Trotz großer Hitze: So bleibt der Eisbergsalat knackig und frisch



Bei den derzeit sommerlichen Temperaturen machen Blattsalate schnell schlapp. Die Blätter werden braun und die Knackfrische lässt nach. Mit ein paar Tricks kann die Frische länger erhalten bleiben.

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Gesund, leicht und beliebt – Salat essen fast 60 Prozent der Deutschen drei- bis fünfmal pro Woche. Die grünen Blätter werden aber schnell schlaff und landen im Müll, wenn sie falsch behandelt werden. Wie man Blattsalate und Gemüse – roh und mit Dressing – richtig lagert und haltbar macht, zeigt die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

So bleib Eisbergsalat auch im Sommer frisch. Bild: rdnzl - fotolia
So bleib Eisbergsalat auch im Sommer frisch. Bild: rdnzl – fotolia

Augen auf beim Einkauf: Salate sollten im Laden nicht neben Gemüsesorten und Früchten liegen, die viel Reifegas produzieren. Dazu gehören Apfel, Birne, Aprikose, Banane, Mango, Avocado und Tomate. Salate reagieren auf das Reifegas Ethylen mit Vergilbungen, braunen Rostflecken und welken Blättern.
Zu Hause gehören fast alle Gemüse und Blattsalate ungewaschen und ungeschält ins Gemüsefach im Kühlschrank. Beim Salat sollte man vorher welke Blätter entfernen, dann hält er länger. Tomaten lassen sich bei Zimmertemperatur am besten aufbewahren.

Je härter die Blätter, desto länger knackig
Bei Gemüse variiert die Haltbarkeit stark, bei Salat hilft eine Faustregel: Je härter die Blätter, desto länger bleiben sie im Kühlschrank knackig. Um Blattsalate vor dem Austrocknen zu schützen, kann man die knackigen Blätter in ein feuchtes Tuch einschlagen, das mit Essig oder Zitrone beträufelt ist. Alternativen sind verschließbare Plastikboxen oder perforierte Folienbeutel. Übrig gebliebene, gewaschene Salatblätter lassen sich, tropfnass oder leicht geschleudert, in einer Plastikbox einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Gemüsereste kann man für mehrere Monate einfrieren – anders als Salat. Er wird beim Auftauen matschig.

Vorsicht bei fest verschweißten Plastikbeuteln
Fest verschlossene Plastiktüten können den Salat regelrecht ersticken, weil die Feuchtigkeit nicht entweichen kann: Es entsteht ein gutes Entwicklungsklima für Mikroorganismen, die den Salat innerhalb kurzer Zeit verderben lassen können. Aus diesem Grund sind auch verschweißte Fertigsalate besonders empfindlich und sollten vor dem Essen immer gewaschen werden. Kühlen ohne Unterbrechung ist hier oberstes Gebot, da sich Keime bei Wärme schnell vermehren. Nach Ablauf des aufgedruckten Verbrauchsdatums sollte man Fertigsalate nicht mehr verzehren.

Wie bleibt Salat mit Soße knackig?
Mit Dressing werden die empfindlichen Salatblätter schnell schlapp. Deshalb sollte man die Soße immer erst kurz vor dem Essen zugeben. Muss das angemachte Gericht doch mal länger stehen, eignen sich Eisberg- oder Gemüsesalate. Dazu empfiehlt sich ein Dressing aus Essig und Öl. Essig vermindert das Keimwachstum und der Salat bleibt auch mit Dressing länger appetitlich. (sb) Advertising
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Gefährliches Delir: Nach einer OP sind einige Menschen plötzlich apathisch



Nach dem Eingriff gerät das Gehirn aus dem Gleichgewicht
Eben noch schien der Patient völlig bei Sinnen zu sein – doch plötzlich wirkt er apathisch, verwirrt und kann nicht mehr sagen, warum er eigentlich im Krankenhaus ist. Dieses Szenario ist typisch für einen so genannten „Delir“, welcher nach einem operativen Eingriff auftreten kann. Die genauen Ursachen der Bewusstseinsstörung sind bislang nicht aufgeklärt, doch es wird angenommen, dass z.B. ein hohes Alter sowie Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck das Risiko erhöhen. Wird die Störung nicht rechtzeitig erkannt, drohen schwere Folgeschäden oder im Ernstfall sogar der Tod des Patienten.

