Gesundheit: Weniger Reinlichkeit könnte helfen, Krankheiten zurückzudrängen


Weniger Reinlichkeit – Aktuelle Hygienemaßnahmen könnten teilweise kontraproduktiv sein

Von Gesundheitsexperten wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Hygiene oft viel zu kurz kommt, und dies zur Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen kann. Doch laut Forschern könnten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv sein. Weniger Reinlichkeit könnte dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen.
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Ein Zuviel an Hygiene kann schaden

Immer wieder wird darauf hingewiesen, auf richtige Küchenhygiene zu achten, um Infektionen mit gesundheitsgefährdenden Erregern zu vermeiden. Auch der Hinweis auf konsequente Handhygiene wird ständig wiederholt. Doch auch wenn es wichtig ist, sich und seine Umgebung sauber zu halten, verweisen Experten immer wieder darauf, hysterische Hygiene zu vermeiden, da ein Zuviel an Hygiene das Entstehen von Allergien begünstigt. Auch ein interdisziplinäres Forscherteam berichtet nun, dass weniger Reinlichkeit einen gesundheitlichen Nutzen bringen könnte.

Putzen mit Desinfektionsmitteln stört die natürliche Artenzusammensetzung der vorhandenen Mikroorganismen. Das könnte die Ausbreitung von Krankheitserregern sogar begünstigen. (Bild: M. Schuppich/fotolia.com)

Bisherige Strategien auf den Kopf stellen

Wenn auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur gelten, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv.

Das berichtet ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) im Fachmagazin „Nature Ecology & Evolution“ und schlägt vor, die Rolle der Artenvielfalt verstärkt auch bei Mikroorganismen in den Ökosystemen Körper und Haus zu untersuchen.

Wie es in einer Mitteilung heißt, könnten die Erkenntnisse daraus bisherige Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und resistenten Keimen auf den Kopf stellen.

Widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger

Laut den Experten sind Ökosysteme wie Wiesen und Wälder mit hoher biologischer Vielfalt widerstandsfähiger gegenüber Störungen wie eindringenden gebietsfremden Arten, Klimaschwankungen oder Krankheitserregern.

Wenn man diese Vielfalt reduziert, gehen grundlegende Funktionen der Lebensgemeinschaften im Ökosystem verloren. Diese sogenannte Stabilitätstheorie wurde bereits in Hunderten von biologischen Studien belegt.

Allerdings behandelten diese vorwiegend die Welt der Tiere und Pflanzen. Betrachtet man unseren Körper oder unser Zuhause durch ein Mikroskop, eröffnet sich eine genauso vielfältige Lebensgemeinschaft aus Mikroorganismen.

Möglicherweise gelten für sie ähnliche Gesetze wie für die „großen“ Ökosysteme. Dies hätte weitreichende Konsequenzen für unsere Gesundheitsvorsorge.

Mikro-Biodiversität wird durch Antibiotika und Desinfektionsmittel bekämpft

Die Wissenschaftler vom Forschungszentrum iDiv schlagen nun vor, die Theorien aus der Ökosystemforschung auch an unserer unmittelbaren Umwelt und deren Mikroorganismen zu testen.

„Wir beeinflussen diese Mikro-Biodiversität täglich, vor allem indem wir sie bekämpfen, beispielsweise durch Desinfektionsmittel oder Antibiotika – eigentlich mit dem Ziel, die Gesundheit zu fördern“, sagte Robert Dunn, Professor an der Universität North Carolina State und der Universität Kopenhagen.

Der Ökologe verfasste den Artikel während eines einjährigen Gastaufenthaltes bei iDiv gemeinsam mit iDiv-Wissenschaftler Nico Eisenhauer, Professor an der Universität Leipzig.

„Diese Eingriffe in mikrobielle Artzusammensetzungen könnten die natürliche Eindämmung von Krankheitserregern behindern“, meinen die Forscher.

Mikroorganismen bilden eigene Ökosysteme

Nach dem ökologischen Nischenmodell teilen sich Pflanzen oder Tiere die vorhandenen Ressourcen in ihrem Lebensraum auf, wobei Arten mit ähnlichen Bedürfnissen miteinander konkurrieren.

Neu hinzukommende Arten haben es daher schwer, sich zu etablieren, zumindest in einem stabilen Ökosystem. Auf artenarmen oder vom Menschen gestörten Standorten können sich gebietsfremde Arten allerdings wesentlich leichter breitmachen.

