Nasenschleimhautentzündung: Spülen oder Inhalieren?


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Was hilft bei Rhinosinusitis besser: Spülung oder Dampfinhalation?
Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen und Dampfinhalationen sind bekannte Hausmittel bei chronischer oder wiederkehrender Rhinosinusitis. Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass Nasenspülungen die Beschwerden reduzieren können, für Dampfinhalationen konnten keine positiven Effekte belegt werden.

Inhalieren befreit die Atemwege und wirkt dem Hustenreiz bei Erkältungen entgegen. (Bild: closeupimages/fotolia.com)
Inhalieren befreit die Atemwege und wirkt dem Hustenreiz bei Erkältungen entgegen. (Bild: closeupimages/fotolia.com)

Die Wissenschaftler werteten die Daten von 871 Erwachsenen mit chronischer oder rezidivierender Rhinosinusitis und einem „mittelschweren bis schweren Einfluss von Sinussymptomen auf die Lebensqualität“ aus. Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen unterteilt.

Die Inhalation von Wasserdampf und Nasenspülungen sind alte Hausmittel, um eine Nasennebenhöhlentzündung zu behandeln. Wissenschaftler fanden jetzt aber heraus, dass Wasserdampf-Inhalationen keinerlei Besserung bei dieser Erkrankung bringen. (Bild: Dan Race/fotolia.com)
(Bild: Dan Race/fotolia.com)

Gruppe 1 erhielt den Rat, sechs Monate lang täglich die Nase mit 150 ml 2%iger Kochsalzlösung zu spülen (n = 219). Die zweite Gruppe sollte stattdessen täglich fünf Minuten lang unter einem Handtuch Wasserdampf inhalieren (n =232). Gruppe 3 sollte beide Maßnahmen durchführen (n=210). Eine Kontrollgruppe erhielt keine dieser Empfehlungen (n = 210).

Die Symtomveränderung wurde mit Hilfe des RSDI (Rhinosinusitis Disability Index)-Score ermittelt, einem validierten Messinstrument für die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Rhinosinusitis.

Der RSDI-Rückgang war mit Nasendusche signifikant häufiger. Außerdem griffen die Teilnehmer der Nasenduschen-Gruppe seltener zu OTC-Mitteln und gingen seltener zum Arzt. Die Inhalation von Wasserdampf zeigte dagegen keine Wirkung. Leider wurde in der Studie nicht untersucht, ob Dampfinhalationen mit einem phytotherapeutischen Wirkstoff Effekte haben. Die Studie finden Sie hier. (pm)
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Schimmelpilze im Dudelsack: Brite stirbt an schwerem Lungenleiden


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61-jähriger Brite stirbt wegen Schimmelpilzen in seinem Dudelsack
Forscher haben in einem Fachmagazin über einen sehr außergewöhnlichen Todesfall berichtet: Ein Dudelsackspieler starb an einem Lungenleiden, weil er sein Instrument jahrelang nicht gesäubert hatte. Der Schimmel, der sich deswegen darin gebildet hatte, wurde dem 61-Jährigen zum Verhängnis.

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Erkrankungen infolge von Schimmelpilzen vervielfacht
Es ist seit langem bekannt, dass Schimmelpilze erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Insbesondere die Atemwege von Säuglingen, Kleinkindern, Senioren und Menschen mit schwachem Immunsystem sind anfällig gegenüber einer Belastung der Atemluft mit Pilzsporen. Laut der Kölner Heimwerkerschule DIY Academy haben sich in den letzten 20 Jahren Erkrankungen infolge von Schimmelpilzen etwa verzehnfacht. Vor allem Allergiker seien betroffen.

