Forschung: Gehirnwäsche durch Parasiten: Katzen-Erreger macht Menschen zu riskanten Überfliegern


Toxoplasma gondii macht Menschen risikofreudiger im Berufsleben

Ein erstaunliches Ergebnis: Einer amerikanischen Studie zufolge soll der bei Katzen weit verbreitete Parasit Toxoplasma gondii bei Menschen dazu beitragen, dass sie risikofreudiger im Arbeitsleben sind und häufiger eine eigene Firma besitzen. Die Erklärung hinter diesen veränderten Verhaltensweisen ist ebenso beunruhigend wie faszinierend: Offenbar beeinflusst der Parasit die Entscheidungen seines Wirtes und ermutigt ihn zu risikofreudigerem Verhalten.
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Eine Infektion mit dem weltweit stark verbreiteten Katzen-Parasiten Toxoplasma gondii könnte die Wahrscheinlichkeit beim menschlichen Wirt erhöhen, unternehmerische Aktivitäten zu verfolgen und eine eigene Firma zu gründen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der University of Colorado, die kürzlich in dem Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B“ erschienen ist. Die Studienergebnisse legen nahe, dass der Parasit in der Lage ist, menschliches Verhalten zu beeinflussen.

Rund zwei Milliarden Menschen tragen den Katzenparasiten Toxoplasma gondii in sich. Einer aktuellen Studie zufolge soll der Erreger in der Lage sein, menschliches Verhalten zu manipulieren und den Wirt impulsiver und risikofreudiger machen. (Bild: Kateryna_Kon/fotolia.com)

Von der risikofreudigen Maus zum Jungunternehmer

Bei Mäusen wurde bereits von dem verhaltensverändernden Effekt des Katzenparasiten Toxoplasma gondii berichtet. Wenn der Parasit eine Maus befällt, veränderte diese im Anschluss ihr Verhalten. Sie wird risikofreudiger und steigert so die Gefahr, von einer Katze gefressen zu werden. Dies ist ganz im Sinne des Parasiten, der die Katze braucht, um sich fortzupflanzen. Die aktuelle Studienarbeit deutet darauf hin, dass diese risikosteigernden Effekte auch beim Menschen auftreten können.

Katzenparasit fördert unternehmerisches Handeln

Ein Forscherteam der University of Colorado fand heraus, dass Menschen, die von dem weit verbreiteten Parasiten Toxoplasma gondii befallen sind, bis zu 1,8 mal häufiger ein eigenes Unternehmen besitzen als Personen ohne den Parasiten. Dabei wurden Statistiken aus 42 Ländern mit Daten der letzten 25 Jahre berücksichtigt. Die Forscher erkannten die Infektionsprävalenzen des Parasiten durchgehend als positiven Faktor für unternehmerisches Handeln.

Etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung betroffen

Der Parasit ist alles andere als ein seltener Gast beim Menschen. Toxoplasma gondii vermehrt sich in Wild- und Hauskatzen und kann sich über diese auch auf Menschen übertragen. Nach Schätzungen der Univerity of Colorado sind weltweit 2 Milliarden Menschen infiziert. Die Folgen einer solchen Toxoplasmose sind noch weitestgehend unbekannt. In anderen Studien wurde bereits über die Auswirkungen des Erregers auf den menschlichen Organismus berichtet. So soll die Infektionskrankheit einen negativen Einfluss auf die Gesundheit von Neugeborenen haben. Des Weiteren werden vielfach schwere Spätfolgen im Gehirn älterer Menschen vermutet.

Toxoplasma gondii fördert impulsives Verhalten

Wie das Forscherteam aus Colorado berichtet, ist das Auftreten von Toxoplasma gondii mit einem erhöhten impulsiven Verhalten des Wirtes verbunden. So würden sich unter den menschlichen Wirten eine erhöhte Gefahr für Autounfälle, Raserei, Geisteskrankheiten, Neurotizismus, Drogenmissbrauch und Suizid zeigen. Auch eine anderen Studien berichtet, dass Katzenbesitzer aufgrund des Parasiten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Aggressionen und Jähzorn haben.

