Nährreiches Herbstgemüse: Bittere Endivien voller gesunder Nährstoffe



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Gesund, lecker und bitter: Endivien sind voller Nährstoffe
Im Herbst hat die Endivie Hauptsaison. Die leckeren Blätter sind kalorienarm und reich an Nährstoffen. Zwar lässt sich das Herbstgemüse durch die entsprechende Zubereitung auch weniger bitter gestalten, doch es sind gerade die Bitterstoffe, die auch verdauungsfördernd und appetitanregend wirken.

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Salat besteht größtenteils aus Wasser
Zwar besteht Salat zu 90-95 Prozent aus Wasser, die meisten Sorten sind aber dennoch lecker und gesund. Eine Sorte ist Endivie: Diese kann man zwar mittlerweile das ganze Jahr über erwerben, sie ist aber vor allem als klassisches Herbstgemüse bekannt. Endivien schmecken pikant und wegen des Inhaltsstoffs Intybin angenehm bitter herb. Der Bittergehalt lässt sich durch die entsprechende Zubereitung zwar senken, doch die Bitterstoffe wirken auch verdauungsfördernd und regen den Appetit an, berichtet der Verbraucherinformationsdienst aid.

Manche Menschen mögen Endivien wegen dem bitteren Geschmack nicht so gerne. Der Bittergehalt lässt sich durch die richtige Zubereitung aber auch senken. Doch gerade die Bitterstoffe sind sehr gesund. (Bild: pilipphoto/fotolia.com)
Manche Menschen mögen Endivien wegen dem bitteren Geschmack nicht so gerne. Der Bittergehalt lässt sich durch die richtige Zubereitung aber auch senken. Doch gerade die Bitterstoffe sind sehr gesund. (Bild: pilipphoto/fotolia.com)

Bitterstoff regt den Appetit an
In dem Gemüse ist unter anderem der Bitterstoff Inulin enthalten, der sowohl Galle als auch die Blase anregt. Der Bitterstoff Intybin wiederum wirkt appetitanregend. Laut den Experten wird Endivie daher gerne als Vorspeise serviert.

Endivien enthalten gerade mal zehn Kilokalorien pro 100 Gramm und sind somit sehr kalorienarm. Sie sind jedoch reich an gesunden sekundären Pflanzenstoffen, unter anderem enthalten sie viele Flavonoide, die freie Radikale im Körper bekämpfen sollen. Zudem punktet Endivie im Vergleich zu anderen Salaten auch mit ihrem Gehalt an Kalium, Phosphat, Kalzium, Natrium und ß-Carotin.

Endivie nicht nur im Salat
Wer es nicht so gern bitter mag, legt die Blätter am besten kurz in lauwarmes Wasser oder gibt eine Prise Zucker ins Dressing. Oft wird Endivie im Salat gegessen. Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten, aus dem leckeren Blattgemüse schmackhafte Gerichte zu zaubern. So lässt sich Endivie beispielsweise wie Spinat zubereiten und passt dann als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Die Blätter schmecken auch in einer Suppe, im Eintopf oder Risotto. Rezepte für Gerichte mit Endivie, wie etwa eine leckere Endiviensuppe, findet man im Internet. (ad)
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Erstmals aktive Sterbehilfe bei einem Kind in Belgien durchgeführt



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Belgien: Erster Fall von Sterbehilfe für todkranken Minderjährigen
In Belgien hat erstmals ein todkranker Teenager – gesetzlich erlaubte – aktive Sterbehilfe erhalten. Weitere Details zu dem Patienten oder der Patientin wurden nicht bekannt gegeben. In Deutschland wird über das Thema Sterbehilfe seit Jahren kontrovers diskutiert.

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Gesetzlich erlaubte Sterbehilfe für Minderjährige
In Belgien ist zum ersten Mal die gesetzlich erlaubte Sterbehilfe für Minderjährige angewandt worden, bestätigte der Vorsitzende der staatlichen Sterbehilfe-Kommission, Professor Dr. Wim Distelmans. Seinen Angaben zufolge sei er innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von dem Fall unterrichtet worden.

Außer dass der minderjährige Patient oder die minderjährige Patientin todkrank war, wurden keine weiteren Details genannt: weder über das Alter, noch das Geschlecht, noch den medizinischen Befund.

