Wie gesund ist Lachs wirklich?


Ist Lachs ein Superfood?

Der Lachs ist mit rund drei Kilogramm pro Jahr der beliebteste Speisefisch der Deutschen. Völlig zurecht, denn er enthält nicht nur jede Menge gute Inhaltsstoffe, sondern ist außerdem eine gute Vorsorge gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Das gilt zwar für viele Fischsorten – aber keine ist so schmackhaft wie der rosafarbene König der Fjorde.
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Woher kommt die rosa Farbe?

Bei Wildlachs entsteht die Färbung durch die Ernährung der Fische von kleinen Krebsen und Garnelen. Die ernähren sich nämlich ihrerseits von Algen, welche das rote Pigment Astaxanthin enthalten. Beim Zuchtlachs werden Garnelenschrot, rote Trockenhefe und Algen extra für die Färbung zugefüttert. Auf die geschmackliche oder gesundheitliche Qualität haben diese Zutaten keinen Einfluss – aber das Auge isst schließlich mit.

Lachs ist weltweit der beliebteste Speisefisch. (Bild: gitusik/fotolia.com)

Die Fettsäuren

Von hohem gesundheitlichem Wert sind die im Lachs enthaltenen Inhaltsstoffe – insbesondere die langkettigen Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Je nach Studie schwankt der Nutzen zwischen sehr gering und sehr deutlich. Insbesondere bei der Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall scheint der Fisch aber seinem guten Ruf gerecht zu werden.

So erklärt Antje Gahl, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), nach Auswertung von über 50 Studien zu dieser Thematik: „Diese Fettsäuren scheinen ungünstige Blutfette zu senken und günstige anzuheben, gegen zu hohen Blutdruck zu wirken, die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern und so das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken.“

Empfehlung

Die DGE empfiehlt Menschen aller Altersgruppen, jede Woche ein- bis zweimal Fisch zu essen. Davon sollten etwa 70 Gramm Fettfisch wie Lachs, Hering oder Makrele ausmachen. Eine Ausnahme bilden Schwangere. Diese sollten Lachs – wie jeden anderen Fisch – nur gut durchgegart genießen und auf keinen Fall roh zu sich nehmen, da sonst Parasiten mit aufgenommen werden könnten.

Nährstoffbombe

Lachs enthält jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, etwa Vitamin A, D, E sowie Kalzium, Magnesium, Jod, Fluor und Selen. Kohlenhydrate hat er keine, dafür aber viel Eiweiß und weit weniger Kalorien, als man es bei einem Fettfisch vermuten würde, nämlich gerade mal rund 130 Kilokalorien auf 100 Gramm. Sein Verzehr sättigt, macht aber nicht dick.

Zuchtlachs oder Wildlachs? Eine Überraschung

Die Diplom-Oekotrophologin Anje Gahl betont, dass die Qualität von Zuchtlachs mit der des Wildlachs absolut mithalten kann. Mehr noch: Zuchtlachs enthält sogar fünfmal so viele langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest herausfand.

Zuchtlachs ist qualitativ genauso gut wie Wildlachs. (Bild: kranidi/fotolia.com)

Das liegt daran, dass sich die Lachse in freier Natur wesentlich mehr bewegen und oft hunderte von Kilometern zurücklegen, um an ihre Laichplätze zu kommen. Zuchtlachse dagegen setzen durch ihren geringeren Energieverbrauch mehr Fett an.

Mehr als 90 Prozent der von uns verzehrten Lachse stammen aus Aquafarmen. Der Riesenhunger nach dem Feinschmecker-Fisch ließe sich durch die ständig schrumpfenden Bestände an Wildlachs gar nicht stillen. Die meisten Lachse züchtet Norwegen. Etwa 400 Millionen Lachse schwimmen dort in Aquakulturen. Aber auch in Schottland, Irland, China und Chile werden sie im großen Stil gezüchtet.

