Mediziner: Mit diesen fünf Regeln kann man Darmkrebs tatsächlich verhindern


Darmkrebs vorbeugen: Diese fünf einfachen Tipps reduzieren das Erkrankungsrisiko

Gesundheitsexperten zufolge gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Viele Erkrankungen wären jedoch vermeidbar. Forscher haben nun gezeigt, dass jeder Mensch sein persönliches Darmkrebsrisiko reduzieren kann, indem er fünf einfache Regeln befolgt.
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Früherkennung kann Leben retten

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr sterben hierzulande rund 26.000 Menschen daran. Viele Erkrankungen könnten jedoch verhindert werden, wenn mehr Menschen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen würden. Die Darmspiegelung ist besonders wichtig, wenn es in der Familie schon zu Darmkrebsfällen gekommen ist. Zudem lässt sich das Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil verringern. Experten heben hier fünf einfache Regeln besonders hervor.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. In einer Studie hat sich nun gezeigt, dass man sein Darmkrebsrisiko durch das Befolgen fünf einfacher Regeln deutlich mindern kann. (Bild: Alex/fotolia.com)

Fünf bedeutende Lebensstilfaktoren

Gesundheitsexperten zufolge ist Darmkrebs derzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

„Unter anderem sind dafür die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich“, erklärt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer Mitteilung.

„Aber jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er auf einen gesunden Lebensstil achtet“, so der Forscher.

Gezeigt wird dies auch in einer im Fachjournal „Gastroenterology“ veröffentlichten Studie, für die Hoffmeister und seine Kollegen vom DKFZ die Daten von mehr als 4.000 Darmkrebs-Patienten und 3.000 gesunden Kontrollpersonen analysierten.

Aus der Untersuchung haben sich fünf Lebensstilfaktoren herauskristallisiert, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs verbunden sind:

  1. auf das Rauchen verzichten
  2. wenig oder gar keinen Alkohol trinken
  3. gesunde Ernährung
  4. ein möglichst normales Körpergewicht halten
  5. ausreichende körperliche Aktivität

Gesunden Lebensstil pflegen

„Je mehr der gesunden Lebensstilfaktoren die Studienteilnehmer auf sich vereinten, desto niedriger war ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt Hoffmeister.

So hatten beispielsweise Teilnehmer, die nicht rauchten, sich gesund ernährten und körperlich aktiv waren, bereits ein niedrigeres Darmkrebsrisiko als Teilnehmer, die sich bei keinem der fünf Lebensstilfaktoren an die gesunde Variante hielten.

Wer jedoch einen durchweg gesunden Lebensstil pflegte, sprich alle fünf Lebensstilfaktoren beherzigte, hatte das niedrigste Darmkrebsrisiko.

Den Angaben zufolge erwiesen sich die fünf Lebensstilfaktoren als etwa gleich bedeutend in der Darmkrebsprävention.

„Es spielte eine untergeordnete Rolle, ob es das Nichtrauchen, die gesunde Ernährung oder die körperliche Aktivität war, die beherzigt wurden. Mit allen Varianten reduzierten die Studienteilnehmer ihr Darmkrebsrisiko“, ergänzt Prudence Carr, die Erstautorin dieser Studie.

Unabhängig von der familiären Vorgeschichte

Allerdings hat auch die genetische Ausstattung Konsequenzen für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Laut dem DKFZ wurden in den vergangenen Jahren mehr als 50 Genvarianten entdeckt, die das Darmkrebsrisiko leicht erhöhen.

„Es gibt Menschen, die aufgrund ihres genetischen Profils ein etwas höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken als andere“, erklärt Carr.

„Doch unsere Studie zeigt, dass sie ihr Darmkrebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil ebenso senken können wie diejenigen, die ein geringeres genetisches Risiko haben“, so die Wissenschaftlerin.

Der Zusammenhang zwischen Lebensweise und Darmkrebsrisiko bestand auch unabhängig von der familiären Vorgeschichte der Studienteilnehmer. Es spielte auch keine Rolle, ob sie in der Vergangenheit schon einmal eine Darmspiegelung gehabt hatten oder nicht.

Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gemindert

„Die Empfehlung, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, gilt somit für jeden Menschen, unabhängig von seinem genetischen Darmkrebsrisiko“, sagt Hoffmeister.

„Und natürlich würde nicht nur das Darmkrebsrisiko durch eine gesündere Lebensweise gesenkt werden. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für viele andere Krankheiten“, betont der Experte.

