Übergewicht offenbar für ein Viertel der Asthma-Fälle bei fettleibigen Kinder verantwortlich


Zusammenhang zwischen Gewicht und Asthma-Erkrankungen bei adipösen Kindern

In den vergangenen Jahren zeigten verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, dass das Asthma-Risiko durch Übergewicht steigt. Eine aktuelle Studie legt nun nahe, dass Fettleibigkeit für rund ein Viertel aller Asthma-Erkrankungen bei übergewichtigen Kindern verantwortlich ist.
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Immer mehr Kinder sind zu dick

In Deutschland leben immer mehr Übergewichtige. Auch viele Kinder und Jugendliche sind viel zu dick. Gesundheitsexperten warnen immer wieder davor, die Risiken durch starkes Übergewicht zu unterschätzen. Adipositas in jungen Jahren kann gefährliche gesundheitliche Folgen haben und unter anderem das Risiko für Asthma bei Kindern erhöhen.

Eine neue Studie legt nahe, dass starkes Übergewicht für rund ein Viertel aller Asthma-Fälle bei fettleibigen Kindern verantwortlich ist. (Bild: kwanchaichaiudom/fotolia.com)

Zahlreiche Erkrankungen könnten vermieden werden

Eine Studie mit Gesundheitsdaten von mehr als 500.000 Kindern in den USA legt nahe, dass Fettleibigkeit für etwa ein Viertel (23 bis 27 Prozent) der Asthma-Fälle bei adipösen Kindern verantwortlich ist.

Wie die Forscher der Duke University und Mitarbeiter des National Pediatric Learning Health System (PEDSnet) in einer Mitteilung erklärten, könnte dies bedeuten, dass etwa zehn Prozent aller Kinder im Alter von zwei bis 17 Jahren mit Asthma die Krankheit durch Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts vermeiden hätten können.

„Asthma ist die chronische Erkrankung Nr. 1 bei Kindern. Einige der Ursachen, wie Genetik und Virusinfektionen im Kindesalter, können wir nicht verhindern“, erläuterte Jason E. Lang, MD, Associate Professor für Pädiatrie an der Duke Universtiy und Hauptautor der Studie.

„Fettleibigkeit ist womöglich der einzige Risikofaktor für Asthma im Kindesalter, der verhindert werden könnte. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass es wichtig ist, dass Kinder aktiv bleiben und ein gesundes Gewicht haben.“

Die Ergebnisse der retrospektiven Studie wurden in der Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht.

Daten von über einer halben Million Kindern analysiert

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, analysierten die Forscher Daten von 507.496 Kindern beziehungsweise von über 19 Millionen Arztbesuchen in sechs großen Kindergesundheitszentren.

Die Daten wurden zwischen 2009 und 2015 in ein klinisches Forschungsdatennetz namens PEDSnet eingegeben.

Diejenigen, die als Asthma-krank eingestuft wurden, hatten die Diagnose bei zwei oder mehr Arztterminen erhalten und auch ein Rezept wie beispielsweise für einen Inhalator erhalten.

Auch Tests der Lungenfunktion bestätigten, dass sie die Krankheit hatten.

Kinder, die als fettleibig eingestuft wurden – Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI) im 95. Perzentil oder höher für ihr Alter und Geschlecht – hatten ein um 30 Prozent höheres Risiko, an Asthma zu erkranken als Gleichaltrige mit einem gesunden Gewicht.

Asthma beeinflusste nicht nur diejenigen mit Adipositas. Auch Kinder, die übergewichtig, aber nicht fettleibig waren (BMI im 85-94-Perzentil), hatten im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen ebenfalls ein um 17 Prozent erhöhtes Asthma-Risiko.

Die Forscher berechneten das Asthma-Risiko anhand mehrerer Modelle und bereinigten Risikofaktoren wie Geschlecht, Alter, sozioökonomischen Status und Allergien. Die Ergebnisse blieben ähnlich.

Prävention von Übergewicht schon in jungen Jahren

Lang zufolge habe die Studie mehrere Einschränkungen. So wurden die Daten während Arztbesuchen und nicht in einer kontrollierten klinischen Studie erhoben.