Ein Dudelsackspieler aus Großbritannien starb im Alter von 61 Jahren, weil er sein Instrument jahrelang nicht gereinigt hatte. In dem Dudelsack hatte sich Schimmel angesammelt, dessen Sporen der Mann einatmete. (Bild: gorosi/fotolia.com)
Ein Dudelsackspieler aus Großbritannien starb im Alter von 61 Jahren, weil er sein Instrument jahrelang nicht gereinigt hatte. In dem Dudelsack hatte sich Schimmel angesammelt, dessen Sporen der Mann einatmete. (Bild: gorosi/fotolia.com)

Erhöhtes Asthma-Risiko
Gesundheitsexperten nennen unter anderem Schleimhautreizungen oder Kopfschmerzen als mögliche Folgen. Doch durch Pilzinfektionen beim Menschen drohen auch schwerwiegendere gesundheitliche Beeinträchtigungen. So haben etwa US-amerikanische Wissenschaftler von der University of Cincinnati schon vor Jahren auf die Gefahr von Asthma durch Schimmelpilze hingewiesen.

Dudelsackspieler starb an Lungenleiden
Britische Forscher haben nun in einem Fachmagazin über einen Todesfall berichtet, der auf eine Belastung mit Schimmel zurückzuführen ist. Ein 61-jähriger Dudelsackspieler starb demnach an einem Lungenleiden, weil er sein Instrument jahrelang nicht gereinigt hatte und sich deshalb darin Schimmelpilze angesammelt hatten, deren Sporen er beim Spielen einatmete.

Schimmel im Instrument gefunden
Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Thorax“ berichten, waren der chronische Husten und die Atemnot, die dem britischen Musiker zu schaffen machten, auf Schimmelpilze in seinem Dudelsack zurückzuführen.

Auf der Suche nach den Auslösern der Beschwerden hatten die Ärzte unter anderem Krankheiten wie Krebs oder eine Bindegewebestörung ausschließen können. Auf die Idee, das Instrument des Musikers zu untersuchen, kamen die Mediziner erst nach dessen Rückkehr von einer dreimonatigen Australien-Reise.

Mediziner sprechen von einer „Dudelsack-Lunge“
Der Mann hatte während seines Aufenthalts in Australien seinen Dudelsack nicht dabei. Nach seiner Rückkehr berichtete er den Ärzten, dass er sich während der Reise deutlich besser gefühlt habe. Später wurden in Analysen mehrere Pilzarten an verschiedenen Stellen des Dudelsacks entdeckt. Der Mann unterzog sich einer Behandlung, doch diese kam zu spät: Er starb im Oktober 2014 an einer Entzündung der Lungen.

Den Angaben zufolge brachte die Obduktion des Leichnams schließlich große Risse in der Lunge zum Vorschein. Wie es in der Studie heißt, sei zum ersten Mal entdeckt worden, dass derartige Beschwerden auf das Einatmen von Pilzen aus einem Dudelsack zurückzuführen sind. Die Rede war daher von einer „Bagpipe-Lung“ („Dudelsack-Lunge“). Der Bericht enthält auch eine deutliche Warnung an Musiker. „Spieler von Blasinstrumenten müssen sich darüber bewusst sein, wie wichtig die regelmäßige Reinigung ihrer Instrumente ist.“

Schimmel mit Alkohol bekämpfen
Andrew Bova vom Nationalen Dudelsack-Zentrum im schottischen Glasgow erklärte gegenüber „BBC“, dass er sein Instrument nach jeder Nutzung mit einem Wattebausch reinigt. „So stellt sich gar nicht erst Feuchtigkeit ein“, sagte der Fachmann.

Das Blasrohr sollte seiner Meinung nach alle sechs Monate mit heißem Wasser gereinigt werden. Möglicherweise wäre Hochprozentiges aber besser. Laut deutschen Experten kann man Schimmelsporen mit Alkohol abtöten. Dafür kann Ethylalkohol, ein 70- bis 80-prozentiger Alkohol aus der Apotheke, verwendet werden. (ad)
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Abnehmen: Proteinarme Diäten fördern unseren Energieverbrauch


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Proteinarme Ernährung verbessert den Zuckerstoffwechsel
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit dramatisch erhöht. Als Hauptursachen für den Anstieg des Körpergewichts gelten veränderte Ernährungsgewohnheiten und mangelnde körperlicher Aktivität. Experten gehen jedoch davon aus, dass noch mehr Faktoren eine Rolle spielen. Von Bedeutung ist hier offenbar, wie viel Proteine die Nahrung enthält.