Antibiotika im Zuchtlachs

Viele Konsumenten befürchten, dass die Schadstoff-Belastung bei Lachsen aus bis zu 100.000 Tiere umfassenden Wasserfarmen sehr groß sein könnte. Insbesondere giftige Metalle wie Quecksilber, Kadmium und Blei werden oft vermutet, da Kaltwasserfische häufiger mit diesen Rückständen aus der Industrie und dem Abfall belastet sind. Die Studie von Stiftung Warentest zeigt jedoch: In keiner der 30 Proben aus den Bereichen Frischware, Tiefkühl- und Räucherlachs traten nennenswerte Spuren der genannten Schadstoffe auf. Weder beim Zucht- noch beim Wildlachs.

Problematisch könnte der Zuchtlachs aber in Sachen Medikamentenbelastung sein. Denn in früheren Tests enthielt er häufig Rückstände von Antibiotika. Doch inzwischen werden Zuchtlachse sehr früh geimpft. Antibiotika kommt dagegen kaum noch zum Einsatz. Folgerichtig fand Stiftung Warentest auch bei den Fischen aus Aquakulturen keinerlei Antibiotika-Rückstände.

Pestizid im Lachsfutter

Anders ist das mit Ethoxyquin. Die Substanz wird dem meist pflanzlichen Fischfutter (vor allem Soja) als Konservierungsmittel zugesetzt. Ursprünglich wurde das Gift als Pflanzenschutzmittel eingesetzt und ist in diesem Zusammenhang als erbgut- und organschädigender Stoff in Europa inzwischen verboten. Im Tierfutter ist es aber noch erlaubt. Für Fleisch, Eier und Milch gibt es Höchstgrenzen – nicht jedoch für Fisch. Fünf der 30 von Stiftung Warentest untersuchten Zuchtlachs-Proben enthielten das Pflanzengift. Doch auch hier könnte es in Zukunft Verbesserungen geben: In EU-Zuchtfarmen ist der Zusatz dieses Pflanzenschutzes im Fischfutter nur noch bis 2020 erlaubt.

Bio-Lachs ist besser

Die Schadstoff-Belastung bei Lachs aus Bio-Kulturen ist viel geringer. Zwar stammt auch Bio-Lachs aus großen Zuchtanlagen, doch haben die Fische im Vergleich zu konventionellen Aquafischfarmen mehr Raum zur Verfügung. Außerdem ist der Einsatz von Chemie weitgehend untersagt. Für die Haltbarmachung des Futters (Bio-Getreide und Fischreste aus nachhaltigem Fischfang) kommt etwa nur Vitamin E in Frage, aber kein giftiges Pflanzenschuzmittel.

Die Lachslaus

Ein Problem teilen sich die Bio-Lachse aber mit allen anderen Zuchtlachsen: die Lachslaus. Der Parasit setzt sich am Fisch fest, saugt großflächig an ihm, macht ihn anfällig für viele Krankheiten und bedroht so viele Bestände. Die Züchter versuchen, der Laus mit Ultraschall, Putzerfischen oder Pflanzenextrakten beizukommen, um nicht zur chemischen Keule greifen zu müssen. Auch eine Tieferlegung der Kulturen wird versucht, weil die Lachslaus sich in Tiefen unter 25 Meter nicht wohlfühlt. All diese Maßnahmen könnten den beliebten Speisefisch in den nächsten Jahren verteuern und ihn vielleicht wieder zu dem machen, was er einmal war: eine teure Delikatesse und keine Massenware.

Wildlachs ist nicht die Lösung

Wer in Hinblick auf chemische Belastung und Parasitenbefall nun lieber zum Wildlachs greifen möchte, der irrt. Auch der wird mittlerweile nämlich von der Lachslaus befallen. Dazu gesellen sich bei den wilden Fischen noch Fadenwürmer, die sich nicht wie die Lachslaus an der Oberfläche aufhalten, sondern im Fleisch leben. Auch wenn Nematoden beim Tiefgefrieren (minus 20 Grad) sowie Garen (ab 70 Grad) absterben und ungefährlich für den Menschen sind: der Gedanke verdirbt einem einfach den Appetit!