Laut Lang sei weitere Forschung erforderlich, um zu beweisen, dass Übergewicht und Fettleibigkeit direkt zu Veränderungen führen, die zu Asthma beitragen. Denn bislang können die Wissenschaftler nicht vollständig erklären, wie und warum dies geschieht.

Die Forscher haben Hypothesen untersucht, die mögliche Unterschiede in der Entwicklung von Lungen und Atemwegen von Kindern mit Übergewicht und entzündlichen Veränderungen des Körpers aufgrund von Fettleibigkeit aufzeigen, erklärte Lang.

Diese und andere Erkenntnisse, wie zum Beispiel, dass Asthma oft durch Gewichtsabnahme verbessert wird, deuten laut dem Studienautoren aber darauf hin, dass Adipositas eine Schlüsselrolle spielt oder direkt verantwortlich ist.

„Ich denke, es ist vernünftig, sich Sorgen zu machen, dass es sich um eine kausale Beziehung handelt“, sagte Lang.

„Es scheint, als ob sich für Kinder, die übergewichtig oder fettleibig werden, das Asthmarisiko erheblich erhöht“, so Lang.

Und dieser signifikante Anstieg lenke „die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit der Prävention von Fettleibigkeit in einem frühen Alter“. (ad)

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Abnehmen: Mit diesen wohl eher unbekannten Diätfehlern werden wir nur dicker statt schlanker!


Diese Fehler sind häufig beim Abnehmen

Für viele Menschen ist Abnehmen sehr schwer. Das liegt vor allem daran, dass sich bei einer Diät kleinere und größere Fehler einschleichen, die oftmals sogar dazu führen, dass wir zunehmen, statt Gewicht verlieren. Zum Jahreswechsel wollen viele Übergewichtige überschüssiges Fett abbauen. Damit das auch gelingt, haben wir die 10 häufigsten Fehler bei einer Diät zusammen getragen.
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Fehler Nr. 1

Kurze, radikale Diäten machen. Sie sind ungesund und führen oft zum JoJo-Effekt.

Stattdessen: Stellen Sie Ihre Ernährung dauerhaft auf weniger Kalorien um.

Häufiger Fehler bei einer Diät. (Bild: rohappy/fotolia.com)

Fehler Nr. 2

Zu wenig essen. Ständiger Hunger führt zu häufigen Heißhungerattacken.

Stattdessen: Essen Sie sich bei 3 bis 5 Mahlzeiten am Tag mit kalorienarmen Lebensmitteln satt.

Fehler Nr. 3

Unrealistische Abnehm-Ziele setzen. Das ist frustrierend und man gibt schneller auf.

Stattdessen: Planen Sie genug Zeit fürs Abnehmen ein und setzen Sie sich kleine Ziele. Zwei Kilo pro Monat sind beispielsweise realistisch.

Fehler Nr. 4

Viele Mini-Mahlzeiten zu sich nehmen. So kann die Fettverbrennung nicht starten.

Stattdessen: Legen Sie zwischen den Mahlzeiten Pausen von 2 bis 3 Stunden ein.

Fehler Nr. 5

Strikte Verbote demotivieren und steigern das Begehren.

Stattdessen: Verbieten Sie sich nichts. Die Dosis macht das Gift und in Maßen darf man alles essen.

Fehler Nr. 6

Zu viele Vorsätze machen. Das führt zu unnötigem Druck und Frust und die Diät wird oft vorzeitig abgebrochen.

Stattdessen: Gehen Sie Veränderungen schrittweise an. Gewöhnen Sie sich erst mal an die neue Ernährung, bevor Sie mit Sport loslegen.

Fehler Nr. 7

Kein Frühstück zu sich nehmen. Das kann Heißhunger verursachen.

Stattdessen: Essen Sie eine Kleinigkeit oder trinken Sie zumindest einen Saft.

Fehler Nr. 8

Keinen Sport treiben. Das verlangsamt sich der Stoffwechsel und macht träge. Der Kalorienverbrauch sinkt.

Stattdessen: Treiben Sie 2 bis 3 mal pro Woche Sport, am besten Ausdauer und Kraft im Wechsel.