Ein verborgener Drahtzieher menschlichen Verhaltens?

Die Wissenschaftler der Studie heben die verborgene, bislang wenig erforschte Rolle hervor, die übertragbare Mikroben auf das menschliche Verhalten haben könnten. Wenn diese Annahmen zutreffen, so handelt es sich um eine Beeinflussung menschlicher Entscheidungsfindung ungeahntem Ausmaßes.

Der Co-Pilot im Gehirn

„Als Menschen denken wir gerne, dass wir unser Handeln unter Kontrolle haben“, berichtet Pieter Johnson, Mitautor der Studie und Professor an der Abteilung für Ökologie und Evolutionsbiologie, in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Aufkommende Forschungsarbeiten würden jedoch immer deutlicher zeigen, dass die Mikroorganismen, denen wir in unserem täglichen Leben begegnen, das Potential haben, ihre Wirte auf signifikante Weise zu beeinflussen.

Zahlreiche Beispiele aus der Natur

Wie der Professor berichtet, gibt es zahlreiche Beispiele in der Natur für solche Parasiten-Interaktionen. Der Pilz Ophiocordyceps unilateralis übernimmt beispielsweise das Gehirn von Ameisen, die dann ein selbstzerstörerisches Verhalten zeigen, um den Pilz zu fördern. Auch beim Menschen gibt es andere Beispiele. So können laut Johnson menschliche Darmmikroben die Stimmung und das Immunsystem des Wirtes beeinflussen.

Größere Risikofreude bedeutet nicht größeren Erfolg

Die Forscher warnen jedoch, dass die größere Risikofreude im Arbeitsleben nicht automatisch auch größeren Erfolg bedeutet. Nur weil statistisch mehr Menschen mit Toxoplasmose eine Firma gründen, muss die nicht erfolgreich sein. „Wir wissen nicht, ob die Unternehmen, die von Toxoplasma gondii positiven Individuen gestartet werden, auf lange Sicht eher erfolgreich sind oder scheitern“, erläutert die Hauptautorin Professorin Stefanie K. Johnson. Neue Unternehmen hätten eine hohe Ausfallrate, so dass die Angst vor dem Scheitern ziemlich rational sei. Toxoplasma gondii könne diese rationale Angst reduzieren. (vb)

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Abnehmen: Können Eiweißriegel oder Drinks nach dem Sport-Training bei Diäten helfen?



Ernährung nach dem Sport: Statt Proteinriegel Snacks lieber selber machen
War das Training hart greifen viele zu sogenannten Proteinriegeln. Sie schmecken süß und sollen beim Muskelaufbau die nötige Eiweiße liefern. Doch Diätexperten warnen: Diese Riegel seien unnötig und helfen nur wenig. Besser sei es, die Eiweißversorgung über eine natürliche Ernährung zu gewährleisten. Die Speisen ließen sich einfach zu zubereiten.
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Teure und unnötige Produkte

Zwar essen manche Sportler für eine gezielte Eiweißaufnahme gern spezielle Proteinriegel oder trinken Eiweißshakes. Doch solche Produkte sind in der Regel nicht nur teuer, sondern im Alltag für die Versorgung mit Eiweiß nicht unbedingt nötig, erklärt der Verbraucherservice Bayern in einer Pressemitteilung. Demnach decken selbst Leistungssportler ihren Proteinbedarf problemlos über das Nahrungsprotein in natürlichen Lebensmitteln und können auf Eiweißpräparate verzichten. Auch Sportwissenschaftler weisen öfter darauf hin, dass eine normale Ernährung am besten für den Muskelaufbau ist.