Die DKFZ-Wissenschaftler möchten nun in weiteren Studien untersuchen, wie stark sich trotz eines leicht erhöhten genetischen Risikos durch mehrere vorbeugende Maßnahmen das Darmkrebsrisiko absenken lässt – beispielsweise durch einen gesünderen Lebensstil und das Durchführen von Vorsorgeuntersuchungen. (ad)

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Kann die exotische Konjak-Knolle beim Abnehmen helfen?


Die Konjak-Knolle soll die Pfunde purzeln lassen

Regelmäßger Konjak-Konsum kann beim Abnehmen helfen. Gemeint ist natürlich nicht der alkoholische Namensvetter Cognac, sondern die seit 3000 Jahren in Asien verwendete Konjak-Knolle der Teufelszunge (Amorphophallus konjac). Verantwortlich für den schlankmachenden Effekt ist der in der Knolle enthaltene Wirkstoff Glucomannan, der aufgrund seiner enormen Quellfähigkeit ein Sättigungseffekt erzielt.
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In Deutschland ist die Konjak-Knolle eher unbekannt – in Asien wie zum Beispiel in Japan kommt sie schon seit 3000 Jahren auf den Tisch. Die Wurzel kann bis zu 25 Zentimeter Durchmesser erreichen und wird häufig zu Konjakmehl verarbeitet, aus dem beispielsweise Nudeln hergestellt werden können.

Die hierzulande weniger bekannte Konjak-Knolle ist reich an Ballaststoffen und kann mit ihrem natürlichen Sättigungseffekt bei einer Ernährungsumstellung helfen. (Bild: amawasri/fotolia.com)

Die kohlenhydratelose Alternative zur Kartoffel?

In Aussehen und Konsistenz lässt sich die Konjak-Knolle am ehesten mit der Kartoffel vergleichen. Sie enthält aber weder für den Menschen verwertbares Protein noch Kohlenydrate. Dafür ist sie sehr reich an wasserlöslichen Ballaststoffen, die vom Verdauungstrakt deutlich besser verwertet werden können.

Wie wirkt Glucomannan auf dem Körper?

Die Konjak-Knolle enthält den Wirkstoff Glucomannan. Dieser erzeugt einen stark sättigenden Effekt im Körper, weil er bei Kontakt mit Wasser auf die 50-fache Größe aufquellen kann. Der Magen und der Darmtrakt reagieren auf den aufgequellten Ballaststoff und vermitteln ein gesättigtes Gefühl.

Kein Wundermittel, aber eine gute Hilfestellung

Stiftung Warentest testete Abnehmmittel mit Glucomannan auf ihre Wirksamkeit. Tatsächlich kann der sättigende Effekt beim Abnehmen helfen. Besonders zu Beginn einer Diät kann so ein Heißhunger vermieden werden und die Umstellung erleichtern. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten, da sich der Körper an den Effekt gewöhnt. Glucomannan ist also eher als Hilfsmittel zur Umstellung auf eine kalorienärmere Kost anzusehen.

Natürlich oder als Kapsel

Glucomannan wird in Apotheken und Drogeriemärkten meist in Form von Pulvern und Kapseln verkauft. Wer die natürlichere Einnahme bevorzugt, der kann Glucomannane in Form von Glasnudeln (zum Beispiel Shirataki) aufnehmen. Wichtig ist, dass bei der Einnahme von Kapseln und Pulvern nicht die vorgegebenen Mengen überschritten werden und genügend Wasser mitgetrunken wird, da es sonst zu Magenproblemen, einem Blähbauch oder Atemnot aufgrund des heftigen Quelleffekts kommen kann.

Sind Glucomannane gesundheitsschädlich?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit untersuchte im Jahr 2017 in einer Studie, ob Glucomannane gesundheitsschädlich sind. Das Gremium kam zu dem Schluss, dass die Verwendung von Konjac nicht gesundheitsschädlich ist, sofern die Gesamtaufnahme aus allen Quellen unter drei Gramm Glucomannan pro Tag bleibt. Bei der Ernährungsuntersuchung kam es bei einigen Erwachsenen, die über 12 Wochen eine Dosis von drei Gramm Glucomannan am Tag einnahmen, zu leichten Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung. Ansonsten konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. (vb)

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Rauchentwöhnung: Dieses Enzym verringert die Abhängigkeit ohne Entzugserscheinungen auszulösen


Beendet ein Enzym die Abhängigkeit von Nikotin?

