Lebensverlängernd: Regelmäßig Nüsse verzehren schützt vor zahlreichen Krankheiten



Mit einer Handvoll Nüsse am Tag vielen Krankheiten vorbeugen
Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit stehen oft Schalen mit Hasel- und Walnüssen bereit. Die Schalenfrüchte sollten aber am besten das ganze Jahr über verzehrt werden. Denn Nüsse schützen vor zahlreichen, teilweise tödlichen, Krankheiten, wie Wissenschaftler nun erneut festgestellt haben.

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Nüsse schützen vor tödlichen Krankheiten
Nüsse sind energiereich und sehr gesund. Von manchen Menschen werden sie aber als „Dickmacher“ betrachtet und gemieden. Laut Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein Irrtum: „Zwar liegt der Fettgehalt von Nüssen je nach Sorte zwischen 40 und 70 Prozent“, so die Expertin, „es handelt sich aber überwiegend um wertvolle einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.“ Trotzdem sollten Nüsse aufgrund des hohen Energiegehalts nur in Maßen genossen werden, empfehlenswert seien laut der Stiftung etwa eine Handvoll am Tag. Genau das ist die Menge, die Forschern zufolge vor zahlreichen, teilweise tödlichen, Krankheiten schützen kann.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der tägliche Konsum einer Handvoll Nüsse vor zahlreichen Erkrankungen schützen kann. Auch wegen der Figur muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Schalenfrüchte Fettleibigkeit vorbeugen können. (Bild: karepa/fotolia.com)
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der tägliche Konsum einer Handvoll Nüsse vor zahlreichen Erkrankungen schützen kann. Auch wegen der Figur muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Schalenfrüchte Fettleibigkeit vorbeugen können. (Bild: karepa/fotolia.com)

Sterberisiko wird gesenkt
Viele Studien der letzten Jahre sprechen dafür, dass Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung darstellen. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass Walnüsse die LDL-Cholesterinwerte senken, Nüsse das Diabetes-Risiko verringern, die Überlebensrate bei Prostatakrebs erhöhen und allgemein das Sterberisiko senken können.

Letzteres zeigt sich auch einer Metaanalyse britischer und norwegischer Wissenschaftler, die nun in der Fachzeitschrift „BMC Medicine“ veröffentlicht wurde.

Jeden Tag eine Handvoll
Die Forscher des „Imperial College London“ und der „Norwegian University of Science and Technology“ fanden anhand der Auswertung mehrere Studien heraus, dass durch den Verzehr von rund 20 Gramm Nüssen pro Tag – etwa eine Handvoll – das Risiko für koronare Herzerkrankungen um fast 30 Prozent, das Krebsrisiko um 15 Prozent und das Risiko, frühzeitig zu sterben, um 22 Prozent gesenkt werden kann.

Darüber hinaus stellten die Experten fest, dass der Nusskonsum in dieser Menge mit einem verringerten Sterberisiko für Atemwegserkrankungen und Diabetes verbunden war.

Mehrere Studien ausgewertet
Wie das „Imperial College London“ in einer Mitteilung berichtet, analysierte das Forschungsteam insgesamt 29 Studien aus der ganzen Welt mit bis zu 819.000 Teilnehmern.

Darunter waren Zehntausende mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und Krebs sowie 85.000 Todesfälle.

Wesentlicher Effekt für eine kleine Nahrungsmenge
Die Wissenschaftler stellten fest, dass der Nusskonsum bei den meisten Probanden mit einer Verringerung des Krankheitsrisikos verbunden war. „Wie fanden eine beständige Verringerung des Risikos verschiedener Krankheiten, was ein starkes Indiz dafür ist, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Nusskonsum und den gesundheitlichen Folgen gibt“, erklärte Co-Autor Dagfinn Aune. „Es ist ein ganz wesentlicher Effekt für eine so kleine Nahrungsmenge.“

Nüsse gegen Fettleibigkeit
In der Studie wurden alle möglichen Arten von Nüssen erfasst, neben Hasel- und Walnüssen unter anderem auch Erdnüsse, die eigentlich keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte sind. Laut Aune ist es vor allem der Nährwert, der Nüsse so wertvoll macht.

„Einige Nüsse, besonders Walnüsse und Pekannüsse sind auch reich an Antioxidantien“, erläuterte Aune. Diese können womöglich das Krebsrisiko reduzieren. Nüsse enthalten zwar viel Fett, aber auch viel Eiweiß und Ballaststoffe. Laut dem Forscher gibt es Hinweise darauf, dass Nüsse mit der Zeit das Risiko für Adipositas verringern.

