Zombie-Infektion breitet sich immer weiter aus – Erste Fälle auch in Europa


Neue Studie zeigt: Auch Menschen sind gefährdet

Amerikanische Behörden berichten derzeit von der starken Ausbreitung einer rätselhaften Erkrankung, die von den amerikanischen Medien als „Zombie-Krankheit“ betitelt wird. Der Name wurde von den Symptomen der Krankheit abgeleitet, denn Betroffene zeigen eine drastische Gewichtsabnahme, Koordinationsschwierigkeiten, vermehrten Speichelfluss, mangelnde Angst und Aggressionen. Bislang sind nur Tiere, vorwiegend Elche und Rehe betroffen. Im Labor zeigte sich jedoch, dass auch Affen infiziert werden können. Somit bestehe laut den amerikanischen Behörden auch eine Gefahr für den Menschen.
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Forschende der amerikanischen Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) warnen derzeit vor einer starken Ausbreitung der so bezeichneten „Zombie-Krankheit“. Dabei handelt es sich um die Chronic Wasting Disease (CWD – wörtlich übersetzt: Chronische Auszehrungskrankheit), die vorwiegend Hirsche, Elche und Rentiere befällt (beispielsweise Wapiti, Schwarz- und Weißwedelhirsche). Nach Angaben des CDC geben neuste Studien Anlass zur Sorge, dass auch Menschen gefährdet werden könnten. Die Krankheit endet bei den Tieren tödlich und es gibt derzeit keine Behandlungen oder Impfstoffe.

Liegen die Wurzeln der europäischen Vorstellung von Zombies im Voodoo? (Bild: Tabthipwatthana/fotolia.com)
Eine Krankheit, die Menschen in Zombies verwandelt, stellt ein beliebtes Thema in Horrorfilmen dar. Die Chronic Wasting Disease, die sich derzeit in den USA bei Tieren ausbreitet, kommt diesem Szenario wohl am nächsten und wird deshalb auch als „Zombie-Krankheit“ bezeichnet. (Bild: Tabthipwatthana/fotolia.com)

Bislang noch keine menschlichen Fälle bekannt

Wie die amerikanische Behörde berichtet, sind bisher noch keine Fälle von CWD-Infektionen bei Menschen gemeldet. „Tierstudien legen jedoch nahe, dass CWD ein Risiko für einige Arten von Affen darstellt“, warnen die Behörden in einer Mitteilung. In Laborstudien zeigte sich, dass Affen, die Fleisch von den infizierten Tieren aßen oder in Kontakt mit Gehirn- oder Körperflüssigkeiten kamen, auch an CWD erkrankten. Somit sei auch eine Ansteckung für den Menschen nicht auszuschließen.

USA, Kanada, Norwegen, Finnland und Südkorea betroffen

Laut CDC hat sich im Januar 2019 die Krankheit in mindestens 24 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten sowie in zwei kanadischen Provinzen bei frei lebenden und gezüchteten Rehen und Elchen ausgebreitet. Es wurden auch Fälle in Norwegen und Finnland gemeldet. Außerdem wurde infiziertes Fleisch in Südkorea importiert, wo anschließend auch die ersten Fälle gemeldet wurden. „Sobald CWD in einem Gebiet auftaucht, können die Erreger für lange Zeit in der Umgebung verbleiben“, betonen die Gesundheitsbehörden.

Die Karte zeigt die Gebiete, in denen sich die Krankheit bereits ausgebreitet hat. (Bild: Center for Disease Control and Prevention)

Großes Ansteckungspotential

Bei den Rehen und Elchen wurde ein großes Ansteckungspotential beobachtet. So soll sich die Krankheit bei frei lebenden Tieren in betroffenen Gebieten auf jedes zehnte Tier, in stark besiedelten Gebieten auf jedes vierte Tier übertragen haben. Bei Zuchttieren auf engerem Raum beträgt die Infektionsrate sogar 79 Prozent.

Wie überträgt sich CWD?