Fehler Nr. 9

Sich zu oft wiegen. Schließlich müssen um ein Kilogramm Fett abzunehmen, tausende Kalorien eingespart werden.

Stattdessen: Wiegen Sie sich ein Mal pro Woche, am besten immer am gleichen Tag.

Fehler Nr. 10

Zu wenig Schlaf. Wer übermüdet ist, isst deutlich mehr. Studien zeigten, dass Schichtarbeiter deutlich häufiger an Übergewicht leiden.

Stattdessen: Schlafen Sie 7 bis 8 Stunden pro Nacht. So halten Sie Ihr Stresslevel unten. (fs)

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Inneren Schweinehund überwinden: So klappt es jetzt mit den guten Vorsätzen im neuen Jahr


Expertentipps: Gute Vorsätze im neuen Jahr konsequent umsetzen

Mehr Sport treiben, gesünder essen und endlich das Rauchen aufgeben: Zwar machen sich viele Menschen zum neuen Jahr gute Vorsätze, doch leider klappt es mit der Umsetzung oft nicht so recht. Eine Expertin erklärt, wie man gegen den inneren Schweinehund angehen kann.
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Umsetzung fällt vielen schwer

Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, gesündere Ernährung, weniger Stress im Alltag, das Smartphone weniger nutzen: Viele Bundesbürger machen sich für das neue Jahr gute Vorsätze. Die Umsetzung fällt allerdings oft schwer. Eine Expertin hat daher einige Tipps, die dabei helfen sollen, den inneren Schweinehund dauerhaft zu überwinden.

Es ist zwar weit verbreitet, sich zum neuen Jahr gute Vorsätze zu machen. Doch vielen fällt die Umsetzung schwer. Eine Psychologin erklärt, wie man den inneren Schweinhund überwinden kann. (Bild: Calado/fotolia.com)

Überzogene Vorsätze sind meist zum Scheitern verurteilt

Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der Barmer rät von unrealistischen Zielen ab.

„Überzogene und vage Neujahrsvorsätze sind meist zum Scheitern verurteilt. Erfolgversprechender sind maßvolle Ziele, die dann aber konkret geplant und konsequent umgesetzt werden“, erklärt die Expertin in einer Mitteilung der Krankenkasse.

Besser als der Vorsatz „ich will mehr Sport machen“ sei beispielsweise der Plan „ich will jeden Mittwochabend joggen, weil es mir Spaß macht“.

Beim Thema überflüssige Pfunde verhalte es sich ähnlich. Anstatt kurzfristig abnehmen zu wollen, sei es besser, die Zusammenhänge zwischen ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung zu verstehen und bei sich auszuprobieren.

Habe man die Balance erreicht, purzelten die Pfunde fast von allein.

Gute Vorsätze der Familie oder Freunden mitteilen

Wichtig sei zunächst, solche Vorsätze zu treffen, hinter denen man auch stehen könne. „Wer an sich etwas ändern möchte, nur weil andere es erwarten, wird in aller Regel nicht lange durchhalten“, so Jakob-Pannier.

Einmal einen Entschluss gefasst, könne es helfen, diesen aufzuschreiben und gut sichtbar aufzuhängen. Zudem solle man der Familie oder Freunden von dem Vorhaben erzählen.

„Hat man einen guten Vorsatz einmal klar kommuniziert, tut man sich schwerer, diesen einfach zu kassieren“, erläutert die Psychologin. Darüber hinaus solle man sich Ausweichpläne zurechtlegen.

Wer etwa im Winter joggen wolle, solle sich rechtzeitig eine Alternative wie zum Beispiel schwimmen einfallen lassen, falls es draußen regne oder schneie.

Auch mal über einen Teilerfolg freuen

Da aller Anfang bekanntlich schwer sei, müsse man vor allen in den ersten Wochen an seinen guten Vorsätzen dranbleiben. Nur so werde ein neues Verhalten langsam zur Gewohnheit.

Gleichwohl sei es nicht hilfreich, permanent verbissen an seine neuen Vorhaben zu denken.

„Man sollte seinen guten Vorsatz konsequent, aber auch mit der nötigen Gelassenheit und Zuversicht verfolgen“, sagt Jakob-Pannier.

