Gesunde Schwarzwurzel ist der „Spargel des Winters“



Die Schwarzwurzel ist ein feines Gemüse, das in der kalten Jahreszeit gerne auf den Tisch kommt. Die zarten Stangen erinnern im Geschmack und in der Zubereitung an Spargel. Allerdings ist ihr Aroma etwas würziger und leicht nussig.
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Schwarzwurzeln können ähnlich wie das Edelgemüse gedünstet und mit zerlassener Butter oder einer Béchamelsoße und Schinken angerichtet werden. Sie lassen sich aber auch anbraten, frittieren, mit Käse überbacken oder als „Pommes“ gut gewürzt zu einem Glas Wein servieren. Auch roh im Salat sind sie ein Genuss – etwa in Kombination mit Äpfeln, Nüssen oder Möhren. Dazu werden sie gerieben und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Joghurt und frischen Kräutern verfeinert.

Spargel des Winters: Die gesunde Schwarzwurzel. Bild: PhotoSG - fotolia
Spargel des Winters: Die gesunde Schwarzwurzel. Bild: PhotoSG – fotolia

Der „Spargel des Winters“ ist kalorienarm und hat viele positive Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, die Vitamine B1, C und E, Folsäure und Nitrat. Im dicken weißen Milchsaft stecken Bitterstoffe und der Ballaststoff Inulin.

Die Schwarzwurzel (Scorconera hispanica) gehört zur Familie der Korbblütler. Die ausdauernde winterharte Pflanze ist ursprünglich in Spanien beheimatet. Erst seit dem 17. Jahrhundert wird sie als Gemüse angebaut. Die Wurzel hat eine braunschwarze korkartige Rinde. Das Putzen der Wurzeln ist sehr aufwändig, und der austretende Saft kann die Hände verfärben. Daher werden bei der Verarbeitung am besten Gummihandschuhe getragen. Man kann die Stangen unter fließendem Wasser mit einer Wurzelbürste säubern, schälen und in wenig Salzwasser dünsten. Sie lassen sich aber auch mit Schale kochen und im Anschluss pellen. Werden die geschabten Wurzeln nicht sofort verwendet, legt man sie am besten in Zitronen-, Essig- oder Mehlwasser. Dann bleiben sie schön weiß.

Noch bis zum April sind Schwarzwurzeln im Handel erhältlich. Nur frische, unverletzte und feste Wurzeln gehören in den Einkaufskorb. Das Fruchtfleisch sollte weiß, nicht holzig oder faserig sein. Nehmen Sie dickere Stangen, da beim Putzen viel Abfall entsteht. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich Schwarzwurzeln, in einem Küchentuch verpackt, ein bis zwei Wochen aufbewahren.(Heike Kreutz, aid)
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Bericht: Wie ist die Gesundheit in Deutschland



Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Robert Koch-Institut (RKI) haben den Bericht „Gesundheit in Deutschland“ veröffentlicht. Es geht darin um die Fragen: Wie steht es um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen sie? Wie ist es in Deutschland um Prävention und Gesundheitsförderung bestellt? Die Ergebnisse liegen nun vor.
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In Sachen Versorgung und Gesundheitsverhalten gibt es in Deutschland kaum noch Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern. Dies legt bereits der Blick auf die Lebenserwartung nahe: Die mittlere Lebenserwartung der Frauen leigt bei 82,7 Jahren, bei Männern 77,7 Jahren. Darüber hinaus verzeichnet der Bericht seit 2004 einen kontinuierlichen Rückgang jugendlicher Raucher.

 Bild: © .shock - fotolia
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Gesunken sind die Sterblichkeitsraten für die meisten Krebsarten sowie die Sterblichkeit an Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Allerdings hat seit dem ersten Gesundheitsbericht die Zahl der bekannten Diabeteserkrankungen zugenommen: Insgesamt leiden ca. 4,6 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 79 Jahren an einem Diabetes mellitus.

Einer der beiden Haupteinflussfaktoren auf Gesundheit und Versorgung ist der demografische Wandel. Ein Drittel des Anstiegs bei bekannten Diabeteserkrankungen wird beispielsweise auf demografische Alterung zurückgeführt. Eine weitere bestimmende Entwicklung ist die soziale Lage. Laut Bericht haben Männer mit hohem Einkommen eine um elf Jahre höhere Lebenserwartung als Männer mit sehr niedrigem Einkommen. Mehr dazu finden Sie auch hier.
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Wie ist die Gesundheit in Deutschland



Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Robert Koch-Institut (RKI) haben den Bericht „Gesundheit in Deutschland“ veröffentlicht. Es geht darin um die Fragen: Wie steht es um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen sie? Wie ist es in Deutschland um Prävention und Gesundheitsförderung bestellt? Die Ergebnisse liegen nun vor.
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In Sachen Versorgung und Gesundheitsverhalten gibt es in Deutschland kaum noch Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern. Dies legt bereits der Blick auf die Lebenserwartung nahe: Die mittlere Lebenserwartung der Frauen leigt bei 82,7 Jahren, bei Männern 77,7 Jahren. Darüber hinaus verzeichnet der Bericht seit 2004 einen kontinuierlichen Rückgang jugendlicher Raucher.