Wildlachs ist nicht gesünder als Zuchtlachs. (Bild: Alexey/fotolia.com)

Die Güte-Siegel

Lachs aus Biokulturen scheint die beste und gesündeste Wahl zu sein. Aber welches Siegel hält, was es verspricht? Als besonders verlässlich haben sich hier Naturland und das norwegische Biosiegel Debio erwiesen. Doch auch Zuchtlachs aus konventioneller Aquakultur ist meist besser als sein Ruf, weil die Züchter sich wirklich bemühen, die Bedingungen für die Lachse immer weiter zu verbessern.

Eine Entscheidungshilfe liefern die Fischsiegel. Bei Zucht- und Wildlachs empfiehlt sich beispielsweise Ware mit dem ASC-Siegel (Aquaculture Stewardship Council), das für nachhaltige Fischerei und verantwortungsvolle Aquakultur steht. Das früher angesehene MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) geriet hingegen in Kritik, weil manche der MSC-Fischereien scheinbar überfischen und Grundschleppnetze einsetzen, die Flora und Fauna des Meeresbodens zerstören. Das berichtete beispielsweise die ARD in „Story im Ersten: Das Geschäft mit dem Fischsiegel – Die dunkle Seite des MSC“.

Tiefgekühlt oder frisch?

Gesundheit und Qualität sind das A und O. Aber wie sieht es beim Geschmack und der Kühlung aus? Hier schwören einige Gourmets auf Frischware, andere finden Tiefkühl-Lachs mindestens genauso gut. Bei den Nährstoffen ist die tiefgekühlte Ware sogar vorn. Denn die Tiere werden meist bereits beim Fang oder am Ufer schockgefroren, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Beim Geschmack ist allerdings der frische Fisch vorn: bei allen Proben, die bei Stiftung Warentest geschmacklich mit „sehr gut“ abschnitten, handelte es sich um frische Zuchtlachsfilets.
Übrigens sind die unbehandelten Lachsfilets besonders förderlich für die Gesundheit. Räucherlachs, gebeizter oder Stremellachs sollten dagegen nicht zu häufig konsumiert werden, da sie viel Salz und im Rauch enthaltene Stoffe wie Benzpyren oder Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) enthalten. Diese stehen im Verdacht, Krebs zu begünstigen.

Frischware oder Tiefkühl-Lachs? Geschmackssache! (Bild: safrana/fotolia.com)

Genlachs

Weil die Nachfrage wächst könnte es in Zukunft sogar noch weitere Auswahlmöglichkeiten geben: In Kanada kam vor kurzem genmanipulierter Lachs auf den Markt. Dabei wurde Zuchtlachs mit den Genen von Königslachs und Schellfisch verbessert. Im Ergebnis wächst er wesentlich schneller und wird deutlich größer als die bis jetzt bekannten Arten. Außerdem laufen Tests mit transgenem Fisch. Dabei erhält der Lachs Futter aus genetisch modifiziertem Getreide, wodurch sich die Bildung von Omega-3-Fettsäuren steigern lässt. Ob diese Neuzüchtungen auch in Deutschland auf den Markt kommen und sich durchsetzen werden, bleibt angesichts der deutlich kritischeren Haltung zur Gentechnik jedoch eher zweifelhaft.

Fazit

Wer auf Güte-Siegel achtet, kann den Fisch mit gutem Gewissen genießen. Die Belastung mit Schadstoffen ist gering und meist kleiner als bei anderen vergleichbaren Speisefischen. Dabei kann der Verbraucher zwischen Bio-Lachs, Wildlachs oder Zuchtlachs aus konventionellen Aquafarmen wählen. All diese Sorten sind voll guter Inhaltsstoffe und für eine gesunde Ernährung sehr wertvoll. (fs)

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Forscher: Aktivierter Sauerstoff hilft gegen antibiotikaresistente Bakterien