Forschende gehen nach derzeitigen Erkenntnissen davon aus, dass sich die Erkrankung durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Kot, Speichel, Blut oder Urin zwischen den Tieren ausbreitet. Der Erreger ist dabei ein anormal gefaltetes Protein, welches über die Körperflüssigkeiten weitergegeben werden kann. Nach Beobachtungen und Einschätzungen der amerikanischen Behörden kann das Protein längere Zeit ohne Wirt in der Umgebung (Wasser oder Boden) verbleiben und so auch Tiere infizieren, die keinen direkten Kontakt mit einem infizierten Tier hatten.

Krankheitssteckbrief

CWD ist eine fortschreitende, tödliche Krankheit, die das Gehirn, das Rückenmark und viele andere Gewebe betrifft. Die Erkrankung gehört zur Familie der sogenannten Prionenerkrankungen, bei denen schädliche Proteine für die Symptome verantwortlich sind. Zu dieser Familie gehört beispielsweise auch der Rinderwahnsinn, der sich beim Menschen als Creutzfeldt-Jakob-Krankheit äußert. Forschende gehen davon aus, dass die abnormalen Proteine (Prionen) andere gesunde Proteine im Körper schädigen und so massive Schäden in gesamten Körper, vorwiegend aber im Gehirn und Rückenmark verursachen. CWD endet in allen Fällen tödlich. Die Inkubationszeit von CWD kann über ein Jahr betragen, bis sich die ersten neurologischen Anzeichen zeigen. Typische Symptome sind:

  • drastischer Gewichtsverlust (Untergewicht),
  • Koordinationsschwierigkeiten,
  • Gehschwierigkeiten,
  • Teilnahmslosigkeit,
  • ständiges sabbern,
  • starker Durst,
  • häufiges Wasserlassen,
  • herabhängende Ohren,
  • Verlust der Angst vor Menschen,
  • erhöhte Reizbarkeit,
  • Aggressionen.

(vb)
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Hausmittel: Wie gut hilft Hühnersuppe tatsächlich gegen Erkältungen?


Hühnersuppe das ideale Hausmittel bei Erkältungen?

Bei Erkältungen greifen viele Menschen auf Hausmittel zurück, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Doch einige beliebte Hausmittel verschlimmern die Erkältung. Warme Hühnersuppe ist indessen tatsächlich gut zur Linderung der Erkältungsbeschwerden geeignet. Wieso, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in einer aktuellen Pressemitteilung.
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„Viele Menschen verlassen sich auf eine Hühnernudelsuppe, um eine Erkältung zu lindern, aber nur wenige wissen genau, warum die warme Brühe Erleichterung bringt“, berichtet der BVKJ. Unter Berufung auf die Ausführung der Ernährungsexpertin Sandy Allonen in einer Pressemeldung des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston erläutert der Berufsverband, welche Faktoren Hühnersuppe zum idealen Hausmittel bei Erkältungen machen.

Einen heiße Hühnersuppe ist als gegen Erkältungen besonders zu empfehlen. (Bild: Thomas Francois/fotolia.com)

Hausmittel bei Erkältungen beliebt

Da bei Erkältungen die Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung äußerst eingeschränkt sind, greifen viele Betroffene auf Hausmittel gegen Erkältungen zurück. Die warme Hühnernudelsuppe kommt hierbei relativ häufig zum Einsatz. Und tatsächlich können die Inhaltsstoffe der Suppe zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig

„Studien haben gezeigt, dass eine herzhafte Schüssel voll Hühnernudelsuppe dazu beitragen kann, die verstopfte Nase etwas zu befreien und Erkältungssymptome zu lindern“, zitiert der BVKJ die klinische Ernährungsberaterin Sandy Allonen. Der Expertin zufolge ist dies auf die Zutaten zurückzuführen. Die warme klare Brühe wirke beruhigend und sorge für Flüssigkeitszufuhr. Bei einer Erkältung sei es wichtig, viel Flüssigkeit aufzunehmen, um gut hydratisiert zu bleiben. Auch eigne sich die Suppe besonders bei Halsschmerzen, so Allonen. Ein bisschen Salz und Gewürze können dabei nicht schaden, da sie gegen den Geschmacksverlust bei einer Erkältung helfen und eventuell etwas den Appetit anregen, betont die Expertin.

