Vorsichtig bei der Gartenarbeit: Bärenklau kann schwerste Verletzungen auslösen


Schmerzhafte Erfahrung mit Bärenklau: Mann wollte sich sein Bein abschneiden

In Großbritannien dachte ein Mann daran, sich wegen extremer Schmerzen sein Bein abzuschneiden. Der 32-Jährige hatte sich zuvor bei Gartenarbeiten durch den Kontakt mit Bärenklau Blasen zugezogen, die sich entzündeten. Nun will er die Öffentlichkeit vor der gefährlichen Pflanze warnen.
//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

 (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Blasen entzündeten sich

Das Leiden von Nathan Davies begann nach der Gartenarbeit in Wales. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, hatte sich der 32-jährige Mann dabei ein paar Blasen an seinem Bein zugezogen, die durch Kontakt mit Bärenklau entstanden. Die Blasen des Familienvaters hatten sich schwer entzündet und er litt an so starken Schmerzen, dass er daran dachte, sein „Bein vom Knie ab abzuschneiden“, so der Immobilienmakler gegenüber der Zeitung. Nun will der Brite die Öffentlichkeit vor den Gefahren durch die Pflanze warnen.

Das Berühren des Riesen-Bärenklaus kann schmerzhafte Folgen haben. Doch auch beim Kontakt mit herkömmlichen Bärenklau drohen massive gesundheitliche Gefahren, wie ein Fall aus Großbritannien zeigt. (Bild: Fixativ/fotolia.com)

Verletzungen bei Gartenarbeiten

Laut dem Bericht der „Daily Mail“ begann die Tortur des Mannes am 20. Mai, als er mit seinem Vater bei warmen Temperaturen im Garten arbeitete.

In Shorts gekleidet, schnitten die beiden die Hecken und Pflanzen, „also hatte ich ein paar Schnitte und Kratzer – aber ich habe mir nichts dabei gedacht“.

Doch zwei Tage später bildeten sich Blasen an seinem Bein. „Sie sahen aus wie Verbrennungen – wie die Art von Verbrennungen, die man von einem Herd bekommt. Aber dann begannen sie wirklich groß zu werden“, erinnert sich der 32-Jährige.

Er habe zunächst versucht, die Blasen zu Hause nicht zu zeigen und sich sein Leiden nicht anmerken zu lassen. Doch wenige Tage später brach er vor Schmerz zusammen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Mann brauchte Notoperationen

Dort wollte ihn eine Krankenschwester mit Antibiotika wieder nach Hause schicken. Als jedoch ein Arzt einen Blick auf das Bein warf, war klar, dass er eine Notoperation brauchte. Seinen Angaben zufolge lag er bereits 20 Minuten später auf dem Operationstisch.

Wie es in dem Bericht heißt, hatten sich die Blasen stark infiziert. Die Ärzte mussten das Bein von der Kniescheibe bis zum Knöchel öffnen – die Wunde blieb offen und bandagiert, da seine Haut von der Infektion „aufgefressen wurde“.

Nach der ersten OP war am folgenden Tag eine weitere nötig.

„Der Schmerz war so schlimm, dass ich nicht einmal stehen konnte – ich kann noch immer keinen Druck oder Gewicht auf mein Bein ausüben“, sagte Davies.

Patient hätte sein Bein verlieren können

„Ein Teil von mir will nur mein Bein vom Knie abschneiden“, so der 32-Jährige. „Ich habe noch nie so einen Schmerz in meinem Leben erlebt.“

Den Angaben zufolge soll noch eine dritte Operation folgen, um die Wunde auszuwaschen. Auch eine Hauttransplantation könnte noch nötig werden.

Der Patient ist noch längere Zeit auf starke Schmerzmittel wie Morphin und Codein angewiesen.

Er verwies darauf, dass er sogar noch Glück gehabt habe: „Die Ärzte haben mir gesagt, dass, wenn sich die Infektion auf meine Wade ausgebreitet hätte, ich meine Muskeln verloren hätte und mein ganzes Bein weg gewesen wäre“, so Davies.