Die Forscher wiesen auch darauf hin, dass sie bei einem Nussverzehr, der über 20 Gramm pro Tag hinaus ging, keinen weiteren gesundheitlichen Nutzen bemerkt haben. (ad)
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Seltenes Rauchen: Schon eine Zigarette am Tag erhöht laut Wissenschaftlern das Sterberisiko



Bereits eine Zigarette täglich kann das Leben verkürzen
Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, weiß eigentlich jeder. Doch manche Menschen meinen, wer nur hin und wieder zur Kippe greift, schadet seinem Körper nicht. Doch weit gefehlt. Eine neue Studie zeigt nun, dass schon wenige Zigaretten am Tag die Wahrscheinlichkeit erhöhen, früh zu sterben.

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Auch Gelegenheitsraucher sind Raucher
Schon vor Jahren haben US-amerikanische Wissenschaftler nach einer Untersuchung festgestellt: Gelegenheitsraucher sind auch Raucher. „Weil sie fälschlicherweise glauben, sie seien keine Raucher und daher auch nicht vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören, setzen sich Gelegenheitsraucher weiter den Folgen des Tabakrauchens aus“, erklärte Dr. Wael Al-Delaimy von der University of California in San Diego, damals. Und diese Folgen können selbst bei einem sehr geringen Zigarettenkonsum lebensbedrohlich sein, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

Eine neue Studie zeigt, dass es kein gesundheitlich sicheres Level beim Rauchen gibt. Selbst Menschen, die im Mittel weniger als eine Zigarette pro Tag rauchen, haben ein höheres vorzeitiges Sterberisiko. Ein Rauchstopp lohnt sich daher immer. (Bild: Knut Wiarda/fotolia.com)
Eine neue Studie zeigt, dass es kein gesundheitlich sicheres Level beim Rauchen gibt. Selbst Menschen, die im Mittel weniger als eine Zigarette pro Tag rauchen, haben ein höheres vorzeitiges Sterberisiko. Ein Rauchstopp lohnt sich daher immer. (Bild: Knut Wiarda/fotolia.com)

Eine Zigarette pro Tag erhöht das vorzeitige Sterberisiko
Raucher erkranken und sterben nicht nur an Lungenkrebs. Tabakkonsum erhöht auch das Risiko für mehrere andere Krebsarten und weitere Erkrankungen wie Raucherlunge beziehungsweise Raucherhusten, Asthma, chronische Bronchitis sowie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Nicht nur Menschen, die den ganzen Tag qualmen, setzen sich solchen Gefahren aus, sondern auch diejenigen, die nur ab und zu zur Kippe greifen. Laut einer im Fachjournal „JAMA Internal Medicine” veröffentlichten Studie, haben selbst Menschen, die im Mittel weniger als eine Zigarette pro Tag rauchen, ein höheres vorzeitiges Sterberisiko als lebenslange Nichtraucher.

Es gibt kein gesundheitlich sicheres Level beim Rauchen
„Die Ergebnisse der Studie stützen die Warnungen, dass es kein gesundheitlich sicheres Level beim Rauchen gibt”, sagte Hauptautorin Maki Inoue-Choi vom Nationalen Krebs-Instituts der USA (NCI) in einer Mitteilung des „National Institutes of Health“.

„Die Ergebnisse zeigen, dass schon das Rauchen einer kleinen Anzahl von Zigaretten pro Tag erhebliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat und sie belegen, dass Rauchentwöhnung Vorteile für alle Raucher hat, unabhängig davon, wie wenig Zigaretten sie rauchen“, so die Expertin.

Tabakkonsum fordert jedes Jahr fünf Millionen Todesopfer
Schätzungen zufolge sterben weltweit pro Jahr rund fünf Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Im Rahmen der Studie waren Daten von mehr als 290.000 Amerikanern ausgewertet worden, die beim Start der Untersuchung zwischen 59 und 82 Jahre alt waren.

Unter ihnen waren rund 22.000 Raucher, 156.000 Ex-Raucher sowie 111.000 lebenslange Nichtraucher. Von den Rauchern konsumierten etwa 1.500 im Mittel seit jeher ein bis zehn Zigaretten pro Tag. Bei 159 Teilnehmern war es lebenslang weniger als eine Zigarette.

