Schimmelpilzgifte: Rückruf für Popcorn-Mais von Seeberger


Grenzwerte überschritten: Seeberger ruft Popcorn-Mais wegen Schimmelpilzgiften zurück

Die Firma Seeberger aus dem baden-württembergischen Ulm hat einen Rückruf für den
Artikel „Popcorn-Mais 500g“ (nicht gepoppt) gestartet und bittet Verbraucher, bestimmte Chargen des Erzeugnisses nicht mehr zu verzehren. In dem Produkt könnten Schimmelpilzgifte enthalten sein.
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Grenzwerte für Schimmelpilztoxine überschritten

Die Firma Seeberger aus Ulm (Baden-Württemberg) ruft den Artikel „Popcorn-Mais 500g“ (nicht gepoppt) zurück und bittet die Verbraucher, das Erzeugnis bestimmter Chargen nicht mehr zu verzehren. Grund für den Rückruf: „Bei den Produkten dieser Chargen können im Einzelfall die Grenzwerte für die Schimmelpilztoxine Aflatoxine beziehungsweise Ochratoxin überschritten sein. Die genannten Stoffe können bei chronischer Aufnahme gesundheitsschädlich sein“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die Firma Seeberger ruft den Artikel „Popcorn-Mais 500g“ (nicht gepoppt) zurück und bittet die Verbraucher, das Erzeugnis bestimmter Chargen nicht mehr zu verzehren, da darin die Grenzwerte für Schimmelpilztoxine überschritten sein könnten. (Bild: fotofabrika/fotolia.com)

Kaufpreis wird ersetzt

Betroffen von dem Rückruf sind die Chargen des Produkts „Popcorn-Mais 500g“ der Marke Seeberger mit folgenden Los-Nummern und MHDs:

L435136 mit MHD 01/2020
L435137 mit MHD 02/2020
L437018 mit MHD 02/2020
L437019 mit MHD 02/2020

Das Unternehmen habe die eventuell betroffenen Artikel bereits aus den Regalen entfernen lassen.

„Um den Schaden schnell und unkompliziert zu ersetzen, werden die Verbraucherinnen und Verbraucher gebeten ein Foto der Verpackung, auf der die Charge und das MHD sichtbar sind, sowie ihre Anschrift per E-Mail an [email protected] einzusenden“, heißt es auf der Webseite der Firma.

„Alternativ kann die Ware, geöffnet wie ungeöffnet, per Post an Seeberger gesendet werden.“ Der Kaufpreis wird ersetzt.

Nicht akut gesundheitsschädlich

Wie die Firma Seeberger erklärt, gehören Aflaxtoxine und Ochratoxine zur Gruppe der Mykotoxine, also Schimmelpilzgifte.

„Mykotoxine sind natürlich vorkommende Stoffwechselprodukte von vielen Schimmelpilzarten. Der Verderb von Lebensmittel durch Schimmel, insbesondere bei Produkten aus der Landwirtschaft, ist ein absolut natürlicher Vorgang und damit Teil unseres Ökosystems“, schreibt das Unternehmen.

Der Verzehr des vom Rückruf betroffenen Produkts sei nicht akut gesundheitsschädlich.

„Laut toxikologischen Gutachten besteht selbst für Kleinkinder im Alter von 2-5 Jahren selbst bei einem dauerhaften täglichen Verzehr von einer Portion Popcorn-Mais keine Gesundheitsgefährdung“, heißt es in der Mitteilung. (ad)

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COPD: Was wirklich gegen Raucherhusten hilft


Sofortiger Rauchstopp ist der erste Therapieschritt bei COPD

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Allein in Deutschland leiden bis zu fünf Millionen Menschen an der Erkrankung, die im Volksmund auch unter dem Namen Raucherhusten bekannt ist. Gesundheitsexperten haben nun neue Behandlungsempfehlungen veröffentlicht.
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Bis zu fünf Millionen Deutsche leiden an COPD

Nach Angaben der Deutschen Atemwegsliga leiden allein in Deutschland drei bis fünf Millionen Menschen an COPD (chronic obstructive pulmonary disease). Gesundheitsexperten zufolge ist die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit, die im Volksmund auch als Raucherhusten oder Raucherlunge bekannt ist, weltweit die dritthäufigste Todesursache. Zwar sind teilweise auch Nichtraucher betroffen, doch bei 90 Prozent aller Fälle hierzulande ist die Hauptursache ziemlich klar bestimmt: das Rauchen. Ein sofortiger Verzicht auf Zigaretten ist daher der erste Therapieschritt für COPD-Patienten.