Er habe nun von seiner schmerzhaften Erfahrung erzählt, in der Hoffnung, andere über die möglichen Gefahren von Bärenklau zu warnen und Wunden rechtzeitig behandeln zu lassen.

Verletzungen durch gewöhnlichen Bärenklau

Laut dem Zeitungsbericht zog sich Davies die Verletzungen durch gewöhnlichen Bärenklau zu. Als gefährlich gilt jedoch vor allem der Riesen-Bärenklau (auch Herkulesstaude genannt). Dieser zählt weder in Großbritannien noch hierzulande zu den heimischen Pflanzenarten.

Im 19. Jahrhundert wurde er laut Angaben der Landwirtschaftskammer des Saarlandes aus dem Kaukasus als Zierpflanze eingeschleppt. Wegen seiner enormen Samenproduktion von 10.000 bis 50.000 Stück pro Pflanze konnte sich der Riesen-Bärenklau in Deutschland stark vermehren.

Des Weiteren haben seine hohe Anpassungsfähigkeit und die Schwimmfähigkeit der Samen die massive Ausbreitung begünstigt. Das Unkraut ist vor allem auf nicht bewirtschafteten feuchten Böden und an Rad- und Wanderwegen zu finden.

Gefährlicher Riesen-Bärenklau

Der Riesen-Bärenklau verursacht Verbrennungen und Hautausschläge, gerade auch bei Sonnenschein.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erklärte dazu in einer älteren Mitteilung: „Der Pflanzensaft enthält Kontaktgifte, die den natürlichen UV-Schutz der Haut außer Kraft setzen. Sie können in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungen auf der Haut führen. Deshalb sollte der Riesen-Bärenklau nicht angefasst werden.“

Da vor allem Kinder gerne mit der bis zu vier Meter hohen Pflanze spielen würden, hob die Ministerin hervor: „Eltern sollten deshalb auf die schmerzhaften Folgen hinweisen. Unter Umständen können Hautreaktionen erst Tage später durch Sonneneinstrahlung ausgelöst werden.“

Und weiter: „Bei empfindlichen Personen und Allergikern kann ein Berühren der Pflanze auch Fieber, Atemnot oder einen Kreislaufschock hervorrufen.“

Aber auch bei Nicht-Allergikern können sich nach dem Kontakt mit der Pflanze Beschwerden wie ein juckender Hautausschlag mit Rötungen und Bläschenbildung einstellen.

Die Politikerin, die ausgebildete Ärztin ist, erklärte, was zu tun ist, wenn man das Unkraut berührt hat:

„Nach einem Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau sollte ein schattiger Orte aufgesucht werden. Danach empfiehlt es sich, die betroffenen Hautstellen rasch mit Wasser und Seife abzuwaschen – besser noch mit Spiritus. Falls dennoch Hautreaktionen auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.“ (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Verschlechtert ein leerer Magen tatsächlich unsere Stimmung?


Schlecht gelaunt wegen Hunger – Stimmt das?

Untersuchungen haben gezeigt, dass unsere tägliche Ernährung einen bedeutenden Einfluss auf unser emotionales Befinden hat. Auch Hunger führt zu emotionalen Auswirkungen, meinen viele. Schließlich führe ein leerer Magen zu erhöhter Reizbarkeit und schlechter Laune. Stimmt das aber wirklich?
//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

 (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Zusammenspiel zwischen Biologie, Persönlichkeit und bestimmten Umwelteinflüssen

Zwar vermittelt uns ein häufig ausgestrahlter Werbespot, dass wir zur Diva werden, wenn wir hungrig sind und den emotionalen Frieden wieder herstellen können, indem wir in einen Schokoriegel beißen. Doch so einfach ist das nicht. Wie eine im Fachmagazin „Emotion“ veröffentlichte US-Studie zeigt, führt Hunger allein nicht automatisch zu einer gereizten Stimmung. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel zwischen Biologie, Persönlichkeit und bestimmten Umwelteinflüssen, das einem Hungrigen auch die Laune verderben kann.

