Das machen Omega-3-reiche Meeresfrüchte mit Deinem Körper


Wie schützen wir unsere Gesundheit im gehobenen Alter?

Die Menschen werden in der heutigen Zeit immer älter. Deswegen untersuchten Forscher, wie wir auch im gehobenen Alter gesund bleiben können. Die Experten fanden heraus, dass der Verzehr von Omega-3-reichen Meeresfrüchten ein gesundes Altern ermöglicht.
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Die Wissenschaftler der Tufts University in Boston stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von Meeresfrüchten Menschen ein gesundes Altern ermöglicht. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „The BMJ“.

Gesunder Fisch trotz hohem Fettgehalt: Das Omega-3 im Lachs kann unter anderem erhöhte Blutfettwerte regulieren und so zu einem gesunden Altern beitragen. (Bild: bit24/fotolia.com)

Was ist gesundes Altern?

Gesundes Altern wird von den Experten als eine sinnvolle Lebenserwartung ohne chronische Krankheiten und mit intakter körperlicher und geistiger Funktion definiert. Das Problem des gesunden Alterns gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil die Bevölkerung in vielen Staaten weltweit rasant altert und die Rate der chronischen Krankheiten zunimmt.

Viele Ergebnisse von Studien waren inkonsistent

Immer mehr Forschung untersucht daher, was gesundes Altern ausmacht. In dieser Hinsicht sind die Studien über den Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und altersbedingten chronischen Erkrankungen etwas inkonsistent. Zum Beispiel haben einige Studien, eine inverse Beziehung zwischen dem Verbrauch von Omega-3 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden. Andere Untersuchungen haben jedoch festgestellt, dass die Omega-3-Aufnahme mit einer höheren Inzidenz von Prostatakrebs korreliert. Wieder andere Studien haben gemischte oder nicht schlüssige Ergebnisse in Bezug auf Omega-3-Fettsäuren und Krebs, Diabetes, Lungenerkrankungen, schwere chronische Nierenerkrankungen sowie kognitive und körperliche Funktionsstörungen ergeben, erläutern die Autoren der Studie.

2.622 Probanden nahmen an der Studie teil

Das Team untersuchte bei der aktuellen Studie die zirkulierenden Blutspiegel von Omega-3-Fettsäuren bei 2.622 Erwachsenen, welche an der US-amerikanischen Cardiovascular Health Study teilnahmen. Zu Beginn dieser Studie im Jahr 1992 waren die Teilnehmenden durchschnittlich 74 Jahre alt. Ihre Blutspiegel von Omega-3 wurden dann sechs Jahre später und erneut 13 Jahre später gemessen. Die in der Studie berücksichtigten Arten von Omega-3-Fettsäuren waren Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA), Docosapentaensäure (DPA) und Alpha-Linolensäure (ALA). Die Hauptnahrungsquelle für die ersten drei Arten von Omega-3-Fettsäuren sind Fische (wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen) und andere Meeresfrüchte, während Nüsse, Samen und Pflanzenöle vor allem ALA enthalten.

Welche Ergebnisse konnten festgestellt werden?

Insgesamt hatten bis zum Ende des Studienzeitraums im Jahr 2015 89 Prozent der Teilnehmenden altersbedingte chronische Erkrankungen oder mentale oder physische Dysfunktionen entwickelt, während elf Prozent der Probanden auch im Alter gesund blieben. Die Analyse ergab, dass Menschen in der Gruppe mit dem höchsten Meeresfrüchte-basierten DPA-Konsum eine um 24 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, ungesund zu altern, verglichen mit Teilnehmenden, welche am wenigsten Meeresfrüchte konsumierten. Aus Pflanzen gewonnenes DHA und ALA korrelierten nicht mit einer gesunden Alterung. Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelte und die Mechanismen, welche für diese Assoziationen verantwortlich sind, nicht erklärt werden können. Die Mediziner vermuten jedoch, dass Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen können, Blutdruck und Herzfrequenz in Schach zu halten und Entzündungen zu reduzieren.

Weitere Forschung ist nötig

Diese Ergebnisse ermutigen zur weiteren Erforschung plausibler biologischer Mechanismen und Interventionen im Zusammenhang mit Omega-3-Fettsäuren zur Aufrechterhaltung eines gesunden Alterns, so das Fazit der Wissenschaftler. Auch sprechen sie für einen erhöhten Fischkonsum bei älteren Erwachsenen. (as)

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Das machen Omega-3-reiche Meeresfrüchte mit Dir


Wie schützen wir unsere Gesundheit im gehobenen Alter?