Stärkung des Immunsystems

Das enthaltene Hühnchen in der Suppe ist reich an Proteinen. Dies stärkt Allonen zufolge das Immunsystem. Zudem bilde die Fleischbeilage eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe wie B-Vitamine, die ebenfalls das Immunsystem stärken und die Verdauung fördern. Darüber hinaus sei Hühnchen auch reich an Tryptophan, was dem Körper helfe, Serotonin zu produzieren. Dies verbessere seinerseits die Stimmung und vermittle ein Gefühl von Komfort, was die Hühnernudelsuppe zu einem wahren „Wohlfühlnahrungsmittel“ mache.

Vitamine, Antioxidantien und Mineralien

Auch die Gemüsebeilagen wie Karotten, Sellerie und Zwiebeln sind mit dem enthaltenen Vitamin C, Vitamin K sowie anderen Antioxidantien und Mineralien äußerst gesund. Dies helfe nicht nur dabei, ein gesundes Immunsystem aufzubauen, um Viren abzuwehren, sondern bewirke auch, dass sich der Körper schneller von einer Krankheit erholt, berichtet der BVKJ unter Berufung auf die Aussagen von Allonen. Nicht zuletzt liefern die enthaltenen Nudeln ausreichend Kohlenhydrate und machen satt. „Kohlenhydrate sind die bevorzugte Energiequelle für den Körper. Nach einer ordentlichen Portion Suppe fühlt man sich deshalb weniger schlapp“, zitiert der BVKJ die Ernährungsexpertin.

Viele positive Effekte der Hühnernudelsuppe

Bei einer warmen Hühnersuppe hilft laut Aussage der Expertin sogar deren Dampf. Dieser könne die Atemwege öffnen und das Atmen erleichtern. Außerdem habe er eine leichte entzündungshemmende Wirkung, die dazu beitragen könne, die Muskeln zu entspannen und die Beschwerden bei Erkältungssymptomen zu lindern. Insgesamt sprechen also eine Reihe von Gründen dafür, bei der nächsten Erkältung auf Hühnernudelsuppe als Hausmittel zur Linderung der Symptome zurückzugreifen. (fp)

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Rückrufaktion: Möbelhäuser müssen krebserregendes Geschirr vom Markt nehmen


Entweichende Giftstoffe in Bambus-Schalen

Mehrere Verbraucherschutzportale berichten derzeit von entweichenden Giftstoffen aus verschiedenen Bambus-Geschirr-Produkten der Möbelhäuser „Dänisches Bettenlager“ und „Jysk“. Im Rahmen von Untersuchungen wurde festgestellt, dass erhöhte Mengen von krebserregendem Formaldehyd freigegeben werden, wenn in die Bambus-Schalen Flüssigkeiten über 70 Grad Celsius eingefüllt werden.
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Aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutz rufen die Möbelhäuser „Dänisches Bettenlager“ und „Jysk“ ihre großen und kleinen Bambus-Schüsseln mit den Artikelnummern 49059002 sowie 49059003 zurück. Die Artikel können auch ohne Vorlage des Kassenbons, unter Erstattung des vollen Kaufpreises in jeder Filiale zurückgeben werden, melden die Verbraucherschutzportale „produktwarnung.eu“ und „cleankids.de“.

Diese Bambus-Schüsseln in der kleinen und großen Ausführung mit den Artikelnummer 49059002 und 49059003 werden zurückgerufen. (Produktabbildung: Dänisches Bettenlager / JSYK)

Mangelnde Informationen

Auf den deutschen Webseiten der Möbelhäuser wird bislang nichts von dem Rückruf erwähnt (Stand 19. Februar 2019). Unklar ist auch, von welchem Hersteller die Produkte stammen und ob die betroffenen Bambus-Schalen noch im Verkauf sind. Offenbar werden die Giftstoffe erst freigesetzt, wenn sich Flüssigkeiten über 70 Grad Celsius über mehrere Minuten in den Schüsseln befinden.

Update
Nun berichtet auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit über den Rückruf. Nach dortigen Angaben wurden die Schüsseln vom Hersteller Bettenwelt GmbH & Co. KG produziert. Die Ware wurde bereits am 03. Januar 2019 europaweit aus dem Verkauf genommen.