Auch Mikroorganismen bilden eigene Ökosysteme. Es sind bislang mehr als zweihunderttausend Arten bekannt, die in menschlichen Behausungen sowie auf und in menschlichen Körpern leben.

Die Hälfte davon machen Bakterien in menschlichen Behausungen aus, tausende Bakterienarten leben auf unseren Körpern. Dazu kommen rund vierzigtausend Pilzarten in unseren Häusern, die sich jedoch weniger auf menschlichen Körpern finden.

Ausbreitung gefährlicher Keime wird begünstigt

„Krankheitserreger in unserem Umfeld sind vergleichbar mit invasiven Organismen in der Natur“, erläuterte der Ökologe Eisenhauer.

„Überträgt man die Erkenntnisse aus den großen Lebensräumen auf die Welt der Mikroben, muss man daher befürchten, dass unsere notorische Nutzung von Desinfektionsmitteln und Antibiotika die Ausbreitung gefährlicher Keime sogar noch erhöht, weil dadurch die natürliche Artengemeinschaft gestört wird.“

Dies wurde zum Beispiel für Stäbchenbakterien der Art Clostridium difficile nachgewiesen, die Darmentzündungen mit Durchfall auslösen.

Nach der Einnahme von Antibiotika konnten sie sich schneller ausbreiten. Sogenannte Nichttuberkulöse Mykobakterien (NTMs), die einen Biofilm vorrangig an Duschköpfen bilden und teilweise Krankheiten auslösen können, kommen vor allem bei gechlortem Wasser vor.

Auf metallenen Duschschläuchen können sie sich weitgehend ungehindert vermehren, während Duschschläuche aus Kunststoff, die eine reiche Gemeinschaft an Mikroorganismen begünstigen, geringere Mengen von NTMs aufweisen.

Krankheiten vorbeugende Bakteriengemeinschaften

Bakteriengemeinschaften, die Krankheiten vorbeugen, lassen sich auch aktiv herstellen.

So fanden etwa Wissenschaftler in den 1960er Jahren heraus, dass Babys, deren Nasen und Bauchnabel mit harmlosen Stämmen des Bakteriums Staphylococcus aureus beimpft wurden, nur selten von S. aureus 80/81 besiedelt wurden.

Dieses Bakterium kann Krankheiten von Hautinfektionen bis zu lebensbedrohlichen Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen auslösen.

Ein weiteres Beispiel sind Stuhltransplantationen: Indem man eine gesunde Gemeinschaft an Mikroorganismen von Mensch zu Mensch überträgt, ist es möglich, Darminfektionen zu behandeln.

Nur ein geringer Anteil der Mikroorganismen löst Krankheiten aus

Ist unsere Angst vor Bakterien und Co. also unbegründet und ihre reflexartige Bekämpfung sogar gefährlich?

„Wir sind keine Mediziner“, sagte Eisenhauer. „Ich würde also mit Sicherheit keinem Chirurgen empfehlen, unsteril am offenen Körper zu arbeiten“, so der Ökologe.

„Was allerdings Oberflächen anbetrifft, könnten gezielte Beimpfungen mit einer ausgesuchten Mikrobengemeinschaft die Ausbreitung gefährlicher Erreger möglicherweise verhindern.“

Wie es in der Mitteilung heißt, löst ohnehin nur ein relativ geringer Anteil der Mikroorganismen in unserem Umfeld tatsächlich Krankheiten aus.

Dies gilt auch für Insekten und andere Gliederfüßer, die in Wohnungen und Häusern in der Regel als Störenfriede betrachtet werden – allen voran Spinnen.

Diese erbringen als Räuber wichtige Ökosystemleistungen indem sie Stechmücken, Bettwanzen, Schaben oder Hausfliegen dezimieren, die wiederum Krankheiten übertragen können. „Wir müssen sie nur lassen“, sagte Robert Dunn.

Wo die Theorien aus der Biodiversitäts- und Ökosystemforschung im Gesundheitsbereich zutreffen, sollte nach Ansicht der drei Autoren systematisch untersucht werden.