Erhöhtes Risiko früher zu sterben
Es zeigte sich, dass bei Personen, die langfristig ein bis zehn Zigaretten täglich rauchen, das Risiko, früher zu sterben, um 84 Prozent höher ist als bei lebenslangen Nichtrauchern.

Den Angaben zufolge starben von den 111.473 berücksichtigten lebenslangen Nichtrauchern 9.821 (neun Prozent) an Krebs, Herz-Kreislauf- oder Lungenkrankheiten, bei denen es einen Zusammenhang zum Tabakkonsum gibt.

Bei den Teilnehmern, die bis zu zehn Zigaretten täglich qualmten, waren es 232 der 1.493 Teilnehmer (16 Prozent). Laut den Forschern verbesserten Ex-Raucher ihre Lebenserwartung umso mehr, je früher sie das Rauchen aufgegeben hatten.

Defizite der Studie
Die Wissenschaftler geben allerdings zu bedenken, dass die geringe Zahl erfasster Raucher, die weniger als eine Zigarette pro Tag konsumieren, die Aussagekraft der Daten für diese Gruppe stark einschränken.

Außerdem fehlten für die 159 Menschen detailliertere Angaben zum Rauchverhalten: Genehmigen sie sich eher alle zwei Tage eine Kippe oder qualmen sie einmal in der Woche zehn bei einer Party? Darüber hinaus gebe es auch Unsicherheiten, da sich die befragten Studienteilnehmer an ihr Rauchverhalten vor etlichen Jahrzehnten erinnern mussten. (ad)
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Wichtige Foodwatch-Warnung vor Mineralölen in zahlreichen Schoko-Weihnachtsmännern



Foodwatch: Gesundheitsgefährdendes Mineralöl in Schoko-Nikoläusen gefunden
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat bei einer Laboranalyse gesundheitsgefährdende Substanzen in Weihnachts-Süßwaren festgestellt. In Schoko-Nikoläusen wurden demnach krebsverdächtige Mineralöle gefunden. Die Organisation fordert die Politik auf, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen.

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Mineralöl in Weihnachts-Süßwaren
Immer wieder wird über Funde von Mineralöl in Lebensmitteln berichtet. So wurden in den vergangenen Jahren Mineralölreste zum Beispiel in Adventskalendern und in Schoko-Osterhasen gefunden. Und im Sommer machte die Meldung über Mineralöl-Funde in Ferreros „Kinder-Riegel“ die Runde. Auch wenn immer wieder auf die Gesundheitsgefahren durch diese Substanzen hingewiesen wird, verbessert sich die Situation offenbar nicht: Schon wieder wurden Mineralöle in Weihnachts-Süßwaren festgestellt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)

Verunreinigte Schokoladen-Nikoläuse
Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt, sind zwei bei Edeka verkaufte Schoko-Weihnachtsmänner mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt.

Zudem ergaben die von Foodwatch in Auftrag gegebenen Labortests, dass 13 weitere Weihnachtssüßigkeiten gesättigte Mineralöle enthielten. Positiv: Die Belastungen sind im Vergleich zu früheren Tests gesunken.

Zwei Produkte von Edeka betroffen
Den Angaben zufolge sind der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl, der ebenfalls bei Edeka vertrieben wird, betroffen.

In beiden ergab die Analyse aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten. Zudem wurden in den beiden Produkten auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen, die sich im Körper anreichern und die Organe schädigen können.

Foodwatch forderte die Hersteller auf, die betroffenen Produkte öffentlich zurückzurufen.

Mineralölverunreinigungen lassen sich vermeiden
Insgesamt wurden 20 Weihnachtssüßwaren, von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen, getestet. Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Laut Foodwatch sind die Mineralölbelastungen im Vergleich zu früheren Tests zurückgegangen. Noch kurz vor Ostern wiesen Analysen aromatische Mineralöle in acht von 20 Schokohasen nach – für die Verbraucherschutzorganisation ein Beleg dafür, dass sich Mineralölverunreinigungen vermeiden lassen, wenn die Hersteller dies nur wollen.

„Die Süßwarenindustrie ist offensichtlich in der Lage, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen, wenn der öffentliche Druck groß genug ist“, meint Johannes Heeg, Campaigner bei Foodwatch.

Die Politik ist gefragt
„Bundesernährungsminister Christian Schmidt muss endlich alle Lebensmittelhersteller in die Pflicht nehmen und verbindliche Grenzwerte einführen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen völlig unnötigen Gesundheitsgefahren zu schützen“, so Heeg.