Die Menschen werden in der heutigen Zeit immer älter. Deswegen untersuchten Forscher, wie wir auch im gehobenen Alter gesund bleiben können. Die Experten fanden heraus, dass der Verzehr von Omega-3-reichen Meeresfrüchten ein gesundes Altern ermöglicht.
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Die Wissenschaftler der Tufts University in Boston stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von Meeresfrüchten Menschen ein gesundes Altern ermöglicht. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „The BMJ“.

Gesunder Fisch trotz hohem Fettgehalt: Das Omega-3 im Lachs kann unter anderem erhöhte Blutfettwerte regulieren und so zu einem gesunden Altern beitragen. (Bild: bit24/fotolia.com)

Was ist gesundes Altern?

Gesundes Altern wird von den Experten als eine sinnvolle Lebenserwartung ohne chronische Krankheiten und mit intakter körperlicher und geistiger Funktion definiert. Das Problem des gesunden Alterns gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil die Bevölkerung in vielen Staaten weltweit rasant altert und die Rate der chronischen Krankheiten zunimmt.

Viele Ergebnisse von Studien waren inkonsistent

Immer mehr Forschung untersucht daher, was gesundes Altern ausmacht. In dieser Hinsicht sind die Studien über den Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und altersbedingten chronischen Erkrankungen etwas inkonsistent. Zum Beispiel haben einige Studien, eine inverse Beziehung zwischen dem Verbrauch von Omega-3 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden. Andere Untersuchungen haben jedoch festgestellt, dass die Omega-3-Aufnahme mit einer höheren Inzidenz von Prostatakrebs korreliert. Wieder andere Studien haben gemischte oder nicht schlüssige Ergebnisse in Bezug auf Omega-3-Fettsäuren und Krebs, Diabetes, Lungenerkrankungen, schwere chronische Nierenerkrankungen sowie kognitive und körperliche Funktionsstörungen ergeben, erläutern die Autoren der Studie.

2.622 Probanden nahmen an der Studie teil

Das Team untersuchte bei der aktuellen Studie die zirkulierenden Blutspiegel von Omega-3-Fettsäuren bei 2.622 Erwachsenen, welche an der US-amerikanischen Cardiovascular Health Study teilnahmen. Zu Beginn dieser Studie im Jahr 1992 waren die Teilnehmenden durchschnittlich 74 Jahre alt. Ihre Blutspiegel von Omega-3 wurden dann sechs Jahre später und erneut 13 Jahre später gemessen. Die in der Studie berücksichtigten Arten von Omega-3-Fettsäuren waren Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA), Docosapentaensäure (DPA) und Alpha-Linolensäure (ALA). Die Hauptnahrungsquelle für die ersten drei Arten von Omega-3-Fettsäuren sind Fische (wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen) und andere Meeresfrüchte, während Nüsse, Samen und Pflanzenöle vor allem ALA enthalten.

Welche Ergebnisse konnten festgestellt werden?

Insgesamt hatten bis zum Ende des Studienzeitraums im Jahr 2015 89 Prozent der Teilnehmenden altersbedingte chronische Erkrankungen oder mentale oder physische Dysfunktionen entwickelt, während elf Prozent der Probanden auch im Alter gesund blieben. Die Analyse ergab, dass Menschen in der Gruppe mit dem höchsten Meeresfrüchte-basierten DPA-Konsum eine um 24 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, ungesund zu altern, verglichen mit Teilnehmenden, welche am wenigsten Meeresfrüchte konsumierten. Aus Pflanzen gewonnenes DHA und ALA korrelierten nicht mit einer gesunden Alterung. Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelte und die Mechanismen, welche für diese Assoziationen verantwortlich sind, nicht erklärt werden können. Die Mediziner vermuten jedoch, dass Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen können, Blutdruck und Herzfrequenz in Schach zu halten und Entzündungen zu reduzieren.

Weitere Forschung ist nötig

Diese Ergebnisse ermutigen zur weiteren Erforschung plausibler biologischer Mechanismen und Interventionen im Zusammenhang mit Omega-3-Fettsäuren zur Aufrechterhaltung eines gesunden Alterns, so das Fazit der Wissenschaftler. Auch sprechen sie für einen erhöhten Fischkonsum bei älteren Erwachsenen. (as)

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Fiktionen oder Fakt? Sind süße Marienkäfer Überträger von Geschlechtserkrankungen auf uns Menschen?


Können uns Marienkäfer mit sexuell übertragbaren Krankheiten infizieren?