Das Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal. Dort erhielt nun erstmals ein minderjähriger Patient - gesetzlich erlaubte - aktive Sterbehilfe. In Deutschland wäre dies illegal. (Bild: ifeelstock/fotolia.com)
Das Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal. Dort erhielt nun erstmals ein minderjähriger Patient – gesetzlich erlaubte – aktive Sterbehilfe. In Deutschland wäre dies illegal. (Bild: ifeelstock/fotolia.com)

Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal
Das belgische Sterbehilfe-Gesetz, das seit 2002 in Kraft ist, gilt als besonders liberal. Ärzten wird dadurch die Tötung auf Verlangen von erwachsenen, unheilbar kranken Patienten erlaubt, sofern die Mediziner ihnen unerträgliche Leiden bescheinigen. Das Parlament dehnte die Sterbehilfe Anfang 2014 auf Minderjährige aus, wenn die Eltern zustimmen.

„Glücklicherweise gibt es nur wenige Kinder, auf die das zutrifft, das bedeutet aber nicht, dass wir ihnen das Recht auf einen würdevollen Tod verwehren sollten“, sagte Distelmans gegenüber der Zeitung „Het Nieuwsblad“, die als erste über den Fall berichtet hatte. Wie der flämische Sender VRT meldete, gehe es in dem Fall eher um einen Teenager als um ein Kind.

Deutsche Experten sind empört
Die Nachricht sorgte hierzulande für große Empörung. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisierte laut einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa: „Die Tötung auf Verlangen von Kindern hat nichts mit würdigem Sterben zu tun.“ Er meinte: „Damit verlässt der Beneluxstaat die menschenrechtlichen Standards der EU. Aber die europäischen Institutionen schweigen.“

Kontroverse Diskussionen über Tötung auf Verlangen
Zwar ist die passive Sterbehilfe, der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen, in zahlreichen Ländern – auch in Deutschland – erlaubt beziehungsweise geduldet, die aktive Sterbehilfe ist jedoch in den meisten Nationen verboten. In der EU erlauben lediglich die Niederlande, Luxemburg und Belgien ausdrücklich die Tötung auf Verlangen.

Hierzulande wird seit Jahren kontrovers über das Thema diskutiert. Im vergangenen Jahr ergab eine Umfrage unter Onkologen, dass viele von ihnen im Notfall zur Beihilfe zum Suizid bereit wären. Andere Experten, wie etwa die Bundesärztekammer bleiben bei ihrem klaren Nein zur Sterbehilfe. Allerdings kann bei Beihilfe zur Selbsttötung im Einzelfall auf eine strafrechtliche Ahndung verzichtet werden, wie aus einer Meldung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht.

„Ich bin der Meinung, es ist richtig, dass unsere Rechtsordnung zum Drama der Selbsttötung schweigt. Und deswegen bin ich auch dafür, dass wir an der Straffreiheit der individuellen Selbsttötungsbeihilfe insgesamt festhalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. (ad)
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Patientensicherheit: Hohe Gesundheitsrisiken durch Medikationsfehler



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Risiken durch falsche Arzneimitteleinnahme vermeiden
In Deutschland kommt es pro Jahr zu rund 250.000 Krankenhauseinweisungen durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die auf Medikationsfehler zurückzuführen sind. Der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ soll dazu beitragen, gesundheitliche Gefahren durch unsachgemäße Einnahme zu reduzieren.

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Jeder vierte Deutsche nimmt täglich mehrere Medikamente
Gesundheitsexperten fordern seit Jahren, Patienten besser vor Medikationsfehlern zu schützen. Häufige Medikationsfehler sind unter anderem Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln. Hierzulande ist ein sehr großer Bevölkerungsteil auf die Einnahme mehrerer Medikamente angewiesen. So zeigte eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), dass rund jeder Vierte in Deutschland täglich mehrere Pillen zugleich nimmt.

Der„Internationale Tag der Patientensicherheit“ unter dem Motto „Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden“ soll dazu beitragen, gesundheitliche Risiken durch unsachgemäße Arzneimitteleinnahme zu mindern.