Ein leerer Magen führt bei vielen Menschen zu schlechter Laune und erhöhter Reizbarkeit. Doch weder ist dies bei allen Menschen so, noch liegt das nur am Hunger. (Bild: DDRockstar/fotolia.com)

Leerer Magen kann einen auf die Palme bringen

Wie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) berichtet, führten die Wissenschaftler der Universität von North Carolina zwei Online-Experimente mit mehr als 400 Teilnehmern durch.

Zunächst machten die Versuchspersonen Angaben, wie hungrig sie sich fühlten. Anschließend wurde den Probanden ein Bild gezeigt, das positive, negative oder neutrale Gefühle auslösen sollte.

Danach hatten sie die Aufgabe, ein Piktogramm anhand einer 7-stufigen Skala von angenehm bis unangenehm einzuordnen.

Dabei zeigte sich, dass hungrige Menschen, die zuvor ein eindeutig negatives Bild gesehen hatten, im Anschluss das Piktogramm im Vergleich zur „gesättigten“ Gruppe eher negativ bewerteten.

Bei einem neutralen oder positiven Bild gab es hingegen keine Unterschiede. Laut den Wissenschaftlern liefert offenbar erst das negative Bild den Kontext für die negative Bewertung.

Das bedeutet, dass es auch im realen Leben auf die jeweilige Situation und das Umfeld ankommt, ob uns der Hunger auf die Palme bringt.

Von Hunger ausgelöste emotionale Zustände besser verstehen

Wie ein weiteres Experiment mit mehr als 200 Teilnehmern vermuten lässt, ist das Bewusstsein über die eigenen Gefühle ein weiterer Faktor.

Vor dem Versuch sollte sich ein Teil der Studienteilnehmer in einer Schreibübung mit seinen Emotionen beschäftigen. Anschließend erwartete die gesamte Gruppe ein inszeniertes, negatives Erlebnis.

Hungrige Personen reagierten in der belastenden Situation gestresster und wurden häufiger von ihren negativen Emotionen überwältigt, wenn sie sich vor dem Experiment nicht mit ihrem gegenwärtigen Gefühlszustand auseinandergesetzt hatten.

Eine erhöhte Achtsamkeit führte dazu, dass Menschen trotz Hunger gelassener reagieren konnten.

Den Angaben zufolge sollen weitere Studien folgen, um von Hunger ausgelöste emotionale Zustände noch besser verstehen zu können.

Vermutlich gibt es neben dem Kontext und dem „Selbstbewusstsein“ noch weitere Faktoren, die uns bei leerem Magen zur Diva werden lassen – oder auch nicht. (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Immunsystem: Tätowierungen können zu starken Schmerzen führen


Vorsicht mit Tätowierungen wenn sie ein geschwächtes Immunsystem haben

Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es das weitverbreitete Vorurteil, dass eine Tätowierung nur etwas für Strafgefangene und Matrosen ist. In der heutigen Zeit sind Tätowierungen bei jüngeren Menschen allerdings in Mode gekommen und immer mehr Personen lassen sich tätowieren. Forscher warnten jetzt davor, dass Menschen sich keineswegs tätowieren lassen sollten, wenn sie ein geschwächtes Immunsystem haben. Diese könnte zu gesundheitlichen Komplikationen führen.
//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

 (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Die Mediziner des Queen Elizabeth University Hospital in Glasgow stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass es zu Komplikationen kommen kann, wenn Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sich tätowieren lassen. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „BMJ Case Reports“.