Manche Sportler versuchen mit Protein-Shakes ihre Muskeln zusätzlich aufzubauen. In Zukunft könnten ihnen weitere Produkte zur Verfügung stehen. Ein Schweizer Unternehmen plant Eiweiß-Shakes aus Schlachtabfällen. (Bild: theartofphoto/fotolia.com)

Wie viele Eiweiß notwendig ist

Die Experten erläutern in ihrer Mitteilung auch, wie viel Eiweiß überhaupt notwendig beziehungsweise noch gesund ist. „Der tägliche Eiweißbedarf eines Erwachsenen liegt bei 0,8 g pro kg Körpergewicht. Bei dieser Menge sind schon großzügige Sicherheitszuschläge miteingerechnet, der eigentliche Bedarf liegt deutlich darunter“, so Gisela Horlemann, Ernährungsexpertin beim Verbraucher Service Bayern. Diese Menge gilt auch für Freizeitsportler, die zwei- bis dreimal wöchentlich trainieren.

Hohe Eiweißzufuhr der Deutschen

Wie die Experten berichten, liegt die Eiweißzufuhr der Deutschen in der Realität jedoch deutlich darüber und damit schon bei den Empfehlungen für Leistungs- und Ausdauersportler mit hoher Trainingsintensität. Zudem sollte man neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge nach dem Sport lieber fettreich essen. Dadurch lerne der Körper, bei Belastung mehr Fett anstelle von Kohlenhydraten zu verbrennen. Dies habe den Vorteil, dass sich die Leistungsfähigkeit des Sportler erhöhe und er sich schneller regeneriere. Kohlehydrate seien zwar wichtig, laut Experten aber nur in überschaubarer Menge.

Natürliche Eiweißlieferanten

Typische Eiweißlieferanten, auf die Sportler gerne zurückgreifen, sind Lebensmittel wie mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Speisequark oder Milch. Nach dem Krafttraining oder ähnlichen Sporteinheiten gelten dem Verbraucher Service Bayern zufolge 15-25 Gramm Eiweiß als ausreichend. Gelöstes Proteinpulver enthält fast immer mehr davon und auch manche Proteinriegel liegen über diesem Wert.

Man könne nach dem Sport ab und zu als Ergänzung einen kohlehydrathaltigen Snack essen, schreiben die Experten. Günstiger und ausgewogener wäre nach dem Training aber beispielsweise ein Glas fettarme Milch mit Kakopulver; Milch oder Quark mit einer Banane oder ein Käsebrot. Gut ist auch ein herkömmlicher Müsliriegel kombiniert mit etwas Naturjoghurt oder Magerquark.(sb, ad)

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Gesundheit: Überall Gesundheitsprobleme durch anhaltende Hitze


Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Schwindel: Gesundheitliche Problem durch Hitze

Zwar erleben wir derzeit einen der schönsten Sommer seit vielen Jahren, doch längst nicht alle können sich darüber freuen. Wie eine aktuelle Umfrage gezeigt hat, sorgen die hohen Temperaturen hierzulande bei fast jedem Zweiten für gesundheitliche Probleme. Gesundheitsexperten geben Empfehlungen, wie man die sommerliche Hitze unbeschadet überstehen kann.
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Vor allem Frauen haben Probleme mit der Hitze

Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Schwindel: Fast jeder Zweite hierzulande leidet unter der anhaltenden Hitzewelle. Laut einer aktuellen DAK-Studie bereiten die tropischen Temperaturen 45 Prozent der Bundesbürger gesundheitliche Probleme. Die Untersuchung, für die das Forsa-Institut vom 27. bis 29. Juli insgesamt 1.002 Männer und Frauen im Auftrag der Krankenkasse befragt hat, zeigt, dass vor allem Frauen Probleme mit der Hitze haben.