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Immer mehr Menschen sind zu dick
Immer mehr Menschen weltweit leiden an Übergewicht und Fettleibigkeit. Vor allem starkes Übergewicht, die Adipositas, kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen: zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und vor allem zu Typ2-Diabetes und dem metabolischem Syndrom.

Zwar raten manche Experten zu eiweißreicher Kost um abzunehmen, doch Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass eine proteinarme Ernährung die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. (Bild: PhotoSG/fotolia.com)
Zwar raten manche Experten zu eiweißreicher Kost um abzunehmen, doch Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass eine proteinarme Ernährung die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. (Bild: PhotoSG/fotolia.com)

Nicht nur veränderte Ernährungsgewohnheiten verantwortlich
Zwar gelten veränderte Ernährungsgewohnheiten und mangelnde körperliche Aktivität als Hauptursachen für den weltweiten Anstieg des Körpergewichts, doch Wissenschaftler gehen davon aus, dass noch weitere Faktoren den rasanten Gewichtsanstieg begünstigen. Sie haben vor allem die veränderte Zusammensetzung der Ernährung hinsichtlich Fett, Kohlenhydraten und Proteinen im Visier, berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer aktuellen Mitteilung.

Abnehmen mit viel Eiweiß?
Viel Eiweiß lässt die Pfunde schmelzen, meinen manche Fachleute. So raten Ernährungsexperten wie Georg Abel von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken zu einer proteinreichen Kost, wenn man abnehmen will. Eine US-amerikanische Studie kam jedoch zu dem Ergebnis, dass eiweißreiche Diäten so ungesund wie Rauchen sein sollen.

Proteinarme Diät steigert den Energieverbrauch
Forscher im DKFZ zeigten nun, dass eine proteinarme Diät bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. Laut den Wissenschaftlern bildeten sich nach der Umstellung auf proteinreduzierte Diät sogar Insulinresistenzen zurück – unabhängig vom Körpergewicht und der Gesamtenergiezufuhr. Den Angaben zufolge senkte eine kurzzeitige proteinarme Ernährung auch bei jungen Freiwilligen den Insulin- und Blutzuckerspiegel. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im „Journal of Clinical Investigation“.

Hoher Proteinanteil geht mit hoher Diabetes-Rate einher
„Besonders, was die Proteine betrifft, gab es widersprüchliche Hinweise“, sagte Adam Rose vom DKFZ. „Einerseits gibt es Beobachtungen, dass Menschen bei proteinarmer Diät insgesamt mehr essen, um ihre erforderliche Eiweißdosis zu erreichen. Anderseits belegen epidemiologische Studien, dass ein hoher Proteinanteil in der Ernährung mit einer hohen Diabetes-Rate einhergeht.“

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, setzten die Forscher Mäuse auf proteinarme Diät (fünf Prozent der Gesamtkalorien gegenüber 20 Prozent im normalen Mäusefutter). Obwohl die Tiere insgesamt etwas mehr fraßen, nahmen sie langsamer an Gewicht zu als normal gefütterte Artgenossen.

Insulinresistenzen bildeten sich zurück
Es zeigte sich, dass die Tiere unter proteinarmer Diät ihr Futter um 40 Prozent weniger effizient verwerteten. Sie verbrannten mehr Fett und Kohlehydrate und hatten daher einen gesteigerten Energieverbrauch. Den Wissenschaftlern zufolge verbesserten sich die im Blut messbaren Stoffwechselwerte erheblich. Die Mäuse hatten demnach niedrigere Insulin-, Cholesterin- und Blutfettspiegel, dagegen stieg unter anderem die Konzentration des Proteins FGF21, des Fibroblasten-Wachstumsfaktors 21.

Selbst bei fettleibigen Mäusen die auf proteinarme Diät gesetzt wurden, verbesserten sich die Blutzucker-Werte. Sogar zuvor bestehende Insulinresistenzen bildeten sich zurück. An ihrem Körpergewicht änderte sich nichts.

