Foodwatch warnt vor Mineralölen in zahlreichen Schoko-Weihnachtsmännern



Foodwatch: Gesundheitsgefährdendes Mineralöl in Schoko-Nikoläusen gefunden
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat bei einer Laboranalyse gesundheitsgefährdende Substanzen in Weihnachts-Süßwaren festgestellt. In Schoko-Nikoläusen wurden demnach krebsverdächtige Mineralöle gefunden. Die Organisation fordert die Politik auf, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen.

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Mineralöl in Weihnachts-Süßwaren
Immer wieder wird über Funde von Mineralöl in Lebensmitteln berichtet. So wurden in den vergangenen Jahren Mineralölreste zum Beispiel in Adventskalendern und in Schoko-Osterhasen gefunden. Und im Sommer machte die Meldung über Mineralöl-Funde in Ferreros „Kinder-Riegel“ die Runde. Auch wenn immer wieder auf die Gesundheitsgefahren durch diese Substanzen hingewiesen wird, verbessert sich die Situation offenbar nicht: Schon wieder wurden Mineralöle in Weihnachts-Süßwaren festgestellt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)

Verunreinigte Schokoladen-Nikoläuse
Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt, sind zwei bei Edeka verkaufte Schoko-Weihnachtsmänner mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt.

Zudem ergaben die von Foodwatch in Auftrag gegebenen Labortests, dass 13 weitere Weihnachtssüßigkeiten gesättigte Mineralöle enthielten. Positiv: Die Belastungen sind im Vergleich zu früheren Tests gesunken.

Zwei Produkte von Edeka betroffen
Den Angaben zufolge sind der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl, der ebenfalls bei Edeka vertrieben wird, betroffen.

In beiden ergab die Analyse aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten. Zudem wurden in den beiden Produkten auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen, die sich im Körper anreichern und die Organe schädigen können.

Foodwatch forderte die Hersteller auf, die betroffenen Produkte öffentlich zurückzurufen.

Mineralölverunreinigungen lassen sich vermeiden
Insgesamt wurden 20 Weihnachtssüßwaren, von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen, getestet. Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Laut Foodwatch sind die Mineralölbelastungen im Vergleich zu früheren Tests zurückgegangen. Noch kurz vor Ostern wiesen Analysen aromatische Mineralöle in acht von 20 Schokohasen nach – für die Verbraucherschutzorganisation ein Beleg dafür, dass sich Mineralölverunreinigungen vermeiden lassen, wenn die Hersteller dies nur wollen.

„Die Süßwarenindustrie ist offensichtlich in der Lage, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen, wenn der öffentliche Druck groß genug ist“, meint Johannes Heeg, Campaigner bei Foodwatch.

Die Politik ist gefragt
„Bundesernährungsminister Christian Schmidt muss endlich alle Lebensmittelhersteller in die Pflicht nehmen und verbindliche Grenzwerte einführen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen völlig unnötigen Gesundheitsgefahren zu schützen“, so Heeg.

Foodwatch fordert strikte Höchstwerte für gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen Lebensmitteln und eine Null-Toleranz für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH).

Mineralöle gelangen über die Verpackung in die Schokolade
Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Schokolade gelangen, etwa über für den Transport der Kakaobohnen verwendete Jutesäcke, die mit Mineralölen behandelt werden; über in der Produktion verwendete Maschinenöle oder über Abgase aus Industrie und Verkehr.

Eine häufige Quelle sind zudem Altpapier-Verpackungen. Altpapier enthält neben mineralölhaltigen Druckfarben bis zu 250 weitere Chemikalien, die auf das Lebensmittel übergehen können, falls Recycling-Kartons als Lebensmittel-Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung der Rohwaren zum Einsatz kommen. (ad)
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Kinder mit Fieber brauchen nicht unbedingt Medikamente



Was tun wenn Kinder Fieber haben? Medikamente nicht immer nötig
Bei Kindern kommt es häufig vor, dass sie schnell und plötzlich Fieber bekommen. Eltern sind wegen der rasch ansteigenden Temperaturen dann meist besorgt. Der schnelle Griff zu Tabletten ist aber oft falsch. Denn Fieber ist eine sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers und muss daher nicht immer medikamentös behandelt werden.