Einer aktuellen Umfrage zufolge sorgt die derzeitige Hitze bei fast jedem zweiten Bundesbürger für gesundheitliche Probleme. Vor allem Frauen leiden unter den hohen Temperaturen. Wichtig für alle ist, viel zu trinken.
(Bild: Mikkel Bigandt/fotolia.com)

Unterschiedlich ausgeprägte Gesundheitsbeschwerden

Wie die Krankenkasse in einer Mitteilung berichtet, sind die Gesundheitsbeschwerden nach der DAK-Umfrage sehr unterschiedlich ausgeprägt:

75 Prozent der Betroffenen leiden demnach unter Abgeschlagenheit, 62 Prozent unter Schlafstörungen. Jeder Dritte der Betroffenen klagt über Schwindel und Kopfschmerzen.

Zudem geben neun Prozent an, unter Übelkeit zu leiden.

Frauen gaben der Umfrage zufolge deutlich häufiger an als Männer, Probleme mit der Hitze zu haben: 54 Prozent der Frauen, aber „nur“ etwa 36 Prozent der Männer sind betroffen.

Es gibt auch regionale Unterschiede: Während in Norddeutschland und in den östlichen Bundesländern jeder Zweite unter Beschwerden leidet, sind es in Bayern 32 Prozent.

So gehen die Bürger mit den hohen Temperaturen um

Die DAK-Umfrage zeigt auch, wie die Menschen aktuell mit der schweißtreibenden Hitzewelle umgehen: 87 Prozent sagen, dass sie mehr trinken.

Gesundheitsexperten raten angesichts der hohen Temperaturen derzeit dazu, das man täglich mindestens einen Liter Wasser zusätzlich trinken sollte.

76 Prozent halten sich drinnen oder im Schatten auf. 41 Prozent passen ihre Ernährung an und nehmen leichtere Kost zu sich.

Jeder Dritte (36 Prozent) teilt die Arbeit anders ein. Ebenso viele gaben an, sich öfter mit Wasser abzukühlen.

Krankenkasse mit Sonder-Hotline

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen schaltet die DAK-Gesundheit am Mittwoch, 1. August und Donnerstag, 2. August, eine medizinische Sonder-Hotline: Ärzte bieten von 8 bis 20 Uhr eine telefonische Beratung zu gesundheitlichen Beschwerden durch die hohen Temperaturen an.

Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Ältere Menschen und chronisch Kranke leiden bei Hitze oft unter starken zusätzlichen Gesundheitsbeschwerden, so die DAK-Gesundheit.

Deshalb geben die Mediziner an der Sonder-Hotline zum Beispiel Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes besondere Empfehlungen zum richtigen Umgang mit der Hitze.

Eltern von Kleinkindern erhalten ebenso medizinische Ratschläge wie Arbeitnehmer, die im Büro unter den hohen Temperaturen leiden. Mit den Anrufern wird auch besprochen, wann die Betroffenen einen Arzt aufsuchen sollten. (ad)

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Übergewicht: Wenn braunes Fett weiß und ungesund wird


Wichtiger Faktor bei der Entstehung von Adipositas-assoziierten Entzündungen entdeckt

Vor wenigen Monaten wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass Menschen mit einem deutlich größeren Anteil an braunem Fett trotz höherer Nahrungszufuhr kein Übergewicht bekommen. Wie ein Forscherteam nun herausgefunden hat, spielt dieses Fett auch eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Adipositas-assoziierten Entzündungen.
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Braunes Fett hilft beim Abnehmen

Wissenschaftler der University of North Carolina und der Columbia University (beide in den USA) berichteten im vergangenen Jahr über ein neues Fett-Weg-Pflaster, das beim Abnehmen helfen soll, indem weißes Fett, welches normalerweise Energie abspeichert, in braunes Fett umgewandelt wird, welches die Energie verbrennt. Auch ein von Forschern aus Singapur konzipiertes Medizinpflaster, mit dem es gelang das Bauchfett um mehr als 30 Prozent zu reduzieren, basiert auf dieser Wirkung. Österreichische Forscher berichten nun über die Folgen, wenn braunes in weißes Fettgewebe umgewandelt wird.