Proteinarmes Futter als Stressfaktor
Dass FGF21 eine entscheidende Rolle für den verbesserten Zuckerstoffwechsel spielt, zeigte sich an Mäusen, deren Leberzellen das Gen für diesen Faktor fehlte: Bei diesen Tieren wirkte sich die proteinarme Diät nicht günstig auf den Stoffwechsel aus. Den Angaben zufolge stieg der FGF21-Spiegel der Mäuse besonders steil nach einer proteinarmen „Mahlzeit“. Das wurde durch eine zentrale Stressreaktion in der Leber verursacht. Offebar wirkt das proteinarme Futter als Stressfaktor, der sich jedoch gesundheitlich positiv auswirkt.

Die Forscher stellten zudem fest, dass für die günstigen Effekte der proteinarmen Ernährung nicht alle Proteinbausteine gleichermaßen verantwortlich sind: Insbesondere der Mangel an sogenannten „nicht-essenziellen“ Aminosäuren, die der Körper selbst herstellen kann, steigerte den FGF21-Spiegel.

Zuckerstoffwechsel in den Griff bekommen
Die Wissenschaftler des DKFZ untersuchten schließlich in Zusammenarbeit mit Bente Kiens von der Universität Kopenhagen, ob die an Mäusen beobachteten günstigen Effekte einer proteinarmen Diät auch beim Menschen zum Tragen kommen. Sie baten fünf junge Männer, sich sieben Tage lang freiwillig proteinarm zu ernähren. Die Forscher stellten bei den Teilnehmern anschließend hohe FGF21-Werte fest, doch trotz erhöhter Kohlenhydratzufuhr niedrigere Blutzucker- und Insulinspiegel.

„Das sind sehr vielversprechende Ergebnisse, die wir bald schon an einer größeren Anzahl von Teilnehmern überprüfen wollen“, so Kiens. Studienleiter Adam Rose fügte an: „Das wäre eine hervorragende und einfache Methode, um bei Personengruppen mit hohem Risiko einen entgleisenden Zuckerstoffwechsel wieder in den Griff zu bekommen.“

Stress kann Stoffwechsel womöglich positiv beeinflussen
Nun soll weiter überprüft werden, ob sich die positiven Stoffwechsel-Effekte der proteinarmen Ernährung, die sie bei Mäusen beobachtet hatten, auch beim Menschen auf molekularer Ebene bestätigen. „Unsere Maus-Ergebnisse untermauern ein neues Konzept, für das es zunehmend wissenschaftliche Hinweise gibt: Bestimmte Formen von Stress können unseren Stoffwechsel offenbar positiv beeinflussen“, erläuterte Adam Rose. (ad)
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Techniker Krankenkasse TK will Fitnessarmbänder finanzieren


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TK: Nutzung von Fitnessarmbändern könnte in Bonusprogramm integriert werden
Technische und elektronische Hilfsmittel beim Sport werden immer beliebter. Mittlerweile sind Tausende Fitness- und Gesundheits-Apps sowie technische Gadgets auf dem Markt zu finden. Die Techniker Krankenkasse erwägt nun, die Nutzung von Fitnessarmbändern in ihr Bonusprogramm zu integrieren.

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Technische Hilfsmittel beim Sport liegen im Trend
Sie zählen Schritte, verfolgen Bewegungen, protokollieren Schlafphasen, messen die Herzfrequenz, berechnen den Kalorienverbrauch: Fitnessarmbänder oder Aktivitätstracker – sogenannte Wearables – liegen im Trend. Hobbysportler setzen auf Apps, Gadgets oder Fitnesstracker, um damit beispielsweise die gelaufene Strecke oder die verbrauchten Kalorien zu messen.