Bei einem geschwächten Immunsystem ist es keine gute Idee sich eine Tätowierung stechen zu lassen, weil dies zu starken Schmerzen führen kann, welche Monate oder sogar Jahre andauern können. (Bild: belyjmishka/fotolia.com)

Betroffene Frau entwickelte starke Schmerzen im Bein

Die Warnung der Ärzte beruht auf einem Fall, bei dem eine Frau mit Mukoviszidose und einer Lungentransplantation sehr starke Oberschenkel- und Knieschmerzen entwickelte, nachdem sie sich eine Tätowierung am Bein stechen lassen hatte. Wenn Menschen sogenannte Immunsuppressiva einnehmen, sollten sie Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, falls sie vorhaben, sich tätowieren zu lassen, erläutern die Ärzte. Immunsuppressiva werden oft nach einer Organtransplantation oder zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn (eine chronisch entzündliche Darmerkrankung), Lupus oder rheumatoider Arthritis verabreicht. Aber auch Menschen mit chronischen Langzeiterkrankungen wie Diabetes können ein schwaches Immunsystem haben, was ebenfalls das Risiko verstärkt, dass sie durch eine Tätowierung verschiedene Komplikationen entwickeln.

Welche Eingriffe erhöhen das Infektionsrisiko?

Bei diesen Personen liegt ein erhöhtes Infektionsrisiko bei jedem Eingriff vor, egal ob es sich um eine geplante Operation, eine Tätowierung oder ein Piercing handelt, erläutern die Experten. Daher sollten sich Betroffene sorgfältig überlegen, ob sie sich tätowieren lassen. Solche Menschen sollten vor der Tätowierung mit ihrem Arzt sprechen und sich über mögliche gesundheitliche Gefahren aufklären lassen. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass der Tätowierer entsprechend qualifiziert ist und alle Praktiken einhält, um sein Arbeitsumfeld wirklich steril zu halten, sagen die Mediziner.

Frau entwickelte geschwollenes Knie und starke Schmerzen

Bei dem in der Fachzeitschrift „BMJ Case Reports“ beschriebenen Fall entwickelte die 31 Jahre alte Frau zehn Monate nach einer Tätowierung auf ihrem Oberschenkel ein geschwollenes Knie und Schmerzen im Bein. Die Schmerzen waren so stark, dass sie sogar den Schlaf der Betroffenen beeinträchtigten.

Betroffene musste große Mengen von Schmerzmitteln einnehmen

Obwohl die Frau bereits Jahre zuvor problemlos eine Tätowierung auf ihrem anderen Bein erhalten hatte, entwickelte sie eine Woche nach der neuen Tätowierung die bereits erwähnten Schmerzen. Diese Schmerzen wurden so stark, dass sie mit dem synthetischen Opioid-Schmerzmittel Tramadol behandelt werden musste. Außerdem bekam die Betroffene auch Paracetamol und das Schmerzmittel Nefopam. Zusätzlich nahm die Frau Immunsuppressiva ein, um die Folgen ihrer Lungentransplantationen zu bewältigen und sie nutzte Insulin für zystische Fibrose-assoziierte Diabetes, erklären die Experten.

Was ergaben die Untersuchungen?

Durch Bluttests und Röntgenaufnahmen konnte nichts Ungewöhnliches festgestellt werden. Untersuchungen der Flüssigkeit aus dem Knie zeigte keinerlei Anzeichen einer Infektion durch Bakterien oder Pilze, erläutern die Ärzte. MRT-Untersuchungen ergaben jedoch, dass einer der Oberschenkelmuskeln entzündet war. Eine Biopsie des Muskels zeigte ebenfalls keine Anzeichen einer Infektion, bestätigte jedoch die Muskelentzündung.

Was löste die Entzündung im Muskel aus?

In den meisten Fällen ist nicht bekannt, was eine Entzündung im Muskel verursacht hat. Es könnten Bakterien sein oder es könnte eine Reaktion auf ein Toxin sein, wie etwa auf die verwendete Tinte, mutmaßen die Mediziner. Die Frau erhielt eine Physiotherapie und schließlich nach einem Jahr nach der Tätowierung verbesserte sich die Situation wieder, aber erst drei Jahre nach der Tätowierung war die Betroffene wieder frei von Muskelschmerzen.