Das Rauchen ist für den Großteil aller COPD-Erkrankungen verantwortlich. Ein sofortiger Verzicht auf Zigaretten ist daher der erste Therapieschritt für die betroffenen Patienten. (Bild: Knut Wiarda/fotolia.com)

Behandlung richtet sich nach dem Erkrankungsgrad

Neben dem Rauchen als Hauptursache spielen auch genetische Faktoren und Luftverschmutzung bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielen.

Wie die Medizinische Universität (Med Uni) Graz (Österreich) auf ihrer Webseite berichtet, richtet sich die Behandlung nach dem Erkrankungsgrad und reicht von der Raucherentwöhnung, über medikamentöse Therapien und Sauerstoffgabe bis zur Lungentransplantation.

Den Angaben zufolge finden auch pneumologische, also speziell für die Lunge gedachte, Rehabilitationsprogramme, immer mehr Bedeutung.

„Die Betreuung von PatientInnen mit COPD erfordert eine gute Zusammenarbeit aller Versorgungsebenen und Einrichtungen“, sagte Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Leiterin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) an der Med Uni Graz.

„Die Hauptverantwortung für die Koordination sollte dabei in der Primärversorgung liegen“, so die Expertin.

Die Finger von Zigaretten lassen

Das IAMEV hat nun im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger einen strukturierten Behandlungspfad für die Primärversorgungsebene zur Therapie der COPD in Österreich entwickelt.

Als Basis dienen Empfehlungen aus 13 internationalen aktuellen und evidenzbasierten Leitlinien.

Neben allgemeinen Grundsätzen in der Behandlung von Personen mit COPD in der Primärversorgung gibt der Pfad auch Empfehlungen zum Basis-Assessment sowie zur Diagnostik bei Verdacht auf COPD, zum Umgang mit akuter Verschlechterung, zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien, zur Raucherentwöhnung, der Langzeit-Sauerstofftherapie, der pneumologischen Rehabilitation sowie zur palliativen Versorgung.

Der Rauchstopp ist sowohl für COPD-PatientInnen als auch für alle noch nicht erkrankten Personen zentral.

Auch eine rauchfreie Umwelt ist wichtig, damit die Menschen erst gar nicht zu rauchen beginnen oder mit dem Zigarettenkonsum aufhören.

So klappt es mit dem Rauchstopp

Das Rauchen aufgeben fällt aber leider vielen nicht ganz leicht.

Für den Ausstieg aus der Sucht braucht man auf alle Fälle einen festen Willen.

Fachleute empfehlen, sich zum Aufhören eine stressfreie Zeit zu suchen. Bei Problemen mit dem Partner oder im Job fällt der Verzicht auf Zigaretten schwerer.

Zudem macht es Sinn, Freunde und Verwandte zu informieren und sie gegebenenfalls zu bitten, nicht in ihrer Anwesenheit zu rauchen.

In der Regel wird dazu geraten, komplett aufzuhören, denn jede weitere Zigarette stimuliert das Suchtgedächtnis von Neuem.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, das kalter Entzug die beste Methode zum Rauchstopp ist.

Zwar können Nikotinpflaster den Übergang erleichtern, sie sind jedoch keine Dauerlösung, weil sie den Ex-Raucher körperlich abhängig halten.

E-Zigaretten helfen laut Studien Rauchern nicht beim Aufhören. (ad)

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Dringende Rückrufaktion bei Penny und Rewe Märkten: Brot mit Fremdkörpern kontaminiert


Rückrufaktion: In Brot von Rewe und Penny könnten Kunststoffteilchen enthalten sein

Die Firma Glockenbrot Bäckerei GmbH&Co. OHG aus Bergkirchen hat einen Rückruf für eine bestimmte Brotsorte gestartet, die bei Rewe und Penny verkauft wurde. Die Backwaren könnten mit Kunststoffteilchen verunreinigt sein.
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Rückruf wegen schwarzen Kunststoffteilchen

Die Firma Glockenbrot Bäckerei GmbH&Co. OHG aus Bergkirchen ruft das Produkt „BÄCKERKRÖNUNG Pro Vital Schnitte“, 500 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.10.2018, Chargencode: K264, verkauft bei Penny, sowie das Brot „REWE Beste Wahl Pro Vital Schnitte“, 500 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.10.2018, zurück. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich vereinzelt schwarze Kunststoffteilchen in dem Produkt befinden können. Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr des oben genannten Produktes ab“, heißt es in einer Mitteilung.