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Kinder bekommen häufig Fieber
Kinder bekommen zwar in der Regel deutlich häufiger Fieber als Erwachsene, doch in den meisten Fällen ist die hohe Körpertemperatur kein Grund für große Sorge. Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Rheinland-Pfalz (LAV) erklärt in einer Pressemitteilung, dass Fieber immer ein Zeichen und Symptom dafür ist, dass sich der Körper mit Krankheitserregern auseinandersetzt.

Fieber bei Kindern ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Es muss daher auch nicht immer medikamentös behandelt werden. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)
Fieber bei Kindern ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Es muss daher auch nicht immer medikamentös behandelt werden. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)

Abwehrreaktion des Körpers
„Fieber ist also kein Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion des Körpers. Kinder fiebern häufiger, weil ihr Organismus sich noch nicht mit so vielen Krankheitserregern auseinandergesetzt hat“, so der Experte.

„Rund die Hälfte der Fiebererkrankungen geht auf Viren und nicht Bakterien zurück. Kinder können auf Magen-Darm-Infekte genauso mit Fieber reagieren wie auf eine Bronchitis.“

Temperatur am besten im Po messen
Hat ein Kind Fieber, fragen sich Eltern oft, ab wann es zum Arzt gebracht werden soll. Ist der Nachwuchs unter drei Monaten alt, sollten Eltern laut Fachleuten mit ihnen grundsätzlich bei einer Körpertemperatur ab 38 Grad medizinischen Rat einholen.

Zu beachten ist, dass man die Temperatur bei Babys im Po messen sollte, da an anderen Körperstellen Abweichungen wahrscheinlicher sind. Neuere Fieberthermometer kommen auch über Messungen im Innenohr zu verlässlichen Werten.

Grundsätzlich spricht man bei Kindern erst ab einer Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius rektal gemessen von Fieber – im Ohr oder Mund ab 38,5 Grad Celsius.

Natürliche Hilfen
Wichtig ist laut Gulde, dass das Kind genügend Flüssigkeit in Form von kühlen Getränken zu sich nimmt. Steigt die Temperatur nicht allzu hoch, können bei älteren Kindern oft auch Hausmittel gegen Fieber helfen.

Kühlende Wadenwickel sind ein bewährtes Hausmittel um Fieberspitzen erträglicher zu machen.

Diese dürfen jedoch nicht angewandt werden, wenn das Fieber von Schüttelfrost begleitet wird. Dann sollte der Nachwuchs mit Wärmeflaschen oder Decken versorgt werden.

Medikamentöse Behandlung nicht immer nötig
Gulde weist darauf hin, dass es in den Apotheken auch kindergerechte Arzneimittel gibt, „die als Saft oder Zäpchen gut helfen“, doch es sollte generell abgewogen werden, ob und ab wann man das Fieber medikamentös senkt.

Wenn ein Kind zu Fieberkrämpfen neigt, sei es angezeigt, ebenso wenn es durch hohes, über Tage andauerndes Fieber sehr erschöpft ist oder nicht mehr genug Flüssigkeit zu sich nehmen kann oder will. In solchen Fällen ist auch ein Arztbesuch dringend empfohlen. (ad)
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Foodwatch warnt: Mineralöle in zahlreichen Schoko-Weihnachtsmännern



Foodwatch: Gesundheitsgefährdendes Mineralöl in Schoko-Nikoläusen gefunden
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat bei einer Laboranalyse gesundheitsgefährdende Substanzen in Weihnachts-Süßwaren festgestellt. In Schoko-Nikoläusen wurden demnach krebsverdächtige Mineralöle gefunden. Die Organisation fordert die Politik auf, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen.