Jährlich sind rund eine Viertelmillion Krankenhauseinweisungen auf Medikationsfehler zurückzuführen. Die gesundheitlichen Gefahren durch unsachgemäße Einnahme müssen unbedingt reduziert werden. (Bild: Robert Kneschke/fotolia.com)
Jährlich sind rund eine Viertelmillion Krankenhauseinweisungen auf Medikationsfehler zurückzuführen. Die gesundheitlichen Gefahren durch unsachgemäße Einnahme müssen unbedingt reduziert werden. (Bild: Robert Kneschke/fotolia.com)

Gesundheitliche Gefahren durch unsachgemäße Einnahme
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der die Schirmherrschaft übernommen hat, erklärte dazu in einer Mitteilung: „Arzneimittel sind in vielen Fällen entscheidend für den Heilungsprozess – zugleich bestehen gesundheitliche Gefahren durch unsachgemäße Einnahme. Mit dem neuen Aktionsplan zur Arzneimitteltherapiesicherheit, den das Bundeskabinett im August beschlossen hat, fördern wir den sicheren Umgang mit Arzneimitteln.“

„Ab Oktober hat jeder Versicherte, der mindestens drei verordnete Arzneimittel anwendet, Anspruch auf einen Medikationsplan. Gerade für ältere, chronisch und mehrfach erkrankte Menschen ist das eine große Hilfe“, so der CDU-Politiker. Ab 2018 soll der Medikationsplan auch elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein. Vor allem für Senioren dürfte dies hilfreich sein, den Überblick über eingenommene Medikamente zu behalten.

Viertel Million Krankenhauseinweisungen könnten vermieden werden
Laut Ministeriumsmitteilung betreffen unerwünschte Arzneimittelwirkungen insbesondere Menschen, die langfristig mehrere Arzneimittel gleichzeitig anwenden. Etwa fünf Prozent aller Krankenhauseinweisungen gehen demnach auf unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln zurück, ein Viertel davon könnte vermieden werden. Das bedeutet, dass schätzungsweise rund 250.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr auf vermeidbare Medikationsfehler zurückzuführen sind. (ad)
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Rötungen und lästiger Juckreiz: Frühe Tripper-Anzeichen oft trügersich harmlos



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Sexuell übertragbare Krankheit: Erste Anzeichen für Gonorrhö ernst nehmen
Gelber Ausfluss, leichte Rötung und etwas Juckreiz: Die Symptome, die eine Infektion mit Gonokokken bei Frauen verursacht, sind meist nicht dramatisch. Solche Anzeichen sollten aber unbedingt ernst genommen werden. Unbehandelt kann Gonorrhö (Tripper) unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen.

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Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch
Wie aus einem aktuellen Regierungsbericht hervorgeht, hat die Zahl der sexuellen Krankheiten in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Immer mehr Menschen sind demnach von sogenannten „Geschlechtskrankheiten“ wie Syphilis, Chlamydien und Gonorrhö (Tripper) betroffen. Vor allem die Zunahme der zuletzt genannten Krankheit ist besorgniserregend, denn aufgrund des anhaltenden Auftretens von Antibiotikaresistenzen wird Tripper womöglich bald nicht mehr mit Arzneimitteln zu behandeln sein.

Die Symptome, die eine Gonokokken-Infektion bei Frauen verursacht, sind meist harmlos. Die Anzeichen sollten aber ernst genommen werden, denn Gonorrhö (Tripper) kann unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen. (Bild: SENTELLO/fotolia.com)
Die Symptome, die eine Gonokokken-Infektion bei Frauen verursacht, sind meist harmlos. Die Anzeichen sollten aber ernst genommen werden, denn Gonorrhö (Tripper) kann unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen. (Bild: SENTELLO/fotolia.com)

Gonorrhö kann zu Unfruchtbarkeit führen
Die sexuell übertragbare Krankheit Gonorrhö kann unter anderem Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Darauf hat der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in einer aktuellen Meldung hingewiesen. Den Experten zufolge sind die ersten Symptome bei Frauen meist harmlos: Ein verstärkter gelber Ausfluss, der erst im Lauf der Zeit einen unangenehmen Geruch entwickelt, leichte Rötung und etwas Juckreiz sowie Symptome wie eine leichte Blasenentzündung sind oft alles, was die Frau davon merkt.

Sexualpartner der letzten drei Monate informieren
„Jede Frau, die solche Symptome an sich feststellt, sollte so früh wie möglich zu ihrer Frauenärztin oder zu ihrem Frauenarzt gehen, um einen Test durchführen zu lassen“, betonte Dr. med. Christian Albring, Präsident des BVF. „Dasselbe gilt auch für Frauen ohne Symptome, deren Partner Anzeichen für eine Gonokokken-Infektion aufweisen wie heftigen Ausfluss aus der Harnröhre und Brennen beim Wasserlassen.“