Experten entwickeln neue Form der Behandlung für MRSA

Antibiotika resistente Bakterien werden eine immer größere Bedrohung für die Menschheit. Das lebensbedrohliche Bakterium MRSA stellt dabei keine Ausnahme dar. Es kann sich schnell ausbreiten und ist resistent gegen die bisherige Behandlung. Forscher entwickeln jetzt eine Technik, die Licht zur Aktivierung von Sauerstoff nutzt, so dass dieser in der Lage ist, antibiotikaresistente Bakterien zu bekämpfen.
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Die Wissenschaftler der University of Cincinnati stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass durch Licht aktivierter Sauerstoff zur Behandlung von antibiotikaresistenten Bakterien eingesetzt werden kann. Die Mediziner publizierten die Ergebnisse ihrer Studie beim diesjährigen 256th National Meeting & Exposition of the American Chemical Society (ACS).

MRSA ist ein gefährliches Bakterium, welches mittlerweile resistent gegen Antibiotika geworden ist. Also suchten Mediziner nach neuen Möglichkeiten, um MRSA zu bekämpfen. (Bild: royaltystockphoto/fotolia.com)

Neue Form der Behandlung könnte auch bei Krebs helfen

Die neu entwickelte Methode könnte helfen, resistente MRSA-Bakterien zu bekämpfen, ohne dabei auf Antibiotika zurückzugreifen. Die Methode könnte auch verwendet werden, um andere mikrobielle Infektionen und möglicherweise sogar Krebs zu behandeln, sagen die Experten.

Desinfektion in Krankenhäusern muss verbessert werden

Klinische Einrichtungen haben derzeit wenig Alternativen, wenn sie versuchen, MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) zu heilen. Eine dieser Methoden ist eine verbesserte Desinfektion. Beispielsweise hat eine kürzlich durchgeführte Studie ergeben, dass die Desinfektion aller Patienten, welche in eine sogenannte Akutstation aufgenommen wurden, die Rate der Infektionen im Blutkreislauf halbiert. Dieses Verfahren ist jedoch in den meisten Krankenhäusern nicht durchführbar, erläutern die Mediziner.

Farbstoffmoleküle zur Behandlung von MRSA?

Anstatt auf Antibiotika zu setzen, welche gegen einige Bakterien wie MRSA bereits nicht mehr wirksam sind, verwendeten die Wissenschaftler bei ihrer Studie Photosensibilisatoren, meist Farbstoffmoleküle, die bei Beleuchtung mit Licht angeregt werde, sagt Studienautor Dr. Peng Zhang von der University of Cincinnati in einer Pressemitteilung. Dann wandeln die Photosensibilisatoren Sauerstoff in sogenannte reaktive Sauerstoffspezies (Sauerstoffradikale) um, welche anschließend die Bakterien angreifen, fügt der Experte hinzu.

Warum der Einsatz von Photosensibilisatoren problematisch ist

Obwohl andere Forscherteams bereits mit der Verwendung dieser Arten von Photokatalysatoren zur Abtötung von Bakterien experimentiert haben, zerstörten sie nicht genug Mikroorganismen, um Infektionen wirksam abzuwenden. Photosensibilisatoren in molekularer Form neigen dazu, nicht ausreichend korralliert zu sein, um signifikante Schäden zu verursachen. Darüber hinaus sind viele von ihnen hydrophob. Dies macht es schwierig, sie in wässrigen Medien zu dispergieren, wo typischerweise Mikroorganismen existieren, sagen die Forscher.

Neuer Photosensibilisator enthält Edelmetall-Nanopartikel

Die Wissenschaftler entwickelten einen neuen, in Wasser dispergierbaren, hybriden Photosensibilisator, der Edelmetall-Nanopartikel enthält, welche mit amphiphilen Polymeren versehen sind, um die molekularen Photosensibilisatoren einzuschließen. Diese hybriden Photosensibilisator sind viel effektiver beim Abtöten einer Vielzahl von Bakterien, als entsprechende Zusammensetzungen, welche keine Metallpartikel enthalten, erklären die Experten.