Starkes Übergewicht geht mit Entzündungsreaktionen im Fettgewebe einher. Diese entstehen zu einem wesentlichen Teil deshalb, weil braunes Fettgewebe in weißes umgewandelt wird. Das haben Forscher nun herausgefunden. (Bild: andriano_cz/fotolia.com)

Für Therapien gegen Fettleibigkeit oder Diabetes von großem Interesse

Braunes Fettgewebe agiert in Kälte wie ein Heizorgan, dessen Aktivität günstig für den Energiehaushalt ist, heißt es in einer Mitteilung der Technischen Universität München (TUM).

Mit zunehmendem Alter nimmt beim Menschen diese Stoffwechselaktivität des braunen Fettes ab. Daneben ist es bei Diabetikern oder Fettleibigen weniger aktiv. Deshalb forschen Wissenschaftler an den Faktoren, die das braune Fett aktiv halten.

Da es die Fähigkeit besitzt, Energie aus Kohlenhydraten und Fett zu verbrennen, ist es für Therapien gegen Adipositas oder Diabetes von großem Interesse.

Nun wurden im Fachmagazin „Journal of Lipid Research“ die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die zeigen, was passiert, wenn braunes zu weißem Fett wird.

Entzündungen im Fettgewebe

Bei Fettleibigkeit (Adipositas) kommt es zu Entzündungsreaktionen im menschlichen Fettgewebe.

Diese Entzündungen entstehen zu einem wesentlichen Teil deshalb, weil braunes Fettgewebe in weißes umgewandelt wird. Das haben Wissenschaftler der Universität Graz entdeckt.

Wie es in einer Mitteilung der Uni heißt, erweitert die Arbeit das Wissen über die komplexen Wechselwirkungen als Voraussetzung für neue Therapieansätze.

Mindestens zwei verschiedene Arten von Fettgewebe

Menschen und Säugetiere haben grundsätzlich mindestens zwei verschiedene Arten von Fettgewebe: weißes und braunes.

Ersteres speichert Fett – vorzugsweise in den wohlbekannten Polstern an Bauch und Oberschenkeln. Benötigt der Körper Energie, kann er auf diese Depots zurückgreifen.

Braunes Fettgewebe hingegen ist essentiell zur Wärmeerzeugung. Deshalb haben Babys ebenso wie Tiere, die Winterschlaf halten, dementsprechend viel davon.

Aber auch erwachsene Menschen besitzen kleinere Ansammlungen braunen Fettgewebes. Welche Rolle es im Zusammenhang mit Adipositas-assoziierten Entzündungen spielt, konnte nun erstmals im Mausmodell gezeigt werden.

Prozess könnte auch bei Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen eine Rolle spielen

„Bei adipösen Individuen finden neben den bekannten Veränderungen des weißen auch grundlegende Veränderungen des braunen Fettgewebes statt“, erklärt Petra Kotzbeck, Erstautorin der genannten Publikation.

„Die braunen Fettzellen, die eigentlich viele kleine Lipidtröpfchen besitzen, werden in ihrem Aussehen den weißen Fettzellen ähnlich und nehmen an Größe zu“, so die Molekularbiologin, die an der Universität Graz im Rahmen ihrer Dissertation forschte und nun an der Medizinischen Universität Graz tätig ist.

„Wenn die Speicherkapazität dieser weiß gewordenen Fettzellen überschritten ist, sterben sie ab und lösen Entzündungsreaktionen aus, die wesentlich stärker ausfallen als jene im klassischen weißen Fettgewebe.“

Den Angaben zufolge haben die Forscher mit ihrer Arbeit erstmals aufgezeigt, dass das Weißwerden von braunem Fettgewebe unter anderem bei Adipositas zu beobachten ist und wesentlich für die typischen Entzündungen mitverantwortlich sein kann.

„Unsere neuen Erkenntnisse lassen vermuten, dass dieser Prozess auch bei Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen eine Rolle spielen könnte“, so Kotzbeck. (ad)

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Abnehmen: Können Eiweißriegel oder Drinks nach dem Sporttraining bei Diäten helfen?



