Verbesserte Risikoabschätzung zum plötzlichen Herztod



Studie untersucht Risiko eines plötzlichen Herztodes
Das Risiko eines plötzlichen Herztodes steigt bei einer genetisch veranlagten, krankhaften Vergrößerung des Herzmuskels deutlich an. „Bei jungen Menschen ist diese Erkrankung, die sogenannte hypertrophe Kardiomyopathie, eine der häufigsten Ursachen für einen plötzlichen Herztod“, berichtet die Berliner Charité. In einer von den National Instituts of Health (NIH) finanzierten, groß angelegten internationalen Studie soll daher das Risiko bei Patienten mit verdicktem Herzmuskel eingehend untersucht werden. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) haben dabei die Leitung für die klinische Prüfung der beteiligten Forschungseinrichtungen in Deutschland übernommen.
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Ziel der Studie ist die Identifizierung von weiterer Risikofaktoren für einen plötzlichen Herztod bei Patienten mit krankhafter Herzmuskelvergrößerung. Denn „das Gefährdungspotenzial lässt sich nicht ausschließlich am Grad der Verdickung des Herzmuskels messen“, erläutert Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger, Leiterin der Hochschulambulanz für Kardiologie am Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung der Charité und des MDC. So seien auch Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie (HCM) ohne sichtbare Verdickung des Herzmuskels gefährdet. „Es spielen nicht nur die Erbanlagen sondern auch weitere bislang noch unbekannte Faktoren eine Rolle“, betont die Expertin. Aussagekräftige Risikofaktoren sollen in der aktuellen Studie mit Hilfe „genetischer Tests, Blutuntersuchungen sowie moderner bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT)“ identifiziert werden.

Risiko für einen plötzlichen Herztod erkennen
Insgesamt 42 Forschungsstandorte in den USA, Großbritannien, Kanada und Europa sind an der Studie beteiligt, darunter auch drei deutsche Forschungseinrichtungen mit MRT-Expertise, berichtet die Charité. „Dies ist die bislang größte und wichtigste Studie zur hypertrophen Kardiomyopathie, die die Therapie und Prognose von HCM-Patienten in Zukunft deutlich verbessern wird“, so Prof. Schulz-Menger, deren Team im Bereich der Kardio-MRT auch mit dem HELIOS Klinikum Berlin-Buch kooperiert. „Unser Ziel ist es, mit der Kombination verschiedenster Verfahren, Patienten mit hohem Risiko für den plötzlichen Herztod zu erkennen, um diese in Zukunft besser beraten und behandeln zu können – und so das individuelle Risiko für plötzlichen Herztod zu minimieren“, betont die Medizinerin.

Bei einer krankhaften Verdickung des Herzmuskels ist das Risiko eines plötzlichen Herztodes deutlich erhöht. (Bild: psdesign1/fotolia.com)
Bei einer krankhaften Verdickung des Herzmuskels ist das Risiko eines plötzlichen Herztodes deutlich erhöht. (Bild: psdesign1/fotolia.com)

Weitere Studienteilnehmer gesucht
Die genetisch bedingte Verdickung der Muskulatur der linken Herzkammer bildet laut Angaben der Forscher „bei jungen Menschen eine der häufigsten Ursachen für einen plötzlichen Herztod.“ Die HCM-Erkrankung sei keineswegs selten. So zeige einer von 500 Menschen die Erbanlagen für die krankhafte Vergrößerung des Herzmuskels, wobei jedoch „nur zwei bis drei Prozent der Patienten wirklich einen plötzlichen Herztod“ erleiden, berichtet die Berliner Charité. Dennoch bestehe ein Risiko, das nur schwer einschätzbar ist. Zur besseren Risikoabschätzung soll hier die aktuelle Studie beitragen. Für diese werden laut Angaben der Charité noch Studienteilnehmer gesucht. „Interessierte Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit bestätigter hypertropher Kardiomyopathie (HCM) oder Verdacht auf HCM können sich jederzeit unter der Telefonnummer +49 30 450 540 625 (Anrufbeantworter) oder per Mail unter simone.fritschi(at)charite.de melden und an der Studie teilnehmen“, so die Mitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin. (fp)
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Studie: Weichmacher in Kunststoffen verursachen Übergewicht