Die World Heath Organization WHO stuft das Rauchen als eine globale Epidemie ein, welche jährlich etwa fünf bis sechs Millionen Todesfälle verursacht. Forscher haben jetzt ein Enzym entwickelt, welches Nikotin abbauen kann, ohne dabei Entzugserscheinungen auszulösen.
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Die Wissenschaftler des Scripps Research Institute haben jetzt einen Wirkstoff entwickelt, welcher Menschen dabei helfen könnte, das Rauchen aufzugeben. Das Enzym baut Nikotin bereits im Blut ab. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Science Advances“.

Rauchen erhöht das Risiko für einen Manganmangel. (Bild: BillionPhotos.com/fotolia.com)

Wie könnte Nikotinsucht überwunden werden?

Viele Forscher weltweit suchen nach neuen Wegen, welche Menschen dabei helfen können, die schädliche Sucht des Rauchens zu überwinden – von einem Impfstoff, der die angenehmen Wirkungen von Nikotin verhindert, bis hin zu magnetischen Impulsen, die an das Gehirn abgegeben werden und die Substanzabhängigkeit dämpfen.

Enzym NicA2-J1 arbeitet äußerst effektiv

Den Wissenschaftlern des Scripps Research Institute gelang bereits im Jahr 2015 ein großer Durchbruch auf diesem Gebiet: Sie entdeckten zunächst ein natürliches Enzym namens NicA2 im Boden eines Tabakfeldes, das von einer Bakterie namens Pseudomonas putida produziert wird. Seitdem hat das Team daran gearbeitet dieses Enzym zu optimieren, wodurch es wirksamer bei der Jagd und Vernichtung von Nikotin in der Blutbahn eines Tieres ist und dort länger im Blutkreislauf bleibt. Das neu entwickelte Enzym hat die Bezeichnung NicA2-J1. In Tierversuchen erweist sich das Enzym als äußerst effektiv bei der Senkung der Nikotinblutspiegel bei Ratten, sagen die Forscher in einer Pressemitteilung. In Rattenmodellen, die entwickelt wurden, um eine menschliche Abhängigkeit von Nikotin nachzuahmen, zeigten die Tiere nach der Behandlung mit dem neuen Enzym einen unglaublich niedrigen Nikotinspiegel in ihrem Blutstrom, fügen die Autoren der Studie hinzu. Noch wichtiger ist, dass die Tiere nach der Aufnahme des Enzyms keine signifikanten Entzugserscheinungen zeigten.

NicA2-J1 verringert die Abhängigkeit ohne Entzugserscheinungen

Das Besondere an diesem Enzym ist, dass es genug Nikotin entfernt, um die Abhängigkeit zu verringern, aber genug lässt, um die Tiere davon abzuhalten, schwere Entzugserscheinungen zu bekommen, erklären die Wissenschaftler. Die Studie untersuchte auch die längerfristigen Auswirkungen des Enzyms, insbesondere im Hinblick auf den Rückfall in die Abhängigkeit. Nikotin wurde den Tieren zehn Tage lang vorenthalten, wonach eine Injektion von Nikotin verabreicht wurde. Die Tiere, die ursprünglich mit NicA2-J1 behandelt wurden, zeigten im Vergleich zu den unbehandelten Ratten ein signifikant reduziertes Suchtverhalten, was darauf hindeutet, dass das Enzym langfristig vorteilhafte Auswirkungen hat.

Nebenwirkungen sind minimal

Einer der faszinierenden Aspekte dieser Forschung ist, dass die Wissenschaftler daran arbeiten, Nikotin im Blutkreislauf zu eliminieren, bevor das Nikotin das Gehirn erreicht. Im Gegensatz zu anderen neuen Techniken, verhindert diese Methode, dass die Droge überhaupt zum Gehirn gelangt. Dies ist ein sehr aufregender Ansatz, weil die Nikotinabhängigkeit reduziert werden kann, ohne Heißhunger und andere schwere Entzugssymptome zu verursachen, und der Vorgang funktioniert im Blutkreislauf, nicht im Gehirn, weshalb die Nebenwirkungen minimal sein sollten, sagen die Autoren der Studie.