Welche Gesundheitsgefahren gehen von Formaldehyd aus?

Nach Angaben des Bundesumweltamtes zählt Formaldehyd zu den krebserregenden Substanzen der Kategorie 1 B. Es wird häufig als Klebstoffbestandteil in Holzwerkstoffen verwendet und kann unter bestimmten Umständen an die Raumluft abgegeben werden. Bei erhöhten Konzentrationen können Reizungen der Augen und Schleimhäute entstehen. Des Weiteren steht Formaldehyd unter Verdacht, Asthma bronchiale zu verstärken oder auszulösen. Die Konzentration von Formaldehyd sollte in der Raumluft so gering wie möglich gehalten werden, empfiehlt das Bundesumweltamt. (vb)

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(Bild 1:Patrick-Daxenbichler/fotolia.com)

Aldi ruft Wurst wegen Krankheitserregern zurück – Ernsthafte Durchfall-Erkrankungen drohen


Krankmachende Bakterien in Aldi-Wurst gefunden

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt derzeit vor einer Wurst, die bei Aldi Süd und in einigen Filialen von Aldi Nord vertrieben wird. Im Rahmen einer Untersuchung wurden in einer Probe des Produkts krankmachende Bakterien des Typs Listeria monocytogenes gefunden, die die ernste Erkrankung Listeriose auslösen können. Von dem Verzehr der Wurst wird dringend abgeraten.
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Es handelt sich um den Artikel „Schinken-Rotwurst“ in der 100 Gramm Verpackung des Herstellers Franz Wiltmann GmbH & Co. KG. Die betroffene Wurst hat das Mindesthaltbarkeitsdatum 08. März 2019. Nach Angaben des Herstellers wurde die Ware in allen Filialen von Aldi Süd und in den drei Aldi Nord-Regionen Hannoversch Münden, Werl und Wittstock vertrieben.

Die Schinken-Rotwurst von Aldi in der 100 Gramm Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08. März 2019 wird wegen gesundheitsgefährdenden Bakterien zurückgerufen. (Bild: Eisenhans/fotolia.com)

Mangelnde Informationen

Sowohl auf der Webseite von Aldi Nord als auch auf der Aldi-Süd Webseite wird nicht über den Rückruf informiert. Lediglich der Hersteller selbst warnt auf der Firmenwebseite vor der kontaminierten Wurstware. Eine Abbildung des Produktes wurde ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt. Nach Angaben des Herstellers kann die gekaufte Wurstwaren in die Filialen von Aldi Süd und Aldi Nord zurückgebracht werden, wo dann der Kaufpreis erstattet wird. Andere Produkte der Firma Franz Wiltmann seien nicht betroffen.

Update
Aldi Nord und Süd haben mittlerweile auf den Rückruf reagiert und warnen in einer Kundeninformation auf den Webseiten der Unternehmen.

Listerien-Bakterien können gefährlich sein

Listerien im Essen können zahlreiche Beschwerden hervorrufen. So kann es beispielsweise zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen. Auch juckende Hautausschläge sind möglich. In manchen Fällen drohen schwere Komplikationen bei denen es zu gefährlichen Folgeerkrankungen wie einer Gehirnhautentzündung oder einer Blutvergiftung kommt. Besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem gehören zur Risikogruppe für schwere Verläufe. Dazu zählen beispielsweise ältere Menschen, HIV-Patienten, Alkoholkranke und Personen mit Diabetes.

Schwangere sind besonders gefährdet

Fast die Hälfte aller Listeriose-Fälle betreffen Schwangere, da sich das Immunsystem während einer Schwangerschaft verändert und es so anfälliger für die Bakterien wird. Die Listerien können außerdem auf das ungeborene Kind übertragen werden und so im schlimmsten Fall zu einer Früh- oder Totgeburt führen.

Listeriose ist meldepflichtig

Listeriose gehört in Deutschland zu den meldepflichtigen Krankheiten. Wer das betroffene Produkt verzehrt hat und im Anschluss die hier beschriebenen Symptome oder ein generelles Unwohlsein verspürt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und auf eine mögliche Listeriose hinweisen. Da die Erreger noch Wochen nach der Erkrankung im Darm verbleiben, ist eine besondere Hygiene der Sanitäranlagen ratsam, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden. (vb)

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Gesundheitsrisiko: Geflügelfleisch nicht mit Wasser abspülen!