Dick durch Weichmacher – Veränderungen im Hormonhaushalt führen zu Übergewicht
In Kunststoffen enthaltene Weichmacher wie Phthalate können über die Haut oder die Nahrung aufgenommen werden und das Hormonsystem deutlich beeinträchtigen. Seit längerem stehen die Weichmacher bereits im Verdacht, Einfluss auf das Körpergewicht zu nehmen, allerdings waren „die genauen Zusammenhänge und Mechanismen bislang noch unklar“, so die aktuelle Mitteilung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Für das Phthalat DEHP haben Forscher des UFZ nun in Kooperation mit Wissenschaftlern vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig den Stoffwechselweg identifiziert, der die Gewichtszunahme verursacht. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in dem Fachmagazin „PLOS ONE“.
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Den Angaben der Forscher zufolge gibt es „für die Entwicklung von Übergewicht viele Ursachen“, wobei „neben falschen Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel sicherlich auch genetische Faktoren eine Rolle“ spielen. Allerdings ist der Einfluss bestimmter Umweltschadstoffe nicht zu unterschätzen. So könnten zum Beispiel Phthalate für die Entwicklung von Übergewicht mitverantwortlich sein. Denn laut Professor Martin von Bergen, Leiter des Departments Molekulare Systembiologie am UFZ wurden „in epidemiologischen Studien bereits ernstzunehmende Zusammenhänge zwischen erhöhten Phthalat-Konzentrationen im menschlichen Körper und der Entwicklung von Übergewicht nachgewiesen.“ Diese sollten daher „weitergehend mechanistisch untersucht werden“, begründet der UFZ-Experte die aktuelle Studie.

Weichmacher greifen in den Stoffwechsel ein und führen zu einer deutlichen Gewichtszunahme. (Bild: Piotr Wawrzyniuk/fotolia.com)
Weichmacher greifen in den Stoffwechsel ein und führen zu einer deutlichen Gewichtszunahme. (Bild: Piotr Wawrzyniuk/fotolia.com)

Weichmacher können aus der Verpackung auf Lebensmittel übergehen
In Deutschland ist den Angaben der Forscher zufolge fast jeder zweite Erwachsene übergewichtig und selbst bei Kindern und Jugendlichen seien bereits rund 15 Prozent von Übergewicht betroffen. „Die Zahlen sind alarmierend, denn mit jedem Kilo, das zu viel ist, erhöht sich das Gesundheitsrisiko für Herzkreislauferkrankungen, Gelenkschäden, chronische Entzündungen und Krebs“, betont Professor Martin von Bergen. Zudem steige weltweit die Zahl der Menschen mit Übergewicht stetig an. Welchen Einfluss Weichmacher dabei auf die Entwicklung haben, ist bislang unklar. Grundsätzlich sind diese in Kunststoffen enthalten, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen. Allerdings können die Phthalate „unter bestimmten Bedingungen auch aus dem Material austreten und über die Nahrung in unseren Körper aufgenommen werden“, warnen die Forscher. So würden bei Lebensmittelverpackungen Phthalate insbesondere in fetthaltige Produkte übergehen, beispielsweise in Käse oder Wurst.

Deutliche Gewichtszunahme und veränderter Stoffwechsel
Welche Wirkung aufgenommene Weichmacher im Organismus entfalten, und wie sie Einfluss auf das Körpergewicht nehmen können, bliebt bisher weitestgehend unklar. Die Wissenschaftler des UFZ und des IFB haben daher anhand von Mäusen den Effekt des Weichmachers DEHP untersucht. Dr. Nora Klöting und Professor Matthias Blüher vom IFB ließen in Versuchen an der Universität Leipzig Mäuse das Phthalat DEHP über ihr Trinkwasser aufnehmen. Die Tiere legten anschließend deutlich an Gewicht zu, wobei „dies vor allem bei den weiblichen Tieren der Fall“ war, berichten die Forscher. Am UFZ erfolgte eine Untersuchung von Blutproben der Mäuse, mit dem Schwerpunkt auf einer Charakterisierung der Stoffwechselprodukte im Blut. Dabei konnten die Forscher feststellen, „dass der Anteil ungesättigter Fettsäuren im Blut unter Phthalat-Einwirkung zunahm und der Glukosestoffwechsel gestört war“, so die Mitteilung des UFZ. Darüber hinaus sei „auch die Zusammensetzung von im Blut befindlichen Rezeptoren, die für den Gesamtstoffwechsel wichtig sind und zu einer Umstellung des Stoffwechsels führen können“, verändert gewesen.