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Wahrnehmungsstörungen und Einschränkungen des Bewusstseins
Wer eine Operation vor sich hat, fürchtet meist, dass währenddessen etwas passieren könnte. Denn Komplikationen können immer auftreten. Was hingegen nur wenige wissen: Auch nach dem Eingriff ist die Gefahr noch nicht gebannt, denn unter Umständen kann sich ein so genanntes „Delir“ entwickeln. Dabei handelt es sich um einen akuten Zustand der Verwirrung, welcher unbehandelt zu massiven Folgeschädigungen führen kann. Die Störung kann dabei direkt nach dem Erwachen aus der Narkose auftreten, aber auch erst einige Stunden oder Tage nach der Operation.

Bei vielen älteren Menschen kommt nach einer OP zu einem Zustand starker Verwirrtheit. (Bild: pressmaster/fotolia.com)
Bei vielen älteren Menschen kommt nach einer OP zu einem Zustand starker Verwirrtheit. (Bild: pressmaster/fotolia.com)

Delir kann unbehandelt zum Tod führen
Der Begriff „Delir“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen, wo „De lira ire“ übersetzt so viel wie „von der geraden Linie abweichen“ bzw. „aus der Spur gehen“ bedeutet. Dies beschreibt den Zustand recht gut, denn Betroffenen sind desorientiert und können z.B. nicht mehr sagen, ob es morgens oder abends ist. Sie können sich nicht erklären, warum sie im Krankenhaus sind. Teilweise sind sie apathisch, andere schlagen wiederum um sich, treten euphorisch oder aggressiv auf. Ebenso sind Niedergeschalgenheit und Ängstlichkeit möglich. Typisch sind zudem unter anderem Störungen der Wahrnehmung in Form von optischen Halluzinationen, der Psychomotorik oder des Schlaf-Wach-Rhythmus. Delirkranke können oft nachts nicht schlafen, wodurch sich die Symptome verschlechtern und tagsüber extreme Schläfrigkeit und Benommenheit bestehen.

Wird der Delir nicht erkannt, drohen dauerhafte Schädigungen wie z.B. Konzentrationsprobleme und eine eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit. Betroffene sind teilweise nicht mehr in der Lage ein Buch zu lesen, „manche trauen sich gar nicht mehr aus dem Haus, weil sie die Orientierung verloren haben“, sagt Claudia Spies, Chefärztin der anästhesiologischen Klinik, gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“. Demnach seien bei ausbleibender Behandlung schwere Komplikationen im Herz-Kreislauf-System und bei der Atmung möglich, welche im schlimmsten Fall sogar tödlich enden könnten. „Mit jedem unentdeckten Tag steigt die Sterblichkeit“, so die Medizinerin weiter.

Bis zu 80 Prozent der älteren Patienten betroffen
Wirkt ein Patient nach einer Operation verwirrt, sorgt das bei Pfleger Christoph Schubert dementsprechend für höchste Alarmbereitschaft und er muss sofort prüfen, ob ein Delir vorliegt. Schubert ist an der Charité-Klinik für Anästhesiologie in Berlin tätig, wo Ärzte und Pfleger sich in besonders hohem Maße mit der Störung beschäftigen. Wie die „dpa“ berichtet, seien von dieser laut aktuellen Studien bis zu 80 Prozent der älteren Menschen auf Intensivstationen betroffen. Dementsprechend prüfen Christoph Schubert und seine Kollegen zu Anfang jeder Schicht, ob bei den Patienten alles in Ordnung ist. Hierfür setzen sie den sogenannten „Cam-ICU-Test“ ein, welcher es möglich macht, einen Zustand der Verwirrung zu erkennen. Die Patienten müssen dabei z.B. beim Erkennen eines jeden „A“ im Wort „Ananasbaum“ die Hand des Pflegers drücken. Bestehen Probleme in der Wahrnehmung oder Aufmerksamkeit, kann das Fachpersonal dies dadurch schnell erkennen und dementsprechend handeln.

Die genauen Auslöser für die Entstehung eines „postoperativen Delirs“ sind noch nicht vollständig geklärt. Experten gehen jedoch davon aus, dass mehrere Faktoren zusammen spielen und ein hohes Alter des Patienten sowie Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes oder Bluthochdruck das Risiko erhöhen können. Laut der Chefärztin Spies spielen auch Entzündungen im Körper eine Rolle bei der Entstehung, die laut verschiedener Fachmeinungen möglicherweise durch psychischen Stress, große operative Eingriffe oder zu wenig Flüssigkeit entstehen könnten. „Auch Schmerzen verursachen Entzündungen“, fügt Spies hinzu. Bei der Narkose sei es wichtig, die richtige Balance zu halten, denn zu viele Medikamente könnten das Gehirn „aus dem Gleichgewicht bringen“.