Ein Brot der Glockenbrot Bäckerei könnte schwarze Kunststoffteilchen enthalten und sollte daher nicht verzehrt werden. Die Großbäckerei ruft das Brot, das bei Rewe und Penny verkauft wurde, nun zurück. (Bild: mitifoto/fotolia.com)

Verkaufspreis wird erstattet

Den Angaben zufolge sind Rewe-Märkte in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie Penny-Märkte in Bayern, Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz betroffen.

Wie es heißt, hat die Glockenbrot Bäckerei das betroffenen Produkt bereits aus dem Verkauf nehmen lassen.

„Kunden können das Brot im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet“, heißt es in der Mitteilung.

Fremdkörper in Lebensmitteln

In der Lebensmittelproduktion kann es wegen Fehlern in den Herstellungsprozessen immer wieder zu Verunreinigungen oder Fremdkörpern wie Aluminium- oder Plastik-Rückständen kommen.

Fremdkörper in Lebensmitteln können viele verschiedene Verletzungen und Beschwerden hervorrufen.

Je nach Größe, Beschaffenheit und Material des verschluckten Körpers können beim Kauen Verwundungen im Mund- und Rachenraum auftreten.

Verschluckte Plastikteile können – je nach Größe – die Speiseröhre bzw. die Verdauungsorgane blockieren.

Verbleiben kleinere Teile im Körper, können diese mitunter Entzündungen auslösen. Auch Verdauungs- oder Magenprobleme und innere Verletzungen sind nicht auszuschließen.

Gefährlich kann es vor allem werden, wenn es sich bei den Gegenständen um Glas handelt. (ad)

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Auch emotionaler Stress kann einen Herzinfarkt hervorrufen


Herzinfarkt: Psychische Belastungssituationen als Auslöser werden unterschätzt

Gesundheitsexperten zufolge steigern psychische Belastungssituationen das Herzinfarktrisiko auch bei gesunden Menschen. Ein bewusster Umgang mit (emotionalem) Stress ist wichtig für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Trauer oder Mobbing

Den meisten Menschen dürfte bekannt sein, dass das Risiko für einen Herzinfarkt und andere Herzkrankheiten durch Faktoren wie Übergewicht beziehungsweise Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes erhöht wird. Doch auch psychische Belastungssituationen wie Trauer oder Mobbing lösen selbst bei Patienten ohne Vorerkrankung eine das Herz belastende Reaktion aus. Ein bewusster Umgang mit (emotionalem) Stress ist wichtig für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Psychische Belastungssituationen erhöhen das Herzinfarktrisiko auch bei Gesunden. Ein bewusster Umgang mit (emotionalem) Stress ist wichtig für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Bild: BillionPhotos.com/fotolia.com)

Vor allem zwischenmenschlicher Stress kann problematisch werden

Wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung (DGK) in einer aktuellen Mitteilung schreibt, steigern enorme psychische Belastungssituationen das Herzinfarktrisiko nicht nur bei Patienten mit bereits bestehender koronarer Herzerkrankung, sondern auch bei Patienten ohne nachgewiesene Vorerkrankung an den Herzkranzgefäßen.

Das Spektrum solcher extremen Stresssituationen kann demnach von einem Trauerfall in der Familie bis hin zum Mobbing am Arbeitsplatz gehen.

Den Experten zufolge ist besonders auffallend, dass der stressbedingte Herzinfarkt vor allem von emotionaler Belastung ausgelöst wird, die durch zwischenmenschliche Probleme entstanden ist.

„Der übliche Alltagsstress wie eine verpasste Straßenbahn ist dabei lange nicht so relevant wie zwischenmenschlicher Stress, beispielsweise mit Arbeitskollegen, dem Partner oder der Familie“, so Prof. Dr. med. Christiane Waller, Sprecherin der DGK-Arbeitsgruppe Psychosoziale Kardiologie.

Emotional aufwühlende Ereignisse können das Herz belasten

Laut der DGK führen emotional aufwühlende Ereignisse zu einer Alarmreaktion des Körpers: die Stresshormone und das sympathische Nervensystem werden aktiviert.

Dies wirkt sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus. Die Herzleistung steigt an, der Herzmuskel braucht mehr Sauerstoff und der Herzschlag beschleunigt.

Weil sich die Gefäße als Reaktion auf die Stresssituation verengen und es zu einer kritischen Blutdrucksteigerung kommt, werden Herz und Gefäße stark belastet.

Weiße Blutkörperchen werden aktiviert und es kommt zu einer vermehrten Verklebung von Blutplättchen.

„All diese Faktoren zusammen und viele andere zelluläre Phänomene erklären gut, warum es bei Stress leichter zu einem Herzinfarkt kommen kann“, sagte Prof. Dr. med. Hugo Katus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

„Das betrifft besonders häufig die Patienten, die schon eine bestehende koronare Herzkrankheit haben, aber es kann auch Menschen betreffen, die keine nennenswerte Erkrankung an den Herzgefäßen haben“, so der Experte.