Eisenhauer schlägt hierzu zum einen vor, zu testen, in welcher Mikrobengesellschaft sich gängige Krankheitserreger auf Oberflächen besser oder schlechter ausbreiten können. Längerfristig soll so die ideale Artenzusammensetzung „guter“ gegen „böse“ Mikroben gefunden werden. (ad)

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Skurriles: Patient spritzte sich seinen Samen als „Medikament“ gegen Rückenschmerzen


Wegen Rückenleiden: 33-jähriger Mann spritzte sich monatelang sein eigenes Sperma

Es gibt verschiedene Hausmittel bei Rückenschmerzen, wie Wärmeanwendungen oder Salben, die die Beschwerden nachweislich lindern können. Dafür, dass man Rückenleiden mit Sperma behandeln kann, gibt es jedoch keinen Beleg. Doch genau dies versuchte ein 33-jähriger Mann aus Irland. Er spritzte sich seinen eigenen Samen monatelang in den Arm und landete schließlich im Krankenhaus.
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Rückenschmerzen richtig behandeln

Millionen Menschen haben immer wieder unter Rückenschmerzen zu leiden. Betroffenen wird meist geraten, sich bloß nicht übermäßig zu schonen, sondern den Rücken durch körperliche Aktivität und spezielle Übungen zu stärken. Auch Hausmittel, wie beispielsweise heiße Bäder, können dazu beitragen, Kreuzschmerzen zu lindern. Was sich ein 33-jähriger Mann aus Irland hat einfallen lassen, um sein Rückenleiden zu bekämpfen, ist NICHT (!) zu empfehlen: er spritzte sich sein eigenes Sperma.

In Irland versuchte ein Mann, seine Rückenschmerzen zu therapieren, indem er sich seinen eigenen Samen injizierte. Die Behandlung brachte ihn ins Krankenhaus. (Bild: weyo/fotolia.com)

Intensive Hautrötung und ein Abszess

Wie im Fachmagazin „Irish Medical Journal“ berichtet wird, suchte ein 33-jähriger Ire das Adelaide and Meath Hospital in Dublin auf, weil er an starken, plötzlich auftretenden Rückenschmerzen litt.

Der Patient erklärte den Ärzten, dass sich die Beschwerden nach dem Heben eines schweren Gegenstands verstärkt hatten.

Den Angaben zufolge hatte der 33-Jährige bereits in der Vergangenheit chronische Rückenschmerzen.

Bei der weiteren Untersuchung, stellten die Mediziner eine intensive Hautrötung sowie einen Abszess unter der Haut am rechten Unterarm des Patienten fest. Daraufhin fragten sie genauer nach.

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Mann injizierte sich über 18 Monate hinweg Sperma

Dem Bericht zufolge gab der Mann an, dass er sich seinen eigenen Samen intravenös als eine innovative Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen injiziert hatte. Er habe dieses „Heilmittel“ unabhängig von jeglichem medizinischen Rat entwickelt.

Die weitere Befragung ergab, dass sich der Mann sein Sperma bereits seit eineinhalb Jahren monatlich spritzte.

Beim letzten Mal verabreichte er sich allerdings drei „Dosen“, und das sowohl intravenös als auch intramuskulär.

Aufgrund der häufigen Injektionen war das Gewebe um die Einstichstellen verhärtet. Zudem hatte sich eine Papel und eine Entzündung des Unterhautgewebes (Zellulitis) entwickelt.

Der Patient wurde mit antimikrobiellen Wirkstoffen behandelt. Die Rückenschmerzen des Mannes besserten sich im Verlauf seines stationären Aufenthaltes und er entschied sich, sich zu entlassen, ohne die Behandlung abzuschließen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zu Sameninjektionen

Die Mediziner wollten wissen, ob es wissenschaftliche Untersuchungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Sperma gibt und starteten eine diesbezügliche Recherche.

Zwar fanden sie eine alte Veröffentlichung von Wissenschaftlern der University of Glasgow, in der über die Auswirkungen der subkutanen Sameninjektion bei Ratten und Kaninchen berichtet wurde, doch es wurden keine Fälle von intravenöser Sameninjektion bei Menschen gefunden.

Die Autoren weisen darauf hin, dass der aktuelle Fall die Gefahren aufzeige, die sich ergeben können, wenn Laien Versuche mit Injektionen von Substanzen machen, die nicht für die intravenöse Anwendung bestimmt sind.