Wird eine Infektion festgestellt, verordnet der Arzt meist Antibiotika. Wie eingangs jedoch erwähnt, kann die Krankheit damit nicht in allen Fällen erfolgreich behandelt werden. Darüber hinaus müssen sämtliche Sexualpartner der letzten drei Monate informiert und ebenfalls untersucht werden, auch dann, wenn bei ihnen noch keine Krankheitsanzeichen aufgetreten sind. Schützen kann man sich mit Kondomen. (ad)
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Erstmals aktive Sterbehilfe für Minderjährige in Belgien praktiziert



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Belgien: Erster Fall von Sterbehilfe für todkranken Minderjährigen
In Belgien hat erstmals ein todkranker Teenager – gesetzlich erlaubte – aktive Sterbehilfe erhalten. Weitere Details zu dem Patienten oder der Patientin wurden nicht bekannt gegeben. In Deutschland wird über das Thema Sterbehilfe seit Jahren kontrovers diskutiert.

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Gesetzlich erlaubte Sterbehilfe für Minderjährige
In Belgien ist zum ersten Mal die gesetzlich erlaubte Sterbehilfe für Minderjährige angewandt worden, bestätigte der Vorsitzende der staatlichen Sterbehilfe-Kommission, Professor Dr. Wim Distelmans. Seinen Angaben zufolge sei er innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von dem Fall unterrichtet worden.

Außer dass der minderjährige Patient oder die minderjährige Patientin todkrank war, wurden keine weiteren Details genannt: weder über das Alter, noch das Geschlecht, noch den medizinischen Befund.

Das Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal. Dort erhielt nun erstmals ein minderjähriger Patient - gesetzlich erlaubte - aktive Sterbehilfe. In Deutschland wäre dies illegal. (Bild: ifeelstock/fotolia.com)
Das Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal. Dort erhielt nun erstmals ein minderjähriger Patient – gesetzlich erlaubte – aktive Sterbehilfe. In Deutschland wäre dies illegal. (Bild: ifeelstock/fotolia.com)

Sterbehilfe-Gesetz in Belgien gilt als besonders liberal
Das belgische Sterbehilfe-Gesetz, das seit 2002 in Kraft ist, gilt als besonders liberal. Ärzten wird dadurch die Tötung auf Verlangen von erwachsenen, unheilbar kranken Patienten erlaubt, sofern die Mediziner ihnen unerträgliche Leiden bescheinigen. Das Parlament dehnte die Sterbehilfe Anfang 2014 auf Minderjährige aus, wenn die Eltern zustimmen.

„Glücklicherweise gibt es nur wenige Kinder, auf die das zutrifft, das bedeutet aber nicht, dass wir ihnen das Recht auf einen würdevollen Tod verwehren sollten“, sagte Distelmans gegenüber der Zeitung „Het Nieuwsblad“, die als erste über den Fall berichtet hatte. Wie der flämische Sender VRT meldete, gehe es in dem Fall eher um einen Teenager als um ein Kind.

Deutsche Experten sind empört
Die Nachricht sorgte hierzulande für große Empörung. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisierte laut einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa: „Die Tötung auf Verlangen von Kindern hat nichts mit würdigem Sterben zu tun.“ Er meinte: „Damit verlässt der Beneluxstaat die menschenrechtlichen Standards der EU. Aber die europäischen Institutionen schweigen.“

Kontroverse Diskussionen über Tötung auf Verlangen
Zwar ist die passive Sterbehilfe, der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen, in zahlreichen Ländern – auch in Deutschland – erlaubt beziehungsweise geduldet, die aktive Sterbehilfe ist jedoch in den meisten Nationen verboten. In der EU erlauben lediglich die Niederlande, Luxemburg und Belgien ausdrücklich die Tötung auf Verlangen.

Hierzulande wird seit Jahren kontrovers über das Thema diskutiert. Im vergangenen Jahr ergab eine Umfrage unter Onkologen, dass viele von ihnen im Notfall zur Beihilfe zum Suizid bereit wären. Andere Experten, wie etwa die Bundesärztekammer bleiben bei ihrem klaren Nein zur Sterbehilfe. Allerdings kann bei Beihilfe zur Selbsttötung im Einzelfall auf eine strafrechtliche Ahndung verzichtet werden, wie aus einer Meldung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht.

„Ich bin der Meinung, es ist richtig, dass unsere Rechtsordnung zum Drama der Selbsttötung schweigt. Und deswegen bin ich auch dafür, dass wir an der Straffreiheit der individuellen Selbsttötungsbeihilfe insgesamt festhalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. (ad)
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