„Wer sein Ziel in der gewünschten Zeit nicht ganz erreicht, darf sich auch über seinen Teilerfolg freuen“, so die Psychologin. (ad)

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Gesundheitstipp: In Smoothies entwickelt Spinat eine wesentlich bessere Wirkung!


Wie können Nährstoffe in Spinat bei der Zubereitung optimal geschützt werden?

Kann die positive Wirkung von Gemüse verstärkt werden, wenn es in einem Smoothie verwendet wird? Schwedische Forschende fanden jetzt heraus, dass Spinat seine Nährstoffe noch besser entfaltet, wenn das Gemüse zu einem Smoothie verarbeitet wird.
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Die Wissenschaftler der Linköping University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass die Verarbeitung von Spinat zu einem Smoothie die höchste Aufnahme des Nährstoffs Lutein ermöglicht. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Food Chemistry“.

Ein grüner Smoothie mit Spinat ist gesund und enthält viel Lutein. (Bild: Zerbor/fotolia.com)

Was ist Lutein?

Wenn Spinat zu einem Smoothie verarbeitet wird, maximiert sich die Aufnahme des enthaltenen Nährstoffs Lutein. Lutein ist ein sogenanntes Antioxidans, welches mit der Verringerung von Entzündungen, der Alterung des Gehirns, der Steigerung der Intelligenz und Wahrung der Sehkraft in Verbindung gebracht wird. Lutein muss aus Lebensmitteln bezogen werden, vor allem aus grünem Blattgemüse, wird jedoch beim Erhitzen abgebaut. Das Team der Universität Linköping hat sich daher zum Ziel gesetzt, die beste Methode zur Konservierung von Lutein zu bestimmen. Für ihre Experimente wählten die Experten Spinat aus. Spinat enthält relativ viel Lutein und ist grundsätzlich überall erhältlich.

Welche Zubereitungsmethode ist optimal für Lutein?

Die Forschenden erwarben Babyspinat aus einem lokalen Supermarkt und unterzogen den Spinat den üblichen Kochtechniken: Kochen, Braten, Dämpfen, Mikrowellenerwärmung, sowie kalten Methoden der Zubereitung, wie beispielsweise bei Salaten oder Smoothies. Das Einzigartige an dieser Studie ist, dass Zubereitungsmethoden verwendet wurden, welche häufig bei der Zubereitung von Speisen zu Hause genutzt werden. Außerdem wurden noch verschiedene Temperaturen und Zeiten der Erwärmung verglichen, sagt Studienautorin Lena Jonasson von der Linköping University.

Warum maximiert ein Smoothie die Lutein-Aufnahme?

Wie erwartet erwies sich Hitze als problematisch für das Lutein. Je länger der Spinat gekocht wurde, desto weniger Nährstoff blieb zurück. Wenn der Spinat gebraten wurde, zerstörte dies einen großen Teil des Luteins innerhalb von nur zwei Minuten. Spinat sollte im besten Fall überhaupt nicht erwärmt werden, so bleibt das meiste Lutein erhalten, berichten die Forschenden. Dies erklärt auch, warum ein Smoothie die beste Methode der Zubereitung ist. Wenn der Spinat in kleine Stücke zerteilt wird, werde das Lutein im Spinat zudem besser freigesetzt. Fett aus beigefügter Milch oder Joghurt erhöhen zusätzlich noch die Löslichkeit dieses Luteins, fügen die Wissenschaftler hinzu. (as)

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Das sind die in 2019 anstehenden Veränderungen im Gesundheitswesen


Das ändert sich im Jahr 2019 im Gesundheitswesen

Mit dem Jahreswechsel und während der ersten Monate im Jahr 2019 treten wichtige Neuregelungen im Gesundheitswesen in Kraft. So werden unter anderem die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen fortan von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen übernommen, Kleinselbstständige werden bei den Beiträgen entlastet und die Wartezeiten bei den Facharztterminen sollen künftig verkürzt werden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
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Die Stiftung Gesundheitswissen hat für das kommende Jahr 2019 die wichtigsten Änderungen im Gesundheitsbereich in einer Pressemitteilung zusammengefasst. Die meisten Menschen werden wohl zuerst die Neuregelung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge bemerken. Ab dem 1. Januar 2019 werden die anfallenden Zusatzbeitragssätze zur Kostendeckung bei den gesetzlichen Krankenkassen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt. Bislang mussten die Versicherten diese Kosten alleine tragen. Durchschnittlich betragen diese Kosten 0,9 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens.