Eingriff in den Hormonhaushalt
Die Wissenschaftler berichten weiter, dass einige Stoffwechselprodukte, die vom Fettgewebe gebildet werden, unter anderem auch als Botenstoffe aktiv seien und die Funktionen in anderen Organen steuern. „Noch ist aber nicht abschließend geklärt, wie sich die unterschiedlichen Effekte von Phthalaten auf den Stoffwechsel untereinander beeinflussen und letztlich zu einer Gewichtszunahme führen“, betont Professor Martin von Bergen. Fest stehe allerdings, dass Phthalate ganz offensichtlich massiv in den Hormonhaushalt eingreifen. „Bereits in geringen Konzentrationen führen sie zu deutlichen Veränderungen, wie beispielsweise der Gewichtszunahme“, erklärt von Bergen.

Grundlagenforschung zur Risikobewertung
In weiteren Untersuchungen planen die Wissenschaftler des UFZ, der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig den Einfluss von Phthalaten auf den Stoffwechsel weiter zu erforschen. Auch wird darüber hinaus die Wirkung der Weichmacher auf die Entwicklung frühkindlicher Erkrankungen von Professor Martin von Bergen gemeinsam mit UFZ-Kollegen aus dem Department Umweltimmunologie im Rahmen der Mutter-Kind-Studie LiNA untersucht. Der Molekularbiologe betont, das eine „solide Grundlagenforschung“ Ziel ihrer Arbeit sei. Die Ergebnisse könnten „dann den für die Risikobewertung von Chemikalien zuständigen Behörden auf deutscher und europäischer Ebene helfen, ihre Bewertungen vorzunehmen“, so Professor Martin von Bergen. (fp)
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Weichmacher in Kunststoffen verursachen Übergewicht



Dick durch Weichmacher – Veränderungen im Hormonhaushalt führen zu Übergewicht
In Kunststoffen enthaltene Weichmacher wie Phthalate können über die Haut oder die Nahrung aufgenommen werden und das Hormonsystem deutlich beeinträchtigen. Seit längerem stehen die Weichmacher bereits im Verdacht, Einfluss auf das Körpergewicht zu nehmen, allerdings waren „die genauen Zusammenhänge und Mechanismen bislang noch unklar“, so die aktuelle Mitteilung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Für das Phthalat DEHP haben Forscher des UFZ nun in Kooperation mit Wissenschaftlern vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig den Stoffwechselweg identifiziert, der die Gewichtszunahme verursacht. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in dem Fachmagazin „PLOS ONE“.
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Den Angaben der Forscher zufolge gibt es „für die Entwicklung von Übergewicht viele Ursachen“, wobei „neben falschen Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel sicherlich auch genetische Faktoren eine Rolle“ spielen. Allerdings ist der Einfluss bestimmter Umweltschadstoffe nicht zu unterschätzen. So könnten zum Beispiel Phthalate für die Entwicklung von Übergewicht mitverantwortlich sein. Denn laut Professor Martin von Bergen, Leiter des Departments Molekulare Systembiologie am UFZ wurden „in epidemiologischen Studien bereits ernstzunehmende Zusammenhänge zwischen erhöhten Phthalat-Konzentrationen im menschlichen Körper und der Entwicklung von Übergewicht nachgewiesen.“ Diese sollten daher „weitergehend mechanistisch untersucht werden“, begründet der UFZ-Experte die aktuelle Studie.

Weichmacher greifen in den Stoffwechsel ein und führen zu einer deutlichen Gewichtszunahme. (Bild: Piotr Wawrzyniuk/fotolia.com)
Weichmacher greifen in den Stoffwechsel ein und führen zu einer deutlichen Gewichtszunahme. (Bild: Piotr Wawrzyniuk/fotolia.com)