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Gesunken sind die Sterblichkeitsraten für die meisten Krebsarten sowie die Sterblichkeit an Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Allerdings hat seit dem ersten Gesundheitsbericht die Zahl der bekannten Diabeteserkrankungen zugenommen: Insgesamt leiden ca. 4,6 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 79 Jahren an einem Diabetes mellitus.

Einer der beiden Haupteinflussfaktoren auf Gesundheit und Versorgung ist der demografische Wandel. Ein Drittel des Anstiegs bei bekannten Diabeteserkrankungen wird beispielsweise auf demografische Alterung zurückgeführt. Eine weitere bestimmende Entwicklung ist die soziale Lage. Laut Bericht haben Männer mit hohem Einkommen eine um elf Jahre höhere Lebenserwartung als Männer mit sehr niedrigem Einkommen. Mehr dazu finden Sie auch hier.
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Macadamia-Nüsse: Leckere Gesundheit im Nuss-Regal



Vor einigen Jahren waren Macadamia-Nüsse hierzulande noch weitgehend unbekannt. Heute sind sie sogar beim Discounter zu haben, und zwar ganzjährig. Die kleinen, nahezu kugelförmigen Kerne der Macadamia-Früchte kommen roh oder geröstet und gesalzen, jedoch nahezu ausschließlich in der Dose, in Tüten oder vakuumverpackt in den Handel. Ihre dicke, dunkelbraune Schale ist nämlich so hart, dass sie mit speziellen Maschinen entfernt werden muss.
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Die weichen, cremefarbenen Nusskerne haben ein feines, leicht süßliches und butterartiges Aroma. In ihrer Partnerwahl sind sie nicht allzu wählerisch. Süß, fruchtig oder pikant – erlaubt ist, was schmeckt. Dabei bestimmt der Zerkleinerungsgrad den Einsatz in der Küche. Mit ihrer weichen Konsistenz lassen sich Macadamia-Früchte gut mahlen und im Teig für Backwaren, in süßen Cremes oder auch in Saucen und Pestos verarbeiten. Gehackt sind sie eine bissfeste Zutat im Müsli, im Obstsalat oder auch im Brownie, in der Geflügelfüllung, dem Möhrencurry oder der Kruste auf dem Lammkotelett.

Macadamia sind sehr gesund. Bild: suksao - fotolia
Macadamia sind sehr gesund. Bild: suksao – fotolia

Mit mehr als 700 Kilokalorien pro 100 Gramm zählen Macadamia-Nüsse selbst unter ihres gleichen energietechnisch zu den Schwergewichten. Dafür ist der hohe Fettanteil von satten 73 Prozent verantwortlich. „Die Zusammensetzung des Fettes ist dabei aber günstig. Weniger als ein Viertel dieses Fettes besteht aus gesättigten Fettsäuren“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Beim Knabbern sollte man es dennoch nicht übertreiben.“

Macadamia-Bäume werden in Australien, auf Hawaii und in einigen afrikanischen Ländern kultiviert. Der Anbau der Nüsse ist sehr aufwändig. Das schlägt sich auch in ihrem hohen Preis nieder.

Bei und nach dem Kauf gilt es die Haltbarkeit im Blick zu haben. Wegen ihres hohen Fettanteils werden die zarten Nusskerne recht schnell ranzig. Sie müssen dunkel, kühl und luftig aufbewahrt und, wenn die Packung einmal geöffnet ist, rasch gegessen werden. (Eva Neumann, aid)
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Wissenschaftler: Ein gesundes Frühstück verbessert die Noten in der Schule



Müsli, Obst und Joghurt erhöhen die Chance auf gute Noten
Experten empfehlen schon seit Längerem, dass Kinder vor der Schule frühstücken sollten, damit sie sich im Unterricht besser konzentrieren können. Doch offenbar kommt es vor allem darauf an, was als erste Mahlzeit des Tages zu sich genommen wird. Wissenschaftler der Universität Cardiff in Wales haben nun herausgefunden, dass sich nur ein gesundes Frühstück positiv auf die Leistungsfähigkeit der Kinder auswirkt.
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Gesundheitsexperten raten von leerem Magen in der Schule ab
„Du solltest etwas frühstücken, sonst kannst Du Dich in der Schule nicht konzentrieren“. Mit Sätzen wie diesen appellieren viele Eltern am Morgen an ihren Nachwuchs, denn mittlerweile gilt es als bewiesen, dass Schulkinder leistungsfähiger sind, wenn sie etwas gegessen haben. Nun zeigt eine Studie der Universität Cardiff in Wales, dass es dabei jedoch darauf ankommt, was die Kinder verzehren. Demnach habe nur ein gesundes Frühstück eine positive Wirkung, ungesunde Nahrungsmittel blieben hingegen ohne Effekt.