Angehörige brauchen viel Geduld
Befindet sich ein Patient im Delir, sind meist zunächst die Pfleger gefordert. Christoph Schubert versuche dem „dpa“-Bericht nach, dass keine Angst bei dem Betroffenen aufkommt. Dabei sei es oft schon hilfreich, wenn ein Angehöriger ins Krankenhaus käme, so Schubert. Ziel sei es, dass sich die Menschen auf der Intensivstation wohl fühlen. Um den Patienten nach dem Aufwachen aus der Narkose sofort Orientierung bieten zu können, läge z.B. immer die Brille parat, auch das regelmäßige Nennen des Datums oder eine deutlich erkennbare Uhr könnten gute Unterstützung bieten.
Als Angehöriger sei es wichtig, viel Geduld zu haben und die Störung nicht „wegzureden“, betont Spies. Befürchtungen vor Operationen könnten z.B. durch aufklärende Gespräche reduziert werden, denn „Patienten haben immer Angst“, so die Medizinerin weiter. „Wir müssen ehrlich zu den Patienten sein“, sagt Spies.

Laut der „dpa“ wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2014 knapp 42.000 stationäre Fälle von Delir registriert, 2.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Nicht eingerechnet seien hier die Bewusstseinsstörungen, die infolge von Alkohol oder Drogen aufgetreten sind. Für den Umgang mit dem Verwirrtheitszustand gibt es hierzulande keine bundesweit geltende medizinische Leitlinie – dementsprechend hat jedes Krankenhaus eigene Vorgaben, wie bei einem Delir vorzugehen ist. In Großbritannien besteht hingegen schon seit 2010 die Richtlinie „Delirium: Vorsorge, Diagnose und Behandlung“, berichtet die Nachrichtenagentur weiter. In Kanada und den USA findet das so genannte „Help-Programm“ (Hospital Elder Life Program) Anwendung, welches 1993 von der Ärztin Sharon Inouye und Kollegen der Yale University Medical School entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs, welches die Krankenhausversorgung älterer Menschen verbessern soll. Hierzulande ist das evangelische Krankenhaus Bielefeld (EvKB) nach eigenen Angaben das erste Krankenhaus in Deutschland, in dem Patienten von dem Programm profitieren. (nr)
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Leidenschaftliche Sportfans während der EM von Herzinfarkten bedroht



Stress bei großen Sportveranstaltungen kann zu gesundheitlichen Problemen führen
In der nächsten Zeit werden sicherlich sehr viele Menschen in Deutschland die Fußball Europameisterschaft ansehen. Die Stimmung bei gemeinsamen Fernsehabenden mit Freunden oder beim sogenannten Public Viewing ist meist ausgelassen und einem schönen Abend steht nichts im Weg. Allerdings könnten solche großen Sportveranstaltungen auch negative Folgen für uns haben. Durch das Verolgen der Europameisterschaft kann Stress entstehen. Dieser erhöht dann sogar das Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts.

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Wissenschaftler vom angesehenen King’s College in London und dem St. Thomas‘ Hospital stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass große Sportveranstaltungen (Olympische Spiele, Fußball Europameisterschaft) unser Risiko für Herzinfarkte erhöhen. Der auftretende Stress, der durch das Anfeuern der eigenen Mannschaft entsteht, kann also zu einer ernsthaften Bedrohung für unsere Gesundheit werden. Die Experten stellten die Ergebnisse ihrer Studie auf der British Cardiovascular Society Konferenz in Manchester vor.

Für viele Deutsche wird es die nächsten Wochen nur ein wichtiges Thema geben: Die Fußball Europmeisterschaft. Sicherlich bedeuten diese Tage für die meisten Menschen Spaß und geselliges Zusammensein. Der auftretende Stress während dieser Sportveranstaltung kann aber auch die Gesundheit gefährden. Das Risiko für Herzinfarkte und andere Herzprobleme steigt durch den Stress. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)
Für viele Deutsche wird es die nächsten Wochen nur ein wichtiges Thema geben: Die Fußball Europmeisterschaft. Sicherlich bedeuten diese Tage für die meisten Menschen Spaß und geselliges Zusammensein. Der auftretende Stress während dieser Sportveranstaltung kann aber auch die Gesundheit gefährden. Das Risiko für Herzinfarkte und andere Herzprobleme steigt durch den Stress. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)