Ärzte sollten Tätowierungen bei Untersuchungen berücksichtigen

Ärzte sollten Patienten über mögliche Risiken einer Tätowierung aufklären und außerdem sollten Tätowierungen bei der Diagnose von Schmerzen oder Erkrankungen berücksichtigt werden, raten die Experten. Die Muskelentzündung der Frau könnte nicht der einzige Fall dieser Art sein. Dieser Fall könnte einfach ein seltenes Ereignis sein oder eventuell gibt es auch eine Unterdiagnose für Patienten mit ähnlichen Symptomen und Tätowierungen, fügen die Autoren der Untersuchung hinzu. (as)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Unterschätzte Besenreiser: Krampfadern können lebensgefährliche Folgen haben


Gefährliche Krampfadern: Wie man sie wieder los wird und vorbeugt

Über die Hälfte aller Deutschen leiden unter Krampfadern. In vielen Fällen handelt es sich um sehr feine, oberflächliche Krampfadern, die sogenannten Besenreiser, welche eher ein ästhetisches, als ein medizinisches Problem sind. Doch manchmal kann die sogenannte Varikose auch gefährlich werden. Experten erklären, was man gegen Krampfadern unternehmen kann und wie man vorbeugt.
//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

 (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Über 50 Prozent der Deutschen leiden unter Krampfadern

„Krampfadern, auch Varikosis oder Varizen genannt, sind Erweiterungen im oberflächlichen Venensystem“, heißt es erklärend auf der Webseite der Artemed Fachklinik München. Mehr als die Hälfte aller Deutschen leiden darunter – Frauen häufiger als Männer. Laut den Experten betreffen über 90 Prozent der Krampfadern die Venen in den Beinen und treten als rötlich bis bläuliche Schlängelungen unter der Haut in Erscheinung. Allerdings ist eine Krampfader „nicht nur eine geschlängelte, sondern auch eine erweiterte und in ihrer Funktion gestörte Vene“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). Das kann gefährliche Folgen haben.

Über die Hälfte der Bundesbürger leiden unter Krampfadern. Oft sind diese nur ein kosmetisches Problem, doch in manchen Fällen können Krampfadern auch gefährlich werden. (Bild: zlikovec/fotolia.com)

Welche Personen gefährdet sind

„Krampfadern entstehen oft über eine angeborene oder altersbedingte Schwäche der Venenwände und/oder der Venenklappen“, so die Artemed Fachklinik München.

„Daneben gelten Bewegungsmangel, falsche Ernährungsgewohnheiten und hormonelle Einflüsse als Auslöser für Krampfadern“, heißt es dort weiter.

Gefördert wird dieses Leiden zudem durch Übergewicht, langes Stehen und Schwangerschaft. Es gibt aber noch mehr, was den Gefäßen schaden kann:

Beispielsweise hohe Schuhe sowie Stiefel und Hosen, die zu eng sitzen. Sie schnüren Beine und Füße ein und stören die Blutzirkulation. Dies führt zu angeschwollenen Beinen und verursacht außerdem die Entstehung eines Hitzestaus in den Venen.

„Durch hohe Temperaturen weiten sich Gefäße und die Venenklappen, die wie ein Ventil dafür sorgen, dass Blut nur in eine Richtung fließt, versagen ihren Dienst. So kann das Blut nicht mehr problemlos abfließen und versackt in den Beinen“, erklärte Prof. Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover.

Ein weiterer Widersacher der Venen heißt Alkohol. Auch er weitet die Gefäße, so dass sich Blut im Bein ansammelt. Gleiches gilt auch für das Sonnenbaden und Saunabesuche, denn die Gefäße weiten sich bei Hitze.