Zudem demonstriert er auch die Risiken, die mit medizinischen Experimenten verbunden sind, bevor umfangreiche klinische Forschungen durchgeführt wurden. (ad)

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Skurriles: Patient spritzte sich seinen Samen als „Medikament“ gegen Rückenschmerzen-und was dann passierte


Wegen Rückenleiden: 33-jähriger Mann spritzte sich monatelang sein eigenes Sperma

Es gibt verschiedene Hausmittel bei Rückenschmerzen, wie Wärmeanwendungen oder Salben, die die Beschwerden nachweislich lindern können. Dafür, dass man Rückenleiden mit Sperma behandeln kann, gibt es jedoch keinen Beleg. Doch genau dies versuchte ein 33-jähriger Mann aus Irland. Er spritzte sich seinen eigenen Samen monatelang in den Arm und landete schließlich im Krankenhaus.
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Millionen Menschen haben immer wieder unter Rückenschmerzen zu leiden. Betroffenen wird meist geraten, sich bloß nicht übermäßig zu schonen, sondern den Rücken durch körperliche Aktivität und spezielle Übungen zu stärken. Auch Hausmittel, wie beispielsweise heiße Bäder, können dazu beitragen, Kreuzschmerzen zu lindern. Was sich ein 33-jähriger Mann aus Irland hat einfallen lassen, um sein Rückenleiden zu bekämpfen, ist NICHT (!) zu empfehlen: er spritzte sich sein eigenes Sperma.

In Irland versuchte ein Mann, seine Rückenschmerzen zu therapieren, indem er sich seinen eigenen Samen injizierte. Die Behandlung brachte ihn ins Krankenhaus. (Bild: weyo/fotolia.com)

Intensive Hautrötung und ein Abszess

Wie im Fachmagazin „Irish Medical Journal“ berichtet wird, suchte ein 33-jähriger Ire das Adelaide and Meath Hospital in Dublin auf, weil er an starken, plötzlich auftretenden Rückenschmerzen litt.

Der Patient erklärte den Ärzten, dass sich die Beschwerden nach dem Heben eines schweren Gegenstands verstärkt hatten.

Den Angaben zufolge hatte der 33-Jährige bereits in der Vergangenheit chronische Rückenschmerzen.

Bei der weiteren Untersuchung, stellten die Mediziner eine intensive Hautrötung sowie einen Abszess unter der Haut am rechten Unterarm des Patienten fest. Daraufhin fragten sie genauer nach.

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Mann injizierte sich über 18 Monate hinweg Sperma

Dem Bericht zufolge gab der Mann an, dass er sich seinen eigenen Samen intravenös als eine innovative Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen injiziert hatte. Er habe dieses „Heilmittel“ unabhängig von jeglichem medizinischen Rat entwickelt.

Die weitere Befragung ergab, dass sich der Mann sein Sperma bereits seit eineinhalb Jahren monatlich spritzte.

Beim letzten Mal verabreichte er sich allerdings drei „Dosen“, und das sowohl intravenös als auch intramuskulär.

Aufgrund der häufigen Injektionen war das Gewebe um die Einstichstellen verhärtet. Zudem hatte sich eine Papel und eine Entzündung des Unterhautgewebes (Zellulitis) entwickelt.

Der Patient wurde mit antimikrobiellen Wirkstoffen behandelt. Die Rückenschmerzen des Mannes besserten sich im Verlauf seines stationären Aufenthaltes und er entschied sich, sich zu entlassen, ohne die Behandlung abzuschließen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zu Sameninjektionen

Die Mediziner wollten wissen, ob es wissenschaftliche Untersuchungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Sperma gibt und starteten eine diesbezügliche Recherche.

Zwar fanden sie eine alte Veröffentlichung von Wissenschaftlern der University of Glasgow, in der über die Auswirkungen der subkutanen Sameninjektion bei Ratten und Kaninchen berichtet wurde, doch es wurden keine Fälle von intravenöser Sameninjektion bei Menschen gefunden.

Die Autoren weisen darauf hin, dass der aktuelle Fall die Gefahren aufzeige, die sich ergeben können, wenn Laien Versuche mit Injektionen von Substanzen machen, die nicht für die intravenöse Anwendung bestimmt sind.