In Großbritannien macht sich derzeit eine aus Asien stammende Marienkäferart breit. Experten zufolge könnte der sogenannte Harlekin-Marienkäfer eine Bedrohung für die heimischen Arten darstellen. In Medienberichten tauchte nun auch die Frage auf, ob das Insekt möglicherweise Menschen mit einer Geschlechtskrankheit infizieren kann.
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Wenig Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten

Untersuchungen haben gezeigt, dass immer mehr Menschen in Deutschland an gefährlichen Geschlechtskrankheiten leiden. Experten zufolge könnte dies auch damit zu tun haben, dass zu wenig Wissen über die möglichen Infektionswege der sexuellen Krankheiten vorhanden ist. So machen sich beispielsweise manche Menschen Sorgen, dass Geschlechtskrankheiten über Toilettenbrillen übertragen werden können. Und in England sorgt man sich nun, dass womöglich auch Marienkäfer Überträger solcher Krankheiten sein könnten.

Seit einigen Jahren macht sich der Asiatische Marienkäfer in Europa breit. In Großbritannien sorgt man sich nun, dass das Insekt, das auch Harlekin-Marienkäfer genannt wird, Geschlechtskrankheiten auf den Menschen übertragen kann. (Bild: Jademacro/fotolia.com)

Harlekin-Marienkäfer breiten sich aus

Laut einem Bericht der englischen Zeitung „Mirror“ wird Großbritannien derzeit von einer regelrechten Marienkäfer-Invasion heimgesucht.

„Die Käfer, die bei milden Herbstwinden aus Asien und Nordamerika einfliegen, haben schwarze statt rote Flügel und kamen erstmals im Sommer 2004 in Großbritannien an“, schreibt das Blatt.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Insekten um Harlekin-Marienkäfer, die auf der Suche nach Winterquartieren auch in die Häuser eindringen.

Die ausländischen Eindringlinge stellen laut Experten eine Bedrohung für die heimischen Arten dar, „weil sie eine sexuell übertragene Krankheit namens Laboulbeniales Pilzkrankheit in sich tragen“, schreibt der „Mirror“.

Da die Käfer Menschen beißen können, werde befürchtet, dass es dabei auch zu einer Übertragung der Krankheit kommen könnte.

Auch in Deutschland flächendeckend verbreitet

Der Harlekin-Marienkäfer, auch Asiatischer oder Vielfarbiger Marienkäfer genannt (wissenschaftlich Harmonia axyridis), „kommt heute nicht mehr nur in Japan und China vor, sondern auch in Nordamerika und Europa“, berichtet der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Webseite.

Der Käfer wurde wegen seines großen Blattlaus-Appetits seit den 1980er Jahren im großen Stil zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

„1988 tauchten dann erste Tiere in den USA im Freiland auf, zur Jahrtausendwende auch in Europa, vor allem in Belgien, den Niederlanden und Deutschland“, schreibt der NABU.

Inzwischen zeigt sich hierzulande eine fast flächendeckende Verbreitung.

Den Experten zufolge ist der Käfer nicht mehr aufzuhalten. Aber: „Ob der asiatische Harlekin seinen europäischen Verwandten ernsthaft Schaden zufügen wird, bleibt abzuwarten.“

Keine Gefahr für den Menschen

Und wie sieht es nun aus mit der Gefahr für Menschen?

Wie das Portal „News Archives UK“ berichtet, sagte ein Arzt für sexuelle Gesundheit gegenüber dem Medienunternehmen „LADbible“:

„Verschiedene Zeitungsberichte dieser Woche haben die Misere der Harlekin-Marienkäfer hervorgehoben, die mit einer Form von Pilzinfektion kämpfen, die als Laboulbeniales-Krankheit bekannt ist.“

Und: „Einige Patienten waren besorgt über die Übertragung auf sich selbst“, so der Mediziner.

Doch die Krankheit, die durch engen Kontakt während der Paarung der Käfer verbreitet wird, „kann nicht an Menschen weitergegeben werden“, schreibt die Zeitung „Birmingham Mail“. (ad)

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Ärzterat: Mit diesen fünf Regeln kann man Darmkrebs verhindern


Darmkrebs vorbeugen: Diese fünf einfachen Tipps reduzieren das Erkrankungsrisiko

Gesundheitsexperten zufolge gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Viele Erkrankungen wären jedoch vermeidbar. Forscher haben nun gezeigt, dass jeder Mensch sein persönliches Darmkrebsrisiko reduzieren kann, indem er fünf einfache Regeln befolgt.
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Früherkennung kann Leben retten