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Mineralöl in Weihnachts-Süßwaren
Immer wieder wird über Funde von Mineralöl in Lebensmitteln berichtet. So wurden in den vergangenen Jahren Mineralölreste zum Beispiel in Adventskalendern und in Schoko-Osterhasen gefunden. Und im Sommer machte die Meldung über Mineralöl-Funde in Ferreros „Kinder-Riegel“ die Runde. Auch wenn immer wieder auf die Gesundheitsgefahren durch diese Substanzen hingewiesen wird, verbessert sich die Situation offenbar nicht: Schon wieder wurden Mineralöle in Weihnachts-Süßwaren festgestellt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)

Verunreinigte Schokoladen-Nikoläuse
Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt, sind zwei bei Edeka verkaufte Schoko-Weihnachtsmänner mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt.

Zudem ergaben die von Foodwatch in Auftrag gegebenen Labortests, dass 13 weitere Weihnachtssüßigkeiten gesättigte Mineralöle enthielten. Positiv: Die Belastungen sind im Vergleich zu früheren Tests gesunken.

Zwei Produkte von Edeka betroffen
Den Angaben zufolge sind der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl, der ebenfalls bei Edeka vertrieben wird, betroffen.

In beiden ergab die Analyse aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten. Zudem wurden in den beiden Produkten auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen, die sich im Körper anreichern und die Organe schädigen können.

Foodwatch forderte die Hersteller auf, die betroffenen Produkte öffentlich zurückzurufen.

Mineralölverunreinigungen lassen sich vermeiden
Insgesamt wurden 20 Weihnachtssüßwaren, von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen, getestet. Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Laut Foodwatch sind die Mineralölbelastungen im Vergleich zu früheren Tests zurückgegangen. Noch kurz vor Ostern wiesen Analysen aromatische Mineralöle in acht von 20 Schokohasen nach – für die Verbraucherschutzorganisation ein Beleg dafür, dass sich Mineralölverunreinigungen vermeiden lassen, wenn die Hersteller dies nur wollen.

„Die Süßwarenindustrie ist offensichtlich in der Lage, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen, wenn der öffentliche Druck groß genug ist“, meint Johannes Heeg, Campaigner bei Foodwatch.

Die Politik ist gefragt
„Bundesernährungsminister Christian Schmidt muss endlich alle Lebensmittelhersteller in die Pflicht nehmen und verbindliche Grenzwerte einführen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen völlig unnötigen Gesundheitsgefahren zu schützen“, so Heeg.

Foodwatch fordert strikte Höchstwerte für gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen Lebensmitteln und eine Null-Toleranz für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH).

Mineralöle gelangen über die Verpackung in die Schokolade
Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Schokolade gelangen, etwa über für den Transport der Kakaobohnen verwendete Jutesäcke, die mit Mineralölen behandelt werden; über in der Produktion verwendete Maschinenöle oder über Abgase aus Industrie und Verkehr.

Eine häufige Quelle sind zudem Altpapier-Verpackungen. Altpapier enthält neben mineralölhaltigen Druckfarben bis zu 250 weitere Chemikalien, die auf das Lebensmittel übergehen können, falls Recycling-Kartons als Lebensmittel-Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung der Rohwaren zum Einsatz kommen. (ad)
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Gesundheitsessen: Täglich Nüsse verzehren schützt vor zahlreichen Krankheiten



Mit einer Handvoll Nüsse am Tag vielen Krankheiten vorbeugen
Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit stehen oft Schalen mit Hasel- und Walnüssen bereit. Die Schalenfrüchte sollten aber am besten das ganze Jahr über verzehrt werden. Denn Nüsse schützen vor zahlreichen, teilweise tödlichen, Krankheiten, wie Wissenschaftler nun erneut festgestellt haben.