In vielen Rezepten steht, Geflügel sollten wir vor dem Zubereiten mit Wasser abspülen. Das ist nicht nur überflüssig, sondern sogar gefährlich, warnt der britische National Health Service.
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Gegen Bakterien?

Infektiöse Bakterien wie Campylobacter auf rohem Geflügelfleisch lassen sich weder mit kaltem noch warmem Wasser abspülen.

Abspülen beseitigt den Krankheitserreger Camylobacter in Geflügel nicht, sondern verteilt ihn. (Bild: alain wacquier/fotolia.com)

Warum ist Abspülen gefährlich?

Wenn wir abgespültes Geflügel anbraten, spritzt das Fett-Wasser Gemisch mit den potenziell darin enthaltenen Keimen bis zu 50 cm durch die Luft, und so gelangen die Erreger viel besser in unseren Kreislauf, als wenn wir das Abspülen bleiben lassen.

Ist Abspülen immer sinnlos?

Nein, ist es nicht. Bei rohen Salaten und Gemüsen ist es sogar notwendig, anhaftende Erde, eventuelle Rückstände von Pestiziden etc. abzuspülen und/oder abzubürsten, um so Gifte und Keime zu beseitigen. Diese Erreger stecken aber nicht im Gemüse.

Jedes zweite Hühnchen und mehr trägt den Erreger in sich

2017 waren mehr als 50 % der Hähnchen im deutschen Einzelhandel von Campylobacter befallen, also ist Hähnchenfleisch zur Hälfte mit gefährlichen Durchfallkeimen kontaminiert.

Durchfall und Darminfektion

Campylobacter infiziert Magen und Darm und führt zu starkem Durchfall. Jährlich erkranken in Deutschland daran offiziell bis zu 70.000 Menschen.

Wie groß ist die Gefahr, sich zu infizieren?

Schon eine kleine Menge der stäbchenförmigen Erreger kann einen Menschen infizieren.

Warum ist Abspülen gefährlich?

Beim Abspülen verteilen sich die Erreger auf dem Schneidebrett, der Arbeitsfläche, dem Waschbecken oder der Küchenbürste. Dort kommen sie nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit anderen Lebensmitteln im Kontakt, die oft nicht gegart werden – im Unterschied zum Geflügel.

Vorsicht bei Immunschwäche

Für einen gesunden Menschen mit starken Abwehrkräften ist eine Infektion mit Campylobacter unangenehm; er muss viel Flüssigkeit zu sich nehmen und Mineralien ersetzen. Für Kleinkinder, Schwangere und alte Menschen kann ein Infektion mit dem Erreger in selten Fällen tödlich enden.

Tupfen statt Spülen

Wenn Sie das Geflügel vor dem Zubereiten reinigen möchten, dann tupfen Sie es mit einem trockenen Küchentuch ab und geben dies dann in die Wäsche oder schmeißen es weg. Vermeiden Sie es, mit dem rohen Geflügel in Hautkontakt zu kommen.

Gefrierwasser entfernen

Schütten Sie aufgetautes Gefrierwasser des Geflügels unbedingt weg und sorgen Sie dafür, dass nicht zu garende Lebensmittel damit keinen Kontakt haben. Hier sammeln sich die Erreger.

Garen statt spülen

Nehmen Sie Geflügel nur gut durchgegart zu sich. Dann brauchen Sie auch keine Angst vor Bakterien zu haben. Im Unterschied zum warmen Wasser aus dem Wasserhahn sind die Temperaturen beim Kochen, Braten und Backen so hoch, dass die Erreger sterben.

Essen, ohne krank zu werden

Wenn Sie erstens das rohe Geflügelwasser wegschütten und zweitens das Fleisch gut durchgaren, sind Gefahren durch Mikroben nahezu ausgeschlossen – Cambylobacter-Infektionen ebenso wie gefährliche Seuchen. (Dr. Utz Anhalt)

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