Weichmacher können aus der Verpackung auf Lebensmittel übergehen
In Deutschland ist den Angaben der Forscher zufolge fast jeder zweite Erwachsene übergewichtig und selbst bei Kindern und Jugendlichen seien bereits rund 15 Prozent von Übergewicht betroffen. „Die Zahlen sind alarmierend, denn mit jedem Kilo, das zu viel ist, erhöht sich das Gesundheitsrisiko für Herzkreislauferkrankungen, Gelenkschäden, chronische Entzündungen und Krebs“, betont Professor Martin von Bergen. Zudem steige weltweit die Zahl der Menschen mit Übergewicht stetig an. Welchen Einfluss Weichmacher dabei auf die Entwicklung haben, ist bislang unklar. Grundsätzlich sind diese in Kunststoffen enthalten, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen. Allerdings können die Phthalate „unter bestimmten Bedingungen auch aus dem Material austreten und über die Nahrung in unseren Körper aufgenommen werden“, warnen die Forscher. So würden bei Lebensmittelverpackungen Phthalate insbesondere in fetthaltige Produkte übergehen, beispielsweise in Käse oder Wurst.

Deutliche Gewichtszunahme und veränderter Stoffwechsel
Welche Wirkung aufgenommene Weichmacher im Organismus entfalten, und wie sie Einfluss auf das Körpergewicht nehmen können, bliebt bisher weitestgehend unklar. Die Wissenschaftler des UFZ und des IFB haben daher anhand von Mäusen den Effekt des Weichmachers DEHP untersucht. Dr. Nora Klöting und Professor Matthias Blüher vom IFB ließen in Versuchen an der Universität Leipzig Mäuse das Phthalat DEHP über ihr Trinkwasser aufnehmen. Die Tiere legten anschließend deutlich an Gewicht zu, wobei „dies vor allem bei den weiblichen Tieren der Fall“ war, berichten die Forscher. Am UFZ erfolgte eine Untersuchung von Blutproben der Mäuse, mit dem Schwerpunkt auf einer Charakterisierung der Stoffwechselprodukte im Blut. Dabei konnten die Forscher feststellen, „dass der Anteil ungesättigter Fettsäuren im Blut unter Phthalat-Einwirkung zunahm und der Glukosestoffwechsel gestört war“, so die Mitteilung des UFZ. Darüber hinaus sei „auch die Zusammensetzung von im Blut befindlichen Rezeptoren, die für den Gesamtstoffwechsel wichtig sind und zu einer Umstellung des Stoffwechsels führen können“, verändert gewesen.

Eingriff in den Hormonhaushalt
Die Wissenschaftler berichten weiter, dass einige Stoffwechselprodukte, die vom Fettgewebe gebildet werden, unter anderem auch als Botenstoffe aktiv seien und die Funktionen in anderen Organen steuern. „Noch ist aber nicht abschließend geklärt, wie sich die unterschiedlichen Effekte von Phthalaten auf den Stoffwechsel untereinander beeinflussen und letztlich zu einer Gewichtszunahme führen“, betont Professor Martin von Bergen. Fest stehe allerdings, dass Phthalate ganz offensichtlich massiv in den Hormonhaushalt eingreifen. „Bereits in geringen Konzentrationen führen sie zu deutlichen Veränderungen, wie beispielsweise der Gewichtszunahme“, erklärt von Bergen.

Grundlagenforschung zur Risikobewertung
In weiteren Untersuchungen planen die Wissenschaftler des UFZ, der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig den Einfluss von Phthalaten auf den Stoffwechsel weiter zu erforschen. Auch wird darüber hinaus die Wirkung der Weichmacher auf die Entwicklung frühkindlicher Erkrankungen von Professor Martin von Bergen gemeinsam mit UFZ-Kollegen aus dem Department Umweltimmunologie im Rahmen der Mutter-Kind-Studie LiNA untersucht. Der Molekularbiologe betont, das eine „solide Grundlagenforschung“ Ziel ihrer Arbeit sei. Die Ergebnisse könnten „dann den für die Risikobewertung von Chemikalien zuständigen Behörden auf deutscher und europäischer Ebene helfen, ihre Bewertungen vorzunehmen“, so Professor Martin von Bergen. (fp)
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Bauchnabelentzündung – Symptome, Ursachen und Therapie



Eine Bauchnabelentzündung, in der Medizin Omphalitis genannt, tritt vor allem bei Säuglingen in den ersten Lebenswochen auf. Durch die heutzutage angewandte Nabelhygiene kommt eine solche Infektion zum Glück immer seltener vor.