Laut den Forschern bieten diese neuen Nanopartikel zwei Vorteile. Das Metall hat einen sogenannten plasmonischen Verstärkungseffekt, welcher die Erzeugung einer reaktiven Sauerstoffspezies fördert, während gleichzeitig die Photosensibilisatoren an einer Stelle konzentriert werden, um einen stärker lokalisierten Angriff auf die Bakterienzellen zu erzielen. Ein konzentrierter Angriff ist immer effektiver, verglichen mit vielen einzelnen Angriffen, fügen die Mediziner hinzu.

Wie würde eine Behandlung ablaufen?

Photosensibilisatoren können zu einem Spray oder Gel gemacht werden. Wenn das Spray irgendwann in Zukunft für den Markt zugelassen wird, könnte es von Medizinern auf jede Oberfläche gesprüht werden und anschließend würde es mit blauem oder rotem Licht beleuchtet, um vorhandene Bakterien, einschließlich MRSA, zu entfernen. Diese Methode könnte auch vielversprechend bei direkten Wundanwendungen sein, um Infektionen zu beseitigen und die Heilung zu unterstützen.

Erste Versuche an menschlicher Haut waren vielversprechend

Die Wissenschaftler haben kürzlich Experimente an Laborproben mit menschlicher Haut durchgeführt und festgestellt, dass der Photosensibilisator die Hautzellen nicht abtötet. Zusätzlich zur Beseitigung von MRSA sind die Nanopartikel auch ideal dazu geeignet, um Hautkrebszellen zu zerstören. Die Nanopartikel arbeiten effektiv mit der Beleuchtung von rotem Licht, welches eine lange Wellenlänge hat, die tief in die Haut eindringt. Dies ist besonders wichtig für die Behandlung von Hautkrebs. Außerdem konnte bei der Studie festgestellt werden, dass die Nanopartikel auch Nagelpilz eliminieren. (as)

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Chronische Krank im Job: Verschweigen oder doch lieber drüber reden?


Sag ich’s oder nicht? Entscheidungsunterstützung für chronisch Erkrankte

Viele Menschen im Berufsleben gehen trotz chronischen Erkrankungen zur Arbeit. Die Anzahl der Beschäftigten mit chronischen Leiden und Behinderungen wird aufgrund der demographischen Entwicklungen in Zukunft noch ansteigen, so die Einschätzung des Lehrstuhls für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln. Für Betroffene stellt sich häufig die Frage, ob sie ihre Krankheit verschweigen oder Vorgesetzte und Kollegen einweihen sollten. Das Projekt „Sag ich’s?“ soll chronisch Kranken bei der Entscheidungsfindung helfen.
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Für viele immer noch ein Tabuthema: Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen wie chronische Schmerzen verschweigen häufig ihre Leiden bei der Arbeit – aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Universität zu Köln arbeitet derzeit gemeinsam mit dem forschenden BioPharma-Unternehmen AbbVie, der BAG Selbsthilfe und dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) an einer interaktiven Hilfe für Betroffene. Bei dem Projekt „Sag ich’s?“ können Interessierte demnächst eine Online-Reflexionshilfe verwenden, die bei der Entscheidungsfindung helfen soll.

Viele Beruftätige verschweigen chronische Leiden gegenüber Vorgesetzten und Kollegen aus Angst vor negativen Folgen. Dabei kann ein offener Umgang viele positive Aspekte haben. Die Online-Hilfe „Sag ich’s?“ soll Betroffene bei der Entscheidung unterstützen. (Bild: WavebreakMediaMicro/fotolia.com)

Chronische Erkrankungen im Job – mehr Regel als Ausnahme

„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird das Arbeiten mit einer chronischen Erkrankung immer mehr zur Regel als zur Ausnahme“, schreiben die Experten der Universität zu Köln in einer Pressemitteilung zu dem Projekt. Aus Angst vor Diskriminierung würden viele Betroffene davon absehen, Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen über ihre Leiden aufzuklären.