Immer mehr Menschen nutzen beim Sport Apps und technische Gadgets. Die Techniker Krankenkasse erwägt nun, Fitnesstracker in ihr Bonusprogramm zu integrieren. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)
Immer mehr Menschen nutzen beim Sport Apps und technische Gadgets. Die Techniker Krankenkasse erwägt nun, Fitnesstracker in ihr Bonusprogramm zu integrieren. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)

Kassen zahlen Zuschüsse
Mittlerweile werden einige Geräte auch von Krankenkassen mitfinanziert. So hatte etwa im vergangenen Sommer die AOK Gesundheitskasse als erste Kasse in Deutschland bekannt gegeben, dass sie ihren Versicherten einen solchen Zuschuss gewährt. Kurz darauf folgte die Techniker Krankenkasse (TK), die mitteilte, ihren Mitgliedern 250 Euro für eine Apple Watch zuzuzahlen. Nun wurde bekannt, dass die TK erwägt, die Nutzung von Fitnessarmbändern in ihr Bonusprogramm zu integrieren.

Gesund trainieren
In der aktuellen Bewegungsstudie der Krankenkasse zeigte sich, dass zwei von drei Sportlern mit dem digitalen Trainingspartner vor allem ihre Fortschritte und Trainingserfolge messen und dokumentieren wollen. „63 Prozent überwachen ihre Körperfunktionen (speziell die Herzfrequenz). Andere Motive sind der Wunsch, individuell Sport treiben zu können und die Gewissheit, gesund zu trainieren“, schreiben die Autoren.

Jeder siebte Erwachsene nutzt einen Fitnesstracker
TK-Chef Jens Baas erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Unsere aktuelle Bewegungsstudie zeigt, dass jeder siebte Erwachsene in Deutschland einen Fitnesstracker nutzt. Die Hälfte von ihnen ist überzeugt, sich damit mehr zu bewegen.” Wie es heißt, sehe ein Teil der TK-Kunden einen positiven Effekt für die persönliche Gesundheit. „Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft auch Fitnesstracker in unserem Bonusprogramm eine Rolle spielen.”

Der TK-Chef stellte in der Agenturmeldung klar, dass die Teilnahme der Versicherten auf jeden Fall freiwillig sei. „Mit Risikobewertung hat das nichts zu tun.” Die gesetzliche Krankenversicherung nehme – anders als die private – keine Risikoprüfung oder -bewertung ihrer Versicherten vor. „Jeder wird ohne Ansehen seiner Person versichert“, so Baas.

Grüne warnen vor Aushöhlung des Solidargedankens
Die Grünen haben laut dpa vor einer Aushöhlung des Solidargedankens in der Krankenversicherung durch Gesundheits-Apps gewarnt. „Beitragsermäßigungen durch die Hintertür für junge und fitte zu Lasten älterer oder chronisch kranker Versicherter sind zutiefst unsolidarisch“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink, der Nachrichtenagentur.

Baas zufolge weiche die Integration solcher Fitnesstracker in das Bonussystem aber nichts am Solidarsystem auf. „Eher im Gegenteil: Eine Solidargemeinschaft kann nur funktionieren, wenn es in ihr auch genügend gesunde Menschen gibt. Deshalb ist es uns wichtig, uns nicht nur für die medizinische Versorgung Kranker einzusetzen, sondern auch zu honorieren, wenn sich Versicherte um ihre Gesundheit kümmern“, so Baas.

Daten von Fitness-Armbändern nutzen
Der TK-Chef hatte vor einigen Monaten angeregt, dass Daten von Fitness-Armbändern Eingang in die geplante elektronische Patientenakte finden sollten. Andere Kassen zeigten sich damals offen für den Vorschlag, äußerten aber zugleich Zweifel, unter anderem weil der Gesetzgeber wohl nicht mitmachen würde. (ad)
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Großer Hunger auf Eisen: Ärzte holen 40 Messer aus dem Magen eines Mannes


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Ärzte entfernen 40 Messer aus dem Magen eines Inders
Medienberichten zufolge haben Ärzte in Indien einem Mann 40 Messer aus dem Magen entfernt. Der 42-Jährige hatte die Teile geschluckt, weil er nach eigenen Angaben eine unglaubliche Lust auf Metall verspürte. Die Mediziner rieten ihm zu anderen Speisen, um seinen Appetit auf Eisen zu befriedigen.