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Nüsse schützen vor tödlichen Krankheiten
Nüsse sind energiereich und sehr gesund. Von manchen Menschen werden sie aber als „Dickmacher“ betrachtet und gemieden. Laut Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein Irrtum: „Zwar liegt der Fettgehalt von Nüssen je nach Sorte zwischen 40 und 70 Prozent“, so die Expertin, „es handelt sich aber überwiegend um wertvolle einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.“ Trotzdem sollten Nüsse aufgrund des hohen Energiegehalts nur in Maßen genossen werden, empfehlenswert seien laut der Stiftung etwa eine Handvoll am Tag. Genau das ist die Menge, die Forschern zufolge vor zahlreichen, teilweise tödlichen, Krankheiten schützen kann.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der tägliche Konsum einer Handvoll Nüsse vor zahlreichen Erkrankungen schützen kann. Auch wegen der Figur muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Schalenfrüchte Fettleibigkeit vorbeugen können. (Bild: karepa/fotolia.com)
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der tägliche Konsum einer Handvoll Nüsse vor zahlreichen Erkrankungen schützen kann. Auch wegen der Figur muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Schalenfrüchte Fettleibigkeit vorbeugen können. (Bild: karepa/fotolia.com)

Sterberisiko wird gesenkt
Viele Studien der letzten Jahre sprechen dafür, dass Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung darstellen. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass Walnüsse die LDL-Cholesterinwerte senken, Nüsse das Diabetes-Risiko verringern, die Überlebensrate bei Prostatakrebs erhöhen und allgemein das Sterberisiko senken können.

Letzteres zeigt sich auch einer Metaanalyse britischer und norwegischer Wissenschaftler, die nun in der Fachzeitschrift „BMC Medicine“ veröffentlicht wurde.

Jeden Tag eine Handvoll
Die Forscher des „Imperial College London“ und der „Norwegian University of Science and Technology“ fanden anhand der Auswertung mehrere Studien heraus, dass durch den Verzehr von rund 20 Gramm Nüssen pro Tag – etwa eine Handvoll – das Risiko für koronare Herzerkrankungen um fast 30 Prozent, das Krebsrisiko um 15 Prozent und das Risiko, frühzeitig zu sterben, um 22 Prozent gesenkt werden kann.

Darüber hinaus stellten die Experten fest, dass der Nusskonsum in dieser Menge mit einem verringerten Sterberisiko für Atemwegserkrankungen und Diabetes verbunden war.

Mehrere Studien ausgewertet
Wie das „Imperial College London“ in einer Mitteilung berichtet, analysierte das Forschungsteam insgesamt 29 Studien aus der ganzen Welt mit bis zu 819.000 Teilnehmern.

Darunter waren Zehntausende mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und Krebs sowie 85.000 Todesfälle.

Wesentlicher Effekt für eine kleine Nahrungsmenge
Die Wissenschaftler stellten fest, dass der Nusskonsum bei den meisten Probanden mit einer Verringerung des Krankheitsrisikos verbunden war. „Wie fanden eine beständige Verringerung des Risikos verschiedener Krankheiten, was ein starkes Indiz dafür ist, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Nusskonsum und den gesundheitlichen Folgen gibt“, erklärte Co-Autor Dagfinn Aune. „Es ist ein ganz wesentlicher Effekt für eine so kleine Nahrungsmenge.“

Nüsse gegen Fettleibigkeit
In der Studie wurden alle möglichen Arten von Nüssen erfasst, neben Hasel- und Walnüssen unter anderem auch Erdnüsse, die eigentlich keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte sind. Laut Aune ist es vor allem der Nährwert, der Nüsse so wertvoll macht.

„Einige Nüsse, besonders Walnüsse und Pekannüsse sind auch reich an Antioxidantien“, erläuterte Aune. Diese können womöglich das Krebsrisiko reduzieren. Nüsse enthalten zwar viel Fett, aber auch viel Eiweiß und Ballaststoffe. Laut dem Forscher gibt es Hinweise darauf, dass Nüsse mit der Zeit das Risiko für Adipositas verringern.