Im Jahr 2019 sind zahlreiche Änderungen im Gesundheitssystem geplant. Unter anderem sollen die Wartezeiten bei Fachärzten kürzer ausfallen. (Bild: Robert Kneschke/fotolia.com)

Kleinselbstständige zahlen weniger Beiträge

Existenzgründer und Selbstständige mit wenig Einkünften mussten häufig unverhältnismäßig hohe Beiträge für ihre Krankenkassen bezahlen. Ab dem Jahr 2019 werden die Mindestbeiträgen für Selbstständige mit denen der freiwillig Versicherten in den gesetzlichen Krankenkassen gleichgestellt. Nach Angaben der Stiftung Gesundheitswissen sinkt somit der Mindestbeitrag zur Krankenversicherung für Selbstständige von 360 Euro auf rund 156 Euro.

Einkommensgrenze für private Krankenversicherung erhöht sich

Beamte, Selbständige, Studenten und Freiberufler können jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln. Angestellte können dies erst ab einem gewissen Einkommen. Im Jahr 2018 lag dies bei einem Jahreseinkommen von mindestens 59.400 Euro. Im Jahr 2019 wird die Grenze auf 60.750 Euro angehoben. Außerdem steigt auch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, die angibt, bis zu welchem Gehalt die Beiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen prozentual ansteigen. Hier wird im Jahr 2019 die Obergrenze von 53.100 Euro Jahreseinkommen auf 54.450 Euro angehoben.

Terminservice- und Versorgungsgesetz tritt in Kraft

Am 1. April 2019 soll das sogenannte Terminservice- und Versorgungsgesetz in Kraft treten. Dieses Gesetz verpflichtet unter anderem Ärzte dazu, mindestens 25 Sprechstunden pro Woche für Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung anzubieten. Bislang waren Fachärzte nur zu 20 wöchentlichen Sprechstunden verpflichtet. Zusätzlich sollen niedergelassene Fachärzte wie beispielsweise Gynäkologen, Augen- oder Hals-Nasen-Ohren-Ärzte pro Woche mindestens eine fünfstündige offene Sprechstunde ohne Termine anbieten.

Soziale Pflegeversicherung wird teurer

Der Beitrag für die soziale Pflegeversicherung wird ab dem 1. Januar 2019 angehoben. Versicherte zahlen künftig nun einen halben Prozent mehr. Somit belaufen sich die Kosten auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Versicherte ohne Kinder zahlen fortan 3,3 Prozent des Einkommens.

Organisierte Darmkrebs-Vorsorge

Voraussichtlich ab Sommer 2019 soll die Früherkennung von Darmkrebs verbessert werden. Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren erhalten dann eine Einladung für ein kostenlosen Darmkrebs-Screening von ihren Krankenkassen. Außerdem erhalten die Versicherten Informationen zu Untersuchungen, Datenschutz, Widerspruchsrechten und Programmbeurteilungen.

Weitere Neuerungen

Mitte 2019 sollen die Gesetze zur Organspende geändert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte die sogenannte doppelte Widerspruchslösung durchsetzen. Damit wird jeder Mensch zum Organspender, wenn er nicht aktiv dagegen widerspricht.

Bei Mandeloperationen und bei der Entfernung der Gebärmutter haben Patienten nun rechtlichen Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Ärzte müssen dann unter anderem alle Unterlagen zum Befund herausgeben. Dieses Recht soll in Zukunft auch auf weitere planbare Operationen ausgeweitet werden.

Bei Pflegebedürftigen ab dem Pflegegrad drei sollen ab Januar 2019 die Abrechnungen vereinfacht werden, wenn sie mit einem Taxi zum Arzt fahren. Mit dem Ausstellen des Pflegegrades gelten diese Kosten zukünftig als genehmigt und müssen nicht extra beantragt werden. (vb)

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