Foodwatch fordert strikte Höchstwerte für gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen Lebensmitteln und eine Null-Toleranz für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH).

Mineralöle gelangen über die Verpackung in die Schokolade
Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Schokolade gelangen, etwa über für den Transport der Kakaobohnen verwendete Jutesäcke, die mit Mineralölen behandelt werden; über in der Produktion verwendete Maschinenöle oder über Abgase aus Industrie und Verkehr.

Eine häufige Quelle sind zudem Altpapier-Verpackungen. Altpapier enthält neben mineralölhaltigen Druckfarben bis zu 250 weitere Chemikalien, die auf das Lebensmittel übergehen können, falls Recycling-Kartons als Lebensmittel-Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung der Rohwaren zum Einsatz kommen. (ad)
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Rückruf: Öko-Metzgerei startet Rückrufaktion wegen Listerienfund



Rückruf: Listerien in Wurst der Öko-Metzgerei Landfrau
Die Öko-Metzgerei Landfrau hat einen Rückruf dreier Wurstsorten gestartet. In den Produkten könnten Listerien enthalten sein. Diese Keime können zu gesundheitlichen Problemen führen. Das Unternehmen bittet Verbraucher, betroffene Ware nicht zu verzehren.

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Drei Wurstsorten könnten mit Keimen belastet sein
Die Öko-Metzgerei Landfrau ruft drei seiner Wurstsorten zurück. Wie das Unternehmen auf seiner Webseite erklärt, wurde bei einer durch ein unabhängiges Labor durchgeführten Routinekontrolle bei dem Produkt „Bierschinken“ (geschnitten und verpackt) der Erreger „Listeria Monocytogenes“ gefunden. Weil am gleichen Tag auf der gleichen Anlage auch die „Lammsalami“ und die „Putenbrust geräuchert“ geschnitten und verpackt wurden, ist nicht auszuschließen, dass diese kontaminiert wurden.

Nach Listerienfunden ruft die Öko-Metzgerei Landfrau drei seiner Wurstsorten zurück. Die Keime können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. (Bild: Eisenhans/fotolia.com)
Nach Listerienfunden ruft die Öko-Metzgerei Landfrau drei seiner Wurstsorten zurück. Die Keime können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. (Bild: Eisenhans/fotolia.com)

Verkauf in Hofpfisterei-Filialen
Betroffen sind der „Bierschinken“ (Chargennummer 16444) und die „Putenbrustgeräuchert“ (Chargennummer 16445) mit Mindesthaltbarkeitsdaten von 15.11.2016 bis 5.12.2016 und die „Lammsalami“ (Chargennummer 16373) mit Mindesthaltbarkeitsdaten von 10.12.2016 bis 24.12.2016. „Bitte verzehren Sie diese Artikel nicht mehr“, schreibt das Unternehmen.

„Landfrau“ ist die hauseigene Metzgerei der Münchner Hofpfisterei. Die betroffenen Produkte wurden in Filialen dieser Bäckerei und bei ausgewählten Händlern in Bayern und Baden-Württemberg verkauft.

Ware kann auch ohne Kassenbon zurückgeben werden
Kunden können die betroffenen Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises oder im Tausch gegen Neuware auch ohne Vorlage des Kassenbons an ihrer Einkaufsstätte zurückgeben.

Die Waren wurden nach den Funden aus dem Handel genommen. Außerdem wurden „die zuständigen Behörden umgehend informiert“, erklärte Nicole Stocker, Eigentümerin und Geschäftsführerin der beiden Firmen.

Berichte über erste Todesfälle
In den letzten Zeit gab es mehrfach Meldungen über Nachweise von krankmachenden Keimen in Lebensmitteln. Im Sommer wurde sogar über erste Todesfälle durch Listerien berichtet.

Listerien können beim Menschen eine sogenannte „Listeriose“ auslösen. Die Erkrankung kann grippeähnliche Symptome wie Erbrechen, Muskelschmerzen, Durchfall und Fieber verursachen.

Für Schwangere können die Erreger gefährlich werden
Normalerweise nimmt die Krankheit bei gesunden Erwachsenen einen harmlosen Verlauf, doch für Schwangere, Neugeborene, ältere Menschen und Personen mit schwacher Immunabwehr kann sie unter Umständen gefährlich werden und beispielsweise zu einer Blutvergiftung, Gehirn- oder Gehirnhautentzündung führen. Bei Schwangeren steigt das Risiko für eine Früh- oder Fehlgeburt.