Schon der erste Schritt ist eine Hürde

„Der Schritt zu einer persönlichen Beratung in Selbsthilfeorganisationen oder durch den Betriebsarzt ist ebenfalls eine hohe Hürde“, erläutert Dr. Wolfang Panter, Präsident des VDBW. Dabei könne ein offener Umgang zahlreiche Vorteile haben. Die Aufklärung könne zu mehr Unterstützung am Arbeitsplatz führen sowie Druck und Stress mindern, da die Erkrankung nicht länger versteckt werden muss. Die Online-Hilfe biete eine anonyme Unterstützung und stelle für Betroffene nur eine geringe Schwelle dar, so Dr. Panter.

Wie funktioniert das Projekt?

„Wir arbeiten mit einer Mischung aus Erklärvideos und Fragen, die zum Nachdenken anregen sollen“, berichtet Professorin Dr. Mathilde Niehaus, Leiterin des Lehrstuhls für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln. So sollen chronisch Erkrankte darin unterstützen werden, für ihre individuelle Situation die bestmögliche Entscheidung zu treffen. „Und dabei bleibt natürlich alles anonym“, so die Professorin.

Keine Patentlösungen, sondern eine Entscheidungshilfe

Ziel des Projektes sei nicht, eine Patentlösung für diese Fragestellung zu liefern, sondern eine interaktive Reflexionshilfe anzubieten. Das so erworbene Feedback zur individuellen Situation könne dabei helfen, die möglichen Konsequenzen der Entscheidung besser einschätzen zu können.

Gleichberechtigung am Arbeitsplatz

„Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns weiter für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit chronischen Erkrankungen im Arbeitsleben ein“, ergänzt Dr. Patrick Horber, Geschäftsführer von AbbVie Deutschland. Um das Online-Angebot zu einer sinnvollen Unterstützung zu machen, werden in den Entwicklungsprozess Betriebsärzte, Selbsthilfe-Organisationen, Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen einbezogen.

Arbeitsklima spielt eine entscheidende Rolle

In einer Pilotstudie mit 250 Probandinnen und Probanden mit chronischen Erkrankungen konnten bereits erste Erkenntnisse zu wichtigen Rahmenbedingungen gewonnen werden. Dabei zeigte sich, dass insbesondere das Arbeitsklima eine Rolle dabei spielt, ob ein offener Umgang positive oder negative Konsequenzen nach sich zieht. „Die Vermutung, dass das Klima beziehungsweise die Kultur am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle dafür spielen, ob ein offener Umgang positive Konsequenzen für die Betroffenen hat, wird durch die Studie empirisch bestätigt“, resümiert Dr. Martin Danner, Geschäftsführer der BAG Selbsthilfe.

Unterstützt vom Bundesministerium

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat ebenfalls einen Förderbescheid erteilt. Nun beginnt die 30-monatige Projektphase, in der die Online-Hilfe entstehen soll. (vb)

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Bedenklicher Anstieg: Bereits mehr als 41.000 Menschen an Masern erkrankt


Masernepidemie in Europa – Schon 37 Todesfälle

Über 41.000 Kinder und Erwachsene in Europa erkrankten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 an Masern. Dies geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Damit würden die Halbjahreswerte jetzt schon doppelt so hoch liegen, wie die Ganzjahreswerte der vergangenen Jahre. Bereits 37 Menschen seien an den Folgen der Infektionskrankheit gestorben.
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„Nach der niedrigen Anzahl der Masern-Fälle im Jahr 2016 erleben wir einen dramatischen Anstieg von Infektionen mit ausgedehnten Ausbrüchen“, berichtet Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, in einer Stellungnahme zu Infektionsgeschehen. Die Krankheitsfälle seien in dem ersten Halbjahr 2018 außergewöhnlich hoch. Laut WHO gab es im Vergleich 2017 nur 23.927 Masern-Fälle im gesamten Jahr, im Jahr 2016 sogar nur 5.273 Erkrankungen.