Viele Ursachen für Herzinfarkt möglich

Ein Herzanfall kann viele Ursachen haben. Der klassische Myokardinfarkt entsteht durch eine vorbestehende Erkrankung der Herzkranzgefäße und einen Verschluss des Herzkranzgefäßes durch eine Gerinnselbildung an einer arterioskleotischen Ablagerung (Typ 1-Herzinfarkt).

Der DGK zufolge finden sich bei 20-30 Prozent aller Herzinfarkte aber keine Verschlüsse von Herzkranzgefäßen. Hier entsteht eine kritische Sauerstoffschuld des Herzmuskels durch eine für den Sauerstoffbedarf nicht ausreichende Durchblutung.

In der Kardiologie wird dann von einem Typ 2-Herzinfarkt gesprochen. Auch bei diesem Infarkt sind die Angina pectoris Beschwerden (Schmerzen in der Brust) und viele klinischen Befunde mit einem klassischen Herzinfarkt, der durch einen kompletten Gefäßverschluss bedingt ist, identisch.

Allerdings geben die Patienten, deren Herzkranzgefäße trotz Herzinfarkt keinerlei kritische Engstellen aufweisen, Rätsel auf.

Die Ursache für den Infarkt bei diesen Personen ist noch nicht geklärt, könnte aber in einer Verkrampfung der Gefäße (Spasmus) liegen. Den Angaben zufolge wird dieses Phänomen als MINOCA bezeichnet.

Eine besondere Ursache für eine herzinfarktähnliche akute Erkrankung ist das sogenannte Broken-Heart-Syndrom.

Bei circa zwei bis drei Prozent aller Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt wird diese Erkrankung gefunden, die nicht weniger lebensbedrohlich ist als ein Herzinfarkt.

Diese Erkrankung, die besonders oft bei Frauen in der Post-Menopause zu beobachten ist, wird auch Tako-Tsubo-Syndrom oder Stress-Kardiomyopathie genannt.

Als Auslöser finden sich häufig extreme emotionale Belastungen aber auch lebensbedrohende Situationen.

Maßnahmen zur Stressreduktion

Die DGK weist darauf hin, dass sich die akute Behandlung stressbedingter Herzinfarkte nicht von der typischer Herzinfarkte unterscheidet.

Doch Fachärzte sollten die auslösenden psychosomatischen Faktoren insbesondere bei der Nachsorge der Betroffenen nicht außer Acht lassen, damit sie entsprechende Maßnahmen zur Stressreduktion vornehmen können.

Welche das sind, hängt von den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Patienten ab.

„Die einen bauen Stress ab, indem sie sich körperlich betätigen. Diesen Patienten raten wir dann zu sportlichen Aktivitäten, während andere Patienten eher Ruhe benötigen“, erklärte Waller.

„Besonders beliebt sind derzeit Tai Chi, Chi Gong oder achtsamkeitsbasierte Verfahren als Entspannungstechniken. Vielen hilft aber auch einfach das Lesen eines guten Buchs.“

Noch immer Todesursache Nummer eins in Europa

Doch auch weniger existenzieller Stress kann das Risiko für Herzinfarkt erhöhen.

So konnten Wissenschaftler aus München zeigen, dass die Zahl der Herzinfarkte während der Fußball-Weltmeisterschaftsspiele der deutschen Mannschaft signifikant angestiegen ist.

Während die Sterblichkeitsrate bei den unterschiedlichen Herzinfarkt-Typen laut Prof. Dr. Katus im Wesentlichen vergleichbar ist, zeigen Registerdaten nach Situationen mit hoher Stressbelastung, wie beispielsweise nach Erdbeben, dass die durch Stress getriggerten Herzinfarkte mit mehr Komplikationen und größeren Herzinfarkten einhergehen.

Unklar ist bis bislang allerdings, ob Herzinfarkte abhängig von der spezifischen Auslösesituation unterschiedliche Sterblichkeitsraten haben.

Generell gilt, dass ein gesunder Lebensstil äußerst wichtig für die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse ist.