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Ursachen

Die Ursachen sind bei Babys sind meist Bakterien, die in den ersten Tagen nach der Geburt diese Infektion auslösen. Denn der Nabelstumpf ist in den ersten Lebenswochen noch eine offene Wunde, in die Erreger relativ leicht eindringen können. Nach der Geburt wird die Nabelschnur durchtrennt und der zurückbleibende Nabelstumpf mit einer Klemme versehen. Der zukünftige Bauchnabel muss erst abheilen, was ein paar Wochen dauert. In dieser Zeit können Erreger in die offene Wunde gelangen, die dann im Anschluss eine Bauchnabelentzündung auslösen. Das dafür am häufigsten verantwortliche Bakterium ist Staphylococcus aureus, wobei auch Mischinfektionen mit verschiedenen Bakterien vorkommen können. Obwohl diese Erreger normalerweise eher harmlos sind, ist das Neugeborene mit seinem noch nicht ausgereiften Immunsystem nicht in der Lage diese Keime abzuwehren. Der Säugling kommt aus einer relativ keimfreien Umgebung auf die Welt und wird mit den verschiedensten Erregern konfrontiert. Das Immunsystem ist daher unter Umständen nicht in der Lage, diese Erreger abzuwehren.

tiny newborn with open eyes
Entzündungen des Bauchnabels waren früher bei Babys relativ häufig. (Bild: www.fotolia.com © Elena Stepanova)

Als Risikofaktoren gelten ein geringes Geburtsgewicht, bereits bestehende Infektionen oder ein schlechter Allgemeinzustand. Ebenso zählen lange Geburten oder eine Plazenta-Infektion zu den bekannten Risikofaktoren. Wird das Neugeborene im Rahmen einer neonatalen Behandlung mit einem Nabelschnurkatheter versorgt, kann dies ebenso eine Bauchnabelentzündung auslösen.

Symptome

Die Symptome sind Rötung, Schwellung, Wärme, Vorwölbung des Nabels mit eventuell blutigem und/oder eitrigen Ausfluss. Diese Infektion sollte so schnell, wie möglich behandelt werden, da sich daraus ein lebensbedrohlicher Zustand entwickeln kann. Ist die Entzündung bereits fortgeschritten, kommen Fieber, Hypotonie (niedriger Blutdruck), beschleunigter Herzschlag (Herzrasen) und Apathie hinzu.

Komplikationen

Die Komplikationen können auftreten, wenn sich die Erreger im Organismus ausbreiten. Mögliche Folgen sind eine Peritonitis (Bauchfellentzündung), Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Leberabszesse oder eine Blutvergiftung (Sepsis). Aber auch im Bereich des Bauchnabels sind Komplikationen, wie Abszesseoder Nekrosen möglich.

Behandlung

Die Bauchnabelentzündung bei Babys wird so schnell wie möglich mit einem geeigneten Antibiotikum behandelt. Bei leichten Fällen kann eine äußerlich Anwendung erfolgen, ansonsten ist unter Umständen ein Krankenhausaufenthalt nötig, bei dem das Antibiotikum per Infusion gegeben wird. Der Säugling kann hier überwacht und eventuelle Komplikationen können früh erkannt und behandelt werden. Kommen Abszesse oder Nekrosen im Bereich des Bauchnabels hinzu, werden meist chirurgische Eingriffe nötig, um betroffenes Gewebe zu entfernen.

Prävention

Vorbeugung ist wichtig, damit bei Neugeborenen keine Entzündung des Bauchnabels auftritt. Ein hygienischer, jedoch entspannter Umgang mit dem frischen Bauchnabel des Babys ist heutzutage in der Regel ausreichend. Früher wurden generell Puder und Desinfektionsmittel bei der Nabelpflege angewandt, was heute nicht mehr der Fall ist. Auch wird das Baden in den ersten Lebenswochen heute nicht mehr strikt abgelehnt. Jedoch sollte der Nabel unbedingt trocken und sauber gehalten werden und vor allem frei von Urin und Stuhl sein. Das Umschlagen der Windel unterhalb des Nabels hilft dabei. Bei Verunreinigung werden diese mit abgekochtem Wasser, Alkohol, verdünnter Calendulaessenz und sterilen Kompressen entfernt. Nach dem Reinigen sollte der Nabel vorsichtig trocken getupft werden. Verkrustungen sind auf keinen Fall mit Gewalt zu beseitigen, weil dabei Verletzungen entstehen können.