Die Forscher wiesen auch darauf hin, dass sie bei einem Nussverzehr, der über 20 Gramm pro Tag hinaus ging, keinen weiteren gesundheitlichen Nutzen bemerkt haben. (ad)
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Wenn Kinder Fieber haben sind nicht unbedingt Medikamente nötig



Was tun wenn Kinder Fieber haben? Medikamente nicht immer nötig
Bei Kindern kommt es häufig vor, dass sie schnell und plötzlich Fieber bekommen. Eltern sind wegen der rasch ansteigenden Temperaturen dann meist besorgt. Der schnelle Griff zu Tabletten ist aber oft falsch. Denn Fieber ist eine sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers und muss daher nicht immer medikamentös behandelt werden.

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Kinder bekommen häufig Fieber
Kinder bekommen zwar in der Regel deutlich häufiger Fieber als Erwachsene, doch in den meisten Fällen ist die hohe Körpertemperatur kein Grund für große Sorge. Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Rheinland-Pfalz (LAV) erklärt in einer Pressemitteilung, dass Fieber immer ein Zeichen und Symptom dafür ist, dass sich der Körper mit Krankheitserregern auseinandersetzt.

Fieber bei Kindern ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Es muss daher auch nicht immer medikamentös behandelt werden. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)
Fieber bei Kindern ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Es muss daher auch nicht immer medikamentös behandelt werden. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)

Abwehrreaktion des Körpers
„Fieber ist also kein Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion des Körpers. Kinder fiebern häufiger, weil ihr Organismus sich noch nicht mit so vielen Krankheitserregern auseinandergesetzt hat“, so der Experte.

„Rund die Hälfte der Fiebererkrankungen geht auf Viren und nicht Bakterien zurück. Kinder können auf Magen-Darm-Infekte genauso mit Fieber reagieren wie auf eine Bronchitis.“

Temperatur am besten im Po messen
Hat ein Kind Fieber, fragen sich Eltern oft, ab wann es zum Arzt gebracht werden soll. Ist der Nachwuchs unter drei Monaten alt, sollten Eltern laut Fachleuten mit ihnen grundsätzlich bei einer Körpertemperatur ab 38 Grad medizinischen Rat einholen.

Zu beachten ist, dass man die Temperatur bei Babys im Po messen sollte, da an anderen Körperstellen Abweichungen wahrscheinlicher sind. Neuere Fieberthermometer kommen auch über Messungen im Innenohr zu verlässlichen Werten.

Grundsätzlich spricht man bei Kindern erst ab einer Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius rektal gemessen von Fieber – im Ohr oder Mund ab 38,5 Grad Celsius.

Natürliche Hilfen
Wichtig ist laut Gulde, dass das Kind genügend Flüssigkeit in Form von kühlen Getränken zu sich nimmt. Steigt die Temperatur nicht allzu hoch, können bei älteren Kindern oft auch Hausmittel gegen Fieber helfen.

Kühlende Wadenwickel sind ein bewährtes Hausmittel um Fieberspitzen erträglicher zu machen.

Diese dürfen jedoch nicht angewandt werden, wenn das Fieber von Schüttelfrost begleitet wird. Dann sollte der Nachwuchs mit Wärmeflaschen oder Decken versorgt werden.

Medikamentöse Behandlung nicht immer nötig
Gulde weist darauf hin, dass es in den Apotheken auch kindergerechte Arzneimittel gibt, „die als Saft oder Zäpchen gut helfen“, doch es sollte generell abgewogen werden, ob und ab wann man das Fieber medikamentös senkt.

Wenn ein Kind zu Fieberkrämpfen neigt, sei es angezeigt, ebenso wenn es durch hohes, über Tage andauerndes Fieber sehr erschöpft ist oder nicht mehr genug Flüssigkeit zu sich nehmen kann oder will. In solchen Fällen ist auch ein Arztbesuch dringend empfohlen. (ad)
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