Gewohnheitsmäßiges Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen beeinträchtigt den Blutfluss ebenfalls, es kommt zu einer Stauung in dem darunterliegenden Bereich.

Lebensgefährliche Folgen

„In vielen Fällen handelt es sich um sehr feine, oberflächliche Krampfadern, die sogenannten Besenreiser, welche eher ein ästhetisches bzw. kosmetisches, als ein medizinisches Problem sind“, schreibt die Artemed Fachklinik München.

„Krampfadern verursachen selbst keine Beschwerden oder gar Schmerzen“, erklärt die DGG.

„Doch bleiben Krampfadern im fortgeschrittenen Fall unbehandelt, können Symptome wie Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) oder Hautgeschwüre (Ulcus) entstehen und Beschwerden verursachen“, erläutert die Münchner Klinik.

So kann die mit dem Leiden verbundene venöse Zirkulationsstörung zu einer Beinschwellung führen, die sich durch Spannungsgefühl, das Gefühl schwerer Beine oder Muskel- beziehungsweise Wadenkrämpfe bemerkbar machen kann.

Des Weiteren neigen Krampfadern zu Entzündungen (Varikophlebitis), die mit starken Venenschmerzen einhergehen können.

Eine weitere mögliche Folge: „Krampfadern erhöhen die Thrombosegefahr“, berichtet die Deutsche Venen-Liga in einer Mitteilung. Dabei bildet sich an der Venenwand ein Blutpfropf (Thrombus). Wenn sich dieser wieder von der Venenwand löst, kann es zur lebensgefährlichen Lungenembolie kommen.

Und nicht zuletzt kann sich aus einer jahrelangen Venenschwäche ein „offenes Bein“ (Ulcus cruris) entwickeln.

Krampfadern können nach Entfernung erneut auftreten

Was hilft, um Krampfadern wieder loszuwerden? „Welche Therapieform angewendet wird, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und den betroffenen Gefäßabschnitten ab“, schreibt die DGG.

Die Artemed Fachklinik München erklärt: „Neben der klassischen Krampfader-Operation, sind Therapien mit Radiowellen sowie das Klebe-Verfahren eine gute Wahl. Kleinere Krampfadern bzw. Besenreiser können verödet werden.“

Zu bedenken ist, dass die Neigung zur Krampfadernbildung angeboren ist. Wenn Krampfadern beseitigt werden, stellt dies keinen Schutz vor dem Wiederauftreten dar, weshalb auch nach einer erfolgreichen Therapie eine regelmäßige Kontrolle notwendig ist.

Viel bewegen und Beine hoch lagern

Gesundheitsexperten geben zwar oft Tipps, wie man Besenreisern und Krampfadern vorbeugen kann, doch gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse dazu gibt es nicht.

Es wird aber generell empfohlen, sich viel zu bewegen. So lässt sich etwa durch Spaziergänge der Rückfluss des Blutes etwas ankurbeln. Empfehlenswert sind auch Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen, Radfahren, Tanzen, Aerobic oder spezielle Venengymnastik-Übungen.

Hohe Schuhe, enge Beinkleider und langes Sitzen sollten vermieden werden. Es wird zum häufigen Barfußlaufen und Hochlagern der Beine geraten.

Übergewicht sollte abgebaut, auf Rauchen und Alkohol verzichtet werden. Eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen, reduziertem Zucker- und Fettgehalt sowie einer gesünderen Fettzusammensetzung (mehr pflanzliches statt tierisches Fett, mehrfach ungesättigte Fettsäuren) trägt nicht nur zur Gewichtskontrolle sondern auch zur Gefäßgesundheit bei.

Große Hitze wie beim Sonnenbaden draußen oder in der Sauna drinnen sollte vermieden werden.

Prinzipiell können auch Wasseranwendungen eine wohltuende Wirkung auf die Beine haben. Dazu zählt zum Beispiel der kalte Knieguss, ein altbewährtes Hausmittel gegen Krampfadern.