Ein gutes Frühstück verbessert die Leistungsfähigkeit der Kinder. Bild: Monkey Business - fotolia
Ein gutes Frühstück verbessert die Leistungsfähigkeit der Kinder. Bild: Monkey Business – fotolia

Forscher werten Daten von 3.000 Schülern aus
Laut einer Mitteilung der Cardiff University, hatte das Team um Hannah Littlecott für das Forschungsprojekt Daten von 5.000 neun- bis elfjährigen Schülern aus mehr als 100 Schulen analysiert. Die jungen Probanden waren zuvor gebeten worden, am Tag der Untersuchung chronologisch alles zu dokumentieren, was sie in den letzten 24 Stunden (einschließlich zweier Frühstücke) verzehrt hatten. Die gewonnenen Informationen verknüpften die Forscher mit den Ergebnissen der Statutory Assessment Tests (SATs), bei denen es sich um Lernstandserhebungen handelt, an denen alle Zehn- bis Elfjährigen in England und Wales teilnehmen müssen. Die Schüler hatten diesen Test den Angaben zufolge sechs bis 18 Monate nach der Erhebung der Daten zum Essverhalten abgelegt und waren dabei in Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften überprüft worden.

Nährstoffreiches Frühstück wirkt sich positiv aus
Den Autoren nach zeigte sich, dass bei denjenigen, die zu Beginn des Tages etwas gegessen hatten, die Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich gute Ergebnisse in den Tests zu erzielen, doppelt so hoch war, wie bei den Kindern, die mit leerem Magen in die Schule gegangen waren. Doch wie die Forscher weiter berichten, kam es darauf an, was gegessen wurde. Positiv wirkte sich demnach nur ein gesundes Frühstück aus Getreideprodukten wie z.B. Müsli oder Brot sowie Obst und Milchprodukten aus. Bei Kindern, die Süßigkeiten oder Chips gefrühstückt hatten, zeigten sich hingegen keine Veränderungen in Hinblick auf die erbrachten Leistungen.

Ergebnisse bestätigen frühere Studien
Wie Hannah Littlecott erklärte, habe es bislang keine eindeutigen Belege dafür gegeben, dass ein Frühstück sich konkret auf die schulischen Ergebnisse auswirke. „Diese Studie bietet daher den stärksten Beweis für eine Verbindung zwischen der Ernährung von Schülerinnen und Schülern und deren schulischen Leistungen – was erhebliche Auswirkungen auf die Bildungs- und Gesundheitspolitik hat“, so die Hauptautorin laut der Mitteilung der Universität. Die Studie würde zudem andere wissenschaftliche Arbeiten bestätigen, die gezeigt haben, dass z.B. ein Frühstück aus Nahrungsmitteln mit einem niedrigen glykämischen Index eine positive Wirkung auf die kognitiven Funktionen, die Gesundheit sowie die Aufmerksamkeit und Ergebnisse in der Schule habe.

„Die Verknüpfung unserer Ergebnisse mit realen Leistungsdaten hat uns erlaubt, robuste Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Frühstück und guten Leistungen in der Schule zu liefern. Es besteht daher Grund zu der Annahme, dass Schulen, die in der Lage sind, junge Menschen, die zu Hause nicht frühstücken, zu einem Frühstück in der Schule zu ermutigen, erhebliche pädagogische Vorteile erreichen werden“, so der Co-Autor der Studie, Dr. Graham Moore.

Mehr als ein Drittel der 11- bis 13-Jährigen frühstückt nicht zu Hause
Die Erkenntnisse der walisischen Forscher sind dabei nicht nur für Großbritannien relevant. Denn laut der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) http://www.kiggs-studie.de/fileadmin/KiGGS-Dokumente/kiggs_tn_broschuere_web.pdf des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 sinkt auch hierzulande mit zunehmendem Alter der Anteil an Kindern, die regelmäßig zu Hause frühstücken. Demnach gehe bereits bei den 7- bis 10-jährigen schon knapp ein Viertel (22,9 %) mit leerem Magen in die Schule, bei den 11- bis 13-Jährigen sind es sogar mehr als ein Drittel (33,9 %). (nr) Advertising
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