneschke – fotolia)

Intelligente Menschen tragen häufiger eine Brille

Für ihre Untersuchung analysierten die Experten die genetischen Daten von mehr als 300.486 Probanden. Dabei fanden sie heraus, dass intelligentere Teilnehmer fast 30 Prozent häufiger Gene in sich trugen, welche darauf hindeuteten, dass diese Menschen eine Lesebrille benötigen, verglichen mit nicht so intelligenten Probanden. Höhere kognitive Fähigkeiten hingen außerdem mit Genen zusammen, von denen bereits bekannt war, dass sie eine Rolle bei einer verbesserten kardiovaskulären Gesundheit spielen, sagen die Forscher.

Ergebnisse führen zu einem besseren Verständnis

Das Forschungsteam untersuchte für die Studie insgesamt 148 genomische Regionen im Zusammenhang mit einer besseren kognitiven Funktion. Darunter waren auch 58 genomische Regionen, die bisher nicht untersucht wurden. Die Ergebnisse der aktuellen Studie könnten in Zukunft dabei helfen, die Abnahme der kognitiven Funktionen besser zu verstehen, die häufig bei Krankheiten und einem voranschreitenden Alter auftritt, erklären die Forscher.

Es konnten viele genetische Unterschiede identifiziert werden

Aufgrund des Studiendesigns war es nicht möglich festzustellen, warum es eine genetische Korrelation zwischen Intelligenz, Sehschwäche und kardiovaskulärer Gesundheit gibt, berichten die Wissenschaftler. Die aktuelle Untersuchung sei bis jetzt die größte genetische Studie zur kognitiven Funktionund habe viele genetische Unterschiede identifiziert, die zur Heritabilität (Vererbbarkeit) der Denkfähigkeiten beitragen, fügt Studienautor Dr. Gail Davies vom Centre for Cognitive Aging and Cognitive Epidemiology der University of Edinburgh hinzu.

Wie lief die Studie ab?

Die Entdeckung gemeinsamer genetischer Effekte auf die Gesundheit und die Hirnstruktur liefert eine Grundlage für die Erforschung der Mechanismen, durch die diese Unterschiede die Denkfähigkeiten während des Lebens beeinflusst werden, erläutern die Forscher weiter. Die Teilnehmer der Studie haben eine Vielzahl von Tests zu ihrer Denkfähigkeiten durchgeführt, die Ergebnisse wurden als eine Bewertung der allgemeinen kognitiven Fähigkeiten zusammengefasst. Alle Probanden nahmen auch an genetischen Tests teil, welche ihre DNA genau untersuchten. Keiner der Teilnehmer litt unter Demenz oder hatte schon einen Schlaganfall erlitten, sagen die Experten. (as)

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