Auch Wechselduschen verbessern die Blutzirkulation. (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Vorsicht bei der Gartenarbeit: Bärenklau kann schwerste Verletzungen auslösen


Schmerzhafte Erfahrung mit Bärenklau: Mann wollte sich sein Bein abschneiden

In Großbritannien dachte ein Mann daran, sich wegen extremer Schmerzen sein Bein abzuschneiden. Der 32-Jährige hatte sich zuvor bei Gartenarbeiten durch den Kontakt mit Bärenklau Blasen zugezogen, die sich entzündeten. Nun will er die Öffentlichkeit vor der gefährlichen Pflanze warnen.
//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

 (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();

Blasen entzündeten sich

Das Leiden von Nathan Davies begann nach der Gartenarbeit in Wales. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, hatte sich der 32-jährige Mann dabei ein paar Blasen an seinem Bein zugezogen, die durch Kontakt mit Bärenklau entstanden. Die Blasen des Familienvaters hatten sich schwer entzündet und er litt an so starken Schmerzen, dass er daran dachte, sein „Bein vom Knie ab abzuschneiden“, so der Immobilienmakler gegenüber der Zeitung. Nun will der Brite die Öffentlichkeit vor den Gefahren durch die Pflanze warnen.

Das Berühren des Riesen-Bärenklaus kann schmerzhafte Folgen haben. Doch auch beim Kontakt mit herkömmlichen Bärenklau drohen massive gesundheitliche Gefahren, wie ein Fall aus Großbritannien zeigt. (Bild: Fixativ/fotolia.com)

Verletzungen bei Gartenarbeiten

Laut dem Bericht der „Daily Mail“ begann die Tortur des Mannes am 20. Mai, als er mit seinem Vater bei warmen Temperaturen im Garten arbeitete.

In Shorts gekleidet, schnitten die beiden die Hecken und Pflanzen, „also hatte ich ein paar Schnitte und Kratzer – aber ich habe mir nichts dabei gedacht“.

Doch zwei Tage später bildeten sich Blasen an seinem Bein. „Sie sahen aus wie Verbrennungen – wie die Art von Verbrennungen, die man von einem Herd bekommt. Aber dann begannen sie wirklich groß zu werden“, erinnert sich der 32-Jährige.

Er habe zunächst versucht, die Blasen zu Hause nicht zu zeigen und sich sein Leiden nicht anmerken zu lassen. Doch wenige Tage später brach er vor Schmerz zusammen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Mann brauchte Notoperationen

Dort wollte ihn eine Krankenschwester mit Antibiotika wieder nach Hause schicken. Als jedoch ein Arzt einen Blick auf das Bein warf, war klar, dass er eine Notoperation brauchte. Seinen Angaben zufolge lag er bereits 20 Minuten später auf dem Operationstisch.

Wie es in dem Bericht heißt, hatten sich die Blasen stark infiziert. Die Ärzte mussten das Bein von der Kniescheibe bis zum Knöchel öffnen – die Wunde blieb offen und bandagiert, da seine Haut von der Infektion „aufgefressen wurde“.

Nach der ersten OP war am folgenden Tag eine weitere nötig.

„Der Schmerz war so schlimm, dass ich nicht einmal stehen konnte – ich kann noch immer keinen Druck oder Gewicht auf mein Bein ausüben“, sagte Davies.

Patient hätte sein Bein verlieren können

„Ein Teil von mir will nur mein Bein vom Knie abschneiden“, so der 32-Jährige. „Ich habe noch nie so einen Schmerz in meinem Leben erlebt.“

Den Angaben zufolge soll noch eine dritte Operation folgen, um die Wunde auszuwaschen. Auch eine Hauttransplantation könnte noch nötig werden.

Der Patient ist noch längere Zeit auf starke Schmerzmittel wie Morphin und Codein angewiesen.