Bestimmte Lebensmittel meiden
Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sollten Risikopersonen unter anderem keine tierischen Lebensmittel im Rohzustand (wie etwa Mett) essen, um sich zu schützen. Auch auf geräucherte oder marinierte Fischerzeugnisse und Rohmilchkäse sollten sie demnach besser verzichten.

„Darüber hinaus können Verbraucher durch einfache Küchenhygiene-Regeln die Verunreinigung von verzehrfertigen Speisen mit Listerien sowie die Vermehrung des Erregers in den Speisen vermeiden“, so das BfR.(ad)
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Foodwatch-Warnung vor Mineralölen in zahlreichen Schoko-Weihnachtsmännern



Foodwatch: Gesundheitsgefährdendes Mineralöl in Schoko-Nikoläusen gefunden
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat bei einer Laboranalyse gesundheitsgefährdende Substanzen in Weihnachts-Süßwaren festgestellt. In Schoko-Nikoläusen wurden demnach krebsverdächtige Mineralöle gefunden. Die Organisation fordert die Politik auf, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen.

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Mineralöl in Weihnachts-Süßwaren
Immer wieder wird über Funde von Mineralöl in Lebensmitteln berichtet. So wurden in den vergangenen Jahren Mineralölreste zum Beispiel in Adventskalendern und in Schoko-Osterhasen gefunden. Und im Sommer machte die Meldung über Mineralöl-Funde in Ferreros „Kinder-Riegel“ die Runde. Auch wenn immer wieder auf die Gesundheitsgefahren durch diese Substanzen hingewiesen wird, verbessert sich die Situation offenbar nicht: Schon wieder wurden Mineralöle in Weihnachts-Süßwaren festgestellt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Weihnachtssüßwaren gefährliche Substanzen gefunden. Zwei Schoko-Weihnachtsmänner sind mit Mineralölen belastet. (Bild: punghi/fotolia.com)

Verunreinigte Schokoladen-Nikoläuse
Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt, sind zwei bei Edeka verkaufte Schoko-Weihnachtsmänner mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt.

Zudem ergaben die von Foodwatch in Auftrag gegebenen Labortests, dass 13 weitere Weihnachtssüßigkeiten gesättigte Mineralöle enthielten. Positiv: Die Belastungen sind im Vergleich zu früheren Tests gesunken.

Zwei Produkte von Edeka betroffen
Den Angaben zufolge sind der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl, der ebenfalls bei Edeka vertrieben wird, betroffen.

In beiden ergab die Analyse aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten. Zudem wurden in den beiden Produkten auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen, die sich im Körper anreichern und die Organe schädigen können.

Foodwatch forderte die Hersteller auf, die betroffenen Produkte öffentlich zurückzurufen.

Mineralölverunreinigungen lassen sich vermeiden
Insgesamt wurden 20 Weihnachtssüßwaren, von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen, getestet. Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Laut Foodwatch sind die Mineralölbelastungen im Vergleich zu früheren Tests zurückgegangen. Noch kurz vor Ostern wiesen Analysen aromatische Mineralöle in acht von 20 Schokohasen nach – für die Verbraucherschutzorganisation ein Beleg dafür, dass sich Mineralölverunreinigungen vermeiden lassen, wenn die Hersteller dies nur wollen.

„Die Süßwarenindustrie ist offensichtlich in der Lage, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen, wenn der öffentliche Druck groß genug ist“, meint Johannes Heeg, Campaigner bei Foodwatch.

Die Politik ist gefragt
„Bundesernährungsminister Christian Schmidt muss endlich alle Lebensmittelhersteller in die Pflicht nehmen und verbindliche Grenzwerte einführen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen völlig unnötigen Gesundheitsgefahren zu schützen“, so Heeg.

Foodwatch fordert strikte Höchstwerte für gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen Lebensmitteln und eine Null-Toleranz für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH).

Mineralöle gelangen über die Verpackung in die Schokolade
Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Schokolade gelangen, etwa über für den Transport der Kakaobohnen verwendete Jutesäcke, die mit Mineralölen behandelt werden; über in der Produktion verwendete Maschinenöle oder über Abgase aus Industrie und Verkehr.

Eine häufige Quelle sind zudem Altpapier-Verpackungen. Altpapier enthält neben mineralölhaltigen Druckfarben bis zu 250 weitere Chemikalien, die auf das Lebensmittel übergehen können, falls Recycling-Kartons als Lebensmittel-Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung der Rohwaren zum Einsatz kommen. (ad)
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