Die WHO berichtet über ein besonders starkes Vorkommen der Masern in der ersten Hälfte des Jahres 2018. Schon jetzt seien in Europa doppelt so viele Fälle gemeldet worden, wie in den Jahren zuvor. (Bild: Photozi/fotolia.com)

WHO fordert ein schnelles Handeln

„Wir fordern alle Länder auf, unverzüglich umfassende und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung dieser Krankheit zu stoppen“, fordert die Regionaldirektorin. Gute Gesundheit für alle beginne mit der Impfung.

Sieben Länder erwischte es besonders hart

In sieben europäischen Ländern wüteten die Masern besonders stark, darunter Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland, Serbien und die Ukraine. Hier wurden laut dem WHO-Bericht mehr als 1.000 Infektionen pro Land gemeldet. Insbesondere in der Ukraine ist die Situation brisant – mit 23.000 gemeldeten Fällen stellt das Land mehr als die Hälfte aller Erkrankungen. Die meisten Todesfälle gab es mit 14 Opfern in Serbien.

Geringe Impfraten in Europa

Die Europäische Regionale Verifizierungskommission für Masern und Röteln (RVC) veröffentlichte kürzlich eine Bewertung der endemischen Ausbreitung von Masern. Die RVC kritisiert, dass in einigen europäischen Ländern eine unzureichende Überwachung von Masern stattfinde. Des Weiteren sei die Durchimpfungsrate zum Teil gering.

Rückschläge in der Masern-Bekämpfung

„Dieser partielle Rückschlag zeigt, dass jede Person, die nicht immun ist, verletzlich ist“, kommentiert Dr. Nedret Emiroglu, Direktor der Abteilung für Gesundheitsnotfälle beim WHO-Regionalbüro für Europa. Jedes Land müsse darauf drängen, die Deckung der Impfung zu vergrößern und Immunitätslücken zu schließen.

Masern sind außergewöhnlich ansteckend

„Das Masernvirus ist außergewöhnlich ansteckend und verbreitet sich leicht bei anfälligen Individuen“, erläutern die WHO-Experten. Um Ausbrüche zu vermeiden werde eine 95-prozentige Impfdeckung in jeder Gemeinde benötigt. Laut WHO herrschen große Unterschiede innerhalb Europas bezüglich der Durchimpfungsrate. Während in einigen Regionen die 95 Prozent Rate erreicht wurde, kamen andere Regionen nicht mal auf 70 Prozent.

Einige Regionen sind immer noch sehr verletzlich

„Wir müssen unsere bisherigen Errungenschaften feiern, ohne dabei diejenigen aus den Augen zu verlieren, die immer noch verletzlich sind“, resümiert Dr. Jakab. Einige Regionen würden dringend die anhaltende Aufmerksamkeit der WHO erfordern.

Masern können gestoppt werden

„Wir können diese tödliche Krankheit stoppen“, so Jakab. Dies könne aber nur gelingen, wenn jeder seinen Teil dazu beitrage. Sein Kind und sich selbst zu impfen und andere an die Impfung zu erinnern, könne dazu beitragen, Leben zu retten. (vb)

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Diese Dampfbehandlung lässt eine vergrößerte Prostata binnen Minuten schrumpfen


Ganz ohne Operation: Vergrößerte Prostata in 10 Minuten heilen

Männern, die an Symptomen einer vergrößerten Prostata leiden, können in England nun von einer neuen nicht-invasiven Behandlung profitieren. Das gerade mal zehnminütige Verfahren soll fortan routinemäßig zum Einsatz kommen, wie mehrere englische Zeitungen berichten. Dabei wird ein Dampfstrahl in die Prostata geleitet, der einen Teil des Gewebes absterben und die Prostata so schrumpfen lässt. Die neue Therapie kann ambulant durchgeführt werden, eine stationäre Aufnahme ist nicht erforderlich.
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Allein in England könnte die neue Dampfstrahl-Behandlung mit dem Namen „Rezum“ eine neue Hoffnung für über zwei Millionen Betroffene darstellen. Wie englische Medien berichten, wurde das Verfahren bereits an 150 Patienten getestet und lieferte bemerkenswerte Ergebnisse. Eine baldige Zulassung seitens der englischen Gesundheitsbehörde NHS ist laut Medienberichten sehr wahrscheinlich. Das neue Verfahren wird auf der Website „rezum.com“ näher erläutert.