Zudem demonstriert er auch die Risiken, die mit medizinischen Experimenten verbunden sind, bevor umfangreiche klinische Forschungen durchgeführt wurden. (ad)

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Folgender Fehler passiert Pflanzenfreunden im Umgang mit ihren Garten- und Zimmerpflanzen


Studie: Pflanzen mögen keine Berührungen

Zimmerpflanzen sind nicht nur beliebte Hingucker, sie sorgen auch für ein besseres Raumklima und filtern Schadstoffe aus der Luft. Viele Pflanzenliebhaberinnen und Blumenfreunde kümmern sich mit viel Liebe und Energie um die pflanzlichen Mitbewohner. Dabei machen viele Personen einen häufigen, aber gravierenden Fehler im Umgang mit den Pflanzen. Denn diese mögen es überhaupt nicht, berührt zu werden. Ständiges Anfassen kann die Gesundheit der Pflanze schädigen und sie im Wachstum beeinträchtigen. Dies erkannten australische Forschende im Rahmen einer aktuellen Studie.
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Besitzerinnen und Besitzer von Zimmer- oder Gartenpflanzen puhlen und zupfen gerne an ihren Pflanzen herum. Das sollten sie besser lassen, schlägt ein australisches Forscherteam der La Trobe University in Melbourne vor. Pflanzen nehmen bei Berührungen durch Menschen, Tiere, sogar durch Artgenossen und andere Pflanzen nachweislich gesundheitliche Schäden. Grund sind genetische Veränderungen in der Pflanze, die durch die Berührung angestoßen werden. Die Forschenden veröffentlichten ihre Studienergebnisse kürzlich im „Plant Journal“.

Pflanzen werden nicht gerne angefasst. Ständige Berührungen können das Pflanzenwachstum um bis zu 30 Prozent reduzieren. (Bild: JackF/fotolia.com)

Antatschen unerwünscht!

„Die leichteste Berührung von Menschen, Tieren, Insekten oder sogar Pflanzen, die sich im Wind berühren, löst eine umfangreiche Genreaktion in der Pflanze aus“, berichtet Professor Whelan in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Innerhalb von 30 Minuten nach der Berührung werde eine Kettenreaktion in der Pflanze angestoßen, die rund 10 Prozent des gesamten Genoms verändere. Dies gehe mit einem enormen Energieaufwand einher, der dann für Wachstum und Blüte fehle. Laut der Studie führen wiederholte Berührungen zu einem um 30 Prozent verringertem Pflanzenwachstum.

Gründe noch ungeklärt

„Wir wissen noch nicht, warum Pflanzen so stark auf Berührungen reagieren“, ergänzt Co-Autor der Studie Dr. Yan Wang. Die Forschenden halten die starke Reaktion für einen genetischen Abwehrmechanismus. Hier würden sich viele neue Forschungsfelder eröffnen, denn diese Erkenntnisse könnten auch zu neuen Ansätzen und Optimierungen im Acker- und Gemüseanbau führen.

Kann eine Pflanze zwischen Freund und Feind unterscheiden?

„Wir wissen, dass, wenn ein Insekt auf einer Pflanze landet, Gene aktiviert werden, die die Pflanze darauf vorbereiten, sich gegen das Gefressen werden zu wehren“, so Dr. Yang. Allerdings gebe es auch Insekten, die Vorteile für die Pflanzen bringen. Laut Professor Whelan ist es mit diesen Erkenntnissen möglich, weniger berührungsempfindliche Pflanzensorten zu identifizieren und zu züchten.

Berührungsunempfindliche Pflanzen sollen Aufschluss bringen

„Da wir nicht verstehen, warum Pflanzen eine so starke Abwehrreaktion auf Berührung zeigen, müssen wir zuerst verstehen, was einige der Folgen sein könnten, wenn wir weniger berührungsempfindliche Sorten züchten wollen“, betont der Professor. Es bestehe auch die Gefahr, dass dann der Pflanze wichtige Abwehrmechanismen fehlen und sie anfälliger für Krankheiten wird. (vb)

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Gesunde Knolle: Ingwer hat mehr Einfluss auf unsere moralischen Entscheidungen als wir denken


Gesunder Ingwer kann die moralischen Reaktionen von Menschen beeinflussen

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Ingwer sind seit langem bekannt. Die Knolle hat aber noch viel mehr Auswirkungen auf den Menschen. In einer Studie kanadischer Wissenschaftler hat sich gezeigt, dass Ingwer auch Einfluss auf unsere moralischen Entscheidungen haben kann.
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Einfluss auf moralische Reaktionen

Ingwer ist nicht nur äußerst gesund, sondern kann auch beim Abnehmen helfen. Doch die Knolle hat noch wesentlich mehr Auswirkungen auf den Menschen. Forscher der University of British Columbia in Vancouver (Kanada) haben festgestellt, dass Ingwer auch Einfluss auf unsere moralischen Reaktionen haben kann. Die Ergebnisse der Wissenschaftler wurden im Fachblatt „Journal of Personality and Social Psychology“ veröffentlicht.