Menschen mit Herzproblemen sollten Stress bei der Europameisterschaft vermeiden
Psychische Belastungen im Zusammenhang mit großen Sportveranstaltungen können das Risiko von Herzproblemen vergrößern, warnen die Experten. Die Europameisterschaft beginnt in einigen Tagen und die Olympischen Spiele werden in diesem August ausgetragen. Somit könnte dieser Sommer für einige Fans, mit bereits bestehenden Herzproblemen, lebensbedrohlich werden. Betroffene sollten also vorsichtig sein, und sich nicht zu viel Stress aussetzen, um die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes zu verringern, raten die Mediziner.

Forscher untersuchen Auswirkungen von Stress auf Menschen mit koronaren Herzerkrankungen
Die Gefahr besteht natürlich nicht nur für Fans, die sich die Spiele der Europameisterschaft live vor Ort ansehen. Auch Menschen, die diese Sportveranstaltung durch den Fernseher verfolgen, setzen sich einem erhöhten Risiko aus, sagen die Forscher. Für die kleine Studie wurden fünfzehn Probanden von den Forschern des Kings College in London und den Medizinern des St. Thomas Hospital untersucht. Diese Teilnehmer litten alle unter einer erheblichen koronaren Herzkrankheit (KHK), erläutern die Mediziner. Außerdem untersuchten die Forscher noch weitere elf Testpersonen ohne irgendwelche Herzprobleme.

Probanden mussten verschiedene Stresstests absolvieren
Die Probanden unterzogen sich verschiedenen Prüfungen, bei denen psychischer Stress ausgelöst wurde, sagen die Mediziner. Dabei maßen die Experten den Blutdruck und die Geschwindigkeit des Blutflusses durch die Arterien. Die Forscher konnten dann feststellen, dass die Tests zu einer Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks führten. Diese Auswirkungen spiegeln die Erhöhung des Sauerstoffbedarfes unseres Herzmuskels wider, erläutern die Experten.

Auswirkung von Stress: Blut fließt schlechter durch die kleinen Blutgefäße im Herzen
Die Mediziner konnten bei ihren Untersuchungen beobachten, dass es eine erhöhte Behinderung des Blutflusses durch die kleinen Blutgefäße im Herzen gab. Daran ist klar zu erkennen, dass psychische Belastungen dieser Art durchaus ein gesundheitliches Risiko darstellen können, erläutert Professor Jeremy Pearson von der British Heart Foundation, welche die Studie finanzierte. Eine größere Skalierung der Studien sei allerdings erforderlich, um die vorhandenen Ergebnisse noch zu bestätigen. Doch während der Euro 2016 ist es wahrscheinlich, dass viele Menschen einen gewissen mentalen Stress erleben und noch mehr Frustration, fügt der Experte hinzu.

Beta-Blocker können die Stressreaktion des Körpers reduzieren
Die Ergebnisse der Studie zeigen klar, dass Menschen mit koronarer Herzkrankheit alles tun sollten, was möglich ist, um den auftretenden Stress der Europameisterschaft zu minimieren, raten die Wissenschaftler. Derzeit gebe es keine speziellen Behandlungen, die diese Auswirkungen bekämpfen, sagt der Hauptautor Dr. Satpal Arri. Aktuelle Angina Behandlungen wie beispielsweise Beta-Blocker könnten allerdings die Stressreaktion des Körpers reduzieren und zumindest etwas Schutz bieten.

Menschen mit koronarer Herzkrankheit sollten versuchen das Risiko zu minimieren
Andere Beobachtungsstudien mit großen Populationen haben bereits herausgefunden, dass durch erschreckende Naturereignisse (Erdbeben, Vulkanausbrüche) psychischer Stress entsteht, der mit einer erhöhten Anzahl von Herzinfarkten und anderen Herzerkrankungen verbunden ist, erklären die Experten. Auf kurze Sicht deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass bei der Europameisterschaft auftretender psychischer Stress das Risiko für einige Menschen mit koronarer Herzkrankheit erhöhen könnte, so das Fazit der Mediziner. Betroffene sollten sich Hilfe suchen und behandeln lassen, um das Risiko dementsprechend zu minimieren, so Satpal Arri und Kollegen weiter. (as)
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Studien: Frauen leiden wesentlich häufiger unter Angst



Frauen, junge Erwachsene und chronisch Kranke besonders häufig von Angst betroffen
Viele Menschen leiden unter Angststörungen, die sie im Alltag stark belasten und auch körperliche Beschwerden verursachen können. Wissenschaftler der University of Cambridge fanden nun heraus, dass Frauen fast doppelt so häufig wie Männer von solchen Ängsten betroffen sind. Auch leiden Menschen in Westeuropa und Nordamerika deutlich öfter unter Angst, als Personen aus anderen Kulturen, so die Mitteilung der Universität Cambridge.