Was die Pflege des Nabels anbelangt, so sind die Meinungen etwas kontrovers. Die Einen raten zum Abdecken des Bauchnabels mit trockenen Kompressen, Andere wiederum lehnen diese Vorgehensweise strickt ab. Auf jeden Fall ist Sauberkeit wichtig, das heißt Hände waschen vor der Nabelpflege ist Pflicht. Öle und Cremes sollten nicht verwendet werden. Nach maximal 10 Tagen fällt im Normalfall der Nabelrest inklusive Klemme ab. An dieser Stelle entsteht eine Wunde, die erst heilen muss. Auch hier ist weiterhin eine gründliche Nabelhygiene erforderlich.

Wann zum Arzt?

Bei Verdacht auf eine Omphalitis sollte nicht lange gewartet, sondern sofort ein Kinderarzt aufgesucht werden. Lieber einmal zu viel, als zu wenig. Eine solche Entzündung ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Manchmal reicht schon eine antiseptische, äußerliche Behandlung, um die Infektion in den Griff zu bekommen. Um Komplikationen auszuschließen, ist auf jeden Fall schnelles Handeln wichtig.

Je ausgeprägter die Entzündung ist, desto intensiver ist auch die Behandlung. Hat sich die Infektion ausgebreitet, lässt sich ein Krankenhausaufenthalt meist nicht umgehen. Hier wird ein Antibiotikum intravenös verabreicht und die Vitalfunktionen wie Atmung und der Blutdruck werden überwacht, da eine Ausbreitung der Erreger im Körper lebensbedrohliche Folgen haben kann. Gegebenenfalls erfolgt eine künstliche Beatmung. Durch die heutzutage angewandte Nabelhygiene sind Bauchnabelentzündungen heute jedoch relativ selten und derart schwere Krankheitsverläufe, die eine Überwachung im Krankenhaus erfordern, bilden eher unwahrscheinliche Ausnahmen. (sw)
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Degenerative Erkrankung


Theoretisch können sämtliche Organe und Gewebestrukturen von einer degenerativen Erkrankung betroffen sein, auch wenn in der Praxis entsprechende pathologische Geschehen besonders häufig im Muskel-, Skelett- und Nervensystem zu beobachten sind. Die Degeneration ist nicht selten unwiderruflich.

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Inhaltsverzeichnis

Definition
Symptome
Diagnostik
Behandlung
Naturheilkunde bei degenerativen Erkrankungen

Definition

Als „degenerative Erkrankungen“ werden Krankheiten bezeichnet, bei denen Gewebestrukturen und Organe durch das Krankheitsgeschehen in ihrer Struktur oder Funktion nachhaltig beeinflusst beziehungsweise geschädigt werden. Dies kann auch ein Absterben des Gewebes (Nekrose) oder einen Gewebeschwund (Atrophie) umfassen. Allerdings ergibt sich nicht aus jeder Nekrose oder Atrophie zwangsweise eine degenerative Erkrankung.

Symptome

Die Symptomatik der degenerativen Erkrankungen ist abhängig von ihrer jeweiligen Lokalisation. Betreffen sie beispielsweise den Bereich der Wirbelsäule, wie dies bei einem Bandscheibenvorfall, einer Spondylarthrose oder dem Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) der Fall ist, so bilden Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen einen wesentlichen Bestandteil des Beschwerdebildes. Zeigt sich eine degenerative Veränderung im Bereich der Nieren, kann dies unter anderem mit Flankenschmerzen und Problemen bei der Urinabgabe verbunden sein. Degenerative Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehen oftmals mit Veränderungen des Blutdrucks und Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit und einer allgemeinen Leistungsschwäche einher. Auch Herzrasen und Brustschmerzen beziehungsweise Herzschmerzen können hier auftreten, wenn das Herz und umliegende Gewebestrukturen von degenerativen Veränderungen betroffen sind.

