Mann verstirbt nach dem Verzehren von Eichhörnchen an schwerer Infektion

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Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Mann nach dem Verzehr von Eichhörnchen-Hirn gestorben

In den USA ist ein Mann an einer äußerst seltenen Krankheit gestorben, nachdem er Eichhörnchen gegessen hatte. Durch den Verzehr der Tiere hatte sich der 61-Jährige offenbar mit der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) infiziert, eine tödlich verlaufende und unbehandelbare Erkrankung des Gehirns.
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Patient verlor den Kontakt zur Realität

Wie die Nachrichtenseite „Live Science“ berichtet, ist in den USA ein Mann an einer äußerst seltenen Krankheit gestorben, nachdem er Eichhörnchen-Gehirne gegessen hatte. Den Angaben zufolge war der 61-Jährige im Jahr 2015 in ein Krankenhaus in Rochester (US-Bundesstaat New York) gebracht worden, nachdem seine Denkfähigkeit nachgelassen hatte, er den Kontakt zur Realität verlor und nicht mehr selbstständig gehen konnte. Die Ärzte der Klinik stellten fest, dass der Patient an einer Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) litt.

Mann Verstirbt Nach Dem Verzehren Von Eichhörnchen An Schwerer Infektion
In den USA ist ein Mann an der extrem seltenen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) gestorben. Infiziert hatte sich der 61-Jährige wohl durch den Verzehr von Eichhörnchen. (Bild: Vojtech Herout/fotolia.com)

Menschliche Variante des Rinderwahnsinns

Laut „Live Science“ wurde bei einer MRT-Untersuchung des Kopfes des Mannes festgestellt, dass das Gehirn des Patienten ähnlich aussah wie bei Menschen mit der relativ neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK), einer tödlichen Gehirnkrankheit.

Den Angaben zufolge wurden bislang weltweit nur ein paar hundert Fälle von vCJK gemeldet, die meisten davon in den 1980er und 1990er Jahren nach dem Verzehr von kontaminiertem Rindfleisch in Großbritannien.

„Die Creutzfeldt-Jakob Krankheit gilt als menschliche Variante des sogenannten „Rinderwahnsinns“ (BSE) und kommt beim Menschen sowohl als „sporadische“ Form (ohne eindeutige Verursachung), als erbliche aber auch als durch Infektion erworbene Form vor“, erklärt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. auf ihrer Webseite.

„Entsprechend gelten Gewebe und Körperflüssigkeiten von erkrankten Lebewesen als potenziell infektiös“, heißt es dort weiter.

Patient war Hobbyjäger

Bei dem US-Amerikaner war es wohl der Verzehr von Eichhörnchen, der zu der Infektion führte. Denn wie die Familie des Verstorbenen berichtete, jagte der 61-Jährige gerne und aß auch Eichhörnchen-Gehirne.

Wie Dr. Tara Chen erklärte, blieb es jedoch unklar, ob der Mann das gesamte Hirn oder nur Fleisch konsumierte, das mit Teilen des Eichhörnchen-Gehirns kontaminiert war.

Die Ärztin hatte den Patienten nicht selbst behandelt, entlarvte aber den Fall, während sie einen Bericht über vermutete Fälle von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit schrieb, die sie in den letzten fünf Jahren in ihrem Krankenhaus gesehen hatte.

Äußerst seltene Krankheit

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) ist eine Erkrankung, von der jedes Jahr weltweit nur etwa einer von einer Million Menschen betroffen sind, heißt es in dem Bericht der Seite „Live Science“.

Es ist eine „schwächende Krankheit“, die schnell voranschreitet und normalerweise innerhalb eines Jahres nach der Diagnose zum Tod führt, erklärte Chen.

Es gibt keine Behandlung oder Heilung.

Dennoch ist eine schnelle Diagnose von CJK wichtig, da es sonst womöglich zu Infektionen von weiteren Personen kommen könnte.

In dem Bericht wird daher auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass Ärzte die CJK-Diagnose im Auge behalten sollten.

Auch hierzulande warnten Mediziner vor der gefährlichen Krankheit. (ad)

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