Eine vergrößerte Prostata tritt bei fast jedem zweiten Mann über 50 Jahre auf. Dabei kann es zu Blasenentleerungsstörungen kommen, unter denen die Betroffenen zum Teil massiv leiden. Das neue nicht-operative Dampfstrahl-Verfahren Rezum könnte diese Problematik in nur 10 Minuten neutralisieren. (Bild: bilderzwerg/fotolia.com)

Rezum bietet eine alternative Möglichkeit

Professor Hashim Ahmed ist ein führender Experte in der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs und Prostatavergrößerung. Er bietet die neue minimalinvasive Behandlung für Männer mit gutartigem Wachstum der Prostata in London an. Die Durchführung dauert 10 bis 15 Minuten unter örtlicher Betäubung. Nach zwei bis drei Stunden können die Patienten bereits wieder nach Hause. Dabei habe das Verfahren ein sehr geringes Risiko von Nebenwirkungen wie Inkontinenz oder Potenzstörungen.

Wie funktioniert die neue Behandlung

Bei der Behandlung wird ein dünner Plastikschlauch über die Harnröhre in die Nähe der Prosata gebracht. Über diesen Schlauch wird heißer Dampf circa ein Zentimeter tief in die Prostata injiziert. Der Dampf tötet während der Abkühlung eine gewisse Menge an Prostatagewebe ab, was sie letztendlich schrumpfen lässt. Das tote Gewebe wird vom Körper entsorgt. Das Rezum Verfahren wurde bereits 2017 ausführlich in dem Fachjournal „Urology Times“ erläutert.

Vorteile einer Rezum-Behandlung

Wie Professor Hashim Ahmed auf der Rezum-Webseite erläutert, bietet das nicht-invasive Verfahren eine gute Alternative zur ständigen medikamentösen Behandlung oder einer Operation bei einer vergrößerten Prostata. Dabei soll es zu spürbaren Symptomverbesserungen innerhalb von zwei Wochen kommen. Es wäre nur eine einfache ambulante Therapie von Nöten, die keine Vollnarkose erfordere. Außerdem bleibe die Sexual- und Harnfunktionen erhalten. Innerhalb weniger Tage könnten die Patienten zu ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren.

Über Prostatavergrößerung

Eine Prostatavergrößerung ist eine lokalisierte Vergrößerung der Prostata bei alternden erwachsenen Männern. Sie betrifft ungefähr 50 Prozent der Männer im ALter über 50 Jahre und bis zu 90 Prozent der Männer über 80 Jahre. Das übermäßige Wachstum von Prostatagewebe kann dazu führen, dass die Harnröhre zugedrückt wird, wodurch der Harnfluss blockiert wird und Beschwerden beim Wasserlassen auftreten. Die Beschwerden bei Prostatavergrößerung können einen großen Einfluss auf die Lebensqualität eines Menschen haben.

Gründe für die Wucherung unklar

Wie die Experten auf der Rezum-Webseite erläutern, ist es derzeit nicht bekannt, warum die Prostata bei der Mehrheit der Männer über das mittlere Alter hinaus weiter wächst. Betroffene klagen häufig darüber, dass sie öfter auf die Toilette müssen und danach das Gefühl haben, die Blase sei nicht vollständig entleert. Folgende Beschwerden können frühzeitig auf eine vergrößerte Prostata hinweisen:

  • Häufige Toilettengänge,
  • schwacher und langsamer Urinstrahl,
  • Gefühl einer nicht vollständig entleerten Blase,
  • Urinstrom stoppt und startet ständig während des Wasserlassens,
  • Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens,
  • gelegentliche Kontrollverlust des Urinflusses.

(vb)

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