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr sterben hierzulande rund 26.000 Menschen daran. Viele Erkrankungen könnten jedoch verhindert werden, wenn mehr Menschen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen würden. Die Darmspiegelung ist besonders wichtig, wenn es in der Familie schon zu Darmkrebsfällen gekommen ist. Zudem lässt sich das Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil verringern. Experten heben hier fünf einfache Regeln besonders hervor.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. In einer Studie hat sich nun gezeigt, dass man sein Darmkrebsrisiko durch das Befolgen fünf einfacher Regeln deutlich mindern kann. (Bild: Alex/fotolia.com)

Fünf bedeutende Lebensstilfaktoren

Gesundheitsexperten zufolge ist Darmkrebs derzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

„Unter anderem sind dafür die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich“, erklärt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer Mitteilung.

„Aber jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er auf einen gesunden Lebensstil achtet“, so der Forscher.

Gezeigt wird dies auch in einer im Fachjournal „Gastroenterology“ veröffentlichten Studie, für die Hoffmeister und seine Kollegen vom DKFZ die Daten von mehr als 4.000 Darmkrebs-Patienten und 3.000 gesunden Kontrollpersonen analysierten.

Aus der Untersuchung haben sich fünf Lebensstilfaktoren herauskristallisiert, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs verbunden sind:

  1. auf das Rauchen verzichten
  2. wenig oder gar keinen Alkohol trinken
  3. gesunde Ernährung
  4. ein möglichst normales Körpergewicht halten
  5. ausreichende körperliche Aktivität

Gesunden Lebensstil pflegen

„Je mehr der gesunden Lebensstilfaktoren die Studienteilnehmer auf sich vereinten, desto niedriger war ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt Hoffmeister.

So hatten beispielsweise Teilnehmer, die nicht rauchten, sich gesund ernährten und körperlich aktiv waren, bereits ein niedrigeres Darmkrebsrisiko als Teilnehmer, die sich bei keinem der fünf Lebensstilfaktoren an die gesunde Variante hielten.

Wer jedoch einen durchweg gesunden Lebensstil pflegte, sprich alle fünf Lebensstilfaktoren beherzigte, hatte das niedrigste Darmkrebsrisiko.

Den Angaben zufolge erwiesen sich die fünf Lebensstilfaktoren als etwa gleich bedeutend in der Darmkrebsprävention.

„Es spielte eine untergeordnete Rolle, ob es das Nichtrauchen, die gesunde Ernährung oder die körperliche Aktivität war, die beherzigt wurden. Mit allen Varianten reduzierten die Studienteilnehmer ihr Darmkrebsrisiko“, ergänzt Prudence Carr, die Erstautorin dieser Studie.

Unabhängig von der familiären Vorgeschichte

Allerdings hat auch die genetische Ausstattung Konsequenzen für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Laut dem DKFZ wurden in den vergangenen Jahren mehr als 50 Genvarianten entdeckt, die das Darmkrebsrisiko leicht erhöhen.

„Es gibt Menschen, die aufgrund ihres genetischen Profils ein etwas höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken als andere“, erklärt Carr.

„Doch unsere Studie zeigt, dass sie ihr Darmkrebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil ebenso senken können wie diejenigen, die ein geringeres genetisches Risiko haben“, so die Wissenschaftlerin.

Der Zusammenhang zwischen Lebensweise und Darmkrebsrisiko bestand auch unabhängig von der familiären Vorgeschichte der Studienteilnehmer. Es spielte auch keine Rolle, ob sie in der Vergangenheit schon einmal eine Darmspiegelung gehabt hatten oder nicht.

Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gemindert

„Die Empfehlung, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, gilt somit für jeden Menschen, unabhängig von seinem genetischen Darmkrebsrisiko“, sagt Hoffmeister.

„Und natürlich würde nicht nur das Darmkrebsrisiko durch eine gesündere Lebensweise gesenkt werden. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für viele andere Krankheiten“, betont der Experte.