Forschung an Menschen ist nötig

Natürlich wurden die Ergebnisse noch nicht bei Menschen reproduziert, aber die Forscher sind zuversichtlich, dass sie nach jahrelanger Arbeit jetzt bereit sind, menschliche Studien mit dem ersten Enzym durchzuführen, welches Nikotin im Blutkreislauf zerstört. Sicherheit und Wirksamkeit bei Menschen sind immer noch große Hürden, die es zu überwinden gilt, aber wenn die Forschung weiter voranschreitet, könnte diese Behandlung eine unglaublich nützliche neue Hilfe sein, um das Rauchen aufzugeben. Dies könnte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt das Leben retten, resümieren die Studienautoren. (as)

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Soziale Folgen von Krebs: Viele Krebs-Patienten leben in Armut


Krebserkrankungen ziehen häufig Armut nach sich

Es ist schon schlimm genug, von einer Krebserkrankung betroffen zu sein. Allerdings zeigt eine aktuelle Studie, dass es oft auch noch zu schweren sozialen Folgen kommt. Bei vielen Erkrankten verschlechtert sich die finanzielle Situation im Laufe der Krankheit erheblich. Dies liegt nicht nur an der verminderten Leistungsfähigkeit vieler Betroffener. Über die Hälfte der befragten Patienten wußte nicht, welche Leistungen ihnen gesetzlich zustehen und wie sie diese in Anspruch nehmen können.
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In dem Projekts „Krebs und Armut“ untersuchten Forschende der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost und dem Institut für Angewandte Forschung Berlin die sozioökonomischen Folgen von Krebserkrankungen. Das Team stellt dabei fest, dass sich die wirtschaftliche Situation von Krebs-Erkrankten in den Jahren nach der Diagnose im Schnitt deutlich verschlechtert. Ein Drittel der Befragten war drei Jahre nach der Krebsdiagnose nicht mehr berufstätig und bei denjenigen, die zurück ins Arbeitsleben kehrten, verschlechterte sich das Durchschnittsgehalt.

Wie eine aktuelle Studie offenlegt, sind Krebserkrankte oft aufgrund ihrer Krankheit von langfristigen finanziellen Problemen betroffen. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)

Krebs und Armut gehen Hand in Hand

„Mit dem Projekt konnten wir zeigen, dass die wirtschaftliche Situation in den Jahren nach der Erkrankung deutlich schwieriger wird“, resümiert Studienleiter Professor Dr. Stefan Dietsche die Studienergebnisse in einer Pressemitteilung. Außerdem habe sich gezeigte, dass die Beratung der Patientinnen und Patienten in vielen Fällen nicht ausreichend ist und diese nicht wissen, welche Leistungen ihnen zustehen.

Zum Teil gravierende Einschnitte

Wie Professor Dietsche berichtet, wurden die Sozialleistungen bei einer Mehrzahl der 300 Befragten als nicht ausreichend empfunden. Die finanziellen Einschränkungen waren bei einem Großteil so gravierend, dass die Betroffenen nicht nur deutlich weniger Geld für Freizeit, Unterhaltung oder Genussmittel hatten, sondern dass auch Grundbedürfnisse wie Ernährung, Bekleidung oder die finanzielle Absicherung massiv eingeschränkt waren.

Verringertes Einkommen nach einer Krebserkrankung

Zusätzlich zu den Befragungen wurden Daten von 3000 Krebspatienten der AOK Nordost ausgewertet. Alle befanden sich im arbeitsfähigen Alter. Dabei zeigte sich, dass rund ein Drittel nach der Erkrankung in der Arbeitslosigkeit verblieb. Zwar kehrten zwei Drittel ins Arbeitsleben zurück, erhielten aber geringere Durchschnittslöhne als vor der Erkrankung. „Als Hauptgrund für die veränderte Erwerbssituation gaben die Betroffenen einen Rückgang der Leistungsfähigkeit an“, berichten die Forschenden.

Großes Unwissen über Sozialleistungen

Weiterhin deckte die Studie auf, dass eine große Unwissenheit darüber herrscht, welche Sozialleistungen den Betroffenen zustehen und wie sie diese in Anspruch nehmen können. 57 Prozent der Teilnehmenden fühlten sich unzureichend über das Thema Sozialleistungen informiert. „Das ist ein Punkt, der besser werden muss – schließlich geht es hier um existenzielle Fragen“, mahnt Professor Dietsche.

Weitere Untersuchungen

In einem Folgeprojekt will das Team um Professor Dietsche die sozialen Folgewirkungen von Krebserkrankungen noch tiefergehend untersuchen. „Wir wollen aber nun noch stärker auf die Lebenssituation der Betroffenen schauen und deren Sichtweisen berücksichtigen“, so der Experte. (vb)

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Das machen Omega-3-reiche Meeresfrüchte mit Deinem Körper


Wie schützen wir unsere Gesundheit im gehobenen Alter?