Dazu gehört unter anderem auch ein möglichst bewusster Umgang mit Stresssituationen. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins in Europa. (ad)

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Ingwertee bei Erkältungen: Diese Fehler bei der Zubereitung immer vermeiden


Wirksames Mittel bei Erkältungen: So wirkt Ingwertee effektiver

Wenn man sich in der kalten Jahreszeit eine Erkältung eingefangen hat, wirkt kaum etwas so gut wie ein heißer Ingwertee. Bei der Zubereitung des Getränks werden aber oft kleine Fehler gemacht. Wir erklären, worauf zu achten ist, damit das beliebte Hausmittel gegen Erkältungsbeschwerden noch besser wirkt.
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Natürliches Mittel gegen Erkältungsbeschwerden

Eine laufende Nase, Hals- und Kopfschmerzen: In den kalten Herbst- und Wintermonaten kann man sich schnell eine Erkältung einfangen. Für Erwachsene sind zwei bis vier grippale Infekte im Jahr ohnehin völlig normal. Zu Medikamenten muss man dann nicht unbedingt greifen. Es gibt auch genügend wirksame Hausmittel zur Behandlung von Erkältungsbeschwerden. Eines davon ist Ingwertee. Bei dessen Zubereitung sollte man jedoch einige verbreitete Fehler vermeiden.

Kaum ein Hausmittel wirkt so gut gegen Erkältungsbeschwerden wie heißer Ingwertee. Doch bei der Zubereitung des Getränks werden oft vermeidbare Fehler gemacht. (Bild: Hetizia/fotolia.com)

Infekten vorbeugen

Hierzulande ist Ingwer vor allem als Zutat für die Kürbissuppe, als Bestandteil verschiedener Thai-Currys, in der eingelegten Version zu Sushi sowie im Tee oder Smoothie bekannt.

Die Wurzel mit der fruchtig-scharfen Note ist nicht nur sehr lecker, sondern auch äußerst gesund. In Asien wird die „Wunderknolle“ schon seit Jahrtausenden zur Behandlung zahlreicher Krankheiten eingesetzt.

Ingwer hat eine entzündungshemmende Wirkung. Zudem stärken die enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe das Immunsystem und wärmen von innen.

Verbreitete Fehler vermeiden

Auch wenn man sich einen Infekt eingefangen hat, kann die Knolle helfen. So ist Ingwertee ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen. Bei der Zubereitung werden jedoch oft Fehler gemacht.

Gesundheitsexperten zufolge sollte die Ingwerknolle erst unmittelbar vor dem Aufkochen in dünne Scheiben geschnitten werden. Ansonsten gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Dies ist auch der Grund, warum Ingwer nicht geschält werden sollte. Schließlich ist die ganze Knolle gesund, auch die Schale.

Die Aufgusstemperatur sollte – anders als beispielsweise bei Grün- oder Schwarztee – siedend sein. Das kochende Wasser kann also direkt in die Tasse oder Kanne gefüllt werden. Nach fünf Minuten Ziehzeit ist der Tee perfekt.

Anschließend kann man die Ingwerstücke entfernen und nach Geschmack mit Zitrone und Honig abschmecken.

Fachleute raten zur Bio-Variante, da diese weniger mit Chemikalien belastet ist.

Krampflösend, entzündungshemmend und schmerzstillend

Ingwer ist aber nicht nur genau das Richtige für Schnupfnasen. Die Knolle wirkt krampflösend, entzündungshemmend und schmerzstillend. Dies ist teils auch wissenschaftlich belegt.

So haben beispielsweise US-amerikanische Wissenschaftler der University of Georgia herausgefunden, dass die Knolle gegen Muskelschmerzen nach exzessivem Sport wirksam ist.

Des Weiteren konnten Forscher der University of Miami in einer Studie einen schmerzstillenden Effekt bei Arthrose nachweisen.

Dabei zeigte sich , dass bei einem großen Teil der Patienten Knieschmerzen in einer sechswöchigen Behandlung mit Ingwer-Extrakten reduziert werden konnten.

Schon im mittelalterlichen Europa kannten und verwendeten ihn Hildegard von Bingen und Paracelsus bei Magen-Darm-Beschwerden.

Moderne Studien bestätigen diese Anwendung, wie auch die Wirksamkeit bei der mit Übelkeit und Erbrechen sowie Schwindel einhergehenden Reisekrankheit.

Nicht alle vertragen die Schärfe

In der Naturheilkunde wird Ingwer zudem schon seit längerem gegen hohe Blutfettwerte eingesetzt.

Auch als Hausmittel bei Völlegefühl ist die Knolle beliebt. Sie wirkt bei Verdauungsproblemen, Durchfall, Appetitlosigkeit und zahlreichen anderen Beschwerden.

Des Weiteren ist Ingwer reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann beim Abnehmen helfen.

Menschen mit empfindlichem Magen könnten bei größeren Mengen allerdings Probleme bekommen, nicht jeder verträgt die Schärfe. Betroffene sollten gegebenenfalls ihren Arzt um Rat fragen. (ad)

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