Die DKFZ-Wissenschaftler möchten nun in weiteren Studien untersuchen, wie stark sich trotz eines leicht erhöhten genetischen Risikos durch mehrere vorbeugende Maßnahmen das Darmkrebsrisiko absenken lässt – beispielsweise durch einen gesünderen Lebensstil und das Durchführen von Vorsorgeuntersuchungen. (ad)

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Depressive Sprachcodes: Über Facebook-Einträge Depressionen diagnostizieren


Depressive können über ihre Sprache im Internet erkannt werden

Depressionen sind längst zur Volkskrankheit geworden. Wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe berichtet, erleiden etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann im Laufe des Lebens mindestens eine Depression. Doch längst nicht alle Betroffenen erhalten die Hilfe, die sie benötigen, um die Krankheit zu besiegen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass viele Menschen sich ihre Krankheit nicht eingestehen oder nicht aktiv nach Hilfe suchen. Amerikanische Forscher haben nun einen Algorithmus entwickelt, der Einträge aus sozialen Medien scannt und so die Personen herausfiltert, die entweder unter einer Depressionen leiden oder bei denen das Risiko erhöht ist, eine solche zu entwickeln.
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Amerikanische Forschende der University of Pennsylvania und der Stony Brook University stützten sich auf jüngere Forschungen, die eine Art Sprachcode von Depressiven entschlüsselte. Aus diesem Sprachcode programmierte das Wissenschaftsteam einen Algorithmus, der Einträge in sozialen Netzwerken wie Facebook scannt und so Warnsignale bei den einzelnen Nutzern für das Vorhandensein oder die baldige Entwickelung einer Depression erkennt. Die Studienergebnisse wurden kürzlich in dem renommierten Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Science“ (PNAS) veröffentlicht.

Menschen, die unter einer Depression leiden, verändern die Art und Weise, wie sie über das Internet kommunizieren. Ein neuer Algorithmus kann diese Veränderungen erkennen und so depressive Personen identifizieren. (Bild: Photographee.eu/fotolia.com)

Depressionen erkennen, bevor sie entstehen

Laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe sind in Deutschland rund 5,3 Millionen Menschen von einer Depression betroffen. Der neu entwickelte Algorithmus könnte dazu beitragen, eine zukünftige Depression genau vorhersagen, bevor eine medizinische Diagnose gestellt wurde. So könnten mehr Menschen Hilfe bekommen, die in vielen Fällen nötig ist, um eine depressive Erkrankung zu besiegen.

Die Sprache der Depression

Bereits mehrere Studien bestätigten, dass Depressive eine auffallende Sprache verwenden. Diese ist geprägt von negativen Adjektiven wie einsam, traurig oder unglücklich sowie von Wörtern wie Tränen, Schmerz, Gefühle, Einsamkeit und Feindseligkeit. Daneben verwenden depressive Personen häufiger das Ego-Pronomen „ich“, aber wesentlich weniger Zweit – oder Drittpersonenpronomen wie du, er, sie oder es.

Wie soziale Medien bei der Depressionsdiagnose helfen können

„Was Menschen in sozialen Medien schreiben, fängt einen Aspekt des Lebens ein, der in der Medizin und in der Forschung schwer zugänglich ist“, berichtet der leitende Studienautor H. Andrew Schwartz in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Das Forscherteam will diese Informationen als Krankheitsmarker verwenden, um Depressionen, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen aufzudecken.

Sechs Jahre Forschung

Aus einer sechsjährigen Sprachanalyse heraus, entwickelten die Forschenden ein Programm, welches Depressionen bei Nutzern von sozialen Medien erkennen und voraussagen kann. „Die Depression scheint auf diese Weise durchaus nachweisbar zu sein, da Betroffene die Nutzung sozialer Medien auf eine ganz bestimmte Weise verändern“, erklärt Schwartz. Bei einer Hautkrankheit oder bei Diabetes wäre dies nicht der Fall.

Ähnlich gute Ergebnisse wie ein Screening Test

Die Forschenden analysierten die Daten aus den sozialen Medien von 1200 Teilnehmenden. Von denen litten 114 Personen unter einer Depression. Der Algorithmus sollte nun selbstständig die depressiven Personen erkennen. Dazu durchforstete er mehr als 500.000 Einträge. Tatsächlich schaffte es das Programm Depressionen mit einer ähnlich guten Zuverlässigkeit wie gängige Screening-Tests zu erkennen.

Die Sprache verändert sich innerhalb von Monaten

Zur Kontrolle werten die Forschenden Einträge von depressiven Menschen aus, die länger als sechs Monate zurücklagen. Hier konnte der Algorithmus in vielen Fällen keine Depression erkennen, was darauf hindeutet, dass sich die Sprache tatsächlich verändert hat.

Ein unaufdringlicher Depressions-Test?

Der an der Studie beteiligte Wissenschaftler Johannes Eichstaedt von der University of Pennsylvania sieht in dem Algorithmus ein langfristiges Potenzial. Er könne als ein unaufdringlicher Depressions-Test genutzt werden, ohne dass Betroffene unangenehme Fragen beantworten müssen. Er hofft, dass dieses Programm eines Tages in das Gesundheitssystem integriert wird. (vb)

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