Die Menschen werden in der heutigen Zeit immer älter. Deswegen untersuchten Forscher, wie wir auch im gehobenen Alter gesund bleiben können. Die Experten fanden heraus, dass der Verzehr von Omega-3-reichen Meeresfrüchten ein gesundes Altern ermöglicht.
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Die Wissenschaftler der Tufts University in Boston stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von Meeresfrüchten Menschen ein gesundes Altern ermöglicht. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „The BMJ“.

Gesunder Fisch trotz hohem Fettgehalt: Das Omega-3 im Lachs kann unter anderem erhöhte Blutfettwerte regulieren und so zu einem gesunden Altern beitragen. (Bild: bit24/fotolia.com)

Was ist gesundes Altern?

Gesundes Altern wird von den Experten als eine sinnvolle Lebenserwartung ohne chronische Krankheiten und mit intakter körperlicher und geistiger Funktion definiert. Das Problem des gesunden Alterns gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil die Bevölkerung in vielen Staaten weltweit rasant altert und die Rate der chronischen Krankheiten zunimmt.

Viele Ergebnisse von Studien waren inkonsistent

Immer mehr Forschung untersucht daher, was gesundes Altern ausmacht. In dieser Hinsicht sind die Studien über den Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und altersbedingten chronischen Erkrankungen etwas inkonsistent. Zum Beispiel haben einige Studien, eine inverse Beziehung zwischen dem Verbrauch von Omega-3 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden. Andere Untersuchungen haben jedoch festgestellt, dass die Omega-3-Aufnahme mit einer höheren Inzidenz von Prostatakrebs korreliert. Wieder andere Studien haben gemischte oder nicht schlüssige Ergebnisse in Bezug auf Omega-3-Fettsäuren und Krebs, Diabetes, Lungenerkrankungen, schwere chronische Nierenerkrankungen sowie kognitive und körperliche Funktionsstörungen ergeben, erläutern die Autoren der Studie.

2.622 Probanden nahmen an der Studie teil

Das Team untersuchte bei der aktuellen Studie die zirkulierenden Blutspiegel von Omega-3-Fettsäuren bei 2.622 Erwachsenen, welche an der US-amerikanischen Cardiovascular Health Study teilnahmen. Zu Beginn dieser Studie im Jahr 1992 waren die Teilnehmenden durchschnittlich 74 Jahre alt. Ihre Blutspiegel von Omega-3 wurden dann sechs Jahre später und erneut 13 Jahre später gemessen. Die in der Studie berücksichtigten Arten von Omega-3-Fettsäuren waren Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA), Docosapentaensäure (DPA) und Alpha-Linolensäure (ALA). Die Hauptnahrungsquelle für die ersten drei Arten von Omega-3-Fettsäuren sind Fische (wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen) und andere Meeresfrüchte, während Nüsse, Samen und Pflanzenöle vor allem ALA enthalten.

Welche Ergebnisse konnten festgestellt werden?

Insgesamt hatten bis zum Ende des Studienzeitraums im Jahr 2015 89 Prozent der Teilnehmenden altersbedingte chronische Erkrankungen oder mentale oder physische Dysfunktionen entwickelt, während elf Prozent der Probanden auch im Alter gesund blieben. Die Analyse ergab, dass Menschen in der Gruppe mit dem höchsten Meeresfrüchte-basierten DPA-Konsum eine um 24 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, ungesund zu altern, verglichen mit Teilnehmenden, welche am wenigsten Meeresfrüchte konsumierten. Aus Pflanzen gewonnenes DHA und ALA korrelierten nicht mit einer gesunden Alterung. Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelte und die Mechanismen, welche für diese Assoziationen verantwortlich sind, nicht erklärt werden können. Die Mediziner vermuten jedoch, dass Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen können, Blutdruck und Herzfrequenz in Schach zu halten und Entzündungen zu reduzieren.

Weitere Forschung ist nötig

Diese Ergebnisse ermutigen zur weiteren Erforschung plausibler biologischer Mechanismen und Interventionen im Zusammenhang mit Omega-3-Fettsäuren zur Aufrechterhaltung eines gesunden Alterns, so das Fazit der Wissenschaftler. Auch sprechen sie für einen erhöhten Fischkonsum bei älteren Erwachsenen. (as)

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