Er verwies darauf, dass er sogar noch Glück gehabt habe: „Die Ärzte haben mir gesagt, dass, wenn sich die Infektion auf meine Wade ausgebreitet hätte, ich meine Muskeln verloren hätte und mein ganzes Bein weg gewesen wäre“, so Davies.

Er habe nun von seiner schmerzhaften Erfahrung erzählt, in der Hoffnung, andere über die möglichen Gefahren von Bärenklau zu warnen und Wunden rechtzeitig behandeln zu lassen.

Verletzungen durch gewöhnlichen Bärenklau

Laut dem Zeitungsbericht zog sich Davies die Verletzungen durch gewöhnlichen Bärenklau zu. Als gefährlich gilt jedoch vor allem der Riesen-Bärenklau (auch Herkulesstaude genannt). Dieser zählt weder in Großbritannien noch hierzulande zu den heimischen Pflanzenarten.

Im 19. Jahrhundert wurde er laut Angaben der Landwirtschaftskammer des Saarlandes aus dem Kaukasus als Zierpflanze eingeschleppt. Wegen seiner enormen Samenproduktion von 10.000 bis 50.000 Stück pro Pflanze konnte sich der Riesen-Bärenklau in Deutschland stark vermehren.

Des Weiteren haben seine hohe Anpassungsfähigkeit und die Schwimmfähigkeit der Samen die massive Ausbreitung begünstigt. Das Unkraut ist vor allem auf nicht bewirtschafteten feuchten Böden und an Rad- und Wanderwegen zu finden.

Gefährlicher Riesen-Bärenklau

Der Riesen-Bärenklau verursacht Verbrennungen und Hautausschläge, gerade auch bei Sonnenschein.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erklärte dazu in einer älteren Mitteilung: „Der Pflanzensaft enthält Kontaktgifte, die den natürlichen UV-Schutz der Haut außer Kraft setzen. Sie können in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungen auf der Haut führen. Deshalb sollte der Riesen-Bärenklau nicht angefasst werden.“

Da vor allem Kinder gerne mit der bis zu vier Meter hohen Pflanze spielen würden, hob die Ministerin hervor: „Eltern sollten deshalb auf die schmerzhaften Folgen hinweisen. Unter Umständen können Hautreaktionen erst Tage später durch Sonneneinstrahlung ausgelöst werden.“

Und weiter: „Bei empfindlichen Personen und Allergikern kann ein Berühren der Pflanze auch Fieber, Atemnot oder einen Kreislaufschock hervorrufen.“

Aber auch bei Nicht-Allergikern können sich nach dem Kontakt mit der Pflanze Beschwerden wie ein juckender Hautausschlag mit Rötungen und Bläschenbildung einstellen.

Die Politikerin, die ausgebildete Ärztin ist, erklärte, was zu tun ist, wenn man das Unkraut berührt hat:

„Nach einem Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau sollte ein schattiger Orte aufgesucht werden. Danach empfiehlt es sich, die betroffenen Hautstellen rasch mit Wasser und Seife abzuwaschen – besser noch mit Spiritus. Falls dennoch Hautreaktionen auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.“ (ad)

.hg-content-responsive-1-1 width:310px; height: 300px;
@media(min-width: 360px) .hg-content-responsive-1-1 width: 350px; height: 300px;
@media(min-width: 375px) .hg-content-responsive-1-1 width: 365px; height: 300px;
@media(min-width: 414px) .hg-content-responsive-1-1 width: 404px; height: 300px;
@media(min-width: 568px) .hg-content-responsive-1-1 width: 558px; height: 300px;
@media(min-width: 640px) .hg-content-responsive-1-1 width: 630px; height: 300px;
@media(min-width: 667px) .hg-content-responsive-1-1 width: 657px; height: 300px;
@media(min-width: 736px) .hg-content-responsive-1-1 width: 726px; height: 300px;
@media(min-width: 800px) .hg-content-responsive-1-1 width: 620px; height: 300px;

/web/20150723072043js_/http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push();