Einer Studie zufolge kann Ingwer einen Einfluss auf unsere moralischen Entscheidungen haben. (Bild: pilipphoto/fotolia.com)

Gesunde Knolle

Es ist lange bekannt, dass Ingwer gesund ist und auch gegen Schmerzen und Krankheiten hilft. So wirkt die Knolle laut einer Studie bei Regelschmerzen lindernd. Selbst in der Krebstherapie kommt Ingwer manchmal zum Einsatz.

Der Deutschen Krebshilfe zufolge hat die Wurzel eine überzeugende Wirkung gegen die mit einer Chemotherapie verbundenen Magenbeschwerden sowie Übelkeit und Erbrechen.

Zudem wirkt Ingwer effektiv bei Erkältungskrankheiten.

Und auch als Hausmittel bei Völlegefühl ist die Knolle beliebt. Zudem wirkt sie bei Verdauungsproblemen, Durchfall und zahlreichen anderen Beschwerden.

In der Naturheilkunde wird die Wurzel schon seit längerem gegen hohe Blutfettwerte eingesetzt. Außerdem wirkt Ingwer entzündungshemmend und kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken.

Selbst schlechter Atem lässt sich mit Ingwer bekämpfen.

Auswirkungen auf die menschliche Psyche

Doch Ingwer hat auch Auswirkungen auf unsere Psyche, wie die kanadischen Wissenschaftler nun feststellten.

Wie auf dem Portal „Psychology Today“ berichtet wird, fand das Forscherteam um Professor Jessica Tracy von der University of British Columbia heraus, dass die Hemmung von Ekel die Missbilligung bestimmter moralischer Verstöße verringert.

Eingedämmt haben sie den Ekel mit Ingwer.

Studienteilnehmer mussten ekelhafte Bilder bewerten

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, teilten die Forscher die Studienteilnehmer in zwei Gruppen ein. Die Probanden der einen Gruppe nahmen Ingwer-Pillen ein, die anderen schluckten Placebos, ohne jeweils zu wissen, welche Tabletten sie bekamen.

Nach 40 Minuten, in denen der Ingwer wirken konnte, sahen die Teilnehmer einige ekelhafte Bilder, die zum Beispiel Erbrochenes zeigten, und bewerteten diese auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht angewidert) bis 7 (sehr angewidert).

Laut „Psychology Today“ gab es bei den sehr abstoßenden Bildern zwar keine unterschiedliche Bewertung der Teilnehmer, doch die mäßig ekelhaften Aufnahmen wurden von den Probanden der Ingwer-Gruppe im Vergleich zu denen, die ein Placebo genommen hatten, als weniger abstoßend bewertet.

Moralische Konfliktsituationen beurteilen

In einem zweiten Themenkomplex sollten die Teilnehmer moralische Konfliktsituationen beurteilen.

Bei mäßig schweren Szenarien wie der Geschichte über einen Mann, der eine aufblasbare Sexpuppe bestellt, die wie seine Sekretärin aussieht, zeigten Menschen, die Ingwer konsumierten, weniger Ablehnung und Abscheu als diejenigen, die ein Placebo genommen hatten.

Als es jedoch um einen Mann ging, der seinen überfahrenen Hund gegessen hat, da er neugierig war, wie Hundefleisch schmeckt, hatte Ingwer keinen Einfluss auf das moralische Urteil. Es scheint, dass Ingwer die Abscheu bei gemäßigten, aber nicht schweren Szenarien reduziert.

Die Studie legt also nahe, dass Ingwer auch moralische Abscheu beeinflusst – bis zu einem gewissen Punkt. Und dies hat Einfluss auf das Treffen von Entscheidungen. (ad)

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