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Angststörungen manifestieren sich laut Aussage der Forscher meist in übermäßiger Sorge, Furcht und einer Tendenz, potenziell belastende Situationen – einschließlich sozialer Kontakte – zu vermeiden. Sie zählen zu den häufigsten psychischen Problemen in der westlichen Welt, so die Mitteilung der University of Cambridge. In ihrer aktuellen Untersuchung haben die Wissenschaftler der britischen Universität zahlreiche frühere Studien zum Thema Angststörungen ausgewertet und dabei festgestellt, dass Frauen fast doppelt so häufig wie Männer betroffen sind. Auch litten junge Menschen – sowohl männliche als auch weibliche – im Alter unter 35 Jahren überproportional häufig unter Angst. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in dem Fachmagazin „Brain and Behavior“ veröffentlicht.

Frauen sind laut einer aktuelle Studie deutlich häufiger von Angststörungen betroffen als Männer. (Bild: pathdoc/fotolia.com)
Frauen sind laut einer aktuelle Studie deutlich häufiger von Angststörungen betroffen als Männer. (Bild: pathdoc/fotolia.com)

60 Millionen Europäer leiden unter Angststörungen
Mehr als 60 Millionen Menschen in der Europäischen Union sind laut Aussage der Forscher pro Jahr von Angststörungen betroffen. Zahlreiche Studien haben hier nach möglichen Ursachen für das häufige Auftreten der Angststörungen geforscht und versucht, bestimmte Risikogruppen zu identifizieren. Die Wissenschaftler vom Institute of Public Health an der University of Cambridge haben nun eine globale Überprüfung der vorliegenden Studien vorgenommen und aus über 1.200 Arbeiten insgesamt 48 herausgefiltert, deren Daten sie für belastbar genug befanden. Anhand dieser Arbeiten nahmen Studienerstautorin Olivia Remes und Kollegen eine Analyse des Risiko bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen weltweit vor.

Keine Zunahme der Angst festzustellen
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass in den Jahren von 1990 bis 2010 der Anteil der betroffenen Menschen weitgehend gleich geblieben ist. Rund vier von 100 Menschen erleben Angst, wobei der höchste Anteil an Menschen mit Angst in Nordamerika festzustellen sei, wo fast acht von 100 Menschen betroffen sind, berichten die Forscher. Der niedrigste Anteil sei hingegen in Ostasien zu verzeichnen, wo weniger als drei von 100 Menschen diese psychischen Probleme haben. In Nordafrika und dem Nahen Osten waren trotz der schwierigen Lebensbedingungen lediglich 5 von 100 Menschen betroffen.

Chronische Krankheiten erhöhen das Risiko
Eine überdurchschnittliche Betroffenheit stellten die Forscher nicht nur bei den Frauen und jungen Erwachsenen fest, sondern auch bei Personen mit bekannten chronischen Vorerkrankungen. So leiden beispielsweise Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen (Krankheiten des Herzkreislaufsystem) vermehrt unter begleitenden Angststörungen, die ihrerseits einen Effekt auf das Herzkreislaufsystem haben könne. Hier wird die Angst zur doppelten Belastung. Unter den chronischen Erkrankungen sei Angst insgesamt am häufigsten bei Patienten mit Multipler Sklerose aufgetreten, berichten die Forscher.

Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet?
Die Co-Autorin der Studie, Dr. Louise Lafortune vom Institute of Public Health an der Cambridge Universität, betont, dass Angststörungen „eine Menge Leute beeinflussen und zu einer Beeinträchtigung, Behinderung und zu Suizidrisiko führen.“ Doch trotz der umfassenden Untersuchungen zu dem Thema seien weiter erhebliche Lücken in der Forschung vorhanden. Es ist in diesem Zusammenhang auch wichtig zu ermitteln, welche Gruppen von Menschen am stärksten gefährdet sind, ergänzt Olivia Remes. Die vorgenommene Analyse zeige, dass die Daten für viele Bevölkerungsgruppen fehlen oder von schlechter Qualität sind. Dies könnten jedoch die Gruppen sein, die ein besonders hohes Risiko aufweisen.