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40 Messer verschluckt
Verschluckte Kleinteile können im Magen-Darm-Trakt zu schweren Schädigungen führen. Gesundheitsexperten raten in solchen Fällen immer dazu, unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Das gilt umso mehr, wenn es sich bei den verschluckten Fremdkörpern um spitze oder scharfe Gegenstände handelt. Offenbar befolgt nicht jeder solche Ratschläge sofort. Laut Medienberichten haben Ärzte in Indien einem Mann 40 Messer aus dem Magen entfernt, die er nach und nach verschluckt hatte.

In Indien haben Ärzte einem Mann 40 Messer aus dem Magen entfernt. Der Familienvater hatte die Teile geschluckt weil er Appetit auf Metall hatte. (Bild: s_l/fotolia.com)
In Indien haben Ärzte einem Mann 40 Messer aus dem Magen entfernt. Der Familienvater hatte die Teile geschluckt weil er Appetit auf Metall hatte. (Bild: s_l/fotolia.com)

Geschlossene und aufgeklappte Messer im Bauch
Insgesamt vierzig Messer hatte der 42-jährige Surjeet Singh über einen Zeitraum von zwei Monaten geschluckt. Dann kam er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ANI News mit Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit in eine Klinik in Amritsar, Punjab in Nordindien, wo ihm in einer fünf Stunden dauernden Operation sowohl aufgeklappte als auch geschlossene Messer aus dem Bauch geholt wurden.

Patient war in Lebensgefahr
„Auch für uns erfahrene Chirurgen war das beängstigend“, erklärte Dr. Jatinder Malhotra gegenüber „CNN“. „Wir waren alle extrem nervös. Ein kleiner Fehler hätte dem Patienten das Leben kosten können. So etwas habe ich in meinen 20 Berufsjahren noch nicht gesehen.“ Den Angaben zufolge dauerte es zwei Tage von der Diagnose bis zum OP-Plan. Am vergangenen Freitag fand der Eingriff schließlich statt. Jetzt gehe es dem Patienten deutlich besser, er sei laut dem Mediziner „außer Gefahr“.

Süchtig nach dem Geschmack von Metall
Wie aber kam der Mann auf die Idee, die Messer zu schlucken? Gegenüber „CNN“ erklärte der zweifache Vater: „Ich weiß nicht, warum ich die Messer geschluckt habe“, so der 42-Jährige. „Ich habe einfach nur den Geschmack genossen und war süchtig danach.“ Gegenüber den Ärzten sagte er, dass er einen „Geschmack für Metall entwickelt“ habe und es liebe, wie die Klingen schmecken. Laut Dr. Malhotra habe der Patient seine Angewohnheit vor der Familie geheim gehalten.

Ärzte empfehlen Spinat
Jetzt wolle der Mann aber keine Klingen mehr anfassen. „Ich will so etwas nie wieder machen“, sagte Singh. „Ich bin jetzt ein neuer Mensch.“ Es tue ihm leid, dass er seine Familie vernachlässigt habe. „Ich bin so dankbar, dass die Ärzte mir das Leben gerettet haben.“

Der Mediziner geht davon aus, dass der 42-Jähirge an einer psychischen Störung leidet. Der Patient befinde sich derzeit unter Beobachtung von Psychiatern der Klinik. Trotzdem haben die Ärzte Singh schon mal einen Rat mit auf den Weg gegeben: „Wir haben ihm gesagt, dass er es mit Spinat versuchen soll, wenn er wieder das Gefühl hat, Eisen zu brauchen“.

Eisenstäbe monatelang im Körper
Es ist immer wieder erstaunlich, mit welch schlimmen Verletzungen oder Fremdkörpern im Leib Menschen überleben können. 2014 wurde über einen Schamanen in Nepal berichtet, der vier zwölf bis 15 Zentimeter lange Eisenstäbe schluckte, die zwei Monate lang im Körper des 47-Jährigen blieben, bevor sie von Ärzten entfernt wurden. Den Angaben zufolge hatte der Mann in der Zeit lediglich über Magenschmerzen, Fieber und Brechanfälle geklagt. (ad)
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