Ernährung nach dem Sport: Statt Proteinriegel Snacks lieber selber machen
War das Training hart greifen viele zu sogenannten Proteinriegeln. Sie schmecken süß und sollen beim Muskelaufbau die nötige Eiweiße liefern. Doch Diätexperten warnen: Diese Riegel seien unnötig und helfen nur wenig. Besser sei es, die Eiweißversorgung über eine natürliche Ernährung zu gewährleisten. Die Speisen ließen sich einfach zu zubereiten.
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Teure und unnötige Produkte

Zwar essen manche Sportler für eine gezielte Eiweißaufnahme gern spezielle Proteinriegel oder trinken Eiweißshakes. Doch solche Produkte sind in der Regel nicht nur teuer, sondern im Alltag für die Versorgung mit Eiweiß nicht unbedingt nötig, erklärt der Verbraucherservice Bayern in einer Pressemitteilung. Demnach decken selbst Leistungssportler ihren Proteinbedarf problemlos über das Nahrungsprotein in natürlichen Lebensmitteln und können auf Eiweißpräparate verzichten. Auch Sportwissenschaftler weisen öfter darauf hin, dass eine normale Ernährung am besten für den Muskelaufbau ist.

Manche Sportler versuchen mit Protein-Shakes ihre Muskeln zusätzlich aufzubauen. In Zukunft könnten ihnen weitere Produkte zur Verfügung stehen. Ein Schweizer Unternehmen plant Eiweiß-Shakes aus Schlachtabfällen. (Bild: theartofphoto/fotolia.com)

Wie viele Eiweiß notwendig ist

Die Experten erläutern in ihrer Mitteilung auch, wie viel Eiweiß überhaupt notwendig beziehungsweise noch gesund ist. „Der tägliche Eiweißbedarf eines Erwachsenen liegt bei 0,8 g pro kg Körpergewicht. Bei dieser Menge sind schon großzügige Sicherheitszuschläge miteingerechnet, der eigentliche Bedarf liegt deutlich darunter“, so Gisela Horlemann, Ernährungsexpertin beim Verbraucher Service Bayern. Diese Menge gilt auch für Freizeitsportler, die zwei- bis dreimal wöchentlich trainieren.

Hohe Eiweißzufuhr der Deutschen

Wie die Experten berichten, liegt die Eiweißzufuhr der Deutschen in der Realität jedoch deutlich darüber und damit schon bei den Empfehlungen für Leistungs- und Ausdauersportler mit hoher Trainingsintensität. Zudem sollte man neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge nach dem Sport lieber fettreich essen. Dadurch lerne der Körper, bei Belastung mehr Fett anstelle von Kohlenhydraten zu verbrennen. Dies habe den Vorteil, dass sich die Leistungsfähigkeit des Sportler erhöhe und er sich schneller regeneriere. Kohlehydrate seien zwar wichtig, laut Experten aber nur in überschaubarer Menge.

Natürliche Eiweißlieferanten

Typische Eiweißlieferanten, auf die Sportler gerne zurückgreifen, sind Lebensmittel wie mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Speisequark oder Milch. Nach dem Krafttraining oder ähnlichen Sporteinheiten gelten dem Verbraucher Service Bayern zufolge 15-25 Gramm Eiweiß als ausreichend. Gelöstes Proteinpulver enthält fast immer mehr davon und auch manche Proteinriegel liegen über diesem Wert.

Man könne nach dem Sport ab und zu als Ergänzung einen kohlehydrathaltigen Snack essen, schreiben die Experten. Günstiger und ausgewogener wäre nach dem Training aber beispielsweise ein Glas fettarme Milch mit Kakopulver; Milch oder Quark mit einer Banane oder ein Käsebrot. Gut ist auch ein herkömmlicher Müsliriegel kombiniert mit etwas Naturjoghurt oder Magerquark.(sb, ad)

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