Professor Carol Brayne, Direktor des Cambridge Institute of Public Health, erläutert, dass selbst bei der recht großen Anzahl von Studien zu Angststörungen Daten über Randgruppen nur schwer zu finden sind.. Durch die Identifizierung der Datenlücken mit der vorliegenden Studie können nun zielgerichtete Forschungen folgen, um künftig das allgemeine und individuelle Risiko weiter zu reduzieren, so das Fazit von Prof. Brayne. (fp)
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Lebergeschädigt wie durch Alkohol: Red Bull zerstörte die Leber einer jungen Patientin



Die Britin Mary Allwood kam November 2015 in das Krankenhaus. Ihre Leber hatte sich nämlich massiv vergrößert. Das ist typisch für Alkoholiker, und so dachten die Ärzte auch zuerst an Alkoholismus.

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Zu viel Red Bull
Mary trank zwar wirklich zu viel, aber keinen Alkohol. Sie schüttete jeden Tag 20 Dosen Red Bull in sich hinein. Diese Energydrinks tragen in Deutschland einen Warnhinweis – wegen ihrem hohen Gehalt an Koffein und Zucker.

Die Zuckermengen wirken wie eine Droge (Focus Pocus LTD/fotolia.com)
Die Zuckermengen wirken wie eine Droge (Focus Pocus LTD/fotolia.com)

Red Bull greift die Leber an
Die Ärzte waren sich einig: Die Energydrinks hatten die Leber so stark angegriffen wie sonst Alkohol.

Wirkung wie Drogen
Marys 20 Dosen der Energy-Drinks pro Tag enthalten 550 Gramm Zucker. Kaffee ist gesünder, als die meisten Menschen glauben, doch Mary verbrauchte jeden Tag das Koffein von 16 Tassen – viel zu viel. Mit 22 trank Mary das erste Mal Red Bull und verstärkte täglich die Dosis.

Zuckersucht
Belegt ist durch eine aktuelle Studie: Zuckersucht vergleichbar in der Wirkung wie Drogensucht.

Die heute 26jährige sagt selbst, sie sei abhängig gewesen. Wie bei anderer Drogensucht litt sie unter Entzugserscheinungen. Wenn sie sich kein Red Bull zuführte, war sie „unglücklich und mürrisch“, so die Betroffene.

„Mein Heroin“
„Ich brauchte den Geschmack, dieses Prickeln. Es war mein Heroin. Ohne es fühlte ich mich schrecklich“, sagt Mary.

Herz- und Leberbeschwerden
Mit 23 schlug ihr Herz unregelmäßig, die extreme Menge an Zucker beschädigte die Leber: Sie wuchs um mehr als das doppelte und vernarbte. Erst, als sie die Schmerzen nicht mehr aushielt, ging Mary in die Klinik.

Entzug
Januar 2016 startete die junge Frau ihren Entzug. Sie zitterte und ihre Stimmung schwankte. Doch Mary hielt durch, und seit sie clean ist, regenerierte sich ihre Leber.

Verbot für Minderjährige?
Heute fordert Mary, Red Bull wie Alkohol und Zigaretten nicht an Minderjährige zu verkaufen. Die Organisation Foodwatch fordert ebenfalls eine Altersbeschränkung und Lettland führte bereits ein Verkaufsverbot für Minderjährige ein.

Bekanntes Problem
Der Schaden durch Energydrinks ist seit Jahren bekannt. So zog 2012 in den USA eine Mutter vor Gericht, weil ihre 14 Jahre alte Tocher an Herzversagen starb. Der Grund: Größere Mengen des Energy-Drinkes „Monster Energy“ mit 240 mg Koffein pro Dose. Unklar blieb allerdings, ob das Mädchen schon vorher unter einem schwachen Herz litt.

Schwere Zwischenfälle
Die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA erklärte bereits 2012, dass sehr häufig junge Menschen in die Notaufnahme der Krankenhäuser kämen, nachdem sie Energy-Drinks zu sich genommen hätten. Zahlreiche Todesfälle hätten mit dem Konsum der Zucker-Koffein-Drinks zu tun.

Verbraucherschützer warnen seit langem
Die Verbraucherzentrale Hamburg forderte bereits 2012 ein Verkaufsverbot koffeinhaltiger Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche.

Diese Getränke hätten drei mal so viel Koffein wie Cola und seien deshalb für Kinder nicht geeignet. (Dr. Utz Anhalt)
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