Degenerative Knochenerkrankungen
Degenerative Prozesse können an sämtlichen Knochen auftreten, es sind jedoch besonders häufig Strukturen betroffenen, die hohen Belastungen ausgesetzt werden. Hier ist vor allem die Wirbelsäule zu erwähnen. Mögliche degenerative Erkrankungen in diesem Bereich sind zum Beispiel die sogenannte Spondylarthrose, welche degenerative Veränderungen der Wirbelbogengelenke umfasst, die sogenannte spinale Stenose, welche eine Verengung des Wirbelkanals beschreibt, oder das sogenannte Wirbelgleiten (degenerative Spondylolisthese). Eine häufige Folge der degenerativen Prozesse im Bereich der Wirbelsäule ist der Bandscheibenvorfall. Des Weiteren leiden einige Menschen unter einer seitlichen Verschiebung der Wirbelsäule (Skoliose), mit der eine Degeneration der Wirbelgelenke und umliegender Strukturen einhergehen kann.

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Degenerative Erkrankungen betreffen oftmals das Knochensystem. (Bild: itsmejust/fotolia.com)

Neben der Wirbelsäule sind vor allem die großen, stark belasteten Gelenke, wie beispielsweise das Hüftgelenk, das Knie oder die Schulter häufig von degenerativen Veränderungen betroffen. Entsprechend zählen auch Hüftschmerzen, Knieschmerzen und Schmerzen im Schultergelenk zu den möglichen Beschwerden der degenerativen Knochenerkrankungen. Darüber hinaus gehört die Osteoporose (Knochenschwund), welche durch eine Abnahme der Knochendichte und eine entsprechende Anfälligkeit gegenüber Frakturen gekennzeichnet ist, ebenfalls zu den möglichen degenerativen Erkrankungen des Knochensystems. Gleiches gilt für die Osteochondrose, bei der die Umwandlung von Knorpel zu Knochen und damit das Knochenwachstum beeinträchtigt wird. Die Scheuermann-Krankheit, welche durch eine ausgeprägte Fehlhaltung aufgrund von Wachstumsstörungen der Wirbelsäule im Jugendalter gekennzeichnet ist, lässt sich ebenfalls diesem Bereich der degenerativen Krankheiten zuordnen.

Degenerative Muskelleiden
Aus dem Bereich der degenerativen Muskelerkrankungen sind zum Beispiel die sogenannten Muskeldystrophien zu nennen, welche durch eine genetisch bedingte Schädigung der Muskelzellen gekennzeichnet werden. Die Folge sind eine Muskelschwäche und gegebenenfalls Muskelschwund. Mitunter zeigt sich ein vollständiger Funktionsverlust der betroffenen Muskulatur. Weitere degenerative Muskelerkrankungen sind die sogenannten kongenitalen Myopathien. Diese speziellen Muskelerkrankungen (Myopathien) treten meist schon bei der Geburt oder aber im Säuglings- und Kleinkindalter auf. Auch ist eine Muskelschwäche aufgrund einer Mitochondrialen Myopathie möglich, bei der die Minikraftwerke der Muskelzellen (die Mitochondrien) in ihrer Funktion gestört werden. Degenerative Veränderungen der Muskulatur können ebenso infolge zahlreicher anderer Erkrankungen auftreten, wobei hier jedoch keine originäre Muskelerkrankung zu Grunde liegt.

Neurodegenerative Erkrankungen
Neurodegenerative Erkrankungen sind insbesondere bei älteren Menschen relativ häufig, da das Nervensystems im Laufe der Zeit vielfachen Beeinträchtigungen und natürlichen Alterungsprozessen ausgesetzt ist. Die wohl bekannteste Form der neurodegenerativen Erkrankungen ist Morbus Alzheimer. Diese häufigste Variante der Demenz wird den sogenannten Tauopathien zugeordnet, bei denen eine auffällige Ansammlung des Tau-Proteins im Gehirn zu beobachten ist. Alzheimer geht mit erheblichen kognitiven Beeinträchtigungen einher, die von einer leichten Vergesslichkeit im Frühstadium bis hin zu einem vollständigen Gedächtnisverlust im späteren Krankheitsverlauf reichen.

Eine weitere recht bekannte neurodegenerative Erkrankung ist Morbus Parkinson, deren auffälligstes Merkmal ein unkontrolliertes Muskelzucken (Tremor) bildet. Weitaus seltener ist die sogenannte Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), welche den degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems zugeordnet wird. Die Schädigung des Nervensystem hat dabei auch degenerative Veränderungen der Muskulatur beziehungsweise eine Muskelschwäche sowie gegebenenfalls einen Muskelschwund zur Folge. Die auftretenden Lähmungen verursachen Beschwerden wie Schluckprobleme, Sprachstörungen, Gangschwierigkeiten, eine nachlassende Muskelkraft und zunehmende Bewegungseinschränkungen. In das breite Spektrum der neurodegenerativen Erkrankungen gehören darüber hinaus etliche weitere, zum Teil äußerst seltene Beschwerdebilder, wie beispielsweise die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, die Huntington-Krankheit (Chorea Huntington) oder Morbus Pick.

Weitere degenerative Erkrankungen
Zu den degenerativen Erkrankungen zählen im weitesten Sinne auch ateriosklerotisch bedingte Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems wie beispielsweise die Koronare Herzkrankheit. Ursache ist dabei eine fortschreitende Arterienverkalkung, die langfristig schlimmstenfalls mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall endet. Des weiteren sind einzelne Gewebestrukturen aufgrund ihrer besonderen Beschaffenheit vermehrt von einer Degeneration betroffenen. Dies gilt zum Beispiel für die Netzhaut des Auges. Hier zeigen sich häufig degenerative Veränderungen im Punkt der höchsten Sehschärfe – der sogenannten Makula. Diese Makuladegeneration bringt eine deutliche Einschränkung der Sehkraft mit sich.

Diagnostik

Bei den meisten degenerativen Krankheiten sind die Gewebeveränderungen mittels moderner bildgebender Verfahren feststellbar. Daher bilden Ultraschall, Röntgenaufnahmen, Computertomographie und die Magnetresonanztomographie hier die wichtigsten Diagnoseinstrumente. Insbesondere bei den neurodegenerativen Erkrankungen könne diese Methoden jedoch oftmals nur wenig zur Diagnose beitragen. Hier sind hochspezialisierte Untersuchungen erforderlich. Entsprechend dem breiten Spektrum der degenerativen Erkrankungen können im Einzelfall zahlreiche weitere Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen, die von Blutuntersuchungen und Urinproben bis hin zu der Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) reichen.

Behandlung

Ein umfassende Darstellung sämtlicher Behandlungsansätze gegen die unterschiedlichen degenerativen Erkrankungen würde an dieser Stelle deutlich den Rahmen sprengen, so dass hier lediglich ein Verweis auf die grundsätzlichen Ziele der Therapie erfolgt. Zunächst gilt es, das Fortschreiten der Degeneration möglichst zu stoppen. Dies gelingt jedoch bei vielen degenerativen Erkrankungen nur bedingt. Zum Beispiel lässt sich das Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder ALS bis heute nicht zum Stillstand bringen, sondern lediglich verzögern. Besteht die Möglichkeit die Degeneration mit therapeutischen Mitteln aufzuhalten, sollte anschließend eine Wiederherstellung der ursprünglichen Strukturen angestrebt werden. Oftmals sind die degenerativen Veränderungen jedoch irreversibel. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass bei den degenerativen Erkrankungen die Behandlungsoptionen häufig eher gering ausfallen und eine Heilung nur bei wenigen Krankheitsbildern erreicht werden kann. Die Therapie zielt oftmals vor allem auf eine Linderung der Symptome.

Naturheilkunde bei degenerativen Erkrankungen

Die Naturheilkunde hält gegen die unterschiedlichen Krankheitsbilder der degenerativen Erkrankungen umfassende Behandlungsansätze parat, die mittlerweile auch vielfach in der Schulmedizin Einzug gehalten haben. Hier seien insbesondere die Akupunktur und die Osteopathie erwähnt. Krankengymnastik spielt ihrerseits generell bei der Behandlung der degenerativen Muskel- und Knochenerkrankungen eine wesentliche Rolle. Auch der Ernährungstherapie wird bei der Behandlung verschiedener degenerativer Beschwerdebilder eine äußerst positive Wirkung zugeschrieben. Insgesamt bringt die ganzheitliche Herangehensweise der Naturheilkunde bei den degenerativen Krankheiten durchaus einige Vorteile mit sich, da in anderen Körperregionen möglicherweise vorliegende Ursachen der Degeneration mit berücksichtigt werden. So kann die Naturheilkunde bei Erkrankungen wie beispielsweise einer Arthrose, der Osteoporose oder auch einem Bandscheibenvorfall einen wesentlichen Beitrag